Schoko-Liebhaber müssen steigende Preise fürchten
Die Haselnussernte in der Türkei fällt schlecht aus. Nutella könnte bald anders schmecken. Und teurer werden.
Die Haselnussernte in der Türkei fällt schlecht aus. Nutella könnte bald anders schmecken. Und teurer werden.
Außenminister Ahmet Davutoglu ist von der AKP für das Amt des Parteivorsitzenden und damit des neuen Ministerpräsidenten der Türkei nominiert worden. Er gilt als loyaler Gefolgsmann von Recep Tayyip Erdogan.
Eine Million Menschen leben in Abhängigkeit von der Sozialhilfe, seit es Hartz IV gibt. Wer wissen will, warum sie keinen Weg heraus finden, muss Menschen wie Nazli treffen.
In der Türkei sorgen die Enthüllungen über die Spionage des BND für Wirbel. Ein Treffen der Geheimdienstchefs beider Länder soll zur Aufarbeitung beitragen. Doch die türkischen Medien führen längst eine Schlammschlacht.
Ein Gerichtsverfahren in Berlin zeigt: für eingepferchte Riesenhühner entstehen Kosten, wenn der Besitzer Urlaub macht. Damit wäre der Prozess beendet – wenn der Angeklagte nicht im Urlaub wäre.
Der ehemalige Chef des Bundesnachrichtendienstes Wieck ist überzeugt, dass die Bespitzelung der Türkei nicht eigenmächtig vom BND initiiert wurde. Nun haben Ankara und Berlin ein Treffen ihrer Geheimdienstchefs vereinbart.
Die Bundesregierung versucht die Aufregung nach den Spionage-Enthüllungen zu dämpfen. Und stößt auch auf Verständnis.
Die türkische Regierung hat den deutschen Botschafter in Ankara über die Ausspähung durch den BND befragt und ihm ihre Besorgnis darüber mitgeteilt. Berlin bemüht sich zu beschwichtigen.
Abhören unter Freunden und Nato-Partnern? Führende Politiker haben die Aktivitäten des Bundesnachrichtendienstes in der Türkei gerechtfertigt, schließlich gebe es gute Gründe. Im Falle Amerikas sei das anders.
Auch der BND hört ab – Nato-Partner systematisch, befreundete Staaten zufällig. Eigentlich nichts Besonderes, wäre da nicht die deutsche Empörung gewesen.
Der Bundesnachrichtendienst hat Gespräche von Hillary Clinton und John Kerry abgefangen. Der Nato-Partner Türkei wird ausspioniert. Darf Deutschland das? Und was wird aus der Empörung über die NSA?
Die Türkei wird seit Jahren vom Bundesnachrichtendienst intensiv überwacht. Das haben Regierungskreise gegenüber der F.A.S. bestätigt. Die Vorgänge im Land sollen unmittelbare Auswirkungen auf Deutschlands Sicherheit haben.
Schon seit Jahren soll der Bundesnachrichtendienst den Nato-Partner Türkei überwachen. Dabei seien auch Telefonate von zwei amerikanischen Außenministern abgehört worden.
Der neue türkische Präsident bekommt Unterstützung von unerwarteter Seite – von Schwulen und Lesben. Nicht alle sind begeistert davon.
Eine Operation in Gießen ist die letzte Hoffnung für einen herzkranken Jungen aus der Türkei. Doch inzwischen steht fest: Der lebensrettende Eingriff wird dort nicht stattfinden. Eltern und Klinik haben sich in einen erbitterten Streit verheddert.
Die Türkei ist bei Ausbruch des Weltkriegs die große Unbekannte. Am 13. August 1914 vermeldet die Frankfurter Zeitung: Das Osmanische Reich bleibt neutral - und schneidet Russland vom Mittelmeer ab.
Vor einem Jahrhundert ließ die Staatengemeinschaft den Plan eines Staates für die Kurden fallen. Nun ist die Chance dafür wegen des Konflikte im Irak so gut wie selten zuvor.
CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer kritisiert den künftigen türkischen Präsidenten deutlich und fordert das Ende der EU-Beitrittsverhandlungen. Auch andere Parteien sehen die Chancen für einen EU-Beitritt der Türkei schwinden.
