Fitch senkt Wachstumsprognose für Türkei
Die Türkei ächzt unter Währungsverfall und Inflation – doch Präsident Erdogan will anscheinend bislang nicht hören. Nun geht eine namhafte Ratingagentur von deutlich weniger Wirtschaftswachstum aus.
Die Türkei ächzt unter Währungsverfall und Inflation – doch Präsident Erdogan will anscheinend bislang nicht hören. Nun geht eine namhafte Ratingagentur von deutlich weniger Wirtschaftswachstum aus.
Wer solche Freunde hat, braucht eigentlich keine Feinde mehr. Die Nöte der Nato mit Griechenland und der Türkei.
Vor dem Syrien-Gipfel überrascht der iranische Außenminister mit einem Besuch bei Präsident Assad. Dort bekräftigt er die geplante Militäroffensive gegen Rebellen in Syrien. Nur die Türkei will das verhindern.
Die türkische Währung hat stark an Wert eingebüßt gegenüber Dollar und Euro. Die Notenbanker sind alarmiert.
Die letzte Bastion der Rebellen droht zu fallen. Ankara fürchtet eine neue Flüchtlingswelle und stuft einen wichtigen Verteidiger als Terrororganisation ein.
Nach der Schließung Gülen-verdächtiger Privathochschulen sollen fünfzehn neue Universitäten in der Türkei eröffnet werden. Es droht eine Aufsplittung der bestehenden. Öffentliche Proteste bleiben wirkungslos.
Für einen Einstieg kann es für Investoren noch zu früh sein. Die Währungen werden stärker unter Druck geraten, wenn Amerikas Notenbank die Zügel weiter anzieht. Das hätte Konsequenzen für die Länder.
Die türkische Lira ist schwach. Türken sollten Dollar und Euro verkaufen, findet Präsident Erdogan – doch seine Landsleute hören nicht hin. Deshalb greift die Regierung jetzt zu härteren Maßnahmen.
Die türkische Wirtschaftskrise schlägt auf die Meinungs- und Pressefreiheit durch: Papier wird nämlich knapp. Zahlreiche Zeitungs- und Buchverlage sind vom Bankrott bedroht.
In Indien fällt die Rupie am Freitag von Rekordtief zu Rekordtief. In der Spitze kletterte der Dollar auf 71 Rupien. Auch die indonesische Rupiah verliert zunehmend an Wert.
Viele Moscheen hierzulande werden vom größten deutschen Moscheeverband Ditib betrieben. Doch der wird vom türkischen Staat kontrolliert und ist zuletzt häufiger ins Zwielicht geraten. Die Bundesregierung reagiert.
Länder mit hohen Dollar-Schulden leiden unter der starken amerikanischen Währung. Zugleich verändern die höheren Zinsen die Risikobereitschaft.
Immer mehr Schwellenländer scheinen in die Krise zu rutschen. Trotz Donald Trump und steigenden Dollarzinsen sind die Ursachen häufig national. Doch es gibt einen gemeinsamen Nenner.
Der deutsch-türkische Journalist saß ein Jahr in Haft. Nun verlangt Deniz Yücel eine Entschädigung für seine „unrechtmäßige Inhaftierung“.
Schlechtere Bonitätsnoten für Banken schicken die türkische Währung wieder auf Talfahrt. Die Abwertung macht den Kauf türkischer Unternehmen interessanter – und ein Land investiert ungewöhnlich viel Geld in der Türkei.
Die Türkei steckt tief in einer Währungskrise. Die Bundesregierung will das Land – auch aus Eigeninteresse – offenbar unterstützen, ohne dabei jedoch finanzielle Direkthilfe zu leisten.
Die Türkei intensiviert ihren Einsatz für das islamische Jerusalem. Ihr Bündnis mit arabischen Islamisten wird immer enger – nun erreicht es auch das Hochschulsystem.
Nach dem islamischen Opferfest ist der Kurs der türkischen Lira wieder unter Druck geraten. Experten meinen, dass der Druck vor allem aus der Türkei selbst kommt.
