Warum Island auf Aufforstung setzt
Island ist das am geringsten bewaldete Land Europas. Mit Millionen Setzlingen sucht Reykjavik nun, Mondlandschaften auf der Insel zu ergrünen. Es ist ein harter Kampf.
Island ist das am geringsten bewaldete Land Europas. Mit Millionen Setzlingen sucht Reykjavik nun, Mondlandschaften auf der Insel zu ergrünen. Es ist ein harter Kampf.
Laut der staatlichen Nachrichtenagentur KCNA sind die Raketen Teil eines neuen Raketenstartsystems – und sollen bei militärischen Bodenoperationen eingesetzt werden. Der UN-Sicherheitsrat will sich nun mit dem Thema befassen.
In den Niederlanden gilt ab sofort ein Burkaverbot. Paris hat die Vollverschleierung bereits 2011 verboten – und hält trotz Kritik des UN-Menschenrechtsausschusses daran fest.
Die bisherige Botschaferin Kanadas ist mit einem Kohle-Industriellen verheiratet. Bei Diskussionen um den Klimawandel wolle sie sich aus Befangenheit enthalten.
Der iranische Außenminister Zarif gilt als moderate Stimme in Teheran. Der frühere amerikanische Außenminister John Kerry nannte ihn einst einen „Patrioten“. Die Regierung von Donald Trump hat kein gutes Wort für ihn.
Während das Fliegen in die Kritik gekommen ist, möchte Greta Thunberg mit gutem Besipiel voran gehen. Die Profisegler Pierre Casiraghi und Boris Herrmann bringen die Klimaschützerin zum UN-Klimagipfel nach New York.
Die afghanischen Sicherheitskräfte und die Nato haben in den ersten sechs Monaten diesen Jahres mehr Zivilisten getötet, als die Taliban und der IS. Ein Großteil der Opfer sind laut dem Bericht von amerikanischen Luftstreitkräften getötet worden.
Die Umweltaktivistin Greta Thunberg wird mit Segelboot zum Klimagipfel in New York reisen. Profisegler Boris Herrmann begleitet sie. Trotzdem könnte die zweiwöchige Fahrt über den Atlantik ungemütlich werden.
Nachdem ein Flüchtlingsschiff vor der libyschen Küste untergegangen war, konnten Rettungskräfte lediglich einen Teil der Insassen retten. Das UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR wertet es als „bislang schlimmste Tragödie im Mittelmeer in diesem Jahr“.
Nachdem vor Libyen ein Boot mit mehr 200 Migranten gesunken ist, fordern die UN Hilfe. Derzeit sind keine privaten Rettungsorganisationen dort unterwegs. Italien will derweil Strafen für diese verschärfen.
Laut der libyschen Küstenwache werden 115 Menschen vermisst. Weitere 137 Personen wurden gerettet und zurück nach Libyen gebracht. Das UNHCR spricht von der „schwersten Tragödie im Mittelmeer“ des laufenden Jahres.
Noch im Juni haben sich Donald Trump und Kim Jong-un an der innerkoreanischen Grenze getroffen. Nun jedoch soll Nordkorea wiederholt zwei Kurzstreckenraketen abgefeuert haben.
Der Kampf um Idlib gerät für das Regime in Damaskus zu einem Debakel. Die kampferfahrenen Rebellen wehren sich seit Wochen gegen Assads Truppen. Daran ändern auch die vielen Luftangriffe syrischer und russischer Bomber nichts.
Die Stadt Mainz hat die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen auf Glas-Untersetzer drucken lassen. Wenn Klimawandel, Ungleichheit und Migrationsfragen auf einen Weindeckel passen.
Sebastian Stricker wurde vom Berater zum Entwicklungshelfer – und gründete dann ein Unternehmen, das Konsum und Hilfe für Menschen in Not vereinen soll. Das gelingt dank mächtiger Partner.
Schon zweimal wurde der kosovarische Regierungschef Ramush Haradinaj vom UN-Tribunal für das frühere Jugoslawien freigesprochen – jedoch nicht, weil man ihn für unschuldig hielt.
Der britische Außenminister soll an diesem Sonntag mögliche Maßnahmen gegen Iran bekanntgeben. „Unsere Priorität ist Deeskalation“, heißt es in einem Londoner Schreiben an die UN. Doch die „iranische Aktion“ stelle einen „illegalen Eingriff“ ins Völkerrecht dar.
