Sicherheitskopie in Brüssel
Nader Nadery, entlassener Kommissar der afghanischen Menschenrechtskommission, hat einen brisanten Bericht über Kriegsverbrechen verfasst. Nun muss er verhindern, dass dieser zensiert wird.
Nader Nadery, entlassener Kommissar der afghanischen Menschenrechtskommission, hat einen brisanten Bericht über Kriegsverbrechen verfasst. Nun muss er verhindern, dass dieser zensiert wird.
Afghanistan bleibt nicht nur weltgrößter Opiumproduzent, die Anbaufläche hat sogar erstmals seit Jahren wieder zugenommen. Auch der Preis für Rohopium ist gestiegen: Bauern verdienen mit der Droge elfmal so viel wie mit Weizen.
In seiner ersten öffentlichen Rede seit sieben Monaten hat Syriens Präsident Assad den Aufstand gegen sein Regime als Verschwörung ausländischer Kräfte bezeichnet. Er kündigte eine Volksabstimmung über eine neue Verfassung an.
Krisen- und Katastrophenmanager sollen helfen, Risiken beherrschbarer zu machen und Schäden zu minimieren. Doch längst nicht alle Unternehmen sind gut gerüstet. Dabei muss Vorsorge gar nicht viel kosten.
Ein Sonderausschuss der Arabischen Liga tagt über Änderungen am Statut der Beobachtermission in Syrien. Die Vereinten Nationen könnten helfen, um die Mission unabhängiger zu gestalten.
Bundespräsident Christian Wulff hatte am Freitag nicht den Emir, sondern die Weisen aus dem Morgenland zu Gast. Sie brachten Gold, Weihrauch, Myrrhe - und einen Hauch von Normalität. Doch in Bellevue und im Kanzleramt weiß man: Es gibt keinen Moment, an dem man sagen kann, die Sache ist vorbei.
Inmitten der Spannungen am Persischen Golf hat sich Iran zu einer Wiederaufnahme der Gespräche über sein Atomprogramm bereiterklärt. Unterdessen kündigte Teheran Raketentests für die kommenden Tage an.
Kaum haben wir das alte Jahr hinter uns, mehren sich die Zeichen, dass neue Krisen, Krankheiten und Kulturkarambolagen unvermeidlich sind. Ein Vorab-Ereignis-Kalender zum Aufheben.
Vor einigen Wochen wurde Burmas bekanntester politischer Häftling entlassen. Jetzt ist „Zarganar“ zum ersten Mal in seinem Leben außer Landes, wo er staunt und erzählt.
Bei ihrem Besuch in Homs haben die Beobachter der Arabischen Liga nach eigenen Angaben „keine besorgniserregenden Entdeckungen“ gemacht. Frankreich kritisierte, die Gruppe habe sich zu kurz in Homs aufgehalten.
Das amerikanische Außenministerium hat dem syrischen Regime in einer Mitteilung mit weiteren Maßnahmen gedroht, sollte es nicht mit der Friedensmission der Arabischen Liga kooperieren. Am Dienstag hatte die syrische Armee den Beschuss von Zivilisten in Homs vorerst eingestellt.
Die nigerianische Regierung hat nach der schweren Anschlagserie gegen christliche Kirchen ihre Entschlossenheit im Kampf gegen die islamistische Gruppe Boko Haram bekräftigt.
Ein Mitglied der arabischen Beobachtermission in Syrien ist angeblich verletzt worden. Oppositionelle bezeichnete die Mission als einen „weiteren Trick“ des Regimes.
Der oppositionelle Syrische Nationalrat hat die UN zur Errichtung einer Schutzzone aufgefordert, um die Bevölkerung vor weiterem „Genozid“ zu schützen.
In Syrien sollen Regierungstruppen abermals ein Massaker angerichtet haben. Nach Angaben von Oppositionellen wurden in Kfar Owaid mindestens 100 Menschen getötet.
Verteidigungsminister de Maizière ist zu einem Kurzbesuch in Afghanistan eingetroffen. Er wolle den deutschen Isaf-Soldaten seinen „persönlichen Respekt zollen“.
In der Weltwirtschaft spielt Nordkorea kaum eine Rolle. Dennoch fielen die Kurse an den Börsen Asiens nach Kims Tod deutlich. Er lebte im Luxus, sein Volk musste hungern.
Das Regime von Präsident al Assad hat einem Plan der Arabischen Liga zugestimmt, der ein Ende der Gewalt in Syrien zum Ziel hat. Das Dokument soll unter anderem die Details einer arabischen Beobachtermission in Syrien regeln.
