EU und Türkei offenbar einig über Umsiedlungen
Für die geplante Umsiedlung von Flüchtlingen aus der Türkei in die EU steht einem Bericht zufolge nun ein genaues Verfahren fest. Demnach sollen Mädchen und Frauen bevorzugt nach Europa gebracht werden.
Für die geplante Umsiedlung von Flüchtlingen aus der Türkei in die EU steht einem Bericht zufolge nun ein genaues Verfahren fest. Demnach sollen Mädchen und Frauen bevorzugt nach Europa gebracht werden.
Bundesfinanzminister Schäuble verteidigt die Flüchtlingspolitik der Türkei. Das Land habe doppelt so viele Migranten aufgenommen wie Europa und behandle die Flüchtlinge „nicht so schlecht“.
Welcher Islam in Deutschland gepredigt wird, steuert die türkische Religionsbehörde. Viele Imame, die nach Deutschland geschickt werden, können gar nicht anders, als eine regierungsnahe Agenda zu verfolgen.
Einem Zeitungsbericht zufolge will die EU-Kommission den Türken mehr Zeit geben, alle Bedingungen für die vereinbarte Visafreiheit zu erfüllen. Die Türkei müsse noch bei Datenschutz und Anti-Terror-Gesetzen nachbessern.
Wegen Tweets aus dem Jahr 2015 soll Hamza Aktan, Chefredakteur eines pro-kurdischen Fernsehsenders, in Istanbul festgenommen worden sein. Zuvor war der Sender von einem Satellitenbetreiber abgeklemmt worden.
Eine Woche nach einem Besuch von Bundeskanzlerin Merkel wurde das türkische Gaziantep Ziel eines Anschlags. Es gab zahlreiche Verletzte. In Nusaybin tötete die PKK drei Soldaten.
Mit dem Sieg der Türkei in Kut-el-Amara scheinen nicht aus Sicht der Frankfurter Zeitung nur die strategischen Pläne Englands zerstört. Über das Geschehen in der irakischen Stadt berichtet sie am 1. Mai 1916.
Als die IS-Miliz begann, ihr Volk zu ermorden, eilte die deutsche Jesidin Düzen Tekkal ihren Landsleuten zu Hilfe. In ihrem eindringlichen Buch warnt sie davor, dass unsere offene Gesellschaft zerbricht.
Anhaltende Kritik an Merkels Türkeideal: Die Visafreiheit für Türken erkennen führende CSU-Politiker als „Aufregerthema“ für die Bevölkerung, manche wollen sie kippen. Aus Sorge, die AfD könnte Kapital daraus schlagen.
Die EU-Kommission lehnt den Vorschlag von Berlin und Paris zur Aushebelung der Visumfreiheit ab. Die türkische Drohung, das gesamte Abkommen platzen zu lassen, beeindruckt Frankreich keineswegs.
Nicht nur Satiriker wie Jan Böhmermann leben in der Türkei gefährlich. Journalisten, Oppositionspolitiker und normale Bürger können ebenso wegen angeblich abfälliger Äußerungen über den türkischen Staatschef verfolgt werden. Das gilt auch für Touristen.
Der Soziologe Ruud Koopmans kritisiert, dass sich muslimische Migranten zu wenig anpassen würden. Multikulti hält er für fatal, Merkels Türkei-Politik ebenso. In Deutschland wird er bislang kaum gehört – und er ahnt, warum.
Wieder sind zwei Journalisten der regierungskritischen türkischen Zeitung „Cumhuriyet“ verurteilt worden: Hikmet Cetinkaya und Ceyda Karan sollen für je zwei Jahre ins Gefängnis, weil sie eine „Charlie Hebdo“-Karikatur veröffentlicht haben.
Eine schwere Explosion erschüttert die westtürkische Stadt Bursa. Nach Regierungsangaben hat sich eine Selbstmordattentäterin in die Luft gesprengt. Die Angaben über Verletzte gehen auseinander .
Wer Recep Tayyip Erdogan beleidigt, ist dran. Nicht nur in der Türkei, sondern in ganz Europa. Dabei beleidigt der türkische Präsident die Intelligenz aller kritisch Denkenden. Sie landen auf seiner schwarzen Liste.
Viele türkische Politiker lehnen die islamische Verfassung ab. Der Vorschlag eines Erdogan-Vertrauten wird nun auch vom Präsidenten abgelehnt. Trotzdem könnte eine Abkehr vom Laizismus bevorstehen.
Bisher nahm die Türkei nur Syrer auf, die erstmals um internationalen Schutz nachsuchten. Nun weitet Ankara seine Zusicherung auf alle Migranten aus. Für die Asylverfahren auf den griechischen Inseln ist das von entscheidender Bedeutung.
