Im Sammeltaxi durchTeheran
Wenig Wechselgeld, sture Kunden und kein Rückhalt vom Verband. In den Pausen sprechen Teherans Taxifahrer von Problemen in der Millionenstadt.
Wenig Wechselgeld, sture Kunden und kein Rückhalt vom Verband. In den Pausen sprechen Teherans Taxifahrer von Problemen in der Millionenstadt.
Täglich nutzen 40 000 Gäste die Darvaze Dolat-U-Bahn-Station. Die Verkäufer nerven viele der Fahrgäste und rufen durch ihr Tun Sicherheitskräfte auf den Plan.
Es geht magisch und auch ein bisschen märchenhaft zu in den verschlungenen Gassen vom ältesten Basar der Millionenstadt.
Wer dieser Tage nach Iran reist, erlebt eine Gesellschaft im Umbruch. Ist das die erhoffte Tauwetterperiode? Spielerisch testet das Land aus, was erlaubt ist. Der Fortschritt ist in Zentimetern freier Frauenhaut pro Saison zu messen.
Der amerikanische Verteidigungsminister Carter wirft der irakischen Armee mangelnden Kampfeswillen im Krieg mit dem Islamischen Staat vor. Darauf reagieren Bagdad und Teheran mit Kritik an Amerika.
Systematische Umsiedlungen und Häuserzerstörungen: Eine Studie hat konfessionelle Säuberungen des Assad-Regimes dokumentiert. Seine Helfer sind schiitische Verbündete aus dem Libanon und Iran.
Unter dem Motto „A gallery as big as a town“ bekommt man in Teherans Straßen derzeit Kunstwerke statt Werbung zu sehen. Hilft Bürgermeister Mohammad Baqer Ghalibaf damit vor allem sich selbst?
Eine Ausstellung mit Karikaturen zum Thema Holocaust ist kurz vor der Eröffnung abgesagt worden. Angeblich war der Veranstalter erkrankt.
Eine neue Volte im Atomstreit: Die amerikanische Regierung hat offenbar im Bundesstaat Tennessee eine iranische atomare Anreicherungsanlage nachgebaut, um Teherans Fähigkeiten zum Bau von Nuklearwaffen real zu testen.
Der amerikanische Präsident hat Iran indirekt vor Waffenlieferungen an die Houthi-Rebellen im Jemen gewarnt. Ein Stellvertreterkrieg um die Macht in der Region sei keine Lösung, sagte er.
Ungewöhnlicher Schulterschluss in Teheran. Im Kampf gegen die Terrormiliz „Islamischer Staat“ wollen Australien und Iran Geheimdienstinformationen teilen. Im Mittelpunkt: Australische Kämpfer.
Die amerikanische Regierung hat sich dem Druck des Kongress gebeugt: Das Parlament darf das Abkommen über das iranische Atomprogramm prüfen. Damit sei nun der Weg frei für Verhandlungen mit Teheran, sagte Außenminister John Kerry.
Iran kann beim Ausbau seiner Luftabwehr nach fünf Jahren Pause wieder auf ein zentrales System setzen. Russland hebt den Exportstopp des Systems S-300 auf. Einen Grund liefert Außenminister Sergej Lawrow gleich mit.
Teheran entsendet zwei Kriegsschiffe vor die umkämpfte jemenitische Hafenstadt Aden. Offiziell geht es um den Kampf gegen Piraten. Doch Iran gilt als Unterstützer der Houthi-Rebellen.
Wenige Tage nach dem Durchbruch im Streit über das iranische Atomprogramm haben der türkische Präsident und der iranische Präsident Hassan Rohani in Teheran vereinbart, den Handel zwischen den beiden Ländern zu verstärken.
Klartext von Barack Obama: Für ein Atom-Abkommen müsse Iran nicht Israels Existenzrecht anerkennen. Doch Israel fühlt sich bedroht und stellt eigene Forderungen. Auch die radikal-islamische Hizbullah-Miliz meldet sich zu Wort.
Die Gegner eines Atom-Abkommens mit Iran werden in den nächsten Monaten alles tun, um den endgültigen Vertragsabschluss zu verhindern. Denn sie haben kein Interesse an einem Ende der Sanktionen und einem Wiedererstarken des Landes.
Abgesehen von Israel ist die Rahmenvereinbarung über die künftige iranische Atomnutzung überall der Welt positiv aufgenommen worden. Die Vereinbarung sei detailliert und weitreichend, sagte der amerikanische Präsident Obama.
