Frieden in Hufeisenform
Die Linkspartei diskutiert wieder – diesmal über Gregor Gysis Plädoyer für deutsche Waffenlieferungen an Kurden im Nordirak. Kritiker nennen seine Position „total falsch“. Der Vorsitzende selbst fühlt sich missverstanden.
Die Linkspartei diskutiert wieder – diesmal über Gregor Gysis Plädoyer für deutsche Waffenlieferungen an Kurden im Nordirak. Kritiker nennen seine Position „total falsch“. Der Vorsitzende selbst fühlt sich missverstanden.
Die Vereinten Nationen versuchen, den Dschihadisten im Irak den Geldhahn abzudrehen. Der Sicherheitsrat will dafür am Freitag Strafmaßnahmen gegen sechs Hintermänner beschließen. Sie gelten als die Finanziers der Extremisten.
Die Kurden erwarten neue Angriffe der Terrorgruppe Islamischer Staat im Nordirak. Sie fürchten, dass die Öl-Stadt Kirkuk ins Visier der Dschihadisten geraten ist.
Der Streit um den Hilfskonvoi aus Moskau hält an. Es ist weiter unklar, ob die Regierung in Kiew die rund 280 Lastwagen ins Land lässt. Sie kündigt aber an, selbst Hilfsgüter in die von Kämpfen erschütterte Ostukraine zu schicken.
Nach ihrer Umzingelung durch Extremisten des Islamischen Staats haben viele Yeziden das Sindschar-Gebirge wieder verlassen können. Washington sieht darin einen Erfolg seiner Luftangriffe. Ein Rettungseinsatz Amerikas wird damit unwahrscheinlich.
Rund 130 zusätzliche Militärberater sollen im Nordirak Möglichkeiten für humanitäre Hilfe ausloten. An Kämpfen sollen sich die amerikanischen Soldaten laut Verteidigungsministerium aber nicht beteiligen.
Die palästinensische Autonomiebehörde und die Vereinten Nationen erwarten, dass es Milliarden Dollar kosten wird, um Gaza wieder aufzubauen. 12.000 Wohnungen und das einzige Kraftwerk haben schweren Schaden genommen.
Sie treffen den Gegner ohne einen Schuss. Das klingt clever, und kann funktionieren. Doch Sanktionen können auch nach hinten losgehen.
Die israelischen Unterhändler kehren nach Beginn einer neuen Feuerpause nach Kairo zurück. In Gaza, wo seit Mitternacht wieder Ruhe herrscht, befürchtet man Kriegsschäden in Höhe von sechs Milliarden Dollar.
Joachim Gauck und Herfried Münkler haben die Büchse der Pandora geöffnet. Sie reden einer gesellschaftlichen Werteerosion das Wort. Ein Widerspruch!
Während in Gaza noch immer kein Frieden absehbar ist, haben Israel und die Hamas längst einen weiteren Krieg begonnen: den um die Opferzahlen.
Bei einer Massenkundgebung in Jordanien haben tausende Demonstranten israelfeindliche Parolen skandiert und eine Verstärkung der Hamas-Angriffe gefordert. Die amerikanische Regierung verurteilte die neuen Raketenangriffe auf Israel.
Die amerikanischen Streitkräfte setzen die Angriffe auf Stellungen der Terrorgruppe Islamischer Staat im Nordirak fort. Auch Drohnen sind im Einsatz. Das Eingreifen soll laut Präsident Obama einen „möglichen Völkermord“ verhindern.
Die Flüchtlinge kamen, die Touristen gingen: Die Kriege der Nachbarländer belasten die libanesiche Wirtschaft. 3sat zeigt eine Dokumentation über ein Land, das dennoch von einer besseren Zukunft träumt.
Die amerikanischen Streitkräfte haben damit begonnen, Stellungen der Terrorgruppe Islamischer Staat im Nordirak zu bombardieren. Präsident Obama hatte den Einsatz genehmigt, um einen „möglichen Völkermord“ zu verhindern.
Nach langem Zögern hat der amerikanische Präsident Obama „gezielte Operationen" gegen die Dschihadistengruppe Islamischer Staat im Irak angeordnet. Zuvor hatte der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen den Vormarsch der Terroristen verurteilt.
Im Schuldenstreit zwischen Argentinien und zwei amerikanischen Hedgefonds hat Buenos Aires Klage gegen die Vereinigten Staaten vor dem höchsten UN-Gericht eingereicht. Argentinien sieht sich in seiner Souveränität verletzt.
Die EU beendet ihre diplomatische Inaktivität im Nahen Osten und bietet Hilfe bei den Grenzkontrollen an. Die Israelis würde das freuen. Doch was will die radikalislamische Hamas?
