Krieg und Terror fordern tausende Opfer
Es sind dramatische Zahlen: Der Sondergesandte der Vereinten Nationen berichtet von beinahe 2500 Toten im Juni durch die Kämpfe im Irak. Der sunnitisch-schiitische Konflikt wirft das Land um Jahre zurück.
Es sind dramatische Zahlen: Der Sondergesandte der Vereinten Nationen berichtet von beinahe 2500 Toten im Juni durch die Kämpfe im Irak. Der sunnitisch-schiitische Konflikt wirft das Land um Jahre zurück.
Zunächst sah es noch so aus, als könne Afghanistan mit der Präsidentenwahl ein neues Kapitel aufschlagen - zumal die Taliban den Urnengang nicht signifikant stören konnten. Doch nun droht der erste demokratische Machtwechsel am Hindukusch zu scheitern.
Es gibt keinen gewichtigen Grund, warum Deutschland auf Drohnen verzichten sollte - die sogar die UN nutzen. Die Drohne ist ein Kriegsmittel wie andere auch.
Die trostlosen Aussichten auf Frieden in Syrien haben sich weiter verschlechtert. Im Irak eskalieren die religiösen Spannungen. Für die Welt ist es höchste Zeit, Verantwortung zu übernehmen. Ein Gastbeitrag.
Soll Deutschland sich stärker in der Welt engagieren? Auch militärisch? Viele Bürger sind skeptisch. Führt uns dies in neue, endlose Kriege? Eine Prüfung unserer Geschichte legt eine Antwort nahe.
In Moskau hat der Föderationsrat auf Antrag des russischen Präsidenten Putin die Erlaubnis zum Einmarsch in der Ukraine zurückgenommen. Nato-Generalsekretär Rasmussen glaubt allerdings nicht an „Entspannungssignale“ aus Moskau.
Die Vereinten Nationen machen dramatische Angaben über die Zahl der Toten und Verletzten seit Beginn der Dschihadisten-Offensive im Irak. Der amerikanische Außenminister Kerry spricht von einer „existenziellen Bedrohung“ für das Land.
Der Good-Country-Index misst, wie viel Gutes Staaten für die Welt tun. Die Bundesrepublik landet nur im Mittelfeld. Ein krisengeschütteltes Land hat es an die Spitze geschafft.
Nina Sedano hat fast 200 Länder der Erde bereist. Immer in ihrem Gepäck hat sie Notizbuch, Kamera und Kamillentee. Zu Hause gefällt es ihr aber auch ganz gut.
Im Irak entsteht gerade eine neue Hochburg für Dschihadisten. Auch bei „Günther Jauch“ warnte ein Islamwissenschaftler vor der Faszination, die Isis auf Jugendliche in Deutschland ausübe. Vor allem gegen Ende wurde es interessant.
Warum Deutschland und Frankreich in der Europa-Politik oft uneinig waren und doch immer wieder zusammenfanden.
Wegen der dramatischen Situation im Nahen Osten kündigt Entwicklungsminister Müller die Ausweitung der deutschen Flüchtlingshilfe an. Die EU müsse zudem eine Milliarde Euro in Frieden und Entwicklung investieren, fordert er.
Mit eindringlichen Worten hat der Papst die italienische Mafia verurteilt. Wer der Versuchung des schnellen Geldes erliege, befinde sich auf der Straße der Sünde, sagte Franziskus auf seiner Reise nach Kalabrien.
Mehr als 51 Millionen Menschen sind laut der UN weltweit auf der Flucht. Vor allem in Afrika. Seit Libyens Diktator Muammar Gaddhafi gestürzt wurde, reißt der Flüchtlingsstrom über das Mittelmeer nicht ab.
Das Flüchtlingswerk der Vereinten Nationen ist alarmiert: Mehr als 51 Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht – so viele wie noch nie seit dem Zweiten Weltkrieg.
Vor dem Atlantic Council in Washington will Verteidigungsministerin von der Leyen in Kürze ihre eigenen sicherheitspolitischen Überzeugungen erläutern. Zum Auftakt gestand sie erst einmal Fehler ein.
Kann oder will er nicht? In Amerika wächst der Unmut über den irakischen Ministerpräsidenten. Es gelinge al Maliki nicht, Sunniten und Schiiten zu versöhnen, heißt es in Washington.
Idi Amin und Obote, Bürgerkriege und Kindersoldaten: Bis heute verfolgt Uganda seine düstere Vergangenheit. Doch wenn man erst einmal dort ist, reist man durch ein bezauberndes Land und schaut Tieren ins Angesicht, die es nirgendwo sonst gibt.