Für die Machthaber in der islamischen Republik steht viel auf dem Spiel bei den Verhandlungen über ihr Atomprogramm. Denn das Volk erwartet eine Einigung. Und bald wird gewählt - gleich doppelt.
Die iranische Justiz hat die Haftstrafe gegen die Studentin Ghontscheh Ghawami aufgehoben. Sie war wegen „Propaganda gegen das Regime“ verurteilt worden. Ihr vermeintliches Vergehen: Ein Besuch bei einem Volleyballspiel der Männer.
Trotz oder gerade wegen der Fortschritte bei den Verhandlungen in Lausanne hat Israel längst damit begonnen, sich darauf vorzubereiten, dass Teheran schon bald über eigene Atomwaffen verfügt. Die Regierung Netanjahu sucht die rhetorische Eskalation.
Der Vormarsch der von Iran unterstützten Houthi-Rebellen schürt Einkreisungsängste der Sunniten. Saudi-Arabien droht bereits mit einem Einmarsch in den Jemen.
Laut einem amerikanischen Zeitungsbericht soll der israelische Geheimdienst die Atomgespräche mit Iran bespitzelt haben. In Jerusalem weist man die Anschuldigungen zurück, die das zerrüttete Verhältnis weiter belasten.
Die Atomgespräche mit Iran gestalten sich zäh. Amerikas Präsident Barack Obama spricht gleichwohl von einer „historischen Gelegenheit“. Denn auch Teheran ist an einem Abkommen interessiert. Eine Übersicht über die wichtigsten Streitfragen.
Der Brief der republikanischen Senatoren an die iranische Führung war keine gute Idee. Er verträgt sich nicht mit der Ernsthaftigkeit, die die Atomverhandlungen mit Teheran verlangen.
Nach dem Brief von 47 republikanischen Abgeordneten an Teheran, in dem diese drohen, ein mögliches von Obama unterzeichnetes Atomabkommen zu blockieren, spricht Irans religiöser Führer von „Tricksereien und Täuschungen“.
Die Lage in der Ostukraine wirkt entspannt - zumindest oberflächlich. Doch die Spannungen zwischen dem Kreml und dem Westen wachsen. Das merkt auch Außenminister Steinmeier beim Besuch seines amerikanischen Amtskollegen Kerry.
Die Wahl eines neuen Vorsitzenden des Expertenrats in Teheran hat den Reformgegnern einen Machtzuwachs beschert. Dem Rat kommt besonders bei der - möglicherweise bald anstehenden - Wahl eines Revolutionsführers entscheidende Bedeutung zu.
Mit allen Mitteln wollen die Republikaner ein Atom-Abkommen mit Iran verhindern. Nun wollen sie Teheran eine Lektion erteilen: Auf Abmachungen mit Obama könnte Iran sich nicht verlassen.
Bei der Offensive zur Rückeroberung der vom IS besetzten Stadt Tikrit setzt die irakische Regierung massiv auf die Unterstützung Irans. Washington ist darüber nicht unglücklich.
Die Vereinigten Staaten und Iran reagieren betont gelassen auf die Netanjahu-Rede vor dem Kongress. Die Unterhändler der Atomverhandlungen in Montreux haben die Rede offenbar längst „eingepreist“.
Israels Ministerpräsident Netanjahu hat in seiner Rede vor dem amerikanischen Kongress vor der atomaren Bewaffnung Irans gewarnt. Das angestrebte Abkommen über das iranische Atomprogramm werde Teheran nicht von der Entwicklung von Atomwaffen abhalten, sagte Netanjahu. Obama reagierte kühl.
Pfleger sind immer wieder davon überrascht, wie anders sich Menschen aus fremden Kulturkreisen verhalten. Der Verein „Sterben in der Fremde“ will aufklären - über kulturelle Unterschiede beim Weg in den Tod.
Aus Protest gegen die Mohammed-Karikaturen des französischen Satiremagazins „Charlie Hebdo“ lobt Iran einen Wettstreit aus: Zeichnungen mit der besten Holocaust-Leugnung sollen prämiert werden.
Für viele Argentinier war der Sonderermittler Alberto Nisman ein Held. Sie wollen die These, er habe Selbstmord begangen, nicht glauben – und halten es für möglich, dass die Staatspräsidentin den Hintermännern des Amia-Anschlags Straffreiheit zusicherte.
Abgeordnete des iranischen Parlaments sind verärgert über eine Sympathiebekundung der Bundestagsvizepräsidentin mit inhaftierten iranischen Oppositionellen. Darüber hinaus hatte sich Claudia Roth mit dem Reformpolitiker Aref getroffen.