840 Millionen verdienen weniger als 2 Dollar am Tag
Die Schwellen- und Entwicklungsländer holen wirtschaftlich auf. Rund ein Drittel aller weltweit Beschäftigten verdient weniger als 2 Dollar am Tag - vor 20 Jahren waren es noch fast zwei Drittel.
Die Schwellen- und Entwicklungsländer holen wirtschaftlich auf. Rund ein Drittel aller weltweit Beschäftigten verdient weniger als 2 Dollar am Tag - vor 20 Jahren waren es noch fast zwei Drittel.
Es ist ein hehres Ideal: Kinder mit und solche ohne Behinderung sollen gemeinsam unterrichtet werden. Doch Lehrer und andere Fachleute sagen: Das hilft keinem der Schüler wirklich.
Sein Besuch im Heiligen Land sollte eine „rein religiöse Reise“ sein. Papst Franziskus hat dennoch einen politischen Akzent gesetzt.
Die Wut über die Regelungswut in Europa ist groß. Niemand will es gewesen sein. Aber eigentlich waren alle dafür. Eine europäische Reise durch das geregelte Leben von Glühbirnen, Duschköpfen und Staubsaugern.
Wenige Tage nach schweren Gefechten im Norden von Mali erzielen Vermittler einen Durchbruch: Regierung und Aufständische einigen sich darauf, die Kämpfe einzustellen.
Einen Tag nach dem Bombenanschlag in der chinesischen Unruheregion Xinjiang hat die Polizei fünf mutmaßliche Attentäter identifiziert. Sie sollen religiöse Extremisten sein.
Der Sicherheitsrat hat Sanktionen gegen die Terrorgruppe aus Nigeria verhängt. Die Islamisten haben im Nordosten des Landes abermals ein Dorf überfallen und gemordet.
Die Lage in der Ostukraine bleibt gespannt: Die UN warnen vor einem Massenexodus, weil immer mehr Menschen aus zerstörten Gebieten fliehen. Der reichste Ukrainer, Rinat Achmetow, spricht von einem „Völkermord am Donbass“ – und prangert das Vorgehen der militanten prorussischen Separatisten an.
150 Milliarden Dollar - so viel Gewinn bringen Zwangsarbeit und Prostitution den Übeltätern. Die Vereinten Nationen sehen Millionen Menschen betroffen.
Russlands Präsident Putin ist in Schanghai eingetroffen. Gesprächsthemen sind Gaslieferungen und die Ukraine. Das Signal des Besuches in China ist klar: Schau her lieber Westen, Moskau hat einen neuen Partner.
In einem Telefonat hat Bundeskanzlerin Merkel den russischen Präsidenten Putin dazu aufgefordert, die Präsidentenwahl in der Ukraine am 25. Mai zu unterstützen. Derweil warnt die UN vor einer Flüchtlingswelle.
Seit seinem Rückzug aus der Politik ist Hamad Bin Dschassim Al Thani nur noch als Großinvestor tätig. Ihm gehören etliche Immobilien in London – und jetzt auch ein Stück Deutsche Bank.
Ein Projekt der Vereinten Nationen digitalisiert eine halbe Million Bilder der jahrzehntelangen Flüchtlingsgeschichte in Palästina. Sie geben einen Einblick in den Alltag der Flüchtlinge seit 1948 und ihre lange Reise ohne Ziel.
Dioden gelten als Leuchtmittel der Zukunft. Doch sie haben eine Schattenseite. Je sparsamer die Lampen sind, desto verschwenderischer werden sie genutzt.
Fünf Jahre nach dem Beginn der Finanz- und Währungskrise erscheint die EU nicht länger als eine hauptsächlich ökonomische Veranstaltung. „Europa“ übt politische Herrschaft aus und fällt Entscheidungen, die direkt die individuelle und kollektive Wohlfahrt betreffen. Ein Essay über die Politisierung der EU als Chance.
Die Wahlkommission für die Präsidentenwahl in der Ukraine beklagt massive Probleme im umkämpften Osten des Landes. Der selbsternannte Bürgermeister von Slawjansk spricht von 650 ausgeschalteten Gegnern.
Mord, Folter, Entführung - im Osten der Ukraine wächst die Gewalt. Die Vereinten Nationen machen dafür vor allem die prorussischen Gegner der Regierung verantwortlich. Moskau reagiert empört.
Bundeskanzlerin Angela Merkel spricht über die Ukraine-Krise, den Sinn von Sanktionen, die Verlässlichkeit Putins - und den langen Atem, den man in der Politik braucht.
