Wer kann besser Kanzler?
Am Montag verkünden die Grünen, wen sie ins Rennen um das Kanzleramt schicken. Wer sich durchsetzt, ist offen. Beide Kandidaten haben Schwächen.
Am Montag verkünden die Grünen, wen sie ins Rennen um das Kanzleramt schicken. Wer sich durchsetzt, ist offen. Beide Kandidaten haben Schwächen.
Die Verteidigungsministerin gesteht beim Schutz gegen Drohnen „eine akute Fähigkeitslücke“ der Bundeswehr ein. Denn: Diese hatte ihre Flugabwehr abgeschafft. Jetzt braucht sie wegen der Gefahr von Drohnenangriffen dringend Ersatz.
Gibt es an den Universitäten Denk- und Sprechverbote? Ja, sagen manche und beklagen einen wachsenden Druck gegen abweichende Meinungen. Können sie das auch beweisen?
Voraussetzungen einer Erwählung: Thomas de Maizière, Antje Vollmer und Norbert Lammert leisten schwarz-grüne Erinnerungsarbeit auf einem Kolloquium zum hundertsten Geburtstag von Richard von Weizsäcker.
Thomas de Maizière über Glauben und Durchstecherei, das Grundgesetz und neue Regeln für den Ausnahmezustand, sowie über die Frage, wer Angela Merkel erfand.
Der frühere Innenminister kritisiert die Bund-Länder-Konferenz als zu langsam. Er wirbt für mehr Einsatzmöglichkeiten der Bundeswehr im Inneren und einen Krisenstab mit erweiterten Rechten.
Während Olaf Scholz die SPD zur fröhlichen Partei erklärt und Thomas de Maizière mit der Maskenaffäre kämpft, redet Robert Habeck das feministische Argument der Grünen klein. Die AfD spielt plötzlich keine Rolle mehr.
Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident ist jetzt Bundesvorsitzender der CDU – und hat noch einiges vor. Auf wessen Rat hört er?
Der Gesundheitsminister macht allerhand Schlagzeilen, allerdings keine schönen. Auch Friedrich Merz taucht wieder auf – im Sauerland. Und dann ist da noch der Fall Georg Nüßlein. Es gibt einiges zu sortieren in der Union.
Ex-Minister Thomas de Maizière und Karl-Ludwig Kley, mächtigster Aufsichtsrat der Republik, diskutieren über kluge Führung und die Einsamkeit der Macht. Und sie verraten, was von Jürgen Klopp zu lernen ist.
Niemand konnte überzeugender als Franz Josef Strauß ausführen, warum Helmut Kohl es nie zum Bundeskanzler bringen könne. Was hat Markus Söder daraus gelernt?
Er organisierte den Aufstieg seines Chefs erst zum Ministerpräsidenten in NRW und jetzt zum neuen CDU-Vorsitzenden. Als Staatskanzleichef und Mastermind ist Nathanael Liminski für Armin Laschet unersetzlich. Ein Porträt.
In den Krisen von Arbeitsmarkt und Asylsystem hat der Staat seine Behörden entschlossen reformiert. Warum klappt das also in der Corona-Pandemie nicht?
Von seinem Bundesland soll sicherheitspolitisch ein Signal ausgehen, wünscht sich Armin Laschet – und nutzt die Gelegenheit zur Profilierung vor dem CDU-Parteitag. Er bekommt immer mehr Unterstützung.
Was macht Migranten zu „richtigen Deutschen“? Ein geschichtsloser Integrationsgedanke steht dem gleichberechtigten Miteinander im Weg. Ein Gastbeitrag.
Stefan Ruppert, scheidender Parteichef der hessischen FDP, hat sich aus dem Parlament in die Wirtschaft verabschiedet. Im Interview spricht der Jurist über die schwarz-grüne Koalition, deren Umgang mit der Pandemie und über seine Partei.
Jens Spahn war der CDU immer ein wenig zu ungeduldig. Dann kam Corona. Und der Minister zeigte, dass er auch anders kann.
In Trier wollen die Menschen eine Antwort auf die Frage, warum ein Mann bei einer Amokfahrt fünf Menschen tötete. Aus Genf kommt ein aufrüttelnder Bericht zum Klimawandel. Der F.A.Z.-Newsletter.
