Zalando schickt Zahlen
Die Unternehmen sagen, wie ihr Geschäft läuft – von Allianz bis Zalando. Und in Brüssel tagen die Finanzminister weiter.
Die Unternehmen sagen, wie ihr Geschäft läuft – von Allianz bis Zalando. Und in Brüssel tagen die Finanzminister weiter.
Erstmals seit Beginn der jüngsten BND-Affäre hat sich Kanzlerin Angela Merkel zu den Vorwürfen gegen die Regierung geäußert. Dabei wies sie Täuschungsvorwürfe rund um das No-Spy-Abkommen mit Amerika zurück. Doch in der Koalition wird die Kritik immer lauter.
Die Bundesregierung will dafür den Behörden weitere 2000 Mitarbeiter zur Verfügung stellen. Kanzlerin Merkel erklärt, es werde noch ein „ganz hartes Stück Arbeit“, die Flüchtlinge in Europa anders zu verteilen. Und Ungarns Ministerpräsident Orban bezeichnet verbindliche Aufnahmequoten für Flüchtlinge in der EU als „verrückt“.
Warum man nie seine Nase zu tief in die verschwitzten Schuhe des Koalitionspartners stecken sollte.
Die SPD dreht in der BND-Affäre weiter an der Misstrauensschraube. Bundeskanzlerin Merkel wird dadurch in ein Dilemma gedrängt. Diese Saat wird aufgehen, aber anders als gedacht.
Innenminister Thomas de Maizière sieht die Vorwürfe gegen sich entkräftet. Die Koalition zeigt Einigkeit. War es das? Ende der sogenannten BND-Affäre? Ach was, so schnell lässt die Opposition diesen fetten Karpfen nicht vom Haken.
Sicherheitsbehörden sind gegen eine neue rechtsextreme Gruppe vorgegangen. Über das Internet hatte die „Oldschool Society" ein überregionales Netz gebildet - und wollte offenbar Anschläge in Deutschland verüben.
Innenminister Thomas de Maizière hat sich im Kontrollgremium des Bundestags zur BND-Affäre geäußert. Er habe in seiner Zeit an der Spitze des Kanzleramts nichts von Wirtschaftsspionage durch die amerikanische NSA in Deutschland gewusst.
Die Bundesanwaltschaft hat nach Razzien am Mittwoch vier mutmaßliche Rechtsextremisten festnehmen lassen, die Anschläge auf Moscheen und Asylbewerberheime geplant haben sollen. Womöglich schon am kommenden Wochenende.
Die linksextreme türkische Untergrundorganisation DHKP-C ist in Deutschland mit einer eigenen Zeitung präsent. Nun hat Bundesinnenminister de Maizière die Verbreitung der Publikation gestoppt.
Die Affäre um die Rolle des Bundesnachrichtendienstes bei der NSA-Spionage in Deutschland entzweit die Koalition. Der Vorsitzende des NSA-Untersuchungsausschusses Sensburg greift die SPD an. Derweil ist ein Geheimpapier der Bundesregierung aufgetaucht.
Der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel hat aus vertraulichen Gesprächen mit Angela Merkel über den Nachrichtendienst berichtet – und damit die Kanzlerin ins Zentrum der BND-Affäre gerückt. In der Unionsfraktion kommt das schlecht an.
Die BND-Affäre, so sagt Sigmar Gabriel, könne eine „sehr schwere Erschütterung“ auslösen. Will der SPD-Vorsitzende die Kanzlerin im Regen stehen lassen?
Zwischen BND-Affäre und dem Fall Oberursel: Die Sicherheitsbehörden wehren sich gegen die Skandalisierung ihrer Arbeit. Nicht jeder Fehler sei ein Skandal, sagte Verfassungsschutzpräsident Maaßen auf einer Tagung zum islamistischen Terrorismus.
Vizekanzler Gabriel rückt Kanzlerin Merkel ins Zentrum der BND-Affäre: Zwei Mal habe er sie gefragt, ob Hinweise auf Spionage gegen deutsche Unternehmen vorlägen. Zwei Mal habe sie verneint.
Was kann, was darf der Bundesnachrichtendienst? Was wusste die Regierung über die Spähprogramme des amerikanischen Geheimdienstes NSA? Arbeiteten die deutschen Geheimdienste der NSA zu? FAZ.NET dokumentiert die NSA-Enthüllungen seit Juni 2013.
Brian Cookson, Präsident des Radsport-Weltverbandes, verlässt die althergebrachte Linie der Sportverbände zum Umgang mit Doping: Cookson verlangt, was die Bundesregierung umsetzen will - die strafrechtliche Verfolgung von Doping.
Mit der Festnahme von Halil D. und seiner Ehefrau vereitelte die hessische Polizei wahrscheinlich einen Anschlag. Nach Recherchen der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung hatte der Islamist zuvor Kontakt zu mehreren Rückkehrern aus dem Syrien-Krieg.
