Sandstreuer in chaotischer Zeit
Nach den Protesten in Burkina Faso hat das Militär die Macht übernommen. Doch der Generalstabschef ist ein enger Vertrauter des zurückgetretenen Präsidenten Blaise Compaoré.
Nach den Protesten in Burkina Faso hat das Militär die Macht übernommen. Doch der Generalstabschef ist ein enger Vertrauter des zurückgetretenen Präsidenten Blaise Compaoré.
Das syrische Regime setzt offenbar weiter Chlorgas gegen seine Gegner ein. International wird das kaum noch verurteilt – anders als entsprechende Angriffe durch den „Islamischen Staat“.
Deutsche Diplomaten sollen Südkorea auf dem Weg zu einer Wiedervereinigung mit dem Norden beraten. Außenminister Steinmeier versichert, Deutschland wolle „nicht als Lehrmeister auftreten“. Auch Pjöngjang buhlt um Berlins gute Dienste.
Dragqueen Conchita Wurst zieht es einmal mehr in die Welt der großen Politik.
Trotz Reisebeschränkungen und Luftangriffen reisen Sicherheitsexperten zufolge jeden Monat rund 1000 Kämpfer nach Syrien. Der Sondergesandte der Vereinten Nationen fordert Waffenstillstandszonen in dem zerrütteten Land.
Das italienische Verfassungsgericht bedient sich eines wenig überzeugenden Kunstgriffs, indem es zunächst die Kompetenz des IGH anerkennt.
Eine internationale Konferenz in Berlin verspricht den von Syrien-Flüchtlingen betroffenen Staaten dauerhafte Hilfe. Trotzdem wird befürchtet, dass sich die Situation noch verschärft.
Die Folgen der weltweiten Krise an den Finanzmärkten treffen auch viele Kinder. Millionen sind in den Industriestaaten in die Armut gerutscht. In manchen Ländern Europas ist ihre Lage besonders heikel.
Die Lage der sechs Millionen Vertriebenen spitzt sich zu. Es mangelt an fast allem - auch weil viele Staaten ihren Verpflichtungen nicht nachkommen. Eine Konferenz in Berlin an diesem Dienstag soll helfen.
Bei neun Millionen syrischen Flüchtlingen ist die Aufnahme von weiteren 500.000 Syrern in Europa dringend geboten. Aber die EU setzt weiter auf Abwehr. Sie zwingt Menschen auf immer gefährlichere Wege. Ein Gastbeitrag.
Unkoordiniert und überhastet: So nennt das Weiße Haus Medienberichten zufolge die Ebola-Quarantäne, die mehrere amerikanische Bundesstaaten angeordnet hatten. Diese soll nun wieder aufgehoben werden.
Nach eigenen Angaben hat Rejhaneh Dschabbari 2007 einen Mann, der sie vergewaltigen wollte, in Selbstverteidigung erstochen. Das Gericht in Teheran glaubte ihr nicht. Nun wurde sie, trotz internationaler Proteste, hingerichtet.
Irakische Sicherheitskräfte haben laut eines Medienberichtes erstmals einen Chemiewaffen-Einsatz durch IS-Extremisten dokumentiert. Außenminister Steinmeier ist alarmiert und will den UN-Sicherheitsrat einschalten.
Jahrelange musste er als Kindersoldat im Sudan kämpfen, nur wenige von ihnen überlebten. Heute ist Lam Tungwar ein südsudanesischer Hip-Hop-Star. Er ist gekommen, um sein Publikum aufzurütteln.
Auf ihrem Gipfeltreffen in Brüssel wollen die Staats- und Regierungschefs die Grundzüge eines neuen Klimapakets beschließen. Es zeichnet sich ein Kompromiss darüber ab, wie stark die EU ihre Treibhausgasemissionen mindern will.
Hunderte kubanische Helfer kämpfen in Westafrika gegen Ebola. Sie folgen damit einer revolutionären Tradition - und werden selbst von den Amerikanern gelobt.
Welch eine ungewöhnliche Allianz: Vor dem Klimagipfel der EU erhöhen 57 Konzerne den Druck auf die Staats- und Regierungschefs, sich auf schärfere Klimaziele zu einigen. Darunter sind auch Coca Cola, Shell und Eon.
