UN-Ziele für 2030 in weiter Ferne
Die Milleniumsziele werden auch 2030 verfehlt: Der Kampf gegen Hunger und Armut stockt. Zur Halbzeit der UN-Nachhaltigkeitsentwicklungsziele sind Mitgliedstaaten bei zwölf Prozent auf Kurs
Die Milleniumsziele werden auch 2030 verfehlt: Der Kampf gegen Hunger und Armut stockt. Zur Halbzeit der UN-Nachhaltigkeitsentwicklungsziele sind Mitgliedstaaten bei zwölf Prozent auf Kurs
Die ukrainische Gegenoffensive bleibt bisher hinter den Erwartungen zurück. An vielen Frontabschnitten stehen Selenskyjs Truppen unter Druck. In Saporischschja wurde offenbar ein Hotel beschossen, das von den UN genutzt wird.
Mohamed Bazoum befindet sich weiterhin in Gefangenschaft. Unterdessen berät die ECOWAS noch einmal über Reaktionen auf den Putsch in Niger.
In Äthiopien verhungern Menschen, doch das Welternährungsprogramm hat Hilfen lange eingestellt. Weil Lieferungen unterschlagen wurden, soll die Regierung Transparenz schaffen – damit sie bei allen ankommen.
Laut den Vereinten Nationen sind bereits hunderttausende Menschen seit April vor Gewalt und Willkür in den Tschad geflohen.
Gerade jetzt ist es wichtig, das Völkerrecht hochzuhalten. Aber ohne Hochmut sondern in Demut vor Bindungen, Widersprüchen und tragischen Alternativen.
Eine verratene Friedensordnung: Wie der Abessinienkrieg von 1935/36 die Welt verändert hat. Parallelen zur Gegenwart sind nur zu deutlich. Ein Gastbeitrag
An der israelisch-libanesischen Grenze kommt es immer öfter zu Provokationen der Hizbullah. Bislang reagiert Israel verhalten – auch wegen der Krise im Land. Zu Besuch in einem Kibbuz im Grenzgebiet.
Vertreter von gut 40 Staaten treffen sich am Wochenende in Dschidda, um über Lösungen für die Ukraine zu sprechen. Von Friedensverhandlungen kann aber nicht die Rede sein.
Das Great Barrier Reef wird nicht zum „gefährdeten Weltkulturerbe“ herabgestuft. Sehr zur Freude der australischen Regierung.
Nur bei 23 Prozent der Einwohner ist die Versorgung stabil. 13 Prozent befinden sich in einer humanitären Notlage. Schuld sind der bewaffnete Konflikt und die daraus folgenden Störungen bei der Versorgung.
Massentourismus, Bauboom und der Klimawandel drohen nach Ansicht der UNESCO die Lagunenstadt zu gefährden. Während der Schritt für die einen längst überfällig ist, reagieren Politiker empört.
Die bayerische Staatskanzlei gibt unter Markus Söder deutlich mehr Geld für Fotografen aus. Das zeigt eine Anfrage der SPD-Fraktion im Landtag. Bleibt die Frage: Ist das alles viel, ist das wenig?
Russland blockiert Getreidefrachter im Schwarzen Meer. Der Weizen wird trotzdem nicht knapp.
Seit Samstagabend kommt es in dem Lager zu Gefechten. Mindestens elf Menschen sterben. Unter den 40 Verletzten befinden sich laut UN- auch Mitarbeiter des Hilfswerks UNWRA. Die Organisation stellte ihre Arbeit vorübergehend ein.
Vor über 20 Jahren marschierten Truppen unter US-Führung in Afghanistan ein, weil die dort regierenden Taliban der Terrorgruppe Al-Qaida Unterschlupf gewährt hatte. Nun haben sich die Dschihadisten einem UN-Bericht zufolge in dem Land wieder etabliert.
Nach dem Militärputsch in Niger hat der Chef der Präsidentengarde die Macht übernommen. Die Vereinten Nationen wollen das Land vorerst nicht mehr humanitär unterstützen.
Auf dem Russland-Afrika-Gipfel verspricht Präsident Wladimir Putin kostenloses Getreide und militärische Hilfe. Doch die afrikanischen Staaten sind skeptisch und suchen nach eigenen Lösungen für den Krieg in der Ukraine.
