„Held von Teheran“ gestorben
Sein Handeln in der iranischen Geiselkrise 1979 war die Vorlage für den oscarprämierten Film „Argo“ mit Ben Affleck. Nun ist der ehemalige kanadische Botschafter, Kenneth Taylor, gestorben.
Sein Handeln in der iranischen Geiselkrise 1979 war die Vorlage für den oscarprämierten Film „Argo“ mit Ben Affleck. Nun ist der ehemalige kanadische Botschafter, Kenneth Taylor, gestorben.
Der Umsetzung des Atomabkommens mit Iran steht wohl nichts mehr im Wege. Nachdem die Vereinbarung in Amerika verabschiedet wurde, hat nun auch das iranische Parlament zugestimmt.
Trotz großer Bedenken, hat das iranische Parlament das Atomabkommen im Grundsatz gebilligt. 139 stimmten für eine Annahme und 100 dagegen. Iran verkündete unterdessen, eine neue Mittelstreckenrakete getestet zu haben.
Dank Russlands Initiative für Syrien sieht sich auch Iran international aufgewertet. Doch der Streit über Assad entzweit die Feinde des IS.
Irans Präsident Rohani hat überraschend Amerika einen Gefangenenaustausch angeboten. Betroffen davon wäre auch ein amerikanischer Korrespondent. Außenminister Kerry bestätigte das Angebot.
Taillierte Mäntel, lackierte Fingernägel, farbige Kopftücher: Irans Hauptstadt ist bunter geworden, seit Hassan Rohani zum Präsidenten gewählt wurde. Und junge Frauen testen vorsichtig ihre neuen Freiräume.
Der Atomdeal mit Iran ist so gut wie in trockenen Tüchern: Die Republikaner haben im Senat keine ausreichende Mehrheit gefunden, um eines der wichtigsten außenpolitischen Projekte von Präsident Obama zu vereiteln.
Israels Ministerpräsident Netanjahu warnt vor Iran. Durch das internationale Atomabkommen werde Iran nicht nur im Nahen Osten mehr Mittel zur Förderung von Terrorismus haben.
Ein Konzert in Teheran sollte ein Zeichen der Annäherung zwischen Deutschland und Iran setzen. Doch der Dirigent Daniel Barenboim ist als Israeli nicht willkommen.
Die israelische Kulturministerin Miri Regev fordert die Bundesregierung dazu auf, einen angeblich geplanten Auftritt des Dirigent Daniel Barenboim in Iran zu verhindern.
Die britische Botschaft in Teheran öffnet wieder ihre Tore. Nach der Stürmung der Vertretung war sie vor rund vier Jahren geschlossen worden. Außenminister Hammond sagte, die Beziehungen zu Iran hätten sich mittlerweile gebessert.
Das Parlament in Bagdad will Nuri al Maliki wegen des Falls von Mossul zur Rechenschaft ziehen. Doch der frühere irakische Ministerpräsident hat weiter mächtige Verbündete.
Hundehaltung verboten, Zusammenleben nur mit Trauschein, Rang 19 beim Alkoholkonsum: Wird sich Iran nach dem Atomabkommen in ein anderes Land verwandeln?
Das Assad-Regime ist geschwächt. Im Kampf gegen den IS wird ein Ende des syrischen Bürgerkriegs deshalb immer dringlicher. Doch trotz diplomatischer Bemühungen geht wenig voran. Nun schaltet sich Moskau ein.
Der Korrespondent der „Washington Post“ in Teheran steht wegen Spionagevorwürfen vor dem Revolutionsgericht. An diesem Montag endete der Prozess. Unterdessen kündigte der Kultusminister des Landes eine Reform des Pressegesetzes an.
Nach dem Erfolg der Atomverhandlungen im Juli will Teheran weiter mithilfe von Diplomatie Konflikte lösen. Diesmal mit Riad. Das kündigte der stellvertretende Außenminister Amirabdollahian an.
Das Österreichische Kulturforum Teheran versammelt Intellektuelle unter einem Dach und sorgt für einen munteren Austausch der Kulturen.
Der französische Außenminister Laurent Fabius hat bei einem Besuch in Teheran den iranischen Präsidenten nach Paris eingeladen. Dabei war Frankreich in den Atomverhandlungen immer der härteste Widersacher Irans.
