Dem ölreichsten Land geht das Benzin aus
Die Wirtschaftskrise in Venezuela wird immer dramatischer: An den Tankstellen bilden sich lange Schlangen. Präsident Maduro bittet die Vereinten Nationen um Medikamente.
Die Wirtschaftskrise in Venezuela wird immer dramatischer: An den Tankstellen bilden sich lange Schlangen. Präsident Maduro bittet die Vereinten Nationen um Medikamente.
Auf dem Mittelmeer vor Libyen sind zwei Flüchtlingsboote gekentert, ein drittes wird vermisst. Hilfsorganisationen befürchten, dass wieder hunderte Menschen sterben.
Die glücklichsten Menschen der Welt leben im Norden Europas. Deutschland liegt im Ranking deutlich weiter hinten.
Der Versuch, Europa in mehreren Geschwindigkeiten zu integrieren, ist gescheitert. Jetzt kommt es darauf an, der Vielfalt der wirtschaftskulturellen Bedingungen Europas Rechnung zu tragen und den Kontinent auf unterschiedlichen Wegen zu einigen.
Der Völkerrechtler Gerd Hankel beschreibt das heutige Ruanda als ein Land, in dem die einst über Leben und Tod entscheidende Frage, wer Hutu ist und wer Tutsi, vermeintlich keine Bedeutung mehr hat. Dies sei ganz im Sinne der Regierung, die proklamiert: „Wir sind alle Ruander.“
Seit zwölf Jahren berät Christoph Heusgen die Kanzlerin in der Außenpolitik. Der Diplomat muss für ein gutes Verhältnis zur Trump-Regierung sorgen. Auf ihr Treffen im Weißen Haus hat er Merkel gut vorbereitet. Ein Portrait.
Was ist eigentlich eine Insel? Die Fachwelt streitet darüber. Nur eines steht fest: Inseln sind ein ganz besonderer Lebensraum mit eigenen Gesetzen.
Wohin zum Auslandsstudium? Wenn es um europäische Ziele geht, hat Deutschland mittlerweile die Nase vorn. Das liegt nicht nur an den fehlenden Studiengebühren.
Zweieinhalb Jahre lang arbeitete Marina Sokolova bei Goldman Sachs. Dann kündigte sie. Die Aussteigerin erzählt, wie das Leben einer Elite-Bankerin aussieht.
Russland hat laut einem Bericht Spezialkräfte auf eine ägyptische Luftwaffenbasis nahe der libyschen Grenze verlegt. Doch das Verteidigungsministerium widerspricht.
Das Kinderhilfswerk Unicef schlägt Alarm: 2016 sei das bislang schlimmste Jahr für Kinder im syrischen Bürgerkrieg gewesen. In einem aktuellen Bericht werden schwerste Menschenrechtsverletzungen dokumentiert.
Der Nothilfekoordinator der Vereinten Nationen hat die internationale Gemeinschaft aufgefordert, Hilfsaktionen für vier Länder zu starten. Dort würden sonst Millionen sterben.
„Massive Zerstörungen, Tötungen und zahlreiche andere schwere Menschenrechtsverletzungen“: Das werfen die Vereinten Nationen der Türkei in den Kurdengebieten vor. Seit Juli 2015 ist die Waffenruhe dort zerbrochen.
China rät den Vereinigten Staaten, auf die militärische Übung mit Südkorea zu verzichten, um das Verhältnis zu Pjöngjang zu entspannen. Washington verteidigt das Manöver – und kritisiert Kim Jong-un.
In Kabul haben islamistische Kämpfer ein großes Militärkrankenhaus angegriffen. Dabei starben dutzende Menschen. Nun gibt es auch ein Bekennerschreiben.
Eine Schweizerin lebt mit ihrem syrischen Mann und geflüchteten Angehörigen unter einem Dach. Die multikulturelle Familie hat erhöhten Gesprächsbedarf.
Nordkorea feuert mehrere Raketen ab, sie dringen in die japanische Seewirtschaftszone ein. Japans Premierminister verurteilt den Abschuss, in Südkorea tagt der Nationale Sicherheitsrat. Dort hat man eine Vermutung, was der Grund für den Test sein könnte.