Aus und vorbei ist der Traum von Demokratie und Freiheit für den Irak. Dem Land und seinen zerbrechlichen Nachbarn Syrien und Jordanien droht ein jahrelanger Regionalkrieg.
Mit dem Abzug aus Afghanistan sinkt die Zahl der im Einsatz stehenden Bundeswehr-Soldaten drastisch. Das weckt Begehrlichkeiten. Die Vereinten Nationen wünschen sich ein stärkeres Engagement Deutschlands bei ihren Missionen – so wie Verteidigungsministerin von der Leyen.
Obamas Unentschlossenheit hat den Vormarsch der Islamisten befördert, meint der Islamwissenschaftler Guido Steinberg. In nicht allzu ferner Zeit werde Amerika eingreifen.
UN-Generalsekretär Ban Ki-moon befürchtet, dass sich die Kämpfe mit Dschihadisten über die Grenzen des Iraks ausweiten. Gleichzeitig ruft er die irakische Regierung zum Dialog auf.
Die Terrorgruppe Isis hat angekündigt, auch Bagdad anzugreifen. Die irakische Armee und kurdische Kämpfer eroberten derweil die Städte Tikrit und Kirkuk zurück. Ministerpräsident Maliki bittet Amerika um Luftangriffe.
„Inklusion“ für Behinderte ist eins der Worte, mit denen heute um Werte gestritten wird. Und weil die Wortvehikel, auf denen die Streiter dabei sitzen, so groß sind, kommt leider vieles unter die Räder.
Die Politik geht eigene Wege: Nachdem sich die Diplomatie in eine Sackgasse gesteuert hat, steht der globale Klimaschutz vor einem Umbruch. Wie will man so Krisen lösen?
Nach den Missbrauchsskandalen darf die Odenwaldschule vorübergehend nicht im Netzwerk der Unesco-Projektschulen mitarbeiten. Dies bestätigte die UN-Organisation.
Ein Boot mit Flüchtlingen aus Somalia und Äthiopien ist vor der Küste Jemens gesunken. Die Vereinten Nationen meldeten, es habe dabei 60 Tote gegeben.
Der Gebietsstreit zwischen China und seinen Nachbarländern belastet zunehmend die Wirtschaft. China weigert sich, den Schiedsspruch der Vereinten Nationen anzunehmen.
Steigende Lohnkosten in China, Ausbeutung in Bangladesch - die weltweite Textilbranche befindet sich im Umbruch. Nutznießer ist Indien. Das Land steigt zum zweitgrößten Textilexporteur der Welt auf. Nur der Spitzenreiter bleibt unangefochten.
Solange Russland weiterhin die Separatisten unterstütze, sei jeder Aufruf zur Deeskalation nutzlos, heißt es aus dem amerikanischen Außenministerium. Die Russen bezeichnen die Kritik als hasserfüllt.
Im Osten der Ukraine kommt es weiter zu Gefechten zwischen Regierungstruppen und prorussischen Separatisten. Es gibt Tote und Verletzte. Russland kündigt eine Initiative im UN-Sicherheitsrat an.
Die amerikanische Regierung will Energieerzeuger zwingen, den Kohlendioxidausstoß bis 2030 um 30 Prozent zu verringern. Präsident Obama arbeitet an seinem umweltpolitischen Vermächtnis.
Die SPD sieht die Ziele des Energiegipfels in Gefahr. Der hatte vor zwei Jahren festgelegt, dass zwei Prozent der Landesfläche für Windräder genutzt werden sollen. Die FDP will von dieser Vorgabe nichts mehr wissen.
Die Vereinigten Staaten wollen sich künftig aus Kriegen heraushalten und anderen den Vortritt lassen. Die Erfahrungen im Irak und Afghanistan haben nicht nur auf die Europäer desillusionierend gewirkt.
Das Bundeskabinett hat nach jahrelanger Verzögerung einen Gesetzentwurf auf den Weg gebracht, um die elf Jahre alte Konvention der Vereinten Nationen gegen Korruption zu ratifizieren. Lange fehlten Deutschland dazu ausreichende Regeln gegen Abgeordnetenbestechung.
„Alle Mitarbeiter des Teams sind sicher und wohlauf“: Die Organisation für das Verbot von Chemiewaffen dementiert Berichte des syrischen Außenministeriums, es seien Waffeninspekteure verschleppt worden. Bestätigt wird aber eine Attacke auf ein OPCW-Team.