Opositionsführer Magyar wirft Orbán Korruption vor
Mitten im Wahlkampf hat Ungarns Oppositionsführer Peter Magyar Regierungchef Viktor Orbán Korruption vorgeworfen. Magyars Partei hat laut Umfragen gute Chancen, die Wahlen im April zu gewinnen.
Mitten im Wahlkampf hat Ungarns Oppositionsführer Peter Magyar Regierungchef Viktor Orbán Korruption vorgeworfen. Magyars Partei hat laut Umfragen gute Chancen, die Wahlen im April zu gewinnen.
Das Wichtigste am Montag und in dieser Woche: Die Karnevalshochburgen feiern den Rosenmontag, Marco Rubio trifft Victor Orbán und Gisèle Pelicot verfasst eine Hymne an das Leben. Der F.A.Z. Frühdenker.
In Ostmitteleuropa sind die Zinsen deutlich höher als im Euroraum. Doch auch hier stehen die Zeichen 2026 auf Zinssenkungen.
Ungarn droht der Verlust von zehn Milliarden Euro aus EU-Mitteln. Damit ist im Wahlkampf eine neue Front eröffnet.
Vor zwei Jahren entschied die EU-Kommission, zehn Milliarden Euro für Ungarn freizugeben. Das EU-Parlament klagte dagegen. Jetzt bekommt es Schützenhilfe vor Gericht.
Vor drei Jahren hatten Linksextremisten in Budapest neun Personen niedergeschlagen. Sechs wurden schwer verletzt. Die Deutsche Maja T. soll dafür jetzt lange in Haft.
Vor dem Urteil gegen die deutsche Linksextremistin Maja T. stellt sich die Frage nach der Unabhängigkeit der Gerichte in Ungarn. Eine Richterin schildert der F.A.Z. die Lage.
Russland überzieht die Ukraine mit heftigen Luftangriffen – dennoch werden die sogenannten Friedensgespräche heute in Abu Dhabi fortgesetzt. Mario Voigt muss sich einem Misstrauensantrag stellen. Und: In Budapest könnte das Urteil gegen Maja T. fallen. Der F.A.Z.-Newsletter.
Die Sanktionen des amerikanischen Präsidenten erzwingen Gazproms Abzug aus Serbien. Präsident Aleksandar Vučićs Macht bröckelt, während Ungarns Premier Viktor Orbán von der neuen Energieordnung profitiert.
Dem ungarischen Ministerpräsidenten kommen verbale Attacken aus der Ukraine gelegen. So wird im Wahlkampf mehr über den Krieg gesprochen, und weniger über Machtmissbrauch und Korruption.
Der slowakische Regierungschef soll sich nach einem Treffen mit Trump „erschüttert“ über dessen „psychischen Zustand“ gezeigt haben. Fico dementiert den Bericht.
In vielen Ländern wird über teures Essen diskutiert. Ungarns Ministerpräsident hat rigoros für niedrigere Preise durchgegriffen. Erreichen könnte er damit genau das Gegenteil.
Wenn Trump, Putin und Xi eines verbindet, dann Verachtung für Europa. Die EU sollte ihnen nicht auch noch den Gefallen tun, sich selbst aufzugeben. Es ginge auch anders.
Ein Gericht in Ungarn entscheidet, dass eine Falschmeldung über den Oppositionsführer nicht weiterverbreitet werden darf. In Umfragen steigt der Vorsprung auf Viktor Orbáns Fidesz.
In den milden Wintern der vergangenen neun Jahre ist der Plattensee in Ungarn nicht einmal zugefroren. Die Behörden warnten allerdings vor dem Betreten des Eises auf dem größte See Mitteleuropas.
Nirgends in der EU ist das Wachstum so stark wie im Osten. Dennoch gehen die deutschen Investitionen seit einigen Jahren zurück. Das irritiert.
Autoritäre Politiker, die zusammenhalten: Dass Ungarn Polens ehemaligem Justizminister Asyl gewährt, ist grotesk.
