Israel schießt syrische Drohne ab
Israel hat bei den Golanhöhen eine syrische Drohne abgeschossen. 71 UN-Soldaten konnten sich derweil aus der Gewalt der islamistischen Nusra-Front befreien. 43 werden noch vermisst.
Israel hat bei den Golanhöhen eine syrische Drohne abgeschossen. 71 UN-Soldaten konnten sich derweil aus der Gewalt der islamistischen Nusra-Front befreien. 43 werden noch vermisst.
Eine Gruppe von UN-Soldaten auf den Golanhöhen ist wieder frei. Die Rettungsaktion wurde von israelischen und syrischen Soldaten unterstützt. Eine weitere Gruppe entführter Blauhelme wird aber noch immer vermisst.
Philippinische Blauhelmsoldaten stellen sich den Angriffen von Islamisten auf die eingekesselten Soldaten der Vereinten Nationen entgegen. Bei Bombenabwürfen in der Nähe der Kämpfe sollen drei Angreifer getötet worden sein.
Den entführten UN-Soldaten im Gebiet der Golanhöhen soll es gut gehen. Sie seien sicher und wohlauf, berichten die Vereinten Nationen. Angeblich würden die Männer in ihrem eigenen Interesse festgehalten.
Unweit des früheren Bundeswehrlagers im Norden Afghanistans sind die Taliban auf dem Vormarsch. Ihnen hilft vor allem das politische Geschacher in Kabul.
Syrische Rebellen haben auf den Golanhöhen 43 UN-Soldaten von den Fidschi-Inseln entführt. 70 weitere Soldaten der UN-Beobachtermission von den Philippinen wollen sich jedoch nicht ergeben.
In Deutschland wird angesichts der Kämpfe der Kurden gegen die Terroristen des „Islamischen Staates“ über die verbotene kurdische Arbeiterpartei PKK diskutiert.
Beim EU-Gipfel am Wochenende sollen wichtige Posten neu besetzt werden. Dabei wird um allerlei Quoten geschachert: Nord–Süd, Ost–West, Mann–Frau, konservativ–sozialdemokratisch. Und im günstigsten Fall spielt auch die Qualifikation eine Rolle.
Deutschland ist zu einem der wichtigsten Einwanderungsländer der Welt geworden. Hauptziel der Migranten bleibt aber Amerika. Eine FAZ.NET-Grafik gibt Einblick in die Geschichte der Migration.
Die Zahl getöteter Zivilisten im Osten der Ukraine nimmt nach Angaben der Vereinten Nationen drastisch zu. Vor allem den prorussischen Milizen wirft ein neuer UN-Bericht Menschenrechtsverletzungen vor.
Rund drei Millionen Menschen fliehen nach einer Schätzung der Vereinten Nationen vor Krieg und Gewalt in Syrien. Das Flüchtlingshilfswerk UNHCR spricht inzwischen vom „größten humanitären Notfall unserer Zeit“.
Der amerikanische Präsident will nicht von einer russischen Invasion in der Ukraine reden. Doch müsse Russland weiter isoliert werden, auch wenn das die Europäer teuer zu stehen komme. Obama rechnet mit neuen Sanktionen.
Die Ukraine reagiert auf den Konflikt im Osten des Landes und führt die Wehrpflicht wieder ein. Unterdessen berät der UN-Sicherheitsrat in New York über Satellitenbilder der Nato, die einen russischen Einmarsch belegen sollen.
Islamisten der Nusra-Front haben an den Golanhöhen im Süden Syriens 43 Mitglieder einer UN-Beobachtermission in ihre Gewalt gebracht. Die Vereinten Nationen bestätigten entsprechende Berichte.
Nach Angaben des Sicherheitsrats in Kiew hat das russische Militär die Stadt Nowoasowsk im Südosten der Ukraine übernommen. Der ukrainische Präsident Poroschenko spricht von einer russischen Intervention. Bei der Nato ist von „deutlich mehr“ als tausend russischen Soldaten die Rede.
Nach Angaben des Sicherheitsrats in Kiew hat das russische Militär die Stadt Nowoasowsk im Südosten der Ukraine übernommen. Der ukrainische Präsident Poroschenko spricht von einer russischen Intervention.
Eine Entscheidung über deutsche Waffenlieferungen für den Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) gibt es noch nicht. Zur Koordination sind aber schon deutsche Soldaten in Arbil eingetroffen.
