Gomez gibt auch Wolfsburg sein Ja-Wort
Nach langer Suche landet der VfL einen Transfercoup. Mario Gomez kehrt zurück in die Bundesliga. Und Wolfsburg hat nach dem Wechsel des DFB-Stürmers schon den nächsten Nationalspieler im Visier.
Nach langer Suche landet der VfL einen Transfercoup. Mario Gomez kehrt zurück in die Bundesliga. Und Wolfsburg hat nach dem Wechsel des DFB-Stürmers schon den nächsten Nationalspieler im Visier.
Das Verhältnis zwischen Deutschland und der Türkei bleibt schwierig. Aber was verändert die Erkenntnis, dass das Land als „Aktionsplattform“ für Islamisten dient? Ein Kommentar.
Die „Säuberungen“ des türkischen Präsidenten gehen weiter. Nun wurde Asli Erdogan, eine der bedeutendsten Schriftstellerinnen der Türkei, verhaftet. Nach einer früheren Festnahme hatte sie über Polizei-Folter berichtet.
Die Regierungsabläufe funktionieren meistens vollkommen reibungslos. Im Fall des internen Papiers zur Einschätzung in der Türkei ist einiges schiefgegangen und Ankara ist erzürnt. Wie konnte es dazu kommen? Eine Rekonstruktion.
Präsident Erdogan lädt zur Massenkundgebung, und alle folgen seinem Ruf. Nur die berühmte Sängerin Sila nicht. Daraufhin wird sie mit Hass und Häme überschüttet: Ein Lehrstück aus der neuen Türkei.
Das Innenministerium bezeichnet die Türkei in einer internen Analyse als Aktionsplattform für Islamisten. Eine Sprecherin von Außenminister Steinmeier teilt nun mit, dass sich das Ministerium die Aussagen „in dieser Pauschalität“ nicht zu eigen mache.
In einer internen Einschätzung hat die Bundesregierung die Türkei als „zentrale Aktionsplattform“ für Islamisten bezeichnet. Nun reagiert das Außenministerium in Ankara und spricht von Versuchen, „unser Land zu zermürben“.
Mehr als 17.000 Menschen sind seit dem Putschversuch in der Türkei festgenommen worden. Um die überfüllten Gefängnisse zu entlasten, sollen nun Tausende Strafgefangene vorzeitig frei kommen.
Laut einem Bericht der Bundesregierung sollen viel IS-Sympathisanten aus der Türkei stammen, die Spielemesse Gamescom eröffnet in Köln und ein Gesetzentwurf soll die Einhaltung der Schriftform in manchen Fällen überflüssig machen.
Hunderte Islamisten reisen aus Deutschland in die Kriegsgebiete des IS. Nun kommt heraus: Ein großer Teil hat einen türkischen Hintergrund.
Neu ist die Erkenntnis nicht, dass die Türkei zu einer „zentralen Aktionsplattform“ für Islamisten und terroristische Organisationen geworden ist. Neu ist allein, dass darüber gesprochen wird.
Das Bundesinnenministerium hat die Türkei unter Präsident Erdogan als „Aktionsplattform für islamistische Gruppierungen“ bezeichnet. Da das vertrauliche Papier nicht mit dem Außenministerium abgesprochen war, ist nun von einem „Büroversehen“ die Rede.
Die türkische Regierungspartei AKP und Präsident Erdogan unterstützen nach Einschätzung der Bundesregierung islamistische und terroristische Organisationen. Das geht laut ARD aus einem vertraulichen Papier hervor.
Eigentlich wollte er nur eine längere Pause machen. Nun gibt der Journalist Dündar seinen Posten als „Cumhuriyet“-Chef auf und bleibt vorerst in Europa. Vertrauen in die türkische Justiz hat er nicht mehr.
Durch die Flüchtlingskrise wird die Frage wieder aktuell: Darf man Migranten, die illegal übers Meer kommen, sofort zurückbringen? Für Europäer gibt es da ein großes Hindernis.
Langfristig soll der Islamverband Ditib unabhängig von der türkischen Religionsbehörde werden. Sprecher Altug zeigte sich im Gespräch mit der F.A.S. aber überrascht von Kritik.
Das Minenunglück von Soma, der Abschuss eines russischen Kampfjets: Gleichgültig, um welchen Skandal oder um welches Verbrechen es gerade in der Türkei geht, der Schuldige ist nun immer die Fethullah-Gülen-Organisation.