Erst greifen Anhänger der Terrororganisation „Islamischer Staat im Irak und Syrien“ einen yezidischen Wirt in Herford an, dann versammeln sich rund 300 Yeziden im Zentrum der Kleinstadt. Der Irak-Konflikt kommt in Deutschland an.
Das Forschungsinstitut der Vereinten Nationen untersucht anhand von Satellitenaufnahmen den Hilfsbedarf in Krisengebieten. Ihre Aufnahmen aus dem Gaza-Streifen vor und nach dem Beschuss aus Israel sind eindrucksvolle Bilddokumente.
Mindestens drei Zivilisten sind bei Luftangriffen auf die von prorussischen Separatisten besetzte Stadt Donezk im Osten der Ukraine getötet worden. Laut Armee kamen bei dem Kämpfen seit Dienstag zudem 18 ukrainische Soldaten ums Leben.
Die Waffenruhe im Gazastreifen hält und macht Hoffnung, dass die Gewaltspirale sich nicht weiter dreht. Unmittelbarer Auslöser des Konflikts war der Mord an drei Jugendlichen. Einen mutmaßlichen Täter hat Israel gefasst.
Die ukrainische Armee bereitet sich nach eigenen Angaben darauf vor, die von prorussischen Separatisten besetzten Städte Luhansk und Donezk einzunehmen. Die Lage der Zivilbevölkerung spitzt sich unterdessen zu. Kiew spricht von einer „humanitären Katastrophe“.
Der Bürgerkrieg im Irak wird immer brutaler. Nun vertreiben oder töten die Islamisten des Islamischen Staates die kurdischen Yeziden. Der Widerstand gegen die Extremisten verstärkt sich.
Bei einem Luftangriff hat Israel einen Kommandeur der Islamistenorganisation Islamischer Dschihad getötet. Palästinenser kritisieren, dass sich Israel nicht an eine für Montag angekündigte Waffenruhe halte. Auch ein achtjähriges Mädchen sei getötet worden.
Im Irak rücken die Extremisten nun auch in von Kurden bewohnte Gebiete ein. Mittlerweile beherrscht die Terrorgruppe zwei Ölfelder und den größten Staudamm des Landes. Augenzeugen berichten von Massenerschießungen.
Mindestens zehn Menschen sind beim Beschuss einer UN-Schule in Rafah ums Leben gekommen. UN-Generalsekretär Ban Ki-moon kritisierte den Vorfall als grobe Verletzung des Völkerrechts. Die Hoffnung auf ein schnelles Ende des Krieges hat sich vorerst zerschlagen.
Der israelische Soldat Hadar Goldin ist doch nicht entführt worden, sondern tot. Die Armee zieht Truppen aus dem Inneren des Gazastreifens ab, aber die Kämpfe gehen weiter. In Rafah soll eine UN-Schule getroffen worden sein.
Die Darstellung von annektierten Gebieten in Schulbüchern ist umstritten – schließlich wird damit Politik betrieben. Wie Kartographen mit der Abspaltung der Krim von der Ukraine umgehen.
Nach der mutmaßlichen Entführung eines Soldaten hat Israel Ziele in Gaza angegriffen. Aber wo ist der 23 Jahre alte Hadar Goldin? Lebt er noch? Die Hamas weiß angeblich „nichts über einen verschwundenen Soldaten“.
Jede Bundesregierung hält sich mit öffentlichen Reaktionen auf den israelisch-palästinensischen Konflikt zurück. Trotzdem fällt auf, wie ruhig sich Berlin bisher zur Eskalation in Nahost verhält.
Trotz einer Waffenruhe wird im Gazastreifen wieder geschossen. Medien sehen die Feuerpause sogar schon als gescheitert an. Außerdem gibt es Befürchtungen, ein israelischer Soldat könnte entführt worden sein.
Zwischen Israelis und der Hamas ist erstmals eine längere Waffenruhe in Kraft getreten. Nun soll in Kairo verhandelt werden. Der amerikanische Außenminister Kerry dämpft jedoch die Hoffnungen auf eine rasche Friedenslösung.
Israel und die radikalislamische Hamas haben sich auf eine dreitägige Waffenruhe verständigt. Sie soll am Freitagmorgen in Kraft treten und für 72 Stunden gelten.
Russland wollte in diesem Sommer eigentlich sein angeschlagenes Image aufwerten. Doch von der Verbesserung der „Soft Power“ ist nichts mehr zu hören. Stattdessen setzt Moskau auf bewährte Mittel: Drohungen und Verbote.
Der argentinische Kabinettschef Jorge Capitanich weist jede Schuld von seinem Land. Argentinien stehe nicht vor einem Zahlungsausfall - auch nach Ablauf der Frist für eine Verhandlungslösung im Schuldenstreit.