„Eigentlich sind wir hilflos“
Andreas Schmidt-Colinet hat dreißig Jahre lang in Palmyra gegraben. Der Archäologe fordert das Eingreifen der Vereinten Nationen.
Andreas Schmidt-Colinet hat dreißig Jahre lang in Palmyra gegraben. Der Archäologe fordert das Eingreifen der Vereinten Nationen.
Chinas gefürchtete Familienplaner überwachen mit brutalen Methoden die staatliche Ein-Kind-Politik. Bislang. Weil die Volksrepublik altert, verlangt der Staat plötzlich mehr Geburten. Jetzt ziehen die alten Funktionäre los und werben für neues Kinderglück. Doch niemand glaubt ihnen.
Mehr als 50.000 Menschen sind nach UN-Angaben bereits aus Ramadi geflohen. Nun versucht die irakische Armee, die Stadt der Kontrolle des Islamischen Staates zu entreißen.
Die Milizen des „Islamischen Staats“ haben Palmyra erobert. Damit ist eine weitere historische Kulturstätte in die Hände der Terroristen gefallen. Sie sollen inzwischen etwa die Hälfte Syriens kontrollieren.
Die Ausladung des UN-Generalsekretärs Ban und die gleichzeitige Ankündigung neuer nuklearer Waffenentwicklungen sind ein Affront gegen die UN und gegen Südkorea zugleich. Mit beiden hatte Kim Jong-un noch eine Rechnung offen.
Iran und die fünf UN-Vetomächte sowie Deutschland wollen an diesem Mittwoch in Wien die Arbeit am Entwurf des Abkommens auf der Ebene der stellvertretenden Außenminister fortsetzen. Die Unterhändler stehen unter Zeitdruck.
Nach Angaben der staatlichen nordkoreanischen Nachrichtenagentur KCNA ist das Land jetzt in der Lage, ballistische Raketen mit Atom-Sprengköpfen zu bestücken. Hieran hatte der Westen bislang gezweifelt.
Mit dem Besuch von François Hollande beginnen in Berlin die Vorbereitungen für den Klimagipfel in Paris. Angela Merkel will zeigen, wie wichtig ihr das Thema weiterhin ist.
Die irakische Regierung hat schiitische Milizen um Unterstützung im Kampf gegen den „Islamischen Staat“ gebeten. Erste Kämpfer bereiten nun die Rückeroberung der Stadt Ramadi vor, die von den Terroristen eingenommen wurde – ein umstrittener Einsatz.
Neue Flüchtlingswelle im Irak: 25.000 Menschen flüchten vor anrückenden IS-Kämpfern aus einer Stadt im Westen des Landes. Das Geld für Hilfe werde knapp. Bereits im Juli könnte die Versorgung zusammenbrechen.
Beobachten, Durchsuchen, Ausschalten: In drei Phasen will die EU gegen Flüchtlingsschleuser aus Libyen vorgehen. Selbst Einsätze an Land sind nicht ausgeschlossen.
Die Europäische Union will nun militärisch gegen die Schlepperbanden im Mittelmeer vorgehen und ihre Boote versenken. Hier die wichtigsten Fragen und Antworten zu den laufenden Beratungen der EU-Minister.
Systematische Umsiedlungen und Häuserzerstörungen: Eine Studie hat konfessionelle Säuberungen des Assad-Regimes dokumentiert. Seine Helfer sind schiitische Verbündete aus dem Libanon und Iran.
In Brüssel beraten die EU-Außen- und Verteidigungsminister an diesem Montag über Möglichkeiten, Flüchtlingsboote vor der libyschen Küste zu versenken. Das betroffene Land selbst schwieg bisher dazu. Jetzt meldet sich Libyen zu Wort.
Aus Westafrika werden nur noch wenige neue Fälle von Ebola gemeldet. Das heißt nicht, dass die Sache ausgestanden ist.
Heute vor 25 Jahren unterzeichneten die BRD und die DDR den Vertrag über die Schaffung einer Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion, in Köln diskutiert der Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen über „Mobilität 4.0“ und in Genf lädt die Weltgesundheitsorganisation WHO zur Jahresversammlung.
Die deutschen Marineschiffe haben die Anweisung erhalten, die Boote von Migranten auf dem Mittelmeer nach deren Rettung zu zerstören. Außenminister Steinmeier fordert im Kampf gegen die Schleuser eine enge Zusammenarbeit zwischen EU und Vereinten Nationen.
Die Energiewende hat sich als unglaublich teuer und unwirksam erwiesen. Dennoch werden bei der Klimakonferenz in Paris viele auf eine ähnliche Politik wie die deutsche dringen. Dabei gibt es eine viel wirksamere Antwort auf den Klimawandel.