Ein Schutzplan von Minister Lauterbach soll die Hitzetoten-Zahl halbieren. Ärzte helfen mit, können das aber bisher nicht abrechnen.
Nach dem Sturz von Präsident Bazoum durch das Militär in Niger untersagt das Innenministerium öffentliche Proteste. Aus dem Ausland kommt scharfe Kritik am Putsch.
Ein UNESCO-Bericht stellt fest: Die digitalen Bildungsziele werden zumeist von den Technologieanbietern formuliert, der Nutzen ihrer Produkte nur von ihnen erhoben. Höchste Zeit, dass sich digitale Bildung einer neuen Zielgruppe öffnet.
Vor der Küste des Jemen wird ein Öltanker leergepumpt, um eine Umweltkatastrophe abzuwenden. Der UN-Generalsekretär bezeichnet das Schiff als „die womöglich größte Zeitbombe der Welt“.
Ein Unternehmen in Dubai nutzt Wüstensand für „Schwammstädte“ und als Wasserspeicher. Am glutheißen Golf hat man begriffen, wie nötig die Klimaanpassung ist. Auch der Hochwasserschutz in Deutschland könnte profitieren.
Russland sucht die Unterstützung afrikanischer Länder. Doch zum Petersburger Gipfel kommen weniger Staats- und Regierungschefs als erwartet. Das liegt wohl auch an Moskaus Abkehr vom Getreideabkommen.
Noch wächst die Weltbevölkerung. Aber nicht mehr lange. Schon heute sind immer mehr Länder mit Alterung und Schrumpfung konfrontiert. Ein Gastbeitrag.
Die UN haben damit begonnen, Öl aus einem Tanker zu pumpen, der seit Jahren vor Jemens Küste rostet. In dem Tanker lagern 1,1 Millionen Barrel Öl, sollte es auslaufen, gäbe es eine Umweltkatastrophe.
Die brutale Eskalation bei einem Eritrea-Festival in Gießen zeigt, wie sehr der Konflikt zwischen Regimetreuen und Opposition auch in Deutschland ausgetragen wird.
Hunderte iranische Demonstranten sind durch Schussverletzungen teilweise erblindet. Menschenrechtler und iranische Ärzte sprechen von systematischen Vorgehen der Sicherheitskräfte.
Nach den Marschflugkörpern von vergangener Woche hat Nordkorea abermals zwei Raketen getestet. Beide Geschosse stürzten nach Angaben des südkoreanischen Verteidigungsministeriums nach 400 Kilometern ins Meer.
In der russischen Hauptstadt ist ein Bürohochhaus von einer Drohne getroffen worden. Laut russischen Behörden gab es keine Verletzten. Im Osten der Ukraine werden schwere Kämpfe gemeldet. Der Überblick.
Und die Botschaft lautet: Kingston, Jamaika. Nicht nur die Krawatte ist in der deutschen Botschaft griffbereit. Ein Besuch bei Frank Bernhardt, der fünf Sprachen spricht und aus Hessen stammt.
Auf dem schrottreifen Tanker „FSO Safer“ lagern knapp 218 Millionen Liter Öl: Zerbricht er, droht eine verheerende Umweltkatastrophe vor der Küste Jemens. Daher wollen die UN nun das Öl von dem Schiff abpumpen.
Was passiert, wenn ein Land ganz von der Erdoberfläche verschwindet? Der Inselstaat Tuvalu sucht dringend nach Antworten. Eine liegt im virtuellen Raum.
Evgeny Morozov erzählt in einem Podcast, wie Salvador Allende in Chile eine datenbasierte Demokratie aufbauen wollte. Wäre das Internet ohne den Putsch 1973 menschenfreundlicher geworden – und könnte es das immer noch werden?
Bei abermaligen Angriffen auf Odessa wurde auch eine vom russischen Patriarchen Kirill geweihte Kirche getroffen. China mahnte unterdessen die baldige Wiederausfuhr von Getreide an.
Nach dem Aus des Getreideabkommens mit der Ukraine lässt Russland seine Marine mit scharfer Munition im Schwarzen Meer üben. Unterdessen warnt Kiew vor einer globalen Lebensmittelkrise.