Terroranschlag oder Familiendrama?
Ein Mann tötet seine Mutter und seine Schwester. Er war als radikaler Islamist bekannt. Doch die Motive seiner Tat liegen im Dunkeln.
Ein Mann tötet seine Mutter und seine Schwester. Er war als radikaler Islamist bekannt. Doch die Motive seiner Tat liegen im Dunkeln.
Am französischen Nationalfeiertag malen Militärflieger traditionell die Trikolore in den Himmel. Diesmal hatte die Flagge allerdings einen roten Streifen zu viel. Das war nicht der einzige Fauxpas.
Die Polizei hat offenbar einen Anschlag auf iranische Regime-Gegner vereitelt. Der Außenminister des Staates äußert allerdings Zweifel an dieser Theorie.
Der mutmaßliche Paris-Attentäter Salah Abdeslam ist in Brüssel wegen einer Schießerei des Mordversuchs schuldig gesprochen worden. Die Richterin verurteilte ihn zu 20 Jahren Haft.
Während des Terroranschlags auf einen Supermarkt in der Nähe von Carcassonne hat ein Gendarm sein Leben gegeben, um andere zu schützen. Frankreichs Präsident lobt ihn nun in den höchsten Tönen.
Sieben Tote, 48 Verletzte, drei erschossene Attentäter – innerhalb von acht Minuten haben Terroristen, die der Islamische Staat geschickt haben will, in der britischen Hauptstadt ein Massaker angerichtet.
Die Polizei nahm am Sonntag im Zusammenhang mit dem Anschlag zwölf Menschen fest. Über ihr Sprachrohr „Amaq“ meldet sich die Terrormiliz „Islamischer Staat“. Am Abend erstrahlt das Wahrzeichen Berlins in den Farben des Union Jacks. Die aktuellen Entwicklungen im Überblick.
Neben Terroranschlägen machen auch wirtschaftliche Probleme und schwindender sozialer Zusammenhalt Frankreich zu schaffen. Noch ist ungewiss, welche politische Kraft bei der Wahl davon profitieren wird.
Drei Tage vor der ersten Runde der Präsidentenwahl ist der Terror zurück in Frankreich. Der tödliche Anschlag auf Polizisten in Paris könnte die Abstimmung unter den vier Favoriten entscheiden. Kommt die Bluttat der Rechtspopulistin Le Pen zugute?
Frankreichs rechtspopulistische Präsidentschaftskandidatin nutzt den jüngsten Terroranschlag als Steilvorlage für ihre Forderungen. Präsident Trump wagt eine Prognose. Und die Hinweise auf einen möglichen „IS“-Hintergrund verdichten sich.
Wer war der Mann, der auf den Champs-Élysées in Paris mutmaßlich einen Anschlag verübt hat? Noch ist unklar, ob es sich um eine islamistische Tat handelt – aber die Spuren zum mutmaßlichen Täter verdichten sich.
Der Terroranschlag in Paris trifft Frankreich in der heikelsten Phase des Wahlkampfendspurts. Vor allem Marine Le Pen dürfte die Attacke des offenbar polizeibekannten und vorbestraften Täters zu nutzen wissen.
Gilles Kepel zeichnet ein beunruhigendes Bild der französischen Gesellschaft unter der Bedrohung des dschihadistischen Terrors. Er nimmt den Plan der Islamisten, einen Religionskrieg anzuzetteln, ernst.
Kurz vor den Wahlen werden in Marseille zwei mutmaßliche Dschihadisten festgenommen. In ihrer Wohnung finden Ermittler ein Waffenarsenal und die Flagge des „Islamischen Staates“. Die Nervosität im Land steigt.
Sicherheitsbehörden haben nach Angaben des französischen Innenministers einen geplanten Terroranschlag verhindert. Unter den vier Festgenommenen ist ein erst 16 Jahre altes Mädchen.
Amerikas Präsident hat ein seltsames Verständnis der Medien. Trump wirft ihnen jetzt sogar vor, Terroranschläge zu verheimlichen. Das Weiße Haus will die groteske Behauptung mit einer Liste von Anschlägen stützen.
In den französischen Städten Straßburg und Marseille haben die Behörden sieben Männer festgenommen. Innenminister Cazeneuve sagte, damit sei eine „terroristische Aktion“ verhindert worden.
Nach den Anschlägen von Paris zeigten Polizei und Ordnungsdienste auf heimischen Weihnachtsmärkten mehr Präsenz als sonst. In diesem Jahr ist die Lage entspannter - Sicherheitsauflagen gibt es dennoch.
