Twittern reicht nicht
Als in Tunesien, Ägypten und dann Libyen die Alleinherrscher hinweggefegt wurden, sprachen manche von einer „Facebook-Revolution“.
Als in Tunesien, Ägypten und dann Libyen die Alleinherrscher hinweggefegt wurden, sprachen manche von einer „Facebook-Revolution“.
Zwei Wochen nach ihrer Inhaftierung sind drei Aktivistinnen der Organisation Femen entlassen worden. Sie landeten am Donnerstagmittag in Paris. Die Frauen hatten sich im Berufungsprozess für ihren barbusigen Protest in Tunis entschuldigt.
Mit einer Oben-ohne-Attacke haben Mitglieder der Frauenrechtsgruppe Femen einen Auftritt von Angela Merkel in Berlin gestört. Die Frauen protestierten gegen die Inhaftierung mehrerer Mitstreiterinnen in Tunesien.
Eine Protestaktion mit nackten Brüsten hat für eine junge deutsche Studentin äußerst unangenehme Folgen. Ein tunesisches Gericht verurteilte sie zu vier Monaten Haft - ohne Bewährung.
Wie riechen eigentlich Flughäfen? Oder das „Kleine Schwarze“? Ein Gespräch mit Chef-Parfumeur Thierry Wasser von Guerlain in Paris, einem der ältesten Dufthäuser der Welt.
Die Proteste in der Türkei gehen weiter. Tausende Anhänger feiern Ministerpräsident Erdogan bei seiner Rückkehr von einer Reise nach Nordafrika begeistert. Er will den Forderungen der Demonstranten nicht nachgeben.
Nein, das da auf dem Foto ist nicht Mark Smith. Aber die Strecke, die da am Fenster vorbeifliegt, ist der kauzige Brite natürlich schon gefahren. Wie beinahe jede Bahnstrecke der Welt, die so schön ist, dass man nur noch still aus dem Fenster gucken mag. Wohin sollen wir diesen Sommer fahren? Ein Beratungsgespräch mit dem König der Schiene.
In Tunesien stehen sich die islamistische Regierung und die säkulare Opposition unversöhnlich gegenüber. Die einfachen Leute wenden sich von der Politik ab.
Guido Westerwelle besuchte über Pfingsten den Nahen Osten und den Maghreb. Die Reise, ganz im Zeichen des Syrien-Krieges, bot dem Außenminister auch Gelegenheit, auf seine Amtszeit zurückzublicken.
Tunesische Sicherheitskräfte haben sich Straßenschlachten mit Salafisten der Gruppe Ansar al-Scharia geliefert. Dabei gab es einen Toten und mehr als ein Dutzend Verletzte.
Vom Nomadentum zum Islamismus: Die dreitausendjährige Geschichte der Araber kann auch weltlich geschrieben werden, wie Alfred Schlicht beweist.
Stuttgart, 5. Mai. Entwickelt sich in Staaten wie Ägypten, Tunesien oder Libyen aus dem arabischen Frühling ein arabischer Winter? Folgen auf die zahlreichen ...
Was geschieht in Syrien? Die arabischen Medien sprechen längst von einem Dschihad. Die Propaganda der Gotteskrieger im Internet festigt das Bild. Die Lage aber bleibt unklar.
Die Angst vor der Selbstbestimmung verstehen lernen: Shereen El Feki erforscht das Liebesleben der arabischen Welt - und findet Sexismus im Alltag.
Das Bürgerkriegsland Syrien ist ein attraktives Ziel für Islamisten. Im Widerstand sind sie dort eine Minderheit, gelten aber als gute Kämpfer. Auch Deutsche sind darunter.
An den Rändern Europas spürt man die Härte Brüssels: Auf Zypern sind mittlerweile selbst die vernünftigen Leute enttäuscht von der Europäischen Union.
Viele Fundamentalisten in der syrischen Opposition haben ein klares Feindbild: Nicht nur der Sturz Assads, sondern auch die Vertreibung der Christen ist ihr Ziel. Das sollten die EU-Außenminister bedenken, die in Dublin über eine Aufhebung des Waffenembargos für Syrien beraten.
