Für Kiew geht es um das finanzielle Überleben
Bis zu 210 Milliarden Euro soll die Ukraine bekommen, abgesichert mit russischem Vermögen. Noch ist ungewiss, ob die notwendige Mehrheit dafür zusammenkommt.
Bis zu 210 Milliarden Euro soll die Ukraine bekommen, abgesichert mit russischem Vermögen. Noch ist ungewiss, ob die notwendige Mehrheit dafür zusammenkommt.
Die EU-Staaten ringen um Milliarden-Hilfen für die Ukraine. Gegen das Freihandelsabkommen mit Südamerika formiert sich auf den letzten Drücker der Widerstand. Und in Bonn wird die Wiedereröffnung einer Ikone der alten Bundesrepublik gefeiert. Der F.A.Z. Frühdenker.
Der EU-Gipfel am Donnerstag gilt als der wichtigste seit der Pandemie. Auf dem Spiel steht die Finanzierung der Ukraine, aber auch die damit verbundenen Gefahren. Wichtige Fragen und Antworten.
Offene Verachtung für die Europäer, Ansprüche auf die Ukraine: Russlands Präsident zeigt, was er von den diplomatischen Bemühungen um einen Frieden hält.
Der Kanzler wirbt dafür, in Europa eingefrorenes russisches Staatsvermögen für die Ukraine zu nutzen. Er will Putins Zynismus Paroli bieten.
Deutschland und Frankreich streiten über ein gemeinsames Kampfflugzeug. Doch ein Abbruch des Projekts würde Europa weiter zurückwerfen.
Eine Sonderzone im Donbass unter russischer Verwaltung? Für die Ukrainer ist das kein Weg zum Frieden. Denn sie wissen, was in den besetzten Gebieten geschieht.
Im Bundestag wirbt Kanzler Merz für den Zugriff auf die eingefrorenen russischen Milliarden. Die Louvre-Direktorin muss zu dem Juwelenraub aussagen. Und der neue „Avatar“-Film kommt in die Kinos. Der F.A.Z. Frühdenker.
Mehr als 85.000 Schadenersatzansprüche für Ukrainer wurden in Den Haag schon registriert. Eine neue Kommission soll sie überprüfen – und Entschädigungen gewähren. Doch woher kommt das Geld dafür?
Die Europäer haben eine „multinationale Truppe“ zur Überwachung eines Friedens in der Ukraine vorgeschlagen. Was bedeutet das für Deutschland?
Nach zwei Tagen mit intensiven Verhandlungen, nach acht Stunden von Angesicht zu Angesicht gibt es Ergebnisse: Die Ukraine-Gespräche in Berlin wecken Zuversicht auf ein Friedensabkommen. Oder nicht? Sicherheitsexperte Nico Lange im Interview.
Nach den Ukraine-Verhandlungen in Berlin hängt jetzt alles davon ab, wie Putin reagiert. Die EU hat eine Möglichkeit, den Druck auf ihn zu erhöhen.
Die Nachwirkungen der internationalen Ukraine-Gespräche in Berlin setzen den Rüstungsunternehmen zu. Auf Jahressicht sieht es jedoch anders aus.
Inzwischen erlaubt Kiew jungen Männern bis 22 Jahre die Ausreise. Wird es jetzt noch schwerer, die Zukunft des Landes zu sichern? Oder kehren gerade deshalb viele zurück?
Erstmals können sich die EU-Staaten nicht mehr auf eine gemeinsame politische Einschätzung zu allen neun Beitrittskandidaten einigen. Ungarn schert aus – vor allem wegen der Ukraine.
Was Europäer, Ukrainer und Amerikaner vereinbart haben, hat vorerst keine Chance auf Verwirklichung. Das hat Moskau deutlich gemacht. Sinnlos war der Aufwand trotzdem nicht.
Der frühere Soldat Marc Wietfeld ist mit seiner Rüstungsfirma in der Ukraine. Im Gespräch erläutert er, was die Bundeswehr aus den Erfahrungen dort lernen kann.
Unterstützung für eine mächtige ukrainische Armee, eine Beistandsverpflichtung mit Hintertür und ein amerikanisches Frühwarnsystem: Was in Berlin beschlossen wurde – und was nicht.