Ein Expertenbericht beschreibt eine neue Sicherheitslage für die Nato. Man erlebe die Wiederkehr des „geopolitischen Wettbewerbs“ und der „Systemrivalität“. Das Bündnis müsse sich reformieren, um dem gewachsen zu sein.
Thomas de Maizière hat die Expertengruppe zur Nato-Reform geleitet. Im Interview erklärt er, warum das Bündnis nicht hirntot ist. Momentan werde es seiner Aufgabe als sicherheitspolitisches Forum aber nicht gerecht.
Jener tiefschwarze Freitag, der 13., im November 2015 in Paris schien auch eine Zeitenwende für den Sport zu markieren, eine Zäsur, die ihn aller Leichtigkeit beraubte.
Jahrelang drehte sich die Debatte im Kreise. Nun scheinen die Bedenken gegen unbemannte, bewaffnete Flugkörper für die Bundeswehr allmählich ausgeräumt.
In die Politik hat es ihn nie gedrängt. Doch im Wendejahr 1989 wurde Lothar de Maizière zum unverbrauchten Gesicht der Block-CDU. Ordentlich und in Würde steuerte der Anwalt die zerfallende DDR in die deutsche Einheit. Ein Porträt.
Die Siege des DDR-Sports sagen vor allem etwas darüber aus, wie dringend der Staat sie wollte. Vom zwanghaften Siegen hat sich das wiedervereinigte Deutschland verabschiedet.
Das neue Buch von Max Czollek heißt „Gegenwartsbewältigung“. Aber muss die deutsche Gegenwart wirklich „bewältigt“ werden? Und wie soll das gehen? Ein Gespräch.
Erst dann könne es Verhandlungen über die Lage im östlichen Mittelmeer geben. Im Rahmen der Nato finden jedoch schon „technische Gespräche“ statt, sagt Generalsekretär Stoltenberg.
Vor fünf Jahren kam Nesar Ahmad Aliyar ohne deutsche Sprachkenntnisse an den Niederrhein. Jetzt hat der Geflüchtete sein Abitur mit Bestnote gemacht – und bereitet sich auf ein Medizinstudium vor.
Ein Kanzleramtschef tritt anderen üblicherweise ständig auf die Füße. Mit Helge Braun ist das anders. Selbst in Corona-Zeiten.
Am deutschen seuchenpolitischen Wesen soll die Welt genesen. Davon sind viele Deutsche zutiefst überzeugt. Außer natürlich die Sozialdemokraten: Diese halten sich zumeist für notorische Versager.
Eine ARD-Doku über Angela Merkel, die Flüchtlings- und die Coronakrise blickt ratlos auf unsere Gesellschaft. Sie fragt nach den Gründen für die Polarisierung. Welche könnten das wohl sein?
Technisch überlegen, ethisch umstritten: Seit Jahren ringt die Bundesregierung um eine Haltung zu bewaffneten Drohnen. Bei einer Debatte im Verteidigungsministerium brechen alte Konfliktlinien wieder auf.
In der Politik besiegelte er Bündnisse. Nun ist er verrufen als Gefahr für Leib und Leben. Eine Handreichung.
Mit Ende des Kalten Krieges verschwand der Katastrophenschutz in Deutschland vom Radar. Wer wie Thomas de Mazière neue Konzepte vorstellte, erntete Spott. Die Folgen sind nun spürbar.
Michael Groß schrieb vor der Olympia-Verlegung einen offenen Brief an Thomas Bach. Im Interview spricht er über den Boykott der Spiele von 1980, die Lehren aus der Corona-Zeit und erklärt, warum er kein Sportler mehr sein möchte.
Die Bundesregierung muss sich gerade mit Szenarien befassen, die Furcht einflößen. Soll sie mit offenen Worten darüber die Angst der Bürger verstärken – oder mit ruhigen Worten um Vertrauen werben? Über einen schwierigen Balanceakt
Der frühere deutsche Verteidigungsminister übernimmt den Ko-Vorsitz einer Expertengruppe, die ein Jahr lang beraten wird. Sie ist die Antwort der Nato auf die „Hirntod“-Diagnose des französischen Präsidenten.