Ein Suizid überschattet die Regierungsumbildung in Tunis. Das neue Kabinett, gespickt mit parteilosen Kandidaten, will unterdessen den politischen Übergangsprozess vorantreiben. Und muss dafür Vertrauen zurückgewinnen.
In den achtziger Jahren beendete er seine Fernsehkarriere durch harsche Politikkritik, dann entdeckte er das Internet für sich. Wie Beppe Grillo mit beißender Politsatire dazu kam, Italiens stärkste Partei vorzuführen.
In Tunesien sind im Fall der Ermordung des Oppositionspolitikers Chokri Belaïd Festnahmen gemeldet worden. Zwei Männer seien am Montag in Gewahrsam genommen worden, sagten Vertreter der Polizei.
Die Islamistenpartei Ennahda hat Tunesiens Innenminister Ali Larayedh als künftigen Ministerpräsidenten aufgestellt. Der bisherige Amtsinhaber Jebali war mit der Bildung einer Expertenregierung gescheitert.
Die neue und unerfahrene politische Klasse Tunesiens hat sich bisher der Größe ihrer Aufgabe nicht gewachsen gezeigt. Das Land läuft Gefahr, die Revolution zu verspielen.
Nach dem Rücktritt des tunesischen Ministerpräsidenten Hamadi Jebali ist nicht klar, wie es mit der Bildung einer künftigen Regierung weitergeht. Mehrere Optionen stehen offen – eine davon könnte Jebali ins Amt zurückholen.
Tunesiens Ministerpräsident Hamadi Jebali hat seinen Rücktritt erklärt. Der islamistische Regierungschef war zuvor mit der Bildung einer Regierung aus parteilosen Experten gescheitert.
Im Ursprungsland des Arabischen Frühlings wird verzweifelt nach einem Ausweg aus der politischen Krise gesucht. Der Vorschlag für eine Expertenregierung wurde am Montagabend für gescheitert erklärt.
F.A.Z. FRANKFURT, 10. Februar. In Tunesien hat sich die politische Krise am Wochenende verschärft. Der Kongress für die Republik (CPR), die Partei von ...
Tunesiens Regierungschef Hamadi Jebali möchte eine Expertenregierung einsetzen. Jetzt droht er: Falls er das nicht schafft, werde er zurücktreten.
Chokri Belaïd habe noch am Tag vor seiner Ermordung von Todesdrohungen berichtet, heißt es in Tunis. Mit mehreren Schüssen wurde der Regierungskritiker am ...
In Tunesien nahmen die arabischen Revolten ihren Anfang. Zwei Jahre nach der Flucht des Diktators Ben Ali droht das Land zu zerreißen. Die Gewalt nimmt zu, die Zustimmung für die Regierungspartei schwindet.
Tausende Menschen versammeln sich in Tunis zur Trauerfeier für den ermordeten Oppositionspolitiker Chokri Belaïd. Begleitet wird sie vom ersten Generalstreik seit der Revolution. „Kampf dem Terrorismus“ lautet das Motto.
Die Krise gefährde den demokratischen Prozess des Landes, dem noch immer Gefahr durch extremistische Kräfte aus dem islamistischen Lager und dem alten Regime
Nach der Ermordung des linken Oppositionspolitikers Chokri Belaïd verschärft sich die Staatskrise in Tunesien. Die Unruhen dauern an. Der Gewerkschaftsverband hat zu einem Generalstreik an diesem Freitag aufgerufen.
Der kaltblütige Mord an Chokri Belaïd treibt Tunesien vollends dem Abgrund zu. Die Regierungspartei Ennahda hat sich zu lange gewunden, eifernden Salafisten und islamistischen Schlägertrupps eindeutig entgegenzutreten.
Wenn in Tunis schlecht über Hamadi Jebali gesprochen wird, heißt es oft, er lächle immer in den unpassenden Momenten. Ein Volkstribun wie der ermordete ...
Nach der Ermordung des Oppositionspolitikers Chokri Belaid erschüttern schwere Krawalle Tunesien. Ministerpräsident Hamadi Jebali löst die Regierung auf und kündigt Neuwahlen an.
Der linke tunesische Oppositionspolitiker Chokri Belaïd wurde auf dem Weg in sein Büro erschossen. Es ist der erste politische Mord seit dem Sturz von Ben Ali - und der Zorn darüber ist groß.