Das Duell
Präsident Sarkozy und sein Herausforderer Hollande debattierten im Fernsehduell kundig, mit vielen Zahlen, oft heftig, manchmal aggressiv. Doch man weiß, dass solche Duelle keine großen Stimmungsumschwünge bringen.
Präsident Sarkozy und sein Herausforderer Hollande debattierten im Fernsehduell kundig, mit vielen Zahlen, oft heftig, manchmal aggressiv. Doch man weiß, dass solche Duelle keine großen Stimmungsumschwünge bringen.
Beim einzigen direkten Schlagabtausch vor der französischen Stichwahl um das Präsidentenamt haben sich Herausforderer François Hollande und Nicolas Sarkozy nichts geschenkt. Das Verhältnis zu Deutschland in der Euro-Krise wird zum Streitfall.
Wenige Tage vor der Landtagswahl in Schleswig-Holstein gerät CDU-Spitzenkandidat Jost de Jager beim Fernsehduell nur anfangs in die Defensive. Bei den Themen Finanzen, Bildung, Energie machte de Jager das gelassen wett. Sein SPD-Konkurrent Torsten Albig wirkte fahrig und angespannt.
Krippenausbau, Sozialpolitik, Landeshaushalt: In ihrem Fernsehduell beharkten sich Hannelore Kraft und Herausforderer Norbert Röttgen nach Kräften - einen klaren Sieger hatte die Veranstaltung trotzdem nicht.
Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin Hannelore Kraft hat im Fernsehduell mit Herausforderer Norbert Röttgen den Vorwurf zurückgewiesen, sie fordere eine Kita-Pflicht für alle Kinder.
Kurz vor einer Serie wichtiger Vorwahlen haben sich die Präsidentschaftsbewerber der Republikaner eine harten Auseinandersetzung geliefert. Romney warf Santorum vor, während seiner sechs Jahre im Kongress den Aufbau neuer Staatsschulden mitverantwortet zu haben.
Noch vier Männer kämpfen um die republikanische Präsidentschaftskandidatur. In den Umfragen liegen Mitt Romney und Newt Gingrich vorn - auch in Florida, wo am Dienstag die nächsten Vorwahlen stattfinden. Die beiden verbindet mehr, als sie trennen würde.
In der Nacht zu Mittwoch wird Präsident Obama seine dritte Ansprache zur Lage der Nation an das amerikanische Volk richten. Im FAZ.NET-Livestream können Sie die „state of the union“ ab 3 Uhr verfolgen.
Hat er es absichtlich getan? Dann wäre er ein glänzender Schauspieler. Hat Mariano Rajoy im Fernsehduell sein Gegenüber Alfredo Pérez Rubalcaba mit Vorbedacht „Rodríguez Rubalcaba" genannt, um dessen Verbandelung mit Zapatero offensichtlich zu machen und auszudrücken, der sozialistische Spitzenkandidat sei am 20. November unwählbar?
In spanischen Fernsehen sind die Spitzenkandidaten der beiden großen Parteien aufeinandergetroffen. Der Konservative sprach den Sozialisten falsch an, der seine Niederlage bei der Wahl vorauszusetzen schien. Ihre Lebenswege ähneln sich.
Die republikanischen Anwärter auf die Präsidentenkandidatur in Amerika haben sich eine hitzige Debatte geliefert. Der Gouverneur Perry warf dem derzeit aussichtsreichsten Kandidaten Romney vor, illegale Einwanderer beschäftigt zu haben.
In Frankreich wetteifern Martine Aubry und François Hollande am Sonntag um die Präsidentschaftskandidatur der Sozialisten. Ein letztes Fernsehduell blieb fair.
Die Präsidentschaftskandidaten der französischen Sozialisten rügen das europäische Krisenmanagement und wollen sich mit Kanzlerin Merkel austauschen.
mic. PARIS, 29. September. Sollte Frankreich in sieben Monaten einen Machtwechsel erleben, dann müsste sich Bundeskanzlerin Angela Merkel auf intensive Gespräche zum europäischen Krisenmanagement gefasst machen.
Martine Aubry möchte als französische Präsidentin den Ausstieg aus der Atomkraft in die Wege leiten. Das geht Francois Hollande zu weit. Aber auch er will weniger Kernkraftwerke. So machen sich die Sozialisten bereit für ein Bündnis mit den Grünen.
PARIS, 16. September. Als Schönheitswettbewerb hat Jean-Pierre Chevènement, Frankreichs unvergessener Verteidigungs- und Innenminister, die sozialistischen Vorwahlen bezeichnet. Chevènement kann sich noch an Zeiten erinnern, als ...
Zehn Tage vor der Wahl in Berlin hat sich die Spitzenkandidatin der Grünen, Renate Künast, in einem Fernsehduell mit SPD-Kandidat Wowereit erstmals klar gegen ein Bündnis mit der CDU ausgesprochen.
Pflichtgemäß haben die beiden Spitzenkandidaten von SPD und CDU für die Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern am Dienstagabend ihr "TV-Duell" im NDR absolviert: Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD) und Innenminister Lorenz Caffier (CDU).
Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos ist CNBC-Moderatorin Maria Bartiromo schon lange Stammgast. Die von ihr moderierte Fernsehdebatte am Eröffnungstag des Forums hat inzwischen Tradition. In diesem Jahr ging es um die Zukunft der Arbeit - und wer der Debatte lauschte, bekam schnell einen guten Eindruck von der aktuell mehr als nur ein wenig deprimierten Gemütslage der Amerikaner. Die Stunde in Davos erlaubte einen Blick auf ein Volk, das aus dem Auge verloren zu haben scheint, welche Erfolgsgeschichten das Land in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder geschrieben hat.
14 Millionen Menschen haben am Sonntagabend das "TV-Duell" zwischen Angela Merkel und Frank-Walter Steinmeier gesehen, das anschließend von Journalisten und Politikern auf allen großen Kanälen analysiert und bewertet wurde. Höchste Zeit für ein paar abschließende Worte.
Notizen von der Besetzungscouch des Fernsehens vor der Wahl: Ulrich Deppendorf schlägt Guido Westerwelle vor, doch "Kanzlerkandidat" zu werden, der ARD-Chefredakteur nennt überraschende Kriterien für die Teilnahme am "TV-Duell", die CSU darf überall dabei sein, und der MDR ist Kanzlerinnensender.
Mit Stellungnahmen zu möglichen TV-Duellen zwischen Angela Merkel und Frank Walter Steinmeier hielten sich ARD und ZDF bisher zurück. Jetzt haben die Chefredakteure beider Sender einen gemeinsamen Brief an die Kandidaten verfasst - und wollen, anders als RTL und Sat.1, auf konkrete Forderungen verzichten.