Der bisherige UN-Syrienbeauftragte Lakhdar Brahimi klagte bereits vor seinem Rücktritt über mangelnde Unterstützung. Nach seinem Scheitern wird in Diplomatenkreisen nun über einen iranischen Vier-Punkte-Plan diskutiert.
In der Zentralafrikanischen Republik ist eine 26 Jahre alte französische Journalistin getötet worden. Soldaten der französischen Eingreiftruppe entdeckten die Leiche der Fotografin bei einer Kontrolle.
Er hatte die wohl schwierigste Vermittlerrolle der Welt: Nun tritt der Syrien-Sondergesandte Lakhdar Brahimi zurück. Das gab UN-Generalsekretär Ban Ki-moon bekannt. Der Frieden ist in weiter Ferne.
Die Verhandlungen über Irans Atomprogramm gehen in eine entscheidende Runde. Für die Diplomaten der internationalen Sechsergruppe sind sie ein schwieriges Geduldsspiel.
Die Organisation Amnesty International hat einen alarmierenden Bericht über die Folter vorgestellt. Stromstöße, Schläge und Sauerstoffentzug gehören in vielen Gefängnissen zur Tagesordnung. Mehr als die Hälfte aller Staaten foltert noch.
Das organisierte Verbrechen macht weltweit einen Jahresumsatz, der dem Bruttoinlandsprodukt so mancher Industriestaaten entspricht. Die Vereinten Nationen werben unter anderem beim illegalen Organhandel um mehr globale Kooperation.
Viele Ukrainer auf der Krim haben nichts mehr zu lachen. Russische „Selbstverteidigungskräfte“ wollen zeigen, wer die Stärkeren sind. Das bekommen auch die Tartaren zu spüren, die manch einer schon wieder mit den „Faschisten“ in einen Topf wirft.
Die Gewalt im Norden Nigerias hat eine Viertelmillion Menschen aus ihren Häusern vertrieben. Die internationale Gemeinschaft ist wegen der Lage im Land alarmiert. Die Islamisten setzen ihr blutiges Treiben fort.
Fast 300 Schülerinnen sind in Nigeria entführt worden. Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International wirft den Behörden des Landes schwere Versäumnisse vor. Dafür gebe es Beweise.
Fünf Monate nach dem Beginn der blutigen Gewalt im Südsudan haben Präsident Salva Kiir und sein Widersacher Riek Machar überraschend ein Friedensabkommen unterzeichnet.
Das Geschehen auf dem diplomatischen Parkett und die wachsende Verrohung im Osten der Ukraine erinnern immer mehr an das Jugoslawien Anfang der neunziger Jahre. Allerdings steht für Europa heute noch weitaus mehr auf dem Spiel. Ein Kommentar.
Angesichts der Offensive ukrainischer Truppen ziehen sich prorussische Separatisten aus Slawjansk zurück. Beide Seiten melden Tote. UN-Generalsekretär Ban bietet seine Vermittlung an.
18 Jahre lang lebte Vincent mit anderen Hutu-Rebellen im Osten Kongos und nahm an der Ausrottung ganzer Dörfer teil. Erst vor kurzem erfuhr er, dass in seiner Heimat Ruanda längst Frieden herrscht.
Eine Schlammlawine hat im Nordosten Afghanistans laut Angaben der Vereinten Nationen mindestens 350 Menschen getötet. Die Zahl der Opfer könnte noch stark steigen: Über 2000 Menschen werden vermisst.
Bei der ukrainischen Offensive gegen prorussische Kräfte sind nach Angaben aus Kiew zahlreiche prorussische Separatisten, aber auch zwei ukrainische Soldaten getötet worden. Auch in Odessa starben drei Menschen. In New York kam der UN-Sicherheitsrat zu einer Sondersitzung zusammen.
Der amerikanische Außenminister Kerry ist zu einer Reise nach Südsudan, Äthiopien, Kongo und Angola aufgebrochen. In der südsudanesischen Hauptstadt Juba warnte er vor einem Völkermord: „Die Gefahr ist real.“
Die Bundesregierung verhandelt mit Washington über die Spionageaffäre, aber was soll dabei herauskommen? Hinter das „No-Spy-Abkommen“ wurde ja schon auf deutschem Boden ein Fragezeichen gesetzt.
Wenn die Kanzlerin in Amerika Präsident Obama trifft, muss sie ein offenes Wort unter Freunden sprechen. Die Bundesregierung hat grundrechtliche Schutzpflichten - für 500 Millionen Europäer.