Die Ukraine darf auf amerikanische Sicherheitsgarantien und eine europäische Waffenstillstandstruppe hoffen. Die EU-Kommission legt ihre Pläne für die Zukunft von Autos mit Verbrennerantrieb vor. Und Bundeskanzler Friedrich Merz kommt zum Antrittsbesuch nach Frankfurt.
Friedrich Merz hat Amerikaner, Ukrainer und Europäer nach Berlin eingeladen. Am Abend verbreitet er gemeinsam mit Wolodymyr Selenskyj Hoffnung. Gibt es dafür Anlass?
45 Millionen mehr für Unternehmen in der Ukraine: Wirtschaftsministerin Katherina Reiche verkündet ein neues Finanzinstrument, das deutsche Investoren anlocken soll.
Über die Zukunft des Landes entscheidet nicht nur sein Präsident. Die Gesellschaft zeigt auch im vierten Jahr des russischen Angriffskrieges einen hohen Grad an Resilienz.
Die Haltung Washingtons in den Verhandlungen über den Krieg in der Ukraine bleibt zwiespältig. Klar ist nur Trumps Plan für seinen Clan.
Ungarn, die Slowakei und die Tschechische Republik lehnen den Plan zur Unterstützung Kiews ab. Vorbehalte äußert aber auch Italien – ein Alarmsignal.
Während in Berlin nahezu verzweifelt über das Schicksal der Ukraine verhandelt wird, sucht die jüdische Gemeinschaft in Sydney nach der schrecklichen Terrortat nach Trost und Halt.
Finnland gibt sich grimmig entschlossen als neuer Frontstaat des Westens. Doch an der Grenze zu Russland macht die Wirtschaftsflaute viele Menschen unzufrieden. Ein Ortsbesuch
Bohdan Tsymbals Kinder kennen kein Leben ohne die Zerstörung, die russische Soldaten jeden Tag über ihre ukrainische Heimat bringen. Muss Tsymbal demnächst russische Biathleten am Schießstand ertragen?
Die von US-Präsident Trump angestoßenen Verhandlungen über ein Kriegsende gehen in Berlin in eine neue Runde. Was ist davon zu erwarten? Der Überblick.
Drama um die Ukraine, Abgesang auf Europa – mit aller Macht versucht der Kanzler, den alten Kontinent zu behaupten.
Bevor der Europäische Rat über die weitere Finanzierung der Ukraine entscheidet, erhöht Russland seinen Druck: mit einer Klage und Drohungen Putins. Hat der Kreml gar einen Spion bei Euroclear?
Laut Selenskyj schlagen die USA vor, im Donbass eine entmilitarisierte Sonderzone zu errichten. Kiew findet den Vorschlag einseitig. Moskau reagiert bisher nicht.
Die USA bringen eine „freie Wirtschaftszone“ im Donbass ins Spiel – doch die ukrainische Führung fürchtet gefährliche Zugeständnisse an Moskau. Derweil steigt der Druck auf Kiew. Am Samstag könnte ein wichtiges Treffen anstehen.
Nach einem Gespräch mit Donald Trump sagt der Bundeskanzler, es gebe Fortschritte in Richtung eines Waffenstillstands. Trump habe den europäischen Standpunkt verstanden und sei bereit, den Weg mitzugehen.
Die EU geht den ersten Schritt zur weiteren Hilfe für die Ukraine: Insgesamt 210 Milliarden Euro werden dauerhaft gesperrt. Die Entscheidung ist eine Zäsur.
Was braucht Deutschland, um wehrhaft zu werden? Den Mut, aus den Erfahrungen des Ukrainekriegs zu lernen, sagten Unternehmer und Ökonomen bei einer Konferenz von F.A.Z. PRO Weltwirtschaft. Dabei war auch Selbstkritisches zu hören – sogar von der Bundeswehr.
Die Ukraine entwickelt sich zu einem Schlüsselakteur für Europas sicherheitspolitische Zukunft. Doch sie bietet auch für die deutsche Industrie viele Chancen der Kooperation – von Rohstoffen bis Drohnentechnologie.