Im Interview mit RTL zeigt sich der türkische Präsident enttäuscht über Europas Politiker. Derweil betont er die Beziehung zu Russland - und erklärt, warum er vor der deutschen Justiz keinen Respekt hat.
Der Geschäftsführer einer Kölner Schule, die der Gülen-Bewegung nahesteht, wird bedroht. Für seine Nachbarn ist Gülen ein Terrorist. Zu Besuch in einem gespaltenen Viertel.
Im Südosten der Türkei haben zwei Bombenanschläge zahlreiche Menschen getötet und etliche verletzt – darunter viele Zivilisten. Hinter beiden Taten wird eine Organisation vermutet.
Eine Umfrage der Deutsch-Türkischen Industrie- und Handelskammer zeigt die Ernüchterung bei deutschen Unternehmen.
Der Putschversuch bietet dem türkischen Präsidenten den Anlass, die Republik nach seinen Ideen umzubauen. Demokratie reduziert sich bei ihm auf die Akklamation durch die Massen.
Die Angst vor Anschlägen beeinflusst die Urlaubs-Entscheidungen der Deutschen. Viele bleiben im eigenen Land. Das gilt auch für die Italiener. Es gibt aber wichtige Ausnahmen.
Die islamische Modernisierung ist längst nicht abgeschlossen. Präsident Erdogan schließt an das Erbe des Kemalismus an und könnte das Land noch lange Zeit dominieren. Ein Gastbeitrag.
Auf der Kundgebung „für Demokratie und Märtyrer“ in Istanbul zeigt sich, wer im türkischen Staat, wie ihn Recep Tayyip Erdogan beschwört, mit wem gemeinsame Sache macht.
Erdogan und Putin zelebrieren einen Neustart ihrer Beziehungen. Doch in Wirklichkeit verbindet die beiden Länder wenig – außer ihr schlechtes Verhältnis zur EU.
Ein Student wollte nach Syrien ausreisen, um in den Dschihad zu ziehen. Er kam nur bis in die Türkei. Nun wurde er wegen der Vorbereitung einer staatsgefährdenden Gewalttat verurteilt.
Das Image der Türkischstämmigen war nie besonders positiv in Deutschland. Dann kam Erdogan, der sie umgarnt, ihnen schmeichelt – und ihnen den Wunsch nach Anerkennung erfüllt. Wie holen wir die zurück, die wir an Erdogan verloren haben? Ein Gastbeitrag.
Die Stimmung sei „sehr positiv“ gewesen, heißt es aus dem türkischen Präsidialamt: Eineinhalb Stunden haben der russische Präsident Putin und sein türkischer Amtskollege miteinander gesprochen. Beide Seiten betonen den Wert der neuen Partnerschaft.
Versöhnung auf Bewährung oder strategische Partnerschaft? Deutsche und europäische Politiker sind sich uneins, wie die Wiederannäherung zwischen dem russischen Präsidenten und seinem türkischen Amtskollegen zu lesen ist.
Die Türkei und Russland wollen ihre Krise beenden. Auf der Tagesordnung des Kremlchefs und des türkischen Präsidenten stehen auch milliardenschwere Wirtschaftsprojekte.
Religiöse Konflikte vertreiben Investoren, die Scharia verhindert Vertrauen. Wie der Nahe Osten trotzdem wirtschaftlich voran kommen könnte, sagt der Wirtschaftswissenschaftler und Islamkenner Timur Kuran im Interview.
Die Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion (Ditib) würde in Deutschland gerne Religionsunterricht durchführen. Vorher müsse der Verband aber erst einmal sein Verhältnis zur Türkei klären, fordern Kritiker. Der wehrt sich.
In der Türkei wurde schon vor dem Putsch ein umfassendes Kontrollsystem errichtet. Die Früchte dieser Arbeit kann Staatspräsident Erdogan nun genüsslich verzehren.
Am Dienstag treffen sich Putin und Erdogan in St. Petersburg. Von einer neuen „strategischen Partnerschaft“ ist die Rede. Ein Etikettenschwindel?
Die Bundesregierung möchte gut drei Wochen nach dem Putschversuch Solidarität mit der Türkei zeigen. In Ankara hätte man sich anstelle des Staatssekretärs allerdings den Außenminister erhofft - und kritisiert abermals den Westen.