Casinokapitalismus
Nach dem Abzug der internationalen Truppen droht Afghanistan der wirtschaftliche Zusammenbruch. Der Bergbau soll die Lücke schließen, denn das Land ist reich an Bodenschätzen.
Nach dem Abzug der internationalen Truppen droht Afghanistan der wirtschaftliche Zusammenbruch. Der Bergbau soll die Lücke schließen, denn das Land ist reich an Bodenschätzen.
Kann Japan ohne den Strom aus Kernkraftwerken leben? Atomkraftgegner sagen ja, die Industrie ist skeptisch. Das alte Vertrauen in die Sicherheit der Kraftwerke ist dahin.
Die EU hat ihre Sanktionen verschärft, die arabischen Staaten haben ihre geplanten Maßnahmen gegen die Regierung al Assad konkretisiert. Die UN spricht inzwischen von mindestens 4000 Toten in Syrien.
Die Vereinigten Staaten und Kanada wollen ein Abkommen nur unterzeichnen, wenn alle mitmachen, China verfolgt vor allem nationale Ziele und Japan denkt über eine „Übergangsperiode“ nach.
Vor zehn Jahren machte sich in Afghanistan Aufbruchstimmung breit. Nun bestimmt die Abzugsstimmung des Westens die Politik. Im Kampf gegen die Taliban haben sich die Aufbauhelfer und Präsident Karzai auf alte Machtstrukturen eingelassen.
Der Haager Prozess gegen Gbagbo kann die Spaltung in der Elfenbeinküste vertiefen. Seine Anhänger - immerhin knapp die Hälfte der Ivorer - fürchten den neuen Präsidenten.
Klima in der Krise: Forscher machen es möglich, live dabei zu sein. Umso mehr während der UN-Klimakonferenz. In unserer Glossenreihe sehen wir genauer hin.
Der ehemalige ivorische Präsident Laurent Gbagbo ist an den Strafgerichtshof nach Den Haag überstellt worden. Er muss sich wegen schwerer Kriegsverbrechen verantworten.
Kanda steigt aus. Die anderen folgen auch noch. Damit ist bald Schluss mit dem Kyoto-Vertrag zum Klimaschutz. Und weiter? Mit ökologischer Kleinstaaterei etwa?
In den armen Ländern mit hohem Bevölkerungswachstum steht die Landwirtschaft vor den größten Problemen. Vor allem in Asien wird auch das Wasser knapp.
An diesem Montag beginnt der 17. Weltklimagipfel. Der Papst und Umweltgruppen fordern größere Anstrengungen. Die Interessenunterschiede zwischen den Staaten sind aber groß.
Woher die Kultur der Menschenrechte kommt und wie sie sich begründen lässt: Der Sozialphilosoph Hans Joas fragt in einer geistesgeschichtlichen Studie nach der Sakralität der Person.
Erst sollte man wissen, dann werten: Hans-Jochen Vogel bricht im Gespräch mit Sandra Maischberger den Bann der Vorurteile, indem er nach Tatsachen fragt.
Der jemenitische Präsident Salih hat ein Abkommen zur Übergabe der Macht unterzeichnet. Im Beisein des saudischen Königs in Riad ließ Salih sich und seiner Familie Straffreiheit zusichern.
In Kürze beginnt der Klimagipfel in Südafrika. Durchbrüche werden nicht erwartet, obwohl die Forscher alles tun, die Dringlichkeit im Klimaschutz zu forcieren.
Der türkische Ministerpräsident Erdogan hat den syrischen Machthaber Assad zum Rücktritt aufgefordert. Erdogan sagte, Assad solle zum Wohl seiner Bürger und der Region abtreten.
Der Koran muss historisch ausgelegt werden, dann folgen aus ihm gleiche Rechte der Geschlechter: Theologinnen, die diese Losung ausgeben, finden große Resonanz - vor allem im Westen.
Der syrische Präsident Assad stimmt der geforderten Beobachtermission im Prinzip zu, hat aber „Änderungswünsche“. Die Gewalt im Land dauert unverändert an.
Sollten sich immer mehr Deserteure in Syrien der „Gegenarmee“ anschließen, könnte die Auseinandersetzung um die Macht eine neue Stufe der Eskalation erreichen. Schon jetzt geraten Präsident Assad und seine Entourage in die Enge.
