„Erdoğan ist verzweifelt“
Der türkische Präsident versucht die Oppositionspartei CHP auszuschalten. Der CHP-Abgeordente Yüksel Taşkın hat trotzdem Hoffnung. Die Menschen verstünden, dass Erdoğan von seinen Problemen ablenke.
Der türkische Präsident versucht die Oppositionspartei CHP auszuschalten. Der CHP-Abgeordente Yüksel Taşkın hat trotzdem Hoffnung. Die Menschen verstünden, dass Erdoğan von seinen Problemen ablenke.
Die Proteste in der Türkei richten sich zunehmend gegen Recep Tayyip Erdoğan persönlich. Kann eine neue Studentenbewegung den Präsidenten in die Defensive drängen?
Die größte türkische Oppositionspartei CHP ist auch in Deutschland vertreten. Die Mitglieder geben sich nach der Verhaftung vom Istanbuler Oberbürgermeister Ekrem İmamoğlu kämpferisch. Sie sehen Zeichen der Hoffnung für ein Ende des Erdoğan-Regimes
Mit der Verhaftung des Istanbuler Bürgermeisters Ekrem Imamoğlu glaubt Erdoğan, die Opposition ausgeschaltet zu haben. Dem ist nicht so. Der Protest ist groß wie nie.
Nach der Inhaftierung von Ekrem İmamoğlu reißen die Demonstrationen in der Türkei nicht ab. Mehr als 1100 Demonstranten werden verhaftet. Erdogan erkennt bei den weitgehend friedlichen Protesten angeblich Steine, Stöcke, Säuren und Äxte.
De fünfte Nacht in Folge fanden in der Türkei nach der Inhaftierung İmamoğlus weitgehend friedliche Demonstrationen gegen die Regierung statt. Jetzt sind Journalisten verhaftet worden, die darüber berichtet haben.
In der Türkei sind erneut tausende Menschen für den inhaftierten Istanbuler Bürgermeister Ekrem Imamoglu auf die Straße gegangen. Imamoglus CHP-Partei nominierte den 53-Jährigen unterdessen als Präsidentschaftskandidaten.
In Berlin müssen die Unterhändler von Union und SPD die Ergebnisse ihrer Beratungen abliefern, in Riad verhandeln die USA mit Russland und der Ukraine über eine Waffenruhe, und in Paris steht Gérard Depardieu wegen Missbrauchsvorwürfen vor Gericht. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
Der minderjährige Abdi war allein auf der Flucht von Somalia bis in die Schweiz. Seit drei Jahren führt der 19-Jährige dort ein sicheres Leben und hat durch den Fußball Freunde kennengelernt.
Die türkische Opposition zeigt einen ungebrochenen Widerstandswillen. Aber ihr fehlt Geschlossenheit. Auf Hilfe aus dem Westen kann sie nicht hoffen.
In der Türkei gehen so viele Menschen auf die Straße wie seit den berühmten Gezi-Protesten nicht mehr. Sie fragen sich: Wie können wir diesmal erfolgreich sein?
Noch im März glaubten viele Türken, die Ära Erdoğan könnte zu Ende gehen. Seit der Festnahme İmamoğlus fragen sie, ob Wahlen überhaupt noch etwas bedeuten.
Im Zuge des Rundumschlags gegen Oppositionelle in der Türkei wurde auch ein TV-Reporter verhaftet – wegen Gesprächen, die er 2013 geführt hat. Dahinter steckt eine perfide Botschaft.
Trotz eines Demonstrationsverbots ziehen abermals Tausende Demonstranten durch die Straßen Istanbuls. Man werde sich nicht „unterwerfen“, warnt Erdoğan.
Die Verhaftung von Ekrem İmamoğlu bewegt die türkische Community. Sie sehen ein bekanntes Muster von Präsident Erdoğan. Der beliebte Istanbuler Oberbürgermeister war erst vor wenigen Wochen in Frankfurt zu Besuch.
Es ist gut, dass Deutschland seine Botschaft in Damaskus wieder eröffnet. Unabhängig davon, welche Richtung Syrien einschlägt, braucht Berlin dort beständige Kontakte.
