Achtung, Panzer!
Wer hätte ahnen können, dass Sigmar Gabriel mal hinter der deutschen Regierungsparalyse Deckung vor türkischen Rüstungswünschen sucht?
Wer hätte ahnen können, dass Sigmar Gabriel mal hinter der deutschen Regierungsparalyse Deckung vor türkischen Rüstungswünschen sucht?
Nach dem gescheiterten Putschversuch in der Türkei sind beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte 30.000 Beschwerden gegen das Land eingegangen. Die meisten davon wurden abgewiesen – vor allem aus einem bestimmten Grund.
Erdogans Operation gegen die Kurden in Nordsyrien ruft nun den amerikanischen Präsidenten auf den Plan. Trump fordert Deeskalation von seinem Amtskollegen in Ankara.
Die Türkei spricht von Erfolgen, aber die Militäroperation gegen die syrischen Kurden kommt mühsam voran. Meldungen über die Präsenz des IS in Afrin sind wohl Propaganda.
Ankaras Offensive gegen die Kurdenmiliz YPG hat Amerika in eine schwierige Lage gebracht. Nun droht auch noch, dass Türken und Amerikaner aufeinander schießen.
Der von der Türkei initiierte militärische Schlag an der Grenze zum syrischen Nachbar, gehe wie geplant voran. Seit einigen Tagen kämpfen türkische Militärs gegen kurdische Milizen an der Südgrenze.
Die Türkei ist Nato-Mitglied. Als Importland deutscher Rüstungsgüter unterliegt sie im Grunde keinerlei Beschränkungen. So laut die Kritiker auch schreien.
Humanitäre Organisationen sorgen sich angesichts der türkischen Offensive um Hunderttausende Menschen in den Kurdengebieten. Die Linkspartei fordert den Abzug deutscher Truppen aus dem Stützpunkt in Konya.
Leopard-2-Panzer deutscher Herstellung könnten beim umstrittenen Kampf gegen die kurdischen Volksverteidigungseinheiten zum Einsatz kommen. Rüstungsexperten verraten, wie „kriegsentscheidend“ sie sind.
Eine hessische Gemeinde will mit einem Mahnmal an den Völkermord im Osmanischen Reich erinnern. Es gibt heftige Kritik an dem Plan – auch aus der Türkei.
Bei der umstrittenen Offensive der Türkei sollen bereits 260 „Angehörige von Terrororganisationen“ getötet worden sein. Aber auch auf türkischer Seite soll es Opfer gegeben haben.
Die türkische Armee hat sich am Dienstag heftige Gefechte mit den kurdischen „Volksschutzeinheiten“ geliefert. Aufrufe von Imamen, für den Erfolg der Soldaten zu beten, sorgen unterdessen in Baden-Württemberg für Ärger.
In mehreren deutschen Städten sind pro-kurdische Demonstranten gegen die „Operation Olivenzweig“ der Türkei auf die Straße gegangen. Nicht immer blieb es friedlich. Und auch die internationale Kritik an dem Militäreinsatz wächst.
Anne Peters ist Direktorin am Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht in Heidelberg. Im FAZ.NET-Interview erklärt sie, wie der türkische Militäreinsatz in Nordsyrien aus völkerrechtlicher Perspektive zu bewerten ist.
Russland unterstützt den türkischen Angriff auf Afrin – denn davon könnte sein Hauptverbündeter Assad profitieren. Und vor allem ärgert es Amerika.
Mit ihrer Militärintervention will die Türkei mehr erreichen, als nur die syrische Grenze zu sichern: Sie will einen Stück des Kuchens, wie es sich auch Russland und Iran bereits gesichert haben.
Seit Samstag rollen türkische Panzer durch Nordsyrien, um gegen die Kurden-Miliz vorzugehen. Erdogans Militäroffensive ist umstritten. Jetzt wendet sich Washington direkt an Ankara.
Am Samstag hat die Türkei ihren zweiten Feldzug im Norden Syriens begonnen. Bei ihrer Offensive gegen die Kurden-Miliz YPG sollen auch Leopard-2-Panzer im Einsatz sein. Die Bundesregierung hält sich bedeckt, doch die Kritik wächst.
