EU und Amerika fordern Freilassung von Guaidós Stabschef
Agenten haben den Büroleiter von Venezuelas selbsternanntem Übergangspräsidenten Juan Guaidó festgenommen. Westliche Staaten drohen Staatschef Maduro mit Konsequenzen.
Agenten haben den Büroleiter von Venezuelas selbsternanntem Übergangspräsidenten Juan Guaidó festgenommen. Westliche Staaten drohen Staatschef Maduro mit Konsequenzen.
Die UN-Menschenrechtsbeauftragte spricht in Genf von 37 gezielt getöteten Menschen und zahlreichen willkürlichen Verhaftungen. Ihr Vorwurf richtet sich besonders an die staatlichen Sicherheitskräfte.
Bei ihrem ersten Treffen bieten Trump und Bolsonaro ein Bild der Einigkeit. Die gemeinsamen Werte, die sie betonen, decken sich in vielem mit der Agenda der Rechten in den Vereinigten Staaten und Brasilien.
Während der amerikanische Sondergesandte mit dem russischen Vizeaußenminister über die Venezuela-Krise spricht, erhebt Washington neue Sanktionen gegen das Maduro-Regime. Die Möglichkeiten seien längst nicht ausgeschöpft, sagt Präsident Trump.
Der brasilianische Präsident Bolsonaro zu Gast im Weißen Haus: Donald Trump nutzte die Gelegenheit, um Venezuelas Staatschef Maduro zu drohen. Doch es ging auch um andere Themen.
Der Journalist Billy Six ist nach viermonatiger Haft in Venezuela frei. Das hat er, wie er meint, nicht dem Auswärtigen Amt zu verdanken. Im Gegenteil. Er will die Bundesregierung juristisch belangen. Die AfD meldet sich auch.
Unterstützer des venezolanischen Oppositionsführers Juan Guaidó haben drei Vertretungen Venezuelas in Washington und New York unter ihre Kontrolle gebracht. Präsident Maduro hatte alle diplomatischen Beziehungen zu den Vereinigten Staaten abgebrochen.
Russland und China haben Milliarden in Venezuela investiert. Für beide Länder gilt es abzuwägen, ob und wie lange sie sich noch hinter Maduro stellen.
Mitten im Machtkampf drängt Venezuelas Staatschef alle seine Minister, ihre Ämter niederzulegen. Ob die Kabinettsänderung so tiefgreifend wird wie angekündigt, ist aber fraglich.
Die Demokratische Partei in Amerika zerbröselt – sie droht, ein Magnet für extreme Positionen zu werden. Sie fragen sich, was dann aus der Partei wird? Ein Blick auf die britische Labour-Partei mit Anführer Jeremy Corbyn weist den Weg. Ein Gastbeitrag.
Wondering about the future of the Democratic Party? Just look at Britain’s Labour.
Algerien muss dringend seine Wirtschaft reformieren und die Abhängigkeit von seinen Rohstoffexporten verringern. Sonst könnte das Land enden wie Venezuela.
Vier Monate saß der freie Reporter aus Neuenhagen wegen „Spionage und Rebellion“ im berüchtigten Geheimdienstgefängnis von Caracas in Haft. Der deutschen Regierung wurde vorgeworfen, nicht genug für Six zu tun, weil dieser für rechte Medien berichte.
Die Bundesrepublik kümmere sich darum, dass die dem in Venezuela inhaftierten deutschen Reporter Billy Six zustehenden Rechte beachtet werden, heißt es aus dem Auswärtigen Amt
Nach Angaben der Regierung gebe es nur noch in zwei Ortschaften Probleme wegen eines Feuers in einem Umspannwerk. Auch die Wasserversorgung mache Fortschritte.
In Venezuela wird die Lage nach tagelangen Stromausfällen immer angespannter. Amerika will unterdessen die Sanktionen „signifikant“ verschärfen.
Nach dem Zusammenbruch der Stromversorgung herrscht in weiten Teilen des Landes Chaos, besonders in den Krankenhäusern. Während die Regierung die Schuld im Ausland sucht, widersprechen Experten.
Es gibt keinen Strom, deshalb fällt seit vielen Nächten in Venezuelas Hauptstadt Caracas die Beleuchtung aus. Weil auch die Wasserversorgung beeinträchtigt ist, müssen die Menschen mit Tankwagen versorgt werden, im Dunkeln stehen sie dafür Schlange.