Angesichts der nahenden Präsidentschaftswahlen in Frankreich will Premierminister Valls den Ausnahmezustand vorerst aufrecht halten. Die Behörden behalten ihre teils umstrittenen Sonderrechte.
1,5 Kilogramm höchstgefährlicher Sprengstoff und ein Mann mit IS-Kontakten: Mit der Verhaftung von Jaber Albakr haben die Behörden offenbar einen verheerenden Anschlag verhindert. Der Innenminister sieht eindeutige Parallelen zu Paris und Brüssel.
Am 14. Juli raste ein Attentäter auf der Strandpromenade von Nizza in eine Menschenmenge und tötete 86 Menschen. Jetzt hat die Polizei abermals mutmaßliche Komplizen des Täters festgenommen.
Bei den Ermittlungen gegen mutmaßliche Terroristen in Frankreich taucht immer wieder ein Name auf: Rachid Kassim. Wer ist der Mann, der so erfolgreich Heranwachsende radikalisiert?
Die drei in Schleswig-Holstein wegen Terrorverdachts festgenommenen Syrer sollen Verbindungen zu den Attentätern in Paris 2015 haben. Nun wurde auch dort ein 15-jähriger mutmaßlicher Terrorist in Untersuchungshaft genommen.
Die drei wegen Terrorverdachts festgenommen Syrer hatten nach bisherigen Ermittlungen eine Verbindung zu den Attentätern von Paris im Jahr 2015. Das sagte Bundesinnenminister de Maizière.
In Frankreichs Hauptstadt ist abermals ein Terror-Verdächtiger verhaftet worden. Der Geheimdienst prüft eine Verbindung zu einer ausgehobenen Zelle von Islamistinnen.
Frankreichs Sicherheitskräfte haben offenbar einen weiteren Anschlag in Paris verhindert. Sie haben eine mutmaßliche IS-Terrorzelle zerschlagen, die vor allem aus jungen Frauen bestand.
Eine neue Nationalgarde soll in Frankreich beim Schutz vor Terroranschlägen helfen. Die regulären Sicherheitskräfte sind nach Monaten des Ausnahmezustands stark belastet. Doch der Begriff „Garde nationale“ ist in Frankreich vorbelastet.
Die katholische Kirche in Frankreich kränkelt. Darüber kann auch die gemeinsame Trauer nach dem Terroranschlag in der Normandie nicht hinwegtäuschen. Ihr fehlt vor allem eines.
Der französische Premierminister Manuel Valls hat Forderungen nach einem Internierungslager für Islamisten wie in Guantanamo zurückgewiesen. Im Fall des Terrorangriffs auf eine Kirche räumt er „ein Scheitern“ der Justiz ein.
Zwei Tage nach der Ermordung eines Priesters ist auch der zweite Attentäter identifiziert. In Frankreich wird nun darüber diskutiert, ob Fotos von ihm und anderen IS-Terroristen gezeigt werden sollen.
Einer der Täter in der Kirche ist zweimal daran gescheitert, nach Syrien zu reisen. Nicht nur den französischen Behörden war er schon bekannt, bevor er in der Normandie morden konnte.
Zwei Bewaffnete haben in einer Kirche in Nordfrankreich Gläubige als Geiseln genommen und einen Priester getötet. Die Polizei erschoss darauf die Geiselnehmer. Der IS bezeichnet die Angreifer als seine „Soldaten“. Die Polizei nahm einen Mann fest.
Die Türkei beschwichtigt: Auch Frankreich und Belgien hätten nach Terroranschlägen ja den Ausnahmezustand ausgerufen. Das stimmt zwar, ist aber doch nicht vergleichbar.
Kriege und Notstand erlauben Staaten, die Europäische Menschenrechtskonvention auszusetzen. Ankara vollzieht diesen Schritt gerade – und verkündet gleichzeitig ein ehrgeiziges Ziel.
Die Fluggesellschaften spüren nach den Anschlägen von Paris, Istanbul, Brüssel und Nizza die Reiseangst von Urlaubern und Geschäftsreisenden. Die Lufthansa wird mit ihrer Gewinnwarnung nicht lange allein bleiben.
Der jüngste Terror in Deutschland und Frankreich bestärkt die Chinesen im Gefühl, dass ihr einstiges Traumziel im Chaos versinkt. Europa gilt für asiatische Urlauber plötzlich als Ort, an dem es jeden jederzeit treffen kann.