Nach einem Staatsstreich vor drei Jahren regiert im Norden Malis bis heute das Chaos. Ein jetzt in Bamako unterzeichneter Plan soll Frieden bringen - aber eine wichtige Unterschrift fehlt.
Was macht eigentlich die Apokalypse? Unser Glossenticker mit ernsten Nachrichten zum Klimawandel und ihren (weniger ernsten) Pointen. Ein Update über einen historischen frackingbericht, über Psychokriege und andere Signale für Paris.
Pegida-Demos, fremdenfeindliche Parolen, Anschläge auf Flüchtlingsunterkünfte: UN-Fachleute sind besorgt über die Lage in Deutschland. Sie fordern mehr Einsatz der Bundesregierung gegen Rassismus und Ausländerfeindlichkeit.
Internationale Ermittler haben Beweismaterial für eine Anklageschrift gegen Assad zusammengestellt. Die Vorwürfe wiegen schwer: Sie werfen dem Diktator und 24 weiteren Regime-Angehörigen Verbrechen gegen die Menschlichkeit vor.
Die Aufständischen im ostafrikanischen Burundi sehen ihren Putsch als gescheitert an. Der für abgesetzt erklärte Präsident Pierre Nkurunziza teilte mit, er sei in das Land zurückgekehrt.
Das Forum Nachhaltige Geldanlagen veröffentlicht seinen Jahresbericht 2015, das Bundesarbeitsgericht entscheidet über den Anspruch auf Mindestlohn im Falle der Entgeltfortzahlung und BMW lädt zur Hauptversammlung.
Die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini hofft auf einen baldigen Beschluss über eine Militärmission im Mittelmeer. Boote von Schleppern sollen „unbrauchbar“ gemacht werden. Widerstand gegen die Pläne gibt es unter anderem aus Deutschland.
Die Regierung in Paraguay verbietet einem zehn Jahre alten Mädchen, das im fünften Monat schwanger ist, die Abtreibung. Es war offenbar von seinem Stiefvater vergewaltigt worden. Nun regt sich Protest im Land, auch angesichts eines bevorstehenden Papst-Besuches.
Vor dem entscheidenden Klimagipfel in Paris steigt allmählich das Politikfieber bei den Forschern. Wie gelingt der Durchbruch? Und darf sich die Wissenschaft prostituieren? Die eingeübten Strategien wackeln.
Die EU will notfalls mit Gewalt gegen Schleuserbanden im Mittelmeer vorgehen. Dafür braucht sie jedoch ein Mandat des UN-Sicherheitsrats. Ob das Gremium seine Zustimmung gibt, ist unsicher.
Mazedonien war der Musterstaat des Balkans. Mehrfach riet die EU-Kommission zu Beitrittsgesprächen, was Griechenland jedesmal verhinderte. Nun nähert sich das Land nach blutigen Kämpfen am Wochenende wieder der Bürgerkriegszeit von 2001.
An diesem Montag empfängt Bundespräsident Gauck den israelischen Staatspräsidenten Rivlin. Der Staatsbesuch soll die Aufnahme diplomatischer Beziehungen vor 50 Jahren würdigen: ein deutsch-israelisches Jubiläum in schwierigen Zeiten.
Präsident Assad gerät immer stärker in die Defensive – zum ersten Mal gesteht er in der Öffentlichkeit Rückschläge ein. Islamistische Milizen rücken derweil weiter vor.
Immer mehr Flüchtlinge drängen nach Europa, die Mittelmeerländer fühlen sich überfordert. EU-Kommissionspräsident Juncker plant einem Bericht zufolge eine Verteilung entlang fester Quoten.
Saudi-Arabien verstößt mit den Luftschlägen im Jemen laut dem zuständigen UN-Koordinator gegen das Völkerrecht. Zivilisten seien durch „wahllose Angriffe“ bedroht. In der Nacht bombardierte die Militärallianz die Residenz eines ehemaligen Präsidenten.
Der Flughafen von Kathmandu hat nur eine Landebahn. Nach dem Erdbeben ist dort viel los. Das ist kaum zu organisieren. Deshalb haben die Vereinten Nationen die Deutsche Post DHL um Hilfe gebeten.
Mit dem Prager Aufstand begann die Vertreibung der Deutschen aus Böhmen und Mähren. Obwohl sie einige Merkmale eines Genozids aufweist, erhebt bis heute keine Regierung diesen Vorwurf.
Sie waren 50 Kilometer zu Fuß unterwegs, sind erschöpft, hungrig, durstig - Tausende Menschen sind von den Inseln im Tschadsee geflohen. Sie fürchten die heranrückende Terrorgruppe Boko Haram.