Der Verführer des Präsidenten
Schon so mancher Politiker hat dem Journalisten Bob Woodward zu viel von sich preisgegeben. Seine Recherchen brachten in den siebziger Jahren sogar einen Präsidenten zu Fall.
Schon so mancher Politiker hat dem Journalisten Bob Woodward zu viel von sich preisgegeben. Seine Recherchen brachten in den siebziger Jahren sogar einen Präsidenten zu Fall.
Amerikas Präsident habe den Kremlchef für den reichsten Mann der Welt gehalten und ihn deshalb geschätzt, schreibt Michael Cohen in seinem Buch. Donald Trumps früherer Anwalt berichtet auch von einem falschen Obama, den sich Trump für ein Video angeheuert habe.
In der dritten Nacht in Folge kam es zu Ausschreitungen in Kenosha. Eine Person sei von Schüssen in den Kopf, eine in die Brust getroffen worden, berichtet der Sheriff. Die Polizei suche nach einem Mann mit einem Gewehr.
Der Leiter einer der wichtigsten evangelikalen Universitäten Amerikas musste seinen Posten räumen, nachdem ein Sexskandal an die Öffentlichkeit gelangte. Jerry Falwell junior gilt als treuer Trump-Unterstützer.
Kellyanne Conway war eine nimmermüde Verteidigerin des amerikanischen Präsidenten, ihr Ehemann einer der heftigsten Kritiker. Ihre Tochter trug den Ehestreit in die sozialen Medien.
Donald Trump gibt offen zu, dass er die amerikanische Post schwächt, um eine allgemeine Briefwahl zu sabotieren. Er spricht von der Gefahr des Wahlbetrugs. Ein Richter will den Präsidenten zwingen, dafür Belege zu liefern.
Der Schüler Nicholas Sandmann hatte die „Washington Post“ auf 250 Millionen Dollar verklagt. Die Verleumdungsklage wurde beigelegt, mit welcher Summe, ist unbekannt. Dabei zahlt die „Post“ einen Preis, der sich in Dollar oder Euro gar nicht beziffern lässt.
Im Januar 2019 machte ein Video die Runde, das suggerierte, ein junger, weißer Schüler habe einen Amerikaner indigener Abstammung rassistisch beleidigt. Die „Washington Post“ war bei der Entrüstung ganz vorn dabei. Doch erwies sich die Sache als Fake.
Zum amerikanischen Nationalfeiertag zogen in Gettysburg rechte Gruppen auf. Die Antifa, dachten sie, wolle einen Soldatenfriedhof schänden. Doch hatte die Rechten jemand in die Irre geführt. Eine Zeitung stellte fest, wer.
Schwere Vorwürfe gegen das American-Football-Team Washington Redskins: Laut einem Medienbericht klagen ehemalige Mitarbeiterinnen über sexuelle Belästigung. Die Liga und der Besitzer reagieren bestürzt.
In einem Interview sagt der amerikanische Präsident, es würden „mehr Weiße“ von der Polizei getötet als Schwarze. Das lenkt jedoch vom Kern des Problems ab.
Wenn es um Corona geht, vertrauen viele Amerikaner dem Immunologen Anthony Fauci – und nur wenige dem Präsidenten. Trump will das offenbar nicht mehr hinnehmen. Fauci habe „viele Fehler“ gemacht.
Verzerrungen, Halbwahrheiten, Übertreibungen: Ein Team der „Washington Post“ hat Donald Trumps Falschaussagen seit seiner Amtseinführung dokumentiert. Es kommt zu einem erschütternden Befund.
Donald Trumps Wahlkampfteam hat auf Facebook ein nationalsozialistisches Symbol verwendet, um vor linken Gruppen zu warnen. Das soziale Netzwerk sperrte daraufhin die entsprechenden Posts und verweist auf „organisierten Hass“.
Über die Ehe von Donald und Melania Trump wird immer wieder spekuliert. Nun erscheint ein neues Buch über die First Lady – und ihre Verhandlungskünste im Umgang mit dem Präsidenten.
In Amerika kommen besonders viele Menschen durch Polizeigewalt ums Leben. Doch nur wenige der Staatsdiener werden vor Gericht verurteilt.
Ohne Twitter wäre Donald Trump 2016 vielleicht nicht Präsident geworden. Die Plattform macht es möglich, dass er auch im Amt sein eigener Sprecher bleibt. Den jüngsten Faktencheck des Unternehmens fasst er als Kampfansage auf.