Abgeordnete im NSA-Untersuchungsausschuss verlangen die Suchwörterliste, mit der der Bundesnachrichtendient für die Amerikaner spioniert haben soll. Ansonsten wollen sie vor Gericht ziehen. Erstmals wird in den Reihen des Koalitionspartners SPD der Rücktritt von Innenminister de Maizière gefordert.
Der amerikanische Geheimdienst hat angeblich versucht, über den BND auch österreichische Behörden auszuspionieren. SPD-Generalsekretärin Fahimi wirft dem Kanzleramt vor, „kläglich versagt zu haben“.
FDP-Chef Lindner hat Kanzlerin Merkel dazu aufgefordert, sich bei den Franzosen zu entschuldigen. Medienberichten zufolge soll der BND dem amerikanischen Geheimdienst NSA beim Ausspähen der Regierung in Paris geholfen haben.
Anne Wills Sendung über die BND-Affäre beschäftigte sich viel mit Lug und Trug, kam aber Wahrheit und Wirklichkeit dann doch noch erstaunlich nahe. Das will beim Thema Spionage in Deutschland einiges heißen.
In der BND-Affäre muss die Opposition aufpassen, dass sie nicht zur innerparlamentarischen Pegida verkommt.
Bundesinnenminister Thomas de Maizière wehrt sich gegen Angriffe in der BND-Affäre. Er darf und will sich jedoch nicht öffentlich verteidigen, weil es um geheime Dokumente geht.
Was wusste das Kanzleramt wann über die Versuche der NSA, europäische Unternehmen auszuspionieren? Die Kanzlerin verweist zwar auf „organisatorische“ Defizite beim BND, sieht aber bisher trotz neuer Details keinen Anlass für personelle Konsequenzen.
Das Getöse vor dem Koalitionsausschuss war laut, die Punkte auf der Tagesordnung zahlreich. Trotzdem gab es am Ende nicht mal ein Ergebnisprotokoll. Aus einem einfachen Grund.
Die Bundesregierung sieht derzeit keine Notwendigkeit, in der Affäre um die Unterstützung des BND für den amerikanischen Geheimdienst NSA personelle Konsequenzen zu ziehen. Die SPD geht zunehmend auf Distanz zum Kanzleramt.
Die Spitzen der Koalition haben in keiner der strittigen Fragen eine Lösung erzielt. Über Mindestlohn, Finanzausgleich und Arbeitsschutz wird weiter gestritten. Die Differenzen seien so groß, dass man so schnell nicht zueinander komme, hieß es nach dem Treffen.
Flüchtlinge, G36, BND: Derzeit sind viele brisante Themen mit Thomas de Maizière verbunden. Für den Kanzler-Aspiranten ist das nicht immer von Vorteil. Ob es ihm aber schadet, ist offen.
Das G36 habe „keine Zukunft“, sagte Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen diese Woche. Wirklich? Die Bundeswehr erwägt nun, das Sturmgewehr G36 zu modernisieren. Für die laufenden Einsätze soll eine schnelle Lösung her.
Das Kanzleramt weiß entgegen bisherigen Stellungnahmen offenbar schon seit Jahren vom Versuch der NSA, europäische Rüstungskonzerne auszuspionieren. Der BND soll schon 2008 einen entsprechenden Bericht abgegeben haben.
Ursula von der Leyen hat entschieden. Das G36 ist nicht mehr gut genug für die Bundeswehr. Damit greift sie zum ersten Mal direkt in den Soldaten-Alltag ein.
Das Problem, auf das Bewegungen wie Pegida oder neue Parteien wie die Piraten und die AfD reagieren und das ihren Nährboden bereitet, sind nicht die Flüchtlinge, die Ausländer oder die Muslime, selbst wenn deren Anhänger das glauben mögen und deren Organisatoren das geschickt vorgaukeln.
Der Preis für das G36 wird immer höher. Geklärt ist so gut wie nichts, außer dass nicht viel geklärt ist. Musste es dazu kommen? Es musste.
Plötzlich ging alles ganz schnell: Ministerin von der Leyen sieht keine Zukunft mehr für das G36. Die Opposition gibt sich damit nicht zufrieden, die SPD auch nicht. Und immer mehr rückt eine Frage in den Hintergrund: Wie schwerwiegend die Mängel an der Standardwaffe der Bundeswehr eigentlich sind.
Der Bundestag debattiert über die Flüchtlingspolitik. Innenminister De Maizière versichert, Deutschland sei bereit, mehr für die Rettung von Flüchtlingen zu tun. Eine Stabilisierung der Situation erfordere aber „Mühe, Zeit und Aufwand“, sagte Außenminister Frank-Walter Steinmeier.