Was Iran bei den Verhandlungen in Wien erreicht hat, beruht auf deutscher Vorarbeit: Willy Brandt formulierte Ende der sechziger Jahre eine Position, auf die sich Teheran jetzt berufen konnte.
Jafer Panahis „Taxi Teheran“ entstand unter schwierigsten Bedingungen. Der iranische Regisseur und Berlinale-Sieger steht in Iran unter Hausarrest. Der Film ist ein Spiegel seiner absurden Lage.
Sigmar Gabriel ist der erste westliche Spitzenpolitiker, der Iran nach dem Atomabkommen besucht. Er vereinbart regelmäßige Konsultationen zur wirtschaftlichen Zusammenarbeit - und fordert Gespräche über Menschenrechte und das Existenzrecht Israels.
Iran als Chance: Nach dem Atom-Abkommen machen viele Firmen schon Pläne für gute Geschäfte mit dem Land. McDonalds beantragt eine Lizenz. Wirtschaftsminister Gabriel ist vor Ort.
Nach dem iranischen Atomabkommen stehen die sunnitischen Monarchien mit dem Rücken zur Wand. Eine von ihnen könnte nun selbst nach Nuklearwaffen streben.
Barack Obama feiert einen weiteren Erfolg. Doch für die meisten Republikaner ist das Wiener Abkommen mit Iran inakzeptabel. Bis der Kongress das Abkommen geprüft hat, könnte noch viel Zeit vergehen.
Das Atom-Abkommen mit Iran ist ein historisches Verhandlungsergebnis. Es korrigiert jahrzehntealte Entwicklungen und seine Wirkung wird im gesamten Nahen Osten zu spüren sein.
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat gegen den Atom-Vertrag mit Iran gekämpft – vergeblich. Nun steht er vor einem politischen Scherbenhaufen.
Der amerikanische und der iranische Präsident loben die Einigung im Atomstreit. Auch der deutsche Außenminister und der UN-Generalsekretär äußern sich erleichtert. Nur der israelische Präsident spricht von einem Fehler von „historischem Ausmaß“.
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu will nichts unversucht lassen, den „schlechten Deal“ in den Atomgesprächen mit Iran doch noch zu verhindern. Dafür setzt er auf Verbündete im amerikanischen Kongress.
„Der Moment der Entscheidung ist gekommen“, verlautet aus dem Umfeld des deutschen Außenministers Steinmeier. Im Atomstreit mit Iran rückt bei den Verhandlungen in Wien eine historische Einigung in greifbare Nähe.
Der Ajatollah ist besorgt über den Zerfall der traditionellen Familie. Wer sich in Iran scheiden lassen will, muss sich das künftig vom Staat genehmigen lassen.
Im Iran demonstrieren zum Al-Kuds-Tag Hunderttausende gegen Israel. Bei den Protesten wird diesmal auch der saudischen Königsfamilie der Tod gewünscht. Ein ganz anderes Thema ist ebenfalls präsent.
Als vor zwölf Jahren die Verhandlungen über das iranische Atomprogramm begannen, hatten die Europäer noch die Hoffnung, Teheran von der militärischen Nutzung der Kernenergie abhalten und ein atomares Wettrüsten im Nahen und Mittleren Osten verhindern zu können. Was ist daraus geworden?
Die Atomgespräche in Wien werden verlängert. Irans Außenminister Zarif reiste nach ersten Gesprächen zu Konsultationen zurück nach Teheran. Das gilt als Anzeichen für weiterhin schwierige Verhandlungen.
Der amerikanische Außenminister reist zu der finalen Verhandlungsrunde mit Iran nach Wien. Er schickt eine klare Botschaft Richtung Teheran: Ohne zufriedenstellende Antworten auf offene Fragen „wird es kein Abkommen geben“.
Das amerikanische Volleyball-Nationalteam tritt im Rahmen der World League in Teheran an. Ein guter Moment, um die Ungleichbehandlung aufzuheben. Doch der Zugang für Frauen bleibt verboten.
In Teheran wird einem iranisch-stämmigen Reporter der Washington Post der Prozess gemacht – wegen „Spionage und Propaganda“. Er sitzt schon seit fast elf Monaten in Haft. Washington und die EU protestieren.