Zbigniew Ziobro werden zwei Dutzend Straftaten vorgeworfen. In einer Stellungnahme erklärt er, zum Schutz vor „politischer Verfolgung“ in Ungarn zu bleiben.
Trumps Äußerungen zu Grönland lassen sich nach dem Angriff in Caracas nicht mehr so einfach als Großsprecherei abtun. Sollten sich die USA die Insel einverleiben, wäre die EU kein Zuschauer mehr.
Unter Ministerpräsident Viktor Orbán verstößt Ungarn seit langem gegen Grundprinzipien der EU. Das Land verliert deswegen nun abermals viel Geld.
Die Slowakei stellt Kritik an den Beneš-Dekreten unter Strafe. Die Partei der ungarischen Minderheit nimmt daraufhin am Protest gegen Regierungschef Robert Fico teil.
Leserzuschriften zu „Mit Hängen und Würgen“ von Berthold Kohler vom 20. Dezember +++ Reinhard Mey
Unterentwickelte Kapitalmärkte im Osten Europas hemmen das Wachstum. Experten raten deshalb dazu, die schnell wachsenden Spareinlagen anzuzapfen.
In Berlin, London und Paris wagen sich Juden mit Kippa kaum noch auf die Straße. In Budapest ist das anders. Für Orbán ist es ein später Triumph: Er sieht sich in seiner extremen Migrationspolitik bestätigt.
Der Kanzler hat das Ringen um das Reparationsdarlehen verloren. Die EU macht neue Schulden für Kiew, statt russisches Geld dafür einzusetzen. Ausgespielt wurde er von Belgien und Ungarn.
In Polen, Litauen und Estland bekommen Frauen nur noch wenige Kinder. Generell altert Osteuropa schnell. Das hemmt Wachstum und Wohlstand.
Erstmals können sich die EU-Staaten nicht mehr auf eine gemeinsame politische Einschätzung zu allen neun Beitrittskandidaten einigen. Ungarn schert aus – vor allem wegen der Ukraine.
Im ungarischen Wahlkampf sorgt ein Bericht zu Kindesmissbrauch für Wirbel. Das bringt Ministerpräsident Viktor Orbán in eine schwierige Lage.
Ungarn, die Slowakei und die Tschechische Republik lehnen den Plan zur Unterstützung Kiews ab. Vorbehalte äußert aber auch Italien – ein Alarmsignal.
Das Bekanntwerden von rund 3000 mutmaßlichen Missbrauchsfällen in staatlichen Kinder- und Jugendeinrichtungen hat in Ungarns Hauptstadt Budapest große Proteste ausgelöst.
An diesem Mittwoch erhält László Krasznahorkai den Literaturnobelpreis. Zugleich erscheint sein neuer Roman „Zsömle ist weg“, der mit leichter Hand von verwirrten Köpfen unserer Zeit erzählt: vom selbsternannten König der Ungarn und seinen Anhängern.
In Vilnius versucht die Koalition aus Sozialdemokraten und Rechtspopulisten, den öffentlichen Fernseh- und Radiosender politisch zu kontrollieren. Journalisten protestieren dagegen.
Ungarn will weiter russisches Gas über die Türkei beziehen – ein zweischneidiges Schwert für Erdoğan.
WM-Begeisterung hin oder her: Die Nationalspielerinnen verdienen im deutschen Handball relativ wenig Geld. In Rumänien oder Ungarn ist mehr zu holen. Der DHB hat einen Plan, wie es hierzulande künftig besser laufen könnte.
Immer noch fließen jeden Monat 1,5 Milliarden Euro aus Europa in die russische Kriegskasse. Doch damit soll bald endgültig Schluss sein.
Lange pflegten Ungarn und Polen feste Bande in der Visegrád-Gruppe. Doch mit Ungarns Hinwendung zu Putin kann auch Polens Rechte nichts anfangen.