Im Krisenland Venezuela ist die Lage zunehmend angespannt: In der Hauptstadt Caracas schießen bewaffnete Motorradfahrer wahllos auf Passanten. Stromausfälle belasten zusätzlich zur politischen Krise die Bevölkerung. Zudem gibt es Schwierigkeiten bei der Lebensmittelversorgung.
Venezuelas Oppositionsführer Guaidó will Regierungsgegner des ganzen Landes für einen Protestmarsch auf Caracas mobilisieren. Viele Gegenden in venezuela sind immer noch ohne Strom. Mindestens 17 Menschen sind deswegen bereits gestorben.
Das internationale Schiedsgericht der Weltbank ICSID verpflichtet Venezuela, eine Entschädigung in Milliardenhöhe zu zahlen. Die Zwangsverstaatlichungen unter dem verstorbenen Sozialisten Chavez haben ein Nachspiel.
Der Stromausfall in Venezuela dauert an. Die Regierung von Staatschef Nicolás Maduro sieht eine Cyberattacke als Auslöser. Dahinter stecke ein prominenter Senator aus den Vereinigten Staaten.
Venezuela hat gerade den deutschen Botschafter ausgewiesen. In Caracas sitzt der deutsche Journalist Billy Six in Haft – seine Haftbedingungen sind menschenunwürdig. Was macht die Bundesregierung?
Deutschlands Außenminister Maas pocht auf eine friedliche Lösung zwischen Maduro und Guaidó. Die EU halte sich aber auch finanzielle Strafen gegen Maduros Regierung vor.
Der venezolanische Harvard-Ökonom Ricardo Hausmann arbeitet seit Jahren an einem Plan für den wirtschaftlichen Wiederaufbau Venezuelas. Seine Zeit könnte bald kommen.
Weite Teile Venezuelas sind dunkel. Grund ist ein massiver Stromausfall. Staatschef Maduro spricht von Sabotage. Auch Gegner Guaido versucht den Vorfall für sich zu nutzen.
Weil er sich solidarisch mit Venezuelas Oppositionsführer gezeigt hat, muss der deutsche Botschafter Daniel Kriener das Land verlassen. Der selbst ernannte Übergangspräsident Juan Guaidó kritisiert die Ausweisung scharf.
Außenminister Heiko Maas kritisiert die Ausweisung des deutschen Botschafters durch Maduros Regierung als „unverständlich“. Auch der selbsternannte venezolanische Interimspräsident äußert sich – und wünscht sich von Europa eine deutliche Reaktion.
Weil er sich in die inneren Angelegenheiten des Landes eingemischt haben soll, hat Venezuela den deutschen Botschafter zur „Persona non grata“ erklärt. Daniel Kriener muss das Land binnen 48 Stunden verlassen.
„Mehr denn je hängt Venezuela von Euch allen ab“, sagte Oppositionsführer Juan Guaidó zu Gewerkschaftlern. Diese sind jedoch auf finanzielle Unterstützung durch die Regierung angewiesen.
Der von den Vereinigten Staaten unterstützte Guaidó war am Montag trotz einer drohenden Festnahme nach Venezuela zurückgekehrt. Präsident Maduro nannte die Opposition eine „verrückte Minderheit“, die er besiegen werde.
Venezuelas selbsternannter Übergangspräsident Juan Guaidó ist in seine Heimat zurückgekehrt. Der Oppositionschef landete auf dem Flughafen der Hauptstadt Caracas. Staatschef Nicolás Maduro hat mit seiner Festnahme gedroht, da Guaidó trotz eines Ausreiseverbotes Ende Februar das Land verlassen hatte.
Neben zahlreichen Anhängern empfangen auch mehrere EU-Botschafter den selbsternannten Interimspräsidenten bei seiner Rückkehr nach Caracas. Doch in Venezuela könnte Guaidó nun die Festnahme drohen.
Venezuelas selbsternannter Übergangspräsident Juan Guaidó hat Staatschef Nicolás Maduro davor gewarnt, ihn bei seiner Rückkehr in seine Heimat festnehmen zu lassen. Ihn zu „entführen“ wäre „zweifellos einer der letzten Fehler“, den das Regime begehen würde, sagte Guaidó in einer Online-Videobotschaft.
Venezuelas Interimspräsident erhöht den Druck auf Staatschef Maduro – und will in sein Heimatland zurückkehren. Doch das könnte für ihn gefährlich werden.
Von Ecuador aus hat der Interimsstaatschef seine Landsleute trotz der Karnevalsfeiern am Montag und Dienstag zu Demonstrationen aufgerufen. Bei seiner Rückkehr nach Venezuela besteht die Gefahr der Verhaftung.