Die Hilfe des Westens ist zu halbherzig
Der Westen ist stolz auf seine Hilfe für die Ukraine. Dabei macht er nur halbe Sachen – und zeigt Putin: Er kann es noch schlimmer treiben, wenn er will.
Der Westen ist stolz auf seine Hilfe für die Ukraine. Dabei macht er nur halbe Sachen – und zeigt Putin: Er kann es noch schlimmer treiben, wenn er will.
Nähe zur Polizei +++ Geschwindigkeitswarner der EU +++ Kritik an Quellcodes +++ Interview mit Matthias Platzeck +++ Titelbild vom 6. Juni +++ Selenskyj im Bundestag +++ Umgang mit der AfD
Es ist ein Zeichen an die Ukraine und Moldau: Die EU-Staaten einigen sich auf den Beginn von Beitrittsgesprächen mit den beiden Ländern. Bis zu einer Mitgliedschaft könnte es aber ein langer Weg sein.
In einem Treffen mit der Leitung seines Außenministeriums bekräftigt Putin seine Kriegsziele. Seine Rede zielt auf den G-7-Gipfel und die Friedenskonferenz in der Schweiz.
Die Bedingungen, die der russische Präsident jetzt für ein Ende des Krieges genannt hat, muss man nicht ernst nehmen. Sie zielen auf etwas anderes ab.
Trotz des Ukrainekriegs: Der Chef des Leopard-2-Herstellers KNDS kann nicht erkennen, dass die Bundesregierung Deutschlands Verteidigungsfähigkeit gestärkt hat.
In Bürgenstock am Vierwaldstätter See kommen am Wochenende zur Ukraine-Friedenskonferenz Delegationen aus Dutzenden Ländern und internationale Organisationen zusammen. Russland nimmt nicht teil.
Das Abkommen hat eine Laufzeit von 10 Jahren. Washington sichert der Ukraine unter anderem militärische Hilfen, Kooperation in der Rüstungsindustrie und den Austausch von Geheimdienstinformationen zu. Kiew verpflichtet sich zugleich zu Reformen auf dem Weg zum Nato-Beitritt.
Sahra Wagenknecht legte vor, ihre Ko-Parteivorsitzende Amira Mohamed Ali bei „Maybrit Illner“ nach: Mit der AfD teilt das BSW die Auffassung, der Ukrainekrieg müsse enden – auch zu Putins Bedingungen. Und es gibt weitere Überschneidungen.
Die Nationalmannschaften von Deutschland und Schottland eröffnen die Fußball-Europameisterschaft. In der Schweiz suchen Politiker aus aller Welt nach einem Friedensplan für die Ukraine. Und viele Muslime machen sich zur großen Pilgerfahrt auf den Weg nach Mekka. Der F.A.Z. Frühdenker.
Die NATO verabschiedet einen Operationsplan für die militärische Unterstützung der Ukraine und bereitet sich auf einen Regierungswechsel in Washington vor.
Russisches Auslandsvermögen für die Ukraine zu verwenden ist keine ganz risikolose Operation. Aber politisch ist es für den Westen die einfachere Lösung.
Kiew hat bereits Sicherheitsabkommen mit diversen Staaten unterzeichnet. Am Rande des G-7-Gipfels folgt nun ein Abkommen mit dem wichtigsten Partner, das auf dem Weg der Ukraine in die NATO helfen soll.
Vor gut 20 Jahren führte Putin eine pauschale Einkommensteuer ein. Nun wird sie abgeschafft – um trotz des teuren Krieges noch Wahlversprechen zu finanzieren.
Laut US-Angaben gibt es eine Grundsatzeinigung, Zinsen aus russischen Vermögenswerten für einen Kredit für die Ukraine in Höhe von 50 Milliarden Dollar zu verwenden. Das russische Außenministerium nennt die G-7-Pläne kriminell.
Die Fußball-Nationalmannschaft der Ukraine trainiert zur EM-Vorbereitung im Wiesbadener Stadion. 5000 begeisterte Fans, junge Autogrammjäger und der hessische Ministerpräsident schauen zu.
