Die Welt als Villa und Vorstellung
Anala und Armando Planchart ließen sich in den Fünfzigern „ein modernes Haus“ in Caracas errichten. Heute versucht eine Stiftung, das Werk des Architekten Gio Ponti zu erhalten.
Anala und Armando Planchart ließen sich in den Fünfzigern „ein modernes Haus“ in Caracas errichten. Heute versucht eine Stiftung, das Werk des Architekten Gio Ponti zu erhalten.
Im Norden Brasiliens floriert der Rauschgiftschmuggel dank Helfern aus Venezuela. 19 von ihnen wurden nun festgenommen – sie sind mutmaßliche Mitglieder von Brasiliens größter Verbrecherorganisation.
Guyana könnte durch neue Erdölquellen zu einem der reichsten Länder der Welt aufsteigen. Das weckt Begehrlichkeiten: Venezuela beansprucht zwei Drittel des kleinen Nachbarlandes für sich. Die Vereinigten Staaten sind alarmiert.
Venezuela +++ „Basisbibel“ - Übersetzung +++ Raubkunst ++ + Lob dem Zeitungsboten +++ Riester-Rente am Ende +++
Knapp eine Million Flüchtlinge aus Venezuela, die sich illegal in Kolumbien aufhalten, sollen einen sicheren Aufenthaltstatus erhalten. Sie waren vor der massiven Wirtschaftskrise in das Nachbarland geflohen.
Leopoldo López ist vor dem sozialistischen Regime in Venezuela geflohen. Nun war der Oppositionspolitiker in Berlin, um Hilfe zu suchen. Ein Gespräch über Auswege aus der Diktatur – und die Rolle, die Deutschland dabei spielen könnte.
Die EU-Mitgliedstaaten lehnen das neu konstituierte Parlament in Caracas ab. Aber sie lassen erkennen, dass sie auch Oppositionsführer Juan Guaidó nicht mehr als Übergangspräsidenten sehen. Das EU-Parlament widerspricht umgehend.
Der neue Präsident Joe Biden sucht mehr Kooperation mit Lateinamerika als sein Vorgänger. Die größten Baustellen sind Venezuela und Brasilien. Aber auch die Migranten, die zur Grenze mit Mexiko strömen, bleiben eine Herausforderung.
Josep Borrell ist Außenbeauftragter der EU. In vielen Krisen hat er erlebt, dass Europa seine Fähigkeiten nicht einsetzt. Im Gespräch erklärt er, warum.
Weder die Wahl noch die Volksbefragung der Opposition haben die Massen in Venezuela mobilisiert. Viele Bürger haben keine Zeit für die politischen Spielchen zwischen dem Regime von Maduro und der Opposition um Guaidó.
Die EU, die Vereinigten Staaten sowie mehrere lateinamerikanische Regierungen erkennen die Parlamentswahl in Venezuela nicht an. Washington spricht von einer „Farce“.
Nicht einmal ein Drittel der wahlberechtigten Venezolaner haben ihre Stimmen abgegeben – eine freie Parlamentswahl gab es ohnehin nicht. Das Ergebnis ist ein Schlag für die Opposition. Die Politik in Venezuela ist am Ende.
Staatschef Maduro hat in Venezuela die Kontrolle über das Parlament zurückgewonnen. Nach Angaben der Wahlbehörde kam das Parteienbündnis Maduros bei der Wahl auf knapp 68 Prozent der Stimmen. Die Opposition hatte zum Boykott des Urnengangs aufgerufen.
Die Opposition in Venezuela hat die Wahl boykottiert. Die Wahlbeteiligung lag nach Angaben der Wahlbehörde bei 31 Prozent. Die sozialistische Partei des Machthabers erreichte demnach 68 Prozent der Stimmen.
In Venezuela wird ein neues Parlament gewählt. Angesichts eines Boykottaufrufs von Oppositionschef Juan Guaidó dürfte Staatschef Nicolás Maduro die Kontrolle über die Nationalversammlung gewinnen.
Venezuela bestimmt an diesem Sonntag ein neues Parlament. Eine freie Wahl gibt es nicht – und weite Teile der Opposition haben sich für einen Boykott entschieden. Kommt nun Maduros finaler Akt?
Colonia Tovar ist ein deutsches Dorf in Venezuela. 1853 wanderten Deutsche dorthin aus. Heute ist die Gemeinde eine beliebte Touristenattraktion. Doch die Gemeinschaft ächzt derzeit gewaltig unter der Corona-Pandemie.