Er will Moralpolitik, bekommt aber „knallharte Realpolitik“: Markus Frenzels Rundumschlag gegen Berlins Außenpolitik.
Der russische Außenminister Lawrow hat die Vorgänge in Syrien Bürgerkrieg genannt. Die Arabische Liga erwägt derweil Wirtschaftssanktionen gegen das Assad-Regime.
Berichten zufolge soll es in der Nähe von Damaskus zu Angriffen von Deserteuren auf Militäreinrichtungen gekommen sein. Die arabischen Staaten drohen dem syrischen Regime derweil mit Wirtschaftssanktionen.
Die EU hat die Liste der Personen, deren Guthaben eingefroren werden und die nicht mehr in die EU einreisen dürfen, um 18 Namen erweitert. Damit sind 74 Funktionäre des syrischen Regimes mit Sanktionen belegt.
Trotz fehlender Mehrheit im Sicherheitsrat hält der palästinensische Präsident Abbas an seinem Plan für eine UN-Mitgliedschaft fest.
Ein Mausoleum hat er schon, bald bekommt Jassir Arafat auch noch ein Museum. Der tote PLO-Chef erinnert die Palästinenser an bessere Zeiten: als sie noch gemeinsam kämpften.
Auf den unzähligen Biennalen wird der Versuch der Kunst sichtbar, eine Welt verständlich zu machen, die so stark wie nie zuvor von Bildern geprägt ist. Kann die Kunst dieses Versprechen halten?
In Syrien geht die Armee immer brutaler gegen die Opposition vor. Menschenrechtler sprechen nun von „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ in der Protesthochburg Homs.
Die IAEA trägt in ihrem Bericht viele Hinweise zusammen, die vermuten lassen, dass Iran zielstrebig an Atomwaffen gearbeitet hat. Neue Erkenntnisse sind rar. Doch die Gesamtschau ergibt ein deutliches Bild.
Während Iran ungeachtet des jüngsten IAEA-Berichts sein Atomprogramm fortsetzen will, fordert Frankreichs Außenminister Juppé ein härteres Vorgehen gegen Teheran im UN-Sicherheitsrat. Russland lehnt neue Strafmaßnahmen aber ab.
Iran muss sich nach dem Willen der Internationalen Atomenergiebehörde unverzüglich zu Indizien äußern, die auf fortgesetzte Aktivitäten zum Bau einer Nuklearwaffe hindeuten. Die UN-Behörde verbreitete am Dienstag ihren Bericht über das iranische Atomprogramm.
Das Assad-Regime setzt darauf, dass es Sanktionen aushalten kann und eine auswärtige Intervention nicht zu erwarten ist. Assad ist angeschlagen, doch seine Karten sind besser, als es die Gaddafis jemals waren.
Zwei Ausstellungen in Paris sind miteinander verbunden: Eine widmet sich dem Nachlass Walter Benjamins, die andere Benjamins Freundin Gisèle Freund und ihren Fotografien.
Unbeeindruckt vom Friedensplan der Arabischen Liga setzen die syrischen Sicherheitskräfte die Niederschlagung des Aufstands fort. Der verteidigungspolitische Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion, Omid Nouripour, fordert im Interview ein härteres Vorgehen des Westens.
Das syrische Regime setzt seine Offensive gegen die Städte Homs und Hama auch am Dienstag fort. Das Assad-Regime hat nach Angaben des Flüchtlingshilfswerks der UN bislang mindestens 3500 Menschen getötet.
Iran hat in einem umfassenden Programm die Entwicklung von Atomwaffen betrieben. Nach F.A.Z.-Informationen listet ein IAEA-Bericht Belege dafür auf, dass Teheran in sämtlichen für den Bau von Kernwaffen wesentlichen Bereichen tätig ist oder war.
Syrische Regierungstruppen sind in die Stadt Homs eingerückt. Es gab Tote und Verletzte. Regimekritiker fordern nun internationalen Schutz, um Massaker an der Zivilbevölkerung zu verhindern. Die Arabische Liga hat ein weiteres Krisentreffen angekündigt.