Twitter hat erstmals Botschaften von Donald Trump als irreführend gekennzeichnet. Der Präsident reagiert mit einer Attacke auf seinen bislang bevorzugten Kommunikationskanal.
Ein Terminal im iranischen Hafen Bandar Abbas sei vor zehn Tagen zum Stillstand gebracht worden. Möglicherweise war es eine israelische Warnung vor digitalen Angriffen auf zivile Ziele.
Senator Richard Burr ist als Vorsitzender des Geheimdienstausschusses zurückgetreten. Er soll mit seinem Wissen über das Coronavirus Insider-Geschäfte an der Börse gemacht haben. Der Republikaner ist nicht der Einzige, der sich gegen diesen Vorwurf wehrt.
Mit französischer Hilfe wurde jenes Virenlabor in Wuhan aufgebaut, um das sich jetzt Gerüchte ranken. Die Amerikaner protestierten aus Angst vor chinesischen Biowaffen. Die Franzosen aber blieben stur – und wurden von Peking vorgeführt.
Bislang gilt ein Markt in Wuhan als Quelle der Pandemie. Washington verbreitet aber schon länger eine andere These: Chinas Führung versuche, einen Laborunfall zu vertuschen. Beweise fehlen bislang – und Peking dementiert.
Am Wochenende wollen wieder viele Amerikaner gegen die Coronavirus-Schutzmaßnahmen demonstrieren. Hinter den Organisatoren stecken auch rechtskonservative Netzwerke.
Rund 70 Millionen Menschen sollen als Teil des amerikanischen Konjunkturpakets einen Scheck über 1200 Dollar bekommen – möglicherweise aber etwas später als geplant.
Misstrauen gegenüber der Demokratie statt westlichen Werten: Der chinesische Philosoph Zhao Tingyang springt in seinem Buch vom Altertum zur zukünftigen Weltordnung.
Anthony Fauci ist für viele Amerikaner das Gesicht der Corona-Krisenbewältigung. Einigen Rechten ist er verdächtig. Sie sehen in ihm einen Vertreter des „tiefen Staats“, der Donald Trump schaden wolle – und sie bedrohen ihn.
In der internationalen Presse herrscht Einigkeit in der Bewertung der Olympia-Verschiebung um ein Jahr. Die Entscheidung war unausweichlich. Russische Pressestimmen sehen die Verlegung als Chance zur Klärung des Status russischer Athleten.
Die Rolle als Krisenmanager hat Donald Trump wohl gefallen – zumindest eine Zeit lang. Dagegen steht sein Hang zu impulsivem Handeln. Wie immer verlässt er sich lieber auf seinen Bauch.
An falschen Rezepten zur Bekämpfung der Corona-Pandemie ist in Amerika kein Mangel. Fernsehexperten drehen auf, und Amazon verkauft jeden Mumpitz.
Dass Donald Trump die Medien scharf angeht, ist bekannt. Jetzt verklagt er sie auch noch reihenweise. Sein Wahlkampfteam zerrt CNN, die „Washington Post“ und die „New York Times“ vor Gericht.
Während der Vorwahlen versetzt besonders einer die Demokraten in Angst und Schrecken – zumindest, wenn es nach den Medien geht: Bernie Sanders. Der wittert eine Verschwörung der „Großkonzern-Presse“.
Nach Einschätzung amerikanischer Behörden versucht Russland den Demokraten Bernie Sanders im Wahlkampf zu unterstützen, um die Gesellschaft zu spalten. Der demokratische Kandidat reagiert mit einer klaren Botschaft.
Amerikas Geheimdienste erwarten, dass der Kreml auch diesmal Donald Trump zum Wahlsieg verhelfen will. Soll Richard Grenell in Washington dafür sorgen, dass niemand Putin dabei stört?
Donald Trump absolviert mehrere Termine in Washington, um seinen Freispruch im Amtsenthebungsverfahren maximal auszukosten. Dabei erzählt er seine Version der Geschichte – als nie endende „Hexenjagd“.
2016 hatte Mitt Romney versucht, Trumps Durchmarsch zu stoppen. Dann wollte Romney Trumps Außenminister werden. Jetzt stimmte er für die Amtsenthebung des Präsidenten. Die Fehde geht weiter.
Der amerikanische Außenminister Mike Pompeo bezichtigt eine Reporterin des Radiosenders NPR der Lüge. Eine andere Kollegin schließt sein Team von einer Pressereise aus. So geht Trumps Truppe mit Kritik um.