Erdogan wechselt das Amt, seine Macht will er mitnehmen. Die Verfassung sieht das freilich nicht vor. Aber er sucht schon nach einer geeigneten Marionette für das Ministerpräsidentenamt.
Als Tochter von Türken wuchs sie in der fränkischen Provinz auf. Schwimmen war tabu, Jungs küssen auch. Dann suchte sie ihre Heimat in der Türkei. Und stellte fest, wie deutsch sie geworden war. Ein Fundstück aus dem Jahr 2014.
Nach dem Wahlsieg Erdogans in der Türkei warnt die Türkische Gemeinde in Deutschland vor massiven Auseinandersetzungen, sollte der künftige Staatspräsident die Islamisierung des Landes weiter vorantreiben.
Der Wahlsieger verspricht einen Neuanfang: Als Staatsoberhaupt wolle er die Konflikte der Vergangenheit hinter sich lassen, sagte Erdogan in seiner Siegesrede. Er plane nun einen „sozialen Versöhnungsprozess“.
Es ist der Höhepunkt seiner politischen Karriere. Als erster direkt gewählter Präsident der Türkei hat Erdogan sein Lebensziel erreicht. Doch dem Machtmenschen drohen Risiken.
Nach Tayyip Erdogans Sieg bei der Präsidentenwahl scheinen nur die türkischen Verfassungsrichter die Alleinherrschaft des bisherigen Ministerpräsidenten einhegen zu können. Doch wie lange noch?
Der türkische Ministerpräsident hat die Wahl zum Präsidenten bereits im ersten Wahlgang geschafft. Seine Rivalen hatten offensichtlich nicht die geringste Chance.
Kriege in gleich drei Nachbarstaaten gefährden das Wachstum in der Türkei. Das birgt Risiken für Wahlsieger Erdogan. Die Beliebtheit des künftigen Staatsoberhaupts stützt sich nicht zuletzt auf die prosperierenden Wirtschaftslage.
Die Wahllokale in der Türkei haben seit dem frühen Morgen geöffnet. 53 Millionen Türken sind aufgerufen, einen neuen Präsidenten zu wählen. Der bisherige Ministerpräsident Erdogan ist klarer Favorit.
Nur knapp zehn Prozent der in Deutschland lebenden Türken haben sich an der Präsidentenwahl in der Türkei beteiligt. Politiker äußern sich erleichtert. Türkische Politiker könnten sich Auftritte in Deutschland nun künftig sparen, sagte der Grünen-Vorsitzende Özdemir.
Der Chefredakteur der Zeitung „Hürriyet“, Enis Berberoglu, ist kurz vor der Wahl in der Türkei zurückgetreten. Ministerpräsident Erdogan hatte den Verlag scharf kritisiert. Einen Zusammenhang damit gebe es nicht, so das Blatt.
Dass Recep Tayyip Erdogan am Sonntag die Präsidentenwahl in der Türkei gewinnt, steht schon fest. Dennoch bekämpft er seine Gegner bis aufs Blut. Selbst frühere Freunde zermalmt er höhnisch.
Die Türkei reagiert nur auf Krisen und erkennt sie oft zu spät. Greift sie ein, bleibt das meist wirkungslos oder verschlimmert die Lage. Auch außenpolitisch ist das Land isoliert - daran wird sich auch unter einem Präsidenten Erdogan nichts ändern.
In der ersten Vätergruppe für Deutsch-Türken sprechen Männer ganz offen - über Ehrenmorde und Kinderbetreuung.
Kurden aus dem Irak, der Türkei und Syrien versuchen gemeinsam, die Extremisten des Islamischen Staates im Nordirak zurückzudrängen. Zehntausende Menschen sind auf der Flucht. Iran bot an, verfolgte Christen aufzunehmen.
Sie wurde als erstes CDU-Mitglied muslimischen Glaubens in den Bundestag gewählt: Ein Gespräch mit der Integrationspolitikerin Cemile Giousouf über die Zukunft des Islams in Deutschland.
Eine Reise zwischen Kleinasien und Transkaukasien, zwischen Ladas und Lavas, zwischen gestern und morgen.
Nur wenige der im Ausland lebenden Türken haben sich an der Präsidentenwahl beteiligt. In Deutschland wollten nur 6,6 Prozent der türkischen Wähler an die Urnen.