Die Botschaft des G-7-Gipfels in Apulien ist klar. Aber wie kommen die Staaten bei ihrem Hilfspaket für die Ukraine auf diesen Betrag? Und welche Risiken sind damit verbunden?
Fast 20.000 Kinder wurden seit Beginn des russischen Angriffskrieges aus der Ukraine verschleppt. Nun gibt es Beweise, dass einige Kinder von russischen Behörden komplett neue Identitäten bekommen.
Die russische Dominanz bei pianistischen Spitzenbegabungen ist ungebrochen, aber der Ukrainekrieg könnte den Rang des Schweizer Géza-Anda-Klavierwettbewerbs verändern.
In Italien treffen sich die Staats- und Regierungschefs der G 7. In Austin stimmen die Tesla-Aktionäre abermals über ein Milliarden-Aktienpaket für Elon Musk ab. Und am Landgericht München fällt die Entscheidung im bayrisch-fränkischen Wurststreit. Der F.A.Z.-Newsletter.
Afghanistan, Ukraine, Sudan: Zahlreiche Konflikte sorgen dafür, dass die Zahl der Vertriebenen im vergangenen Jahr abermals auf ein Rekordhoch gestiegen ist. Nur drei Staaten haben mehr Flüchtlinge aufgenommen als Deutschland.
Der böse Gast: Nikolaj Gogols frühe Erzählung „Schreckliche Rache“ in zeitgemäßer Interpretation.
Budapest möchte sich nicht an einer verstärkten Unterstützung der Ukraine beteiligen. Nun verspricht der ungarische Ministerpräsident dem NATO-Generalsekretär zumindest, derartigen Vorhaben nicht im Weg zu stehen.
Die im sächsischen Döbeln vermisste neunjährige Valeriia ist tot. Sie war auf dem Schulweg verschwunden. Dass die Mutter nicht von der Schule über das Fehlen ihrer Tochter informiert wurde, wirft Fragen auf.
Der französische Präsident beendet eine Hängepartie. Aber was kommt, könnte noch schlimmer werden. Das ist eine schlechte Nachricht für Deutschland und bitter für die Ukraine.
In Kiew laufen offenbar Machtkämpfe. Nach der Entlassung des Infrastrukturministers hat nun auch der Leiter der Agentur für den Wiederaufbau hingeworfen.
Nach der russischen Invasion in der Ukraine hatte der russische Staatskonzern Gazprom die Gaslieferungen nach Deutschland abgedreht. Darum hat die Bundesrepublik Anspruch auf Schadensersatz, hat ein Schiedsgericht geurteilt.
Marie-Agnes Strack-Zimmermann geht nach Brüssel. Sie hinterlässt eine Lücke in der Allianz der Ukraine-Unterstützer im Bundestag. Marcus Faber will das wettmachen.
Der Rüstungshersteller liefert Munition in die Ukraine. Ein Reparaturzentrum für Panzer vertieft die Zusammenarbeit – und lohnt sich auch wirtschaftlich.
Verteidigungsminister Pistorius stellt seine Wehrdienst-Pläne vor. Die amerikanische Notenbank entscheidet über den Leitzins. Und in Berlin wird die Fußball-Fanmeile vor dem Brandenburger Tor eröffnet. Der F.A.Z.-Newsletter.
Wir sprechen im F.A.Z. Podcast für Deutschland mit der Ukrainekennerin Marina Weisband darüber, was sie von Scholz erwartet und wie lange der Krieg noch dauern könnte.
Der ukrainische Präsident dankt Deutschland – und spricht bereits vom Kriegsende. Allerdings lassen seine Worte keinen Zweifel: Er will nicht, dass der Preis für den Frieden eine Teilung der Ukraine ist.
Der ukrainische Präsident hat in seiner Rede vor dem Bundestag vor „prorussischen populistischen Losungen“ gewarnt. Die seien für andere europäische Länder noch gefährlicher als für die Ukraine. Es dürfe keine Kompromisse mit Putin geben.