Briefe an die Herausgeber vom 9. Oktober 2024
AfD und die Jugend +++ Gewalt gegen Frauen +++ Merkels Migrationspolitik +++ Reform des ÖRR +++ VW in der Krise
AfD und die Jugend +++ Gewalt gegen Frauen +++ Merkels Migrationspolitik +++ Reform des ÖRR +++ VW in der Krise
Alice Weidel soll die AfD in die Bundestagswahl führen – das finden sogar Parteifreunde, die sie eigentlich fürchten oder für zu weich halten. Wie hat sie diese Position erreicht?
Die „Schwäbische Zeitung“ kämpft um ihre Zukunft, wie viele Regionalblätter. Dabei geht es hier nicht nur um Auflage, sondern die Redaktionslinie. Ist die tatsächlich nach rechts gerückt? Gespräche mit Redakteuren geben Auskunft.
Abgeordnete mehrerer Fraktionen dringen auf einen AfD-Verbotsantrag des Bundestags. Eine Mehrheit des Bundestags ist dafür noch nicht abzusehen, aber in dem Thema ist nun Bewegung.
Der thüringische AfD-Chef will vielleicht in den Bundestag wechseln, um sich auszuruhen. Dort hat er kaum Aussichten auf hohe Ämter – es wäre eine Art politischer Vorruhestand.
Alice Weidel wird Spitzenkandidatin ihrer Partei bei der nächsten Bundestagswahl. Darauf haben sich der Ko-Vorsitzende Chrupalla und die AfD-Politikerin geeinigt.
In Israel gehören Krieg und Militarismus zum Alltag. Deutschland ist fern davon. Doch wie lange noch? Sind wir verantwortungslos, wenn wir uns nicht auf den Ernstfall vorbereiten? Und wo ist eigentlich der nächste Bunker in der Stadt?
In Erfurt steht das erste Kräftemessen von AfD und den anderen Fraktionen an. Die Grünen stecken in der Krise. Und: An Coppolas „Megalopolis“ scheiden sich die Geister. Der F.A.Z.-Newsletter.
Lehrerverbände und der Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung fordern nach dem AfD-Erfolg bei Jungwählern mehr Medienbildung für Schüler und Lehrer. Das Verhalten junger AfD-Anhänger zieht derweil Ermittlungen nach sich.
Die AfD galt lange als Partei Gestriger. Die Wahl in Brandenburg zeigt aber: Besonders beliebt ist sie bei der Jugend. Warum?
Nach der Landtagswahl in Brandenburg geht die AfD aus ihrer Sicht mit „enormem Rückenwind“ in den Bundestagswahlkampf. Parteichef Tino Chrupalla kündigte in Berlin eine Entscheidung seiner Partei über eine mögliche Kanzlerkandidatur noch in diesem Jahr an.
Die AfD hat in Brandenburg mehr als ein Drittel der Mandate errungen und damit eine Sperrminorität im Landtag. Was bedeutet das?
Die Partei von Ministerpräsident Dietmar Woidke landet nach Auszählung aller Stimmen knapp vor der AfD. In der SPD ist von einer „furiosen Aufholjagd“ die Rede. Das BSW schlägt aus dem Stand die CDU.
Der Erfolg der AfD in Brandenburg hat mit Platz zwei zwar einen Schönheitsfehler. Allerdings gelang ihr das mit einem recht unbekannten Kandidaten – eine Bestätigung ihres bundesweiten Kurses.
Wie umgehen mit der außenpolitischen Destruktivität, die für die BSW-Chefin nicht verhandelbar ist? Bei Maybrit Illner ging es auch um die Risiken der sich jetzt notdürftig zusammenzwingenden AfD-Vermeidungsbündnisse.
In Thüringen habe die AfD „ein Stück Geschichte geschrieben“, sagt der Ko-Vorsitzende Chrupalla. In Sachsen hätte er sich „zwei, drei“ Prozentpunkte mehr gewünscht. Höcke ließ sich am Montag in Berlin entschuldigen.
Die thüringischen Spitzenkandidaten der CDU und AfD, Mario Voigt und Björn Höcke, scheitern in ihren Wahlkreisen. Wer sind die erfolgreichen Herausforderer?
Die AfD will aus ihrer Isolation in den Landtagen ausbrechen – die politische Mitte gerät unter Druck. Aber innerhalb der Partei sind nicht alle einer Meinung.