Angesichts der Politik der Vereinigten Staaten fordert Frankreichs Präsident mehr Unabhängigkeit der EU. Vor allem die Sicherheits- und Verteidigungspolitik will Macron neu diskutieren. Auch zur Türkei äußert sich Macron unmissverständlich.
Die Welt auf Grundlage von „Lagern“ und „Achsen“ zu betrachten ist eine veraltete Sichtweise. Wir müssen an die Beziehungen zwischen dem Westen und der Türkei neue Maßstäbe anlegen. Ein Gastbeitrag.
Eine stabile Türkei ist im Interesse Deutschlands. Ankara muss aber auch selbst handeln. Ein Kommentar.
Trotz höherer Inflation können Anleger Geld verdienen. Ulrich Stephan von der Deutschen Bank erklärt, wie es geht – und welche Faktoren den Aufschwung stoppen.
Die monatelang in der Türkei festgesetzte Journalistin erinnert an ihre Kollegen und an Oppositionelle, die immer noch unschuldig festgehalten werden und inhaftiert sind.
Der Asylstreit mit der CDU war eine schwierige Zeit, sagt Horst Seehofer und verteidigt im Sommerinterview des ZDF sein Vorgehen. Auch die Kanzlerin gibt ein langes Interview – und lehnt zwei Ideen klar ab.
Nachdem die Türkei die Ausreisesperre gegen Mesale Tolu überraschend aufgehoben hat, ist die Journalistin in Stuttgart gelandet. Doch der Prozess gegen sie geht weiter.
Der türkische Präsident versucht es mit nationalistischer und religiöser Rhetorik gegen die selbstgemachte Wirtschaftskrise. Er überzeugt weder Normalbürger noch Geschäftsleute oder Fußballspieler.
Mehr als 20 Milliarden Euro Kredite haben deutsche Banken in die Türkei vergeben. Angesichts der jüngsten Sorgen um das Land kontrollieren die Aufseher das nun wohl genauer.
Der Unionsfraktionschef sieht in den Eckpunkten des Außenministers für eine neue Amerika-Strategie Rückenwind für die Forderung nach einem höheren Wehretat. Der SPD dürfte das kaum gefallen.
Einen „schweren Fehler“ nannte es der Nationale Sicherheitsberater Bolton, dass die Türkei den inhaftierten Pastor nicht freigelassen habe. Das will Erdogan nicht auf sich sitzen lassen.
Das Verhältnis der Vereinigten Staaten zu Iran ist angespannt. Trump-Berater Bolton fordert nun ein Umdenken des Regimes. Auch an die Türkei richtet er bei seinem Besuch in Israel klare Worte.
Die SPD-Vorsitzende warnt vor den Folgen einer Destabilisierung der Türkei – diese könnte auf die ganze Region übergreifen. Wirtschaftsverbände bestätigen derweil, dass sich Amerikas Sanktionen bereits negativ auswirken.
Die Provinz Idlib an der Grenze zur Türkei ist eine der letzten Rebellenbastionen in Syrien. Zuletzt hat es dort vermehrt Luftangriffe syrischer und russischer Kampfjets gegeben.
Erst lobt der türkische Finanzminister Deutschland, dann darf Mesale Tolu überraschend doch ausreisen: Erdogan scheint sich um Entspannung im Verhältnis zu Deutschland zu bemühen. Doch steckt dahinter wirklich der Wunsch nach Aussöhnung?
Donald Trump tut es dem türkischen Präsidenten gleich und kritisiert die Notenbank. Deren Glaubwürdigkeit steht auf dem Spiel. Es hat Konsequenzen, wenn die Regierenden von Allmacht träumen.
Dem „Welt“-Korrespondenten Deniz Yücel wird der Medienpreis M100 verliehen. Er werde für seinen Mut und seine Unbestechlichkeit geehrt, so die Jury. Man erinnere auch an Journalisten, die in der Türkei noch in Haft sind.
Seit März wurden nur noch in Einzelfällen Ausfuhrgenehmigungen für Waffen erteilt. Abgesehen von je einer Ausnahme für Saudi-Arabien und Jordanien gingen gar keine Waffenlieferungen mehr in Länder, die am Krieg im Jemen beteiligt sind.