In kleiner Ministerrunde entscheidet die Bundesregierung am Sonntag darüber, welche Waffen sie an die Kurden im Irak für den Kampf gegen die IS-Milizen liefert. Die Koalitionsparteien erwägen, ein Bundestagsvotum zu beantragen.
Die neue malische Armee hat eine krachende Niederlage gegen Tuareg-Rebellen eingesteckt. Peinlich – auch für die europäischen Ausbilder.
Nahe der Sperrzone rund um die Atomanlage in Natans hat Iran nach eigenen Angaben eine israelische Drohne abgeschossen. Die Nachricht kommt für den Erfolg der Atomverhandlungen mit Iran zur Unzeit.
In Syrien ist eine Woche nach der Hinrichtung von Fotograf James Foley ein amerikanischer Reporter freigelassen worden. Das bestätigte das Weiße Haus. Auch ein verschleppter Deutscher ist wieder frei.
Die Vereinten Nationen befürchten in der nordirakischen Stadt Amerli ein Massaker der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) an der Zivilbevölkerung. Im Osten Syriens haben die Extremisten in den vergangene Tagen schwere Verluste erlitten.
Bundeskanzlerin Merkel hat bei ihrem Besuch in Kiew eine Kreditbürgschaft über 500 Millionen Euro für die Energie- und Wasserversorgung der Ukraine angekündigt. Weitere 25 Millionen Euro Hilfe sollen für Flüchtlinge zur Verfügung gestellt werden.
Der Hilfskonvoi aus Russland hat die Stadt Luhansk in der Ostukraine erreicht und mit diesem eigenmächtigen Vorstoß Empörung ausgelöst. Während Kanzlerin Merkel für Gespräche nach Kiew reist, droht Amerika mit neuen Sanktionen.
Das neue Digitalkonzept der Bundesregierung schweigt über die Rolle der Geheimdienste. Es bleibt bei einer bloßen Risikobewertung.
Eine europäische Initiative zur Befriedung Gazas unter Einbeziehung der UN findet sogar in Israel Zustimmung. Das ist ungewöhnlich. Meistens verweisen israelische Politiker auf gescheiterte UN-Missionen.
Gemeinsam mit EU-Partnern regt Deutschland eine Mission der Vereinten Nationen für den Gazastreifen an. Die Beobachter sollen unter anderem den Warenverkehr kontrollieren.
Vor 150 Jahren schlug die Geburtsstunde des humanitären Völkerrechts. Doch Regeln allein bieten noch keinen Schutz. Das Problem sind die bewaffneten Gruppen.
Im Vatikan werden die Stimmen lauter, die eine militärische Intervention im Irak fordern. Deutlich wie selten verurteilt die katholische Kirche die barbarische Gewalt der IS-Kämpfer gegen Christen und Yeziden - und fordert Solidarität.
Die irakische Armee hat eine Offensive gegen die Terrorgruppe „Islamischer Staat“ begonnen - scheiterte aber offenbar zunächst beim Vormarsch auf die Stadt Takrik. Die Vereinte Nationen starten unterdessen eine Hilfsaktion für 500.000 Flüchtlinge.
Bislang galt Papst Franziskus als Diplomat. Doch die Gewalttaten der Terroristen des Islamischen Staats im Nordirak lösen in Rom einen Kurswechsel aus: Der Papst spricht sich für eine Militärintervention aus.
Amerikas Präsident Obama stimmt seine Landsleute auf eine lange Operation ein: Der Kampf gegen die Terrorgruppe IS im Irak werde Zeit brauchen, die Luftangriffe weitergehen. In einem Video drohen die Terroristen den Vereinigten Staaten mit Vergeltung.
Auch der BND hört ab – Nato-Partner systematisch, befreundete Staaten zufällig. Eigentlich nichts Besonderes, wäre da nicht die deutsche Empörung gewesen.
Außenminister Steinmeier ist zu einem Besuch im Irak eingetroffen. Bei Gesprächen in Bagdad verspricht er deutsche Hilfe für die Kurden und Yeziden im Nordirak
Schon seit Jahren soll der Bundesnachrichtendienst den Nato-Partner Türkei überwachen. Dabei seien auch Telefonate von zwei amerikanischen Außenministern abgehört worden.
Beim Vorgehen gegen den Islamismus sind sich die UN-Vetomächte einig. Mit Unterstützung Russlands und Chinas soll die Finanzierung der Terrorgruppen gestoppt werden. Notfalls will der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen noch weiter gehen.