Im Flüchtlingslager auf der griechischen Insel Lesbos ist die Stimmung explosiv. Hunderte Migranten wehren sich mit Gewalt gegen ihre Abschiebung in die Türkei. Der Besuch eines Politikers endet in Krawallen.
Was die Ausweitung von Erdogans Zensurzone auf ganz Europa bewirkt, zeigt sich in den Niederlanden: Der Außenminister warnt vor den Folgen, die kritische Äußerungen zur Türkei haben könnten.
Der türkische Staatspräsident hat seinem Parlamentspräsidenten widersprochen und der Forderung nach einer islamischen Verfassung eine Absage erteilt. Die Türkei stünde für die gleiche Distanz zu allen Religionen.
Die Türkei nehme Einfluss auf den Islam-Unterricht in Deutschland, kritisiert der SPD-Abgeordnete Yüksel. Der hessische Ditib-Verband weist die Kritik entschieden zurück.
Rund 640 000 Flüchtlinge aus Syrien leben in Jordanien. Die meisten würden das Land sofort verlassen, wenn sie könnten. Denn bei ihnen kommt kaum Hilfe an – trotz der finanziellen Versprechen der internationalen Gemeinschaft.
Die Empörung über den türkischen Parlamentspräsidenten ist groß. Er will den Islam zur Staatsreligion machen und den Laizismus aus der Verfassung kehren. Polizisten vertreiben Demonstranten, die das nicht wollen, mit Tränengas.
Weil ein Transparent vor dem Sitz der Vereinten Nation in Genf Präsident Erdogan kritisiert, verlangt die Türkei, dass das Motiv entfernt wird. Auch der türkische Parlamentspräsident überrascht mit einer Forderung.
Die Türkei hat offenbar zum zweiten Mal binnen weniger Tage einem deutschen Journalisten die Einreise verweigert. Der EU-Parlamentspräsident kritisiert das Vorgehen der türkischen Behörden.
In einem Prozess wegen der Beleidigung des Präsidenten ist der „Cumhuriyet“-Chefredakteur Can Dündar zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Das Urteil im Spionageprozess gegen ihn steht noch aus. Die BBC wird für ein Interview angegriffen.
Nach ihrer vorübergehenden Festnahme darf die niederländische Journalistin Ebru Umar die Türkei nicht verlassen. In Amsterdam wurde unterdessen in ihre Wohnung eingebrochen und ein Computer gestohlen.
Die Interventionen gegen das Dresdner „Aghet“-Projekt, die Festnahme einer niederländischen Journalistin: Die Türkei nutzt die politische Erpressbarkeit der EU nun ganz gezielt.
Millionen Türken sollen vom Sommer an als Gegenleistung für Erdogans Flüchtlingshilfe ohne Visum nach Europa kommen dürfen. Vorher jedoch muss sich Ankara an heikle Reformen wagen. Doch wie sollen die Veränderungen aussehen?
Ist der Preis für weniger Flüchtlinge in Europa zu hoch? Kommt Merkel einem Despoten zu weit entgegen? Die große Mehrheit sagt: So ist es. Und lügt sich dabei, wie man bei Anne Will sehen konnte, in die Tasche.
Beim Spiel zwischen Fenerbahce Istanbul und Trabzonspor in der türkischen Liga haben Fans kurz vor Spielende das Spielfeld gestürmt und für einen Abbruch gesorgt. Ein Zuschauer hatte es direkt auf den Tor-Schiedsrichter abgesehen.
Die türkische Religionsbehörde hat zahlreiche Imame nach Deutschland entsandt. Grünen-Chef Cem Özdemir warnt vor ihrem Einfluss und Versuchen, mit radikalem Gedankengut den gemäßigten Islam im Land zurückzudrängen.
Die Pendeldiplomatie der Kanzlerin zwischen Lob und Kritik für die Türkei zeigt, in welchem Dilemma die deutsche Regierungschefin sich befindet, seit sie Ankara eine Schlüsselstellung in der Flüchtlingskrise zugewiesen hat.
Deutschland habe sich durch die Vereinbarung mit der Türkei in der Flüchtlingskrise erpressbar gemacht, sagen Kritiker. Jetzt erhält die Kanzlerin Rückendeckung von Bundespräsident Gauck.
Sie predigen in deutschen Moscheen, finanziert von der türkischen Regierung: Fast 1000 Imame wurden vom Verein Ditib entsandt - als verlängerter Arm von Präsident Erdogan, sagen Kritiker.
Sechs Stunden war die Kanzlerin im Grenzgebiet zu Syrien. Auf ihrem Kurztrip betonte Merkel, dass Flüchtlinge in der Türkei Hilfe erhalten sollen. Nur wenige würden noch nach Mitteleuropa kommen.