Im Bundesrat benötigt das Schuldenpaket die Zweidrittelmehrheit. In der Türkei könnte eine Protestbewegung entstehen. Schüler sollen mit Handy-Verboten vor verstörenden Inhalten geschützt werden. Und CDU-Chef Friedrich Merz ist auf dem F.A.Z.-Kongress.
Nach dem Absturz von Lira, Staatsanleihen und Börse vom Mittwoch beruhigt sich die Lage am Donnerstag wieder ein wenig. Wie groß sind die Ansteckungsgefahren?
Die Festnahme des Oppositionspolitikers Ekrem İmamoğlu sorgt für Aufsehen. Für ihre Berichte darüber wurden einige türkische Sender nun von der Medienaufsicht gerügt.
Die autoritäre Wende in der Türkei stellt die Beziehungen zu Europa auf die Probe. Viel hängt davon ab, ob die türkische Opposition die Massen mobilisieren kann.
Die Türkei bleibt trotz gravierender politischer Mängel ein wichtiger Wirtschaftsstandort. Dessen Ausbau sollte die EU im eigenen Interesse unterstützen.
NATO und EU weiten ihr Engagement im Schwarzmeerraum aus, selbst China wird aktiv. Die Türkei bleibt der entscheidende Mitspieler.
Trotz eines Verbots demonstrieren tausende Menschen in der Türkei gegen die Festnahme des Istanbuler Bürgermeisters Ekrem İmamoğlu. Seine Partei CHP nennt die Festnahme einen "Putschversuch gegen unseren nächsten Präsidenten".
Trump will die ukrainischen Atomkraftwerke übernehmen. Scholz wird zu seinem voraussichtlich letzten regulären EU-Gipfel erwartet. Israels Verteidigungsminister droht den Bewohnern des Gazastreifens. Und, man mag es kaum glauben: Es ist Weltglückstag. Der F.A.Z. Frühdenker.
Präsident Erdoğan wähnt sich selbst unter den Bedingungen seines autoritären Regimes nicht in der Lage, Wahlen zu gewinnen. Also initiiert er einen präventiven Putsch gegen die Opposition.
Autoritär regiert der der türkische Präsident seit Jahren. Doch erst jetzt fühlt er sich international so unangreifbar, dass er seinen schärfsten Widersacher aus dem Weg räumt.
Die EU möchte sich von den Lieferungen des Aggressors lösen. Aber über die Türkei und die LNG-Häfen kommen weiter große Gasmengen. Und nun ist gar ein Neustart von Nord Stream 2 im Gespräch.
Dass Istanbuls Bürgermeister Ekrem Imamoğlu „Stadtrestaurants“ für Bedürftige initiiert, schmeckt dem türkischen Präsidenten nicht. Jetzt muss die Justiz an die Sache ran.
Die Kampfdrohnen des Selçuk Bayraktar sind in der ganzen Welt gefragt. Sein Unternehmen wächst rasant. Und der Schwiegersohn des Staatspräsidenten hat noch viele Pläne.
Kann man einen Sternschnuppenwunsch zurückziehen? Und wie macht man einen Fehler gut, der zehn Jahre zurückliegt? Um Antworten auf ihre Fragen zu finden, schickt Filiz Penzkofer ihre Protagonistin von Berlin nach Istanbul.
Der türkische Unternehmerverband TÜSIAD hat es gewagt, den Staatspräsidenten hart zu kritisieren. Das macht Erdoğan rasend. Der Staatspräsident übt aufs Neue Rache durch die Justiz.
Der italienische Rüstungskonzern Leonardo kooperiert mit dem türkischen Hersteller Baykar, der von einem Schwiegersohn des Präsident Erdoğan geführt wird. Der Bedarf an Kampfdronen ist gewaltig.
Wer den „Ostexpress“ von Ankara nach Kars nimmt, trifft auf türkische Lebensart, russische Dichtung und armenische Geschichte.
Das amerikanische Militär schützt in Syrien Ölförderanlagen. Davon profitiert die Kurdenmiliz SDF. Damaskus und die Türkei wollen das nicht länger dulden.
Die PKK verkündet nach Öcalans Aufruf einen unilateralen Waffenstillstand. Doch die Bedingungen, die sie für eine Selbstauflösung stellt, wird Erdogan kaum erfüllen wollen.