Die Regeln für den Berliner NSA-Ausschuss werden in Washington gemacht. Sie sollen die Beziehungen zwischen den Geheimdiensten weiterhin als rechtsfreien und parlamentarisch nicht kontrollierbaren Raum erhalten.
Aleksandar Bajin und Dieter Kindlmann haben Traumjobs: Sie sind die Sparringspartner der Tennis-Größen Serena Williams und Maria Scharapowa. Und manchmal sind sie sogar mehr als das.
Der Krieg gegen die Drogen gilt in vielen Ländern Lateinamerikas als gescheitert. Uruguay wollte mit liberalen Regeln Vorreiter einer neuen Politik sein. Doch das Gesetz bleibt Stückwerk.
Ein „perfekter Krieg“: Der Feldzug gegen den Islamischen Staat beschert Amerikas Rüstungsschmieden volle Auftragsbücher und satte Gewinne. Die Zeiten sinkender Rüstungsbudgets sind vorbei.
Noch immer will der türkische Staatspräsident Erdogan nicht wahrhaben, dass er sein Land in die Isolation manövriert hat. Man kann sich denken, wie er seinen Landsleuten die Niederlage im UN-Sicherheitsrat verkaufen wird.
Die Türkei hat es nicht in den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen geschafft. Dafür wurden Angola, Malaysia, Venezuela, Neuseeland und Spanien als neue nicht-ständige Mitglieder gewählt.
Der Waffenstillstand im Osten der Ukraine ist einem Krieg ähnlicher als einem Frieden. Am Rande des am Donnerstagabend stattfindenden Europa-Asien-Gipfel will Bundeskanzlerin Merkel die Chancen für eine friedliche Lösung des Konflikts ausloten.
Während Präsident Obama zu mehr Anstrengung im weltweiten Kampf gegen Ebola aufruft, herrscht in Amerika neue Angst vor einer Ausbreitung. Eine erkrankte Pflegerin war mit mit dem Flugzeug unterwegs, obwohl sie bereits Fieber hatte.
Fünfzig Behandlungsbetten stünden Ebola-Patienten in Deutschland zur Verfügung - sagt Gesundheitsminister Gröhe. Mit der Seuche befasste Mediziner stellen diese Zahl in Frage.
Über Jahre hielten amerikanische Militärs ihre Erkenntnisse geheim: Hunderte Chemiewaffensprengköpfe aus der Zeit des Krieges mit Iran lagern weiter in irakischen Depots. Über Reste von Saddam Husseins gefährlichen Giftgas-Arsenal könnte inzwischen die IS-Terrormiliz verfügen.
Die Weltgemeinschaft ergänzt die Nachhaltigkeit als Ziel und will diese festschreiben. Diesmal sollen auch die Industrieländer verpflichtet werden.
In den Vereinigten Staaten ist ein weiterer Mensch positiv auf Ebola getestet worden. Der Leiter der UN-Mission fordert derweil mehr internationale Unterstützung für den Kampf gegen die Seuche.
Der im Leipziger Klinikum St. Georg behandelte Ebola-Patient ist tot. Der 56 Jahre alte UN-Mitarbeiter erlag der Infektion in der Nacht.
Die Flüchtlingspolitik in Europa soll stärker nach den demographischen Erfordernissen ausgerichtet werden. Das fordert Außenminister Steinmeier. Er beruft sich auf Erkenntnisse einer Studie, die er selbst in Auftrag gegeben hatte.
Mit überwältigender Mehrheit hat sich das britische Unterhaus für die Anerkennung eines unabhängigen Palästinenserstaates ausgesprochen. Für die Regierung in London ist es allerdings nicht bindend.
Der „Islamische Staat“ entzweit jetzt sogar alte Verbündete in Deutschland. Auch im Streit zwischen SPD und Grünen offenbart sich die Hilflosigkeit des Westens.
Die Zahl der Hungernden auf der Welt schrumpft schnell. Eine Überraschung? Nein, ein Trend der schon lange andauert. Wir erläutern Ihnen warum.
Außenminister Steinmeier legt sich fest: Deutschland werde keine Bodentruppen gegen den IS entsenden. Er brüskiert damit die Grünen, die ein robustes UN-Mandat für Syrien fordern.