Der Thüringer AfD-Spitzenkandidat sei angeschlagen, heißt es aus der Partei. Doch es scheint mehr dahinterzustecken. Es wird damit gerechnet, dass sich Höcke für den Bundestag bewerben will.
Handwerkspräsident Jörg Dittrich geht mit der Ampelkoalition hart ins Gericht – aber auch mit den Sympathisanten von AfD und BSW. Er mahnt ein Ende der Sticheleien in der Regierung an und fordert eine große Sozialreform.
In der Landtagswahl will Sachsens Ministerpräsident Kretschmer die AfD schlagen. Er wettert dafür gegen Grüne und EU und scheut vor Populismus nicht zurück. Ob die Rechnung aufgeht?
Die Äußerungen des SPD-Vorsitzenden Lars Klingbeil im ARD-Sommerinterview verraten einiges über den bevorstehenden Bundestagswahlkampf seiner Partei. Und das hat auch mit Markus Söders Auftritt bei „Inas Nacht“ zu tun.
BSW, AfD und Freie Sachsen schüren Misstrauen gegen „das System“. Der Ministerpräsident stemmt sich dagegen. Manche ätzen, er bleibe trotzdem ein Mann ohne Eigenschaften – und rede den Leuten nach dem Mund.
Die AfD will nicht nur ein paar Sorgen der Bürger aufgreifen. Sie will nicht nur Probleme bei der Migration lösen. Sie will in die Spuren der Nazis treten und die Demokratie beseitigen.
Der Verfassungsschutz könnte die Partei bald als extremistische Bestrebung einstufen. Was dafür spräche und welche Folgen ein Verbot hätte.
Die Bundesinnenministerin hat das Magazin „Compact“ verboten, weil dort zum Sturz der verfassungsmäßigen Ordnung aufgerufen worden sei. Wie sah die Hetze im Heft genau aus?
Die Partei reagiert entsetzt auf das „Compact“-Verbot. Von einem „Polizeistaat“ ist die Rede und von einem „Schlag gegen die Pressefreiheit“.
Das Bundesinnenministerium geht gegen das rechtsextreme Magazin und dessen Onlinekanäle vor. Das „Compact“-Magazin würde „offensiv den Sturz der politischen Ordnung propagieren“.
Weil die AfD bei Orbán und Le Pen keinen Anschluss findet, hat sie Partner für eine eigene Fraktion gesucht – und ganz rechtsaußen gefunden. Wer gehört dazu?
Ab 2026 sollen weitreichende amerikanische Waffen in Deutschland stationiert werden. SPD, Union und FDP loben die Vereinbarung – anders als AfD, BSW und Linke. Die Grünen haben finanzielle Bedenken.
An einem Abend stellen sich die beiden AfD-Chefs den „Sommerinterviews“, Tino Chrupalla in der ARD, Alice Weidel im ZDF. Umgekehrt hätten wir es uns gewünscht. Denn dann wäre die intelligentere Politikerin auf den klügeren Fragesteller gestoßen.
Die AfD fordert in ihrem Parteiprogramm die Wiedereinführung der Wehrpflicht. Ihr Parteichef ist trotzdem dagegen.
Ein Linksbündnis hat überraschend die Parlamentswahl in Frankreich gewonnen, die Regeln für das Bürgergeld sollen verschärft werden und AfD-Ko-Chefin Alice Weidel wünscht sich Donald Trump als US-Präsident. Der F.A.Z. Frühdenker.
Am gleichen Abend stellen sich die beiden AfD-Vorsitzenden den Sommerinterviews im verhassten öffentlich-rechtlichen Rundfunk: Chrupalla in der ARD, Weidel im ZDF. Man hätte es sich umgekehrt gewünscht, denn dann wäre die intelligentere Politikerin auf den klügeren Fragesteller gestoßen.
Im Bundestag wird so viel beleidigt wie seit 1987 nicht mehr, vor allem durch AfD-Politiker. Das soll jetzt anders werden – mit einer Änderung der Geschäftsordnung und hohen Geldstrafen.
Unsere Autorin isst sich durch die Bundespolitik. Diese Woche gab es Deutschlandsnacks und „Stolz-Limo“ auf dem AfD-Parteitag.