Die neuen Fifa-Aufklärer stoßen bei ihrer Arbeit auf die Allmacht von Präsident Blatter. Governance-Chef Pieth gibt sich kämpferisch - genau wie DFB-Präsident Zwanziger.
Es gebe den „ernsten Verdacht“, dass es sich bei der Tötung Gaddafis um ein Kriegsverbrechen handeln könnte, sagte der Chefankläger des Internationalen Strafgerichtshofs, Luis Moreno-Ocampo, am Donnerstag.
Seit Monaten haben Russland und China im Sicherheitsrat die vom Westen angestrebte Verurteilung des Regimes in Syrien blockiert. Nun legen beide Länder einen eigenen Resolutionsentwurf vor.
Kurz nach dem Ende der Weltklimakonferenz hat Kanada als erstes Land seinen Austritt aus dem Kyoto-Protokoll erklärt. Damit umgeht das Land Zahlungen in Höhe von umgerechnet 10,5 Milliarden Euro.
Chinas Beitritt zur Welthandelsorganisation WTO vor zehn Jahren hat den Aufstieg erheblich beschleunigt. Jetzt ist China so stark, dass es sich über Regeln einfach hinwegsetzt.
Europa und Afrika haben auf dem Klimagipfel in Durban eine wegweisende Allianz geschmiedet: Ein politisches „Subuniversum“, das unseren Planeten retten könnte.
Der Ertrag der Weltklimakonferenz ist mager; die Erderwärmung schreitet ungebremst voran. Nicht bei den UN, sondern in den Staaten selbst finden die wahren Fortschritte im Klimaschutz statt.
Die syrische Armee hat die Provinz Homs offenbar fast vollständig abgeriegelt. Laut unbestätigten Berichten soll sie mit der Erstürmung gedroht haben, falls die Bewohner ihre Proteste nicht binnen 72 Stunden beenden.
Nun soll doch noch ein neues weltweites Klimaabkommen ausgehandelt werden, das erstmals auch Klimaziele für die Vereinigten Staaten und Schwellenländer wie China und Indien umfasst. Umweltschützer bemängeln zu viele Schlupflöcher im Vertragswerk.
Im südafrikanischen Durban packen die Klimapolitiker ihre Koffer wieder aus: Noch immer haben sie sich nicht auf ein Abschlusspapier einigen können. Doch in die Verhandlungen kommt Bewegung.
Iranische Revolutionsgarden haben im Staatsfernsehen die ferngesteuerte amerikanische Aufklärungsdrohne präsentiert, welche die Luftwaffe vorige Woche abgefangen haben will. Zudem schickte Iran einen Brief an die UN.
Die Friedensnobelpreisträgerin Tawakkul Karman führt die Protestbewegung im Jemen. Sie wirft dem Westen im F.A.Z.-Gespräch vor, aus Rücksicht auf die Saudis nicht gänzlich mit dem alten Regime in Sanaa zu brechen.
Immer in die Pedale treten: Auf der Klimakonferenz in Durban geht es stets weiter jedoch kaum voran. Sicher ist nur eines. Die nächste Konferenz kommt bestimmt.
Der geplante milliardenschwere Weltfonds für Klimaschutzmaßnahmen soll nach dem Willen der Bundesregierung in Deutschland beheimatet werden. Dem Vernehmen nach gibt es aber zwei Konkurrenten.
China und die EU geraten auf den UN-Klimakonferenzen immer wieder wegen derselben Vorwürfe aneinander. Stattdessen sollte Europa anerkennen, dass es die Volksrepublik ernst meint mit dem Umweltschutz. Die Chinesen ihrerseits müssen verstehen, dass weitergehende Schritte keine Einbußen an Wohlstand und Lebensqualität bedeuten, sondern einen großen Zugewinn.
Nachdem China in Südafrika auf der Klimakonferenz Hoffnungen auf Bewegung in den festgefahrenen Verhandlungen geweckt hat, hat sich Ernüchterung breit gemacht. Das Land zeigt keine Bereitschaft zur verbindlichen Treibhausgasreduktion.
UN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat Afghanistans Präsidenten Karzai zu mehr Engagement aufgefordert. Syriens Präsident Assad sprach er im Gespräch mit der F.A.Z. die Legitimität ab.
Deutschland macht international am meisten für den Klimaschutz. Aber Europa alleine kann das Klimaproblem nicht lösen, warnt Bundeskanzlerin Merkel und dämpft die Erwartungen an den Weltklimagipfel.