Ein europäischer Sitz im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen könnte für Deutschland nach dem gescheiterten Einzug im Jahre 2005 eine Chance sein - ein echter Gewinn für die gesamte Europäische Union wäre das wohl nicht.
Bisher hatte die aufstrebende Großmacht stets betont, die neue Seidenstraße sei ein rein wirtschaftliches Vorhaben. Nun ergänzt Peking sie mit Militärkooperationen in direkter Nachbarschaft Amerikas.
Die Boykott-Bewegung BDS sagt, sie kritisiere Israel. Doch in Wahrheit liefert sie die israelischen Juden einem Umfeld aus, das sie vernichten will.
Rund 770.000 Menschen starben 2018 an Erkrankungen im Zusammenhang mit Aids – ein Rückgang von 33 Prozent gegenüber 2010. Die größten Fortschritte beim Kampf gegen HIV verzeichnen die am schwersten betroffenen Regionen.
Irans Außenminister warnt Amerika davor, den Konflikt mit Iran weiter eskalieren zu lassen. Sein Land strebe nicht nach Atomwaffen, sagte Muhammad Dschawad Zarif am Rande eines Besuchs bei den UN.
Erdrutsche, Überschwemmungen und einstürzende Häuser werden zur tödlichen Gefahr. Zahlreiche Menschen sind bereits gestorben – und ein Ende der Monsunregen in Südasien ist noch nicht in Sicht.
Der iranische Präsident Hassan Rohani ist zu Verhandlungen bereit. Allerdings nur, wenn die Amerikaner „zur Vernunft“ kämen. Der Zeitpunkt seiner Ankündigung ist vielsagend.
Konzernchef Mark Zuckerberg will eine eigene Digitalwährung herausgeben. Für die Nutzer könnte das eine bequeme Sache werden. Währungshüter aber sind alarmiert.
Der Bürgerkrieg in Libyen geht mit unverminderter Härte weiter – auch weil die Beteiligten mächtige ausländische Unterstützer hinter sich wissen, die Waffen an die beiden Seiten liefern.
Doppel-Coup in Aix: „The Sleeping Thousand“ greift den Nahost-Konflikt zwischen Realität und Fantasy auf – „Tosca“ hingegen kämpft mit einem dekonstruktivistischen Regiekonzept.
Die EU müsse Flüchtlinge besser davor schützen, in die Hände von Menschenschmugglern zu fallen, forderten die Chefs von UNHCR und IOM. Auch die Rückführung von Migranten nach Libyen müsse gestoppt werden, das Land sei ein „gefährliches Pflaster“.
Die anerkannte Regierung in Libyen müsse gedrängt werden, Migranten nicht mehr in Militärlager zu bringen, fordert Luxemburgs Außenminister. Dort könnten sie Opfer „kriegerischer Angriffe“ werden.
Seit letztem Jahr denkt man an Skins, wenn man an Chemnitz denkt. Doch was geschieht da jetzt? Eine Region versucht mit autonom fahrenden Autos, gutem Rap und pragmatischen Demokraten die Lasten der Vergangenheit abzuschütteln.
Staats- und Regierungschefs hatten sich 2015 auf eine Liste von nachhaltigen Entwicklungszielen geeinigt. Ein Zwischenstand zeigt, dass der Klimawandel die Ziele erschwert. Der Hunger steigt, anstatt zu sinken.
„Reporter ohne Grenzen“ ist nach Riad gereist, um Pressefreiheit zu fordern. Was bringt das bei einer Regierung, die verdächtigt wird, in einen Mord verwickelt zu sein? Christian Mihr von ROG erklärt es.
Die französische Hauptstadt möchte künftig einen ständigen Expertenrat für Klimafragen einrichten. Sie ist nicht die erste Metropole, die einer Forderung der „Fridays for Future“-Bewegung nachkommt.
Vorbereitung auf den Brexit: Hessens Ministerpräsident Bouffier will amerikanische Banken von Frankfurt als würdigen Nachfolger von London überzeugen.
Die Zahl der über Hundertjährigen ist in diesem Jahr auf rund 533.000 gestiegen – und hat sich damit seit der Jahrtausendwende fast vervierfacht.
Im Jahr 2017 sind auf der ganzen Welt 464.000 Menschen Opfer von Mord oder Totschlag geworden - viele davon sind Beziehungstaten.