Am Wochenende startete die Türkei eine Militäroffensive in der nordsyrischen Region Afrin gegen kurdische Volksverteidigungseinheiten. Deutschland, Frankreich und die Vereinigten Staaten rufen die Türkei zur Zurückhaltung auf.
Auf einer Veranstaltung der Regierungspartei AKP verteidigte der türkische Präsident Erdogan am Sonntag die Militäroperation „Olivenzweig“. Ziel sei es, die 3,5 Millionen Syrer in der Türkei wieder nach Syrien zu schicken und eine 30 Kilometer breite Sicherheitszone an der Grenze einzurichten.
Die Türkei hat ihren zweiten Feldzug im Norden Syriens begonnen. Doch diesmal geht es nicht gegen den „Islamischen Staat“. Die neuen alten Gegner sind die Kurden. Das hat auch Auswirkungen auf die Beziehungen zu Russland.
Es ist noch nicht allzu lange her, da sahen die Kurden wie die großen Gewinner des Kriegs in Syrien aus. Erdogans Einmarsch ändert alles.
Aus Syrien sind nach dem Beginn der türkischen Offensive gegen Kurden mehrere Raketen abgefeuert worden. Sie trafen Wohngebiete in Südostanatolien.
Die „Operation Olivenzweig“ hat begonnen: Die Türkei sieht die starke kurdische Präsenz in Nordsyrien schon lange als Gefahr. Doch der Angriff auf den amerikanischen Verbündeten ist risikoreich.
Seit Jahren kündigt Ankara ein Vorgehen gegen Afrin an. So eindeutig wie diesmal waren die Drohungen aber noch nie: Staatspräsident Erdogan will die Stationierung einer „Terrorarmee“ an der türkischen Grenze mit einem Gegenschlag verhindern.
In sechs türkischen Städten soll die Polizei gegen Unterstützer der sozialistischen Partei ESP vorgegangen sein. Zu den Verhafteten zählt auch der Ehemann der deutschen Journalistin Mesale Tolu.
Vor anderthalb Jahren verhängte die Türkei den Notstand. Dieser soll jetzt verlängert werden – die Zustimmung des Parlaments gilt als sicher.
Die deutsch-türkischen Konsultationen wurden im vergangenen Jahr ausgesetzt – wegen der Differenzen zwischen beiden Staaten. Doch ein gemeinsames Ziel könnte die Entspannung jetzt beschleunigen.
In der Türkei gilt nichts mehr außer Erdogans Willkür – sie trifft Justiz, Presse und Kultur. Dabei spaltet der Präsident das Land weiter und treibt die Polarisierung voran.
Panzer oder Gülen-Anhänger gegen das Ende seiner Haft? Solche Tauschgeschäfte zwischen Berlin und Ankara lehnt der deutsche Journalist in einem Interview ab.
Nachdem die Eltern ihre eigene Tochter in die Türkei verschleppt und gegen ihren Willen verheiratet haben, gelingt ihr die Flucht zurück nach Deutschland. Nun steht die Familie vor Gericht.
Abstoßend inszenierte Morde locken im neuen „Tatort“ die Wiener Kommissare lange auf die falsche Fährte. Wie zutreffend sind die historischen und politischen Hintergründe dieses Falls dargestellt?
Das Verfassungsgericht hat die Freilassung von zwei türkischen Journalisten angeordnet – doch es wird offen ignoriert. Ein Rechtsstaat ist die Türkei somit weniger denn je.
Eine türkische Maschine mit 162 Passagieren an Bord ist in Trabzon von der Landebahn gerutscht. Erst in letzter Sekunde kam sie kurz vor dem Schwarzen Meer zum Stehen.
In der Türkei ist ein Flieger der Pegasus Airlines von der Landebahn abgekommen, einen Abhang hinab geschlittert und ist kurz vor dem Meer zum Halt gekommen. Verletzt wurde niemand, teilte die Fluggesellschaft mit. Aufnahmen von Passagieren zeigen die in der Schräglage liegende Boeing 737-800.
Eine Türkei-Fahne und eine Entschuldigung an Erdogan: So sah für kurze Zeit der Twitter-Account des „Spiegel“-Chefs aus. Wer dahinter steckt, ist noch unklar.