In einem neuen Bericht erheben die Vereinten Nationen schwere Anschuldigungen: Das syrische Militär habe etliche Kriegsverbrechen begangen. Aber auch die Rebellen haben sich schuldig gemacht.
Der Wassermangel in Ostafrika ist akut - und das wird nicht das einzige Problem bleiben. Es droht eine neue Hungersnot.
Wären die Weltmeere ein Staat, wären sie 24 Billionen Dollar wert – mehr als die Vereinigten Staaten. Einen Plan, diese gewaltigen Ressourcen zu nutzen, gibt es aber erst in Ansätzen.
Nach den letzten Raketentests Irans verhängten die Vereinigten Staaten Sanktionen und sprachen eine klare Warnung aus. Teheran testete jetzt trotzdem einen weiteren Marschflugkörper.
Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister Lorenz Caffier hat die SPD wegen des Abschiebestopps für Afghanen in Schleswig-Holstein scharf kritisiert. Das sei Verrat „am gesamten Asylsystem“.
Mit einem Geflecht aus Unternehmen in aller Welt gelingt es Nordkorea nach Einschätzung von Fachleuten immer wieder, die Sanktionen zu unterwandern. Es geht auch um internationalen Waffenhandel.
Peking will das Chaos in Washington nutzen, um sich international als Führungsmacht zu profilieren. Präsident Xi Jinping wirbt für eine neue Weltordnung – ohne gemeinsame Werte.
Welchen Anteil hat die Erderwärmung am Artensterben? Lange war das unklar, inzwischen ist die Datenlage eindeutig. Nur wärmeliebende Arten profitieren, der große Rest ringt mit dem Wandel.
Es ist der vierte Anlauf für Friedensgespräche: Die syrischen Konfliktparteien kommen unter mahnenden Worten von UN-Vermittler Staffan de Mistura zusammen. Erstmals seit drei Jahren trafen sie in einem Raum zusammen.
Die Rückführung afghanischer Asylsuchender stößt auf Widerstand. Kritiker werfen der Bundesregierung vor, Unschuldige in den sicheren Tod zu schicken. Doch die Argumentation der Moralisten ist voller Widersprüche.
Dürren, Terror und Kriege: In Nigeria, Somalia, Südsudan und Jemen herrschen derzeit Hunger und Fehlernährung. Das könnte Hunderttausende das Leben kosten.
Seit 2006 vertrat Witalij Tschurkin Russland am Hauptsitz der Vereinten Nationen in New York. Sein Job wurde vor allem in den vergangenen Jahren interessant. Nun ist er überaschend gestorben.
Der amerikanische Vizepräsident Mike Pence hebt die Bedeutung der Nato hervor. Der russische Außenminister hat für das Bündnis hingegen nur weniger schmeichelhafte Worte übrig.
Außenminister Gabriel baut in der Debatte über die Verteidigungsausgaben in der Nato eine harte Position gegenüber Washington auf. Dort besteht man auf mehr Engagement der Europäer.
Deutschlands neurotisches Bestreben, am Ende jedes Vorhabens „moralisch sauber“ dazustehen, durchzieht alle außenpolitischen Debatten. Das kann unsere Existenz gefährden. Es ist Zeit, erwachsen zu werden. Ein Gastbeitrag.
Im F.A.Z.-Interview skizziert Gabriel vor dem Treffen der G20-Außenminister seine Vision eines neuen, stärkeren Europas – nicht nur mit Blick auf Amerika.
Der syrische Präsident weist Berichte über Folter als „kindisch“ zurück und will bald wieder das ganze Land kontrollieren. Derweil wird in Astana über die Zukunft des Bürgerkriegslandes verhandelt.
Die Vereinigten Staaten wollen die Bedingungen für einen möglichen Frieden zwischen Israel und den Palästinensern nicht länger vorgeben. Doch bei den UN und der EU kündigt sich Widerstand an.
Nach freundlichen Signalen im Wahlkampf fordert der Sprecher des Präsidenten Putin auf, die Krim an die Ukraine zurückzugeben. Russland reagiert empört.