Ohne den venezolanischen Oppositionpolitiker Leopoldo López wäre Juan Guaidó nicht Übergangspräsident geworden. Nach mehreren Jahren Haft und Hausarrest hat López sich nun nach Spanien abgesetzt – unser Korrespondent hat ihn getroffen.
Iran greift Venezuela mit Treibstofflieferungen unter die Arme. Die beiden Staaten, die von Amerika mit Sanktionen belegt sind, schließen sich immer enger zusammen – und Venezuela wird zur Drehscheibe für illegale Aktivitäten.
Eine Ölraffinerie in Venezuela ist offenbar schwer beschädigt worden. Präsident Nicolás Maduro sieht die Schuldigen im Ausland. Doch an dieser Version gibt es Zweifel.
Spanien hat mit Leopoldo López einen neuen Exilanten aus Venezuela. Der verfolgte Oppositionspolitiker sorgt für viel Wirbel – zwischen den beiden Ländern, aber auch innerhalb der spanischen Linkskoalition.
Der venezolanische Oppositionsführer Leopoldo López hat Venezuela am Samstag Richtung Spanien verlassen. Das trübt die Hoffnungen der Opposition auf politische Veränderung und faire Wahlen noch weiter.
Leopoldo López galt als politischer Gefangener des venezolanischen Regimes. 2019 gelang ihm die Flucht in die spanische Botschaft. Nun soll er das Land verlassen haben – anderthalb Monate, bevor ein neues Parlament bestimmt wird.
Rund 1,3 Millionen Barrel Rohöl drohen laut der venezolanischen Opposition ins Meer zu fließen. Schon seit Jahren weisen Politiker auf den desolaten Zustand des Tankers hin. Die Verantwortlichen indes winken ab.
Erst vor kurzem kam Santiago Arias zu Bayer Leverkusen. Nun aber wird der Kolumbianer dem Bundesligaklub wohl sehr lange fehlen. Bei einem Länderspiel zieht sich Arias eine schlimme Verletzung zu.
Venezuela bestimmt im Dezember ein neues Parlament – und das Ergebnis steht jetzt schon fest. Offen bleibt nur, wer danach die Führung der Opposition übernimmt. Schlägt nun die Stunde für Henrique Capriles?
Brutale, systematische Menschenrechtsverletzungen bis hin zu außergerichtlichen Hinrichtungen wirft ein UN-Bericht dem Regime in Venezuela vor. Auch Mike Pompeo macht auf einer Lateinamerikareise Stimmung gegen Machthaber Maduro.
Die Opec sucht nach einer Daseinsberechtigung. Denn das Kartell hat an Einfluss verloren. Sein einziges Produkt, ein endlicher Rohstoff aus der Erde, ist ohne Zukunft.
Der venezolanische Oppositionsführer Juan Guaidó will die vom Regime organisierte Parlamentswahl boykottieren. Doch dafür erntet er jetzt sogar Kritik aus den eigenen Reihen. Das würde nur dem Machthaber Maduro in die Hände spielen, sagen Mitstreiter.
Venezuelas Regierung begnadigt inmitten einer Welle der Repression etliche politische Gefangene. Machthaber Maduro macht keinen Hehl daraus, was er damit erreichen will.
Freie Wahlen kann sich der venezolanische Präsident nicht erlauben. Sein Regime hat abgewirtschaftet. Also inszeniert er eine Show und nennt das Ganze Parlamentswahl. Sogar eine Scheinopposition hat er aufgebaut.
Die Opposition in Venezuela will die angekündigte Wahl einer neuen Nationalversammlung boykottieren. Damit schafft sie sich selbst ab. Maduro kann schalten und walten.
Die Gegner von Venezuelas Machthaber jubeln: Die britische Notenbank muss kein venezolanisches Gold an Maduro aushändigen. Das hat der britische High Court entschieden. Die Wirtschaftskrise in Venezuela wird immer verheerender.
Nach neuen Strafmaßnahmen der EU gegen seine Unterstützer fordert Präsident Maduro die Gesandte Brüssels auf, das Land zu verlassen. Drei Tage hat sie Zeit.
Laut einer spanischen Zeitung hat das sozialistische Regime in Caracas der Protestbewegung vor zehn Jahren 3,5 Millionen Euro in bar zukommen lassen. Die Partei weist den Bericht zurück und erwägt rechtliche Schritte.
200 Tankstellen dürfen Treibstoff „zum internationalen Preis verkaufen“ sagte Venezuelas Staatschef Nicolas Maduro. Er verschwieg aber, wer die Lizenzen für die privaten Tankstellen erhält.