„Elnas ist eine Heldin“
Was auch immer die Kletterin im Kreis der Sittenwächer erzählt, Elnas Rekabi ist zum Symbol für den Widerstand in Iran geworden. Doch es besteht Grund zur Sorge.
Was auch immer die Kletterin im Kreis der Sittenwächer erzählt, Elnas Rekabi ist zum Symbol für den Widerstand in Iran geworden. Doch es besteht Grund zur Sorge.
Ein Atomabkommen mit Iran soll verhindern, dass sich das Land nuklear bewaffnet. Über viele Punkte bestand bereits Einigkeit. Aber woher stammen Spuren von angereichertem Uran an Orten, wo sie nicht sein dürften?
Für seine Angriffe auf ukrainische Städte setzt Moskau zunehmend auf iranische Waffen. Das Regime in Teheran verfügt über günstige und effektive Flugkörper. Was macht die Drohnen für die Ukraine so gefährlich?
Russische Generäle gehen eigentlich nicht vor Fernsehkameras. Der neue Kommandeur im Ukrainekrieg hat es doch gemacht. Für einen Frontabschnitt zeichnet er ein düsteres Bild. Der Überblick.
Einer der obersten Regierungsvertreter Irans hat die aktuelle Protestwelle persönlich zu spüren bekommen. Staatsmedien werfen den Kundgebungsteilnehmern vor, „unangemessene und unmoralische Parolen“ skandiert zu haben.
In Kiew wird am Montagabend zum vierten Mal an dem Tag Luftalarm ausgelöst. Beim Absturz eines russischen Kampfjets in der russischen Stadt Jejsk kommen mehrere Menschen ums Leben. Der Überblick.
Die Proteste gegen das Regime der Islamischen Republik reißen nicht ab. Nun haben sich die EU-Staaten nach Angaben der deutschen Außenministerin auf Sanktionen geeinigt.
Wegen des harten Vorgehens der Behörden gegen die Proteste in Iran müssten die Gespräche sofort eingestellt werden, verlangt die Parteivorsitzende: „Bis hierher und nicht weiter.“ Aus der Partei kommt Widerspruch.
Ein Brand im Teheraner Evin-Gefängnis kostet mindestens vier Gefangenen das Leben. Die Anstalt ist für die Misshandlung ihrer Insassen bekannt.
Mindestens vier Häftlinge sind laut dem Regime in Teheran bei einem Feuer ums Leben gekommen. In dem berüchtigten Gefängnis sind auch viele Demonstranten inhaftiert. Zeugen berichteten von Schüssen und Zusammenstößen.
Das iranische Regime gerät nach einem Übergriff in Erklärungsnot und erfindet eine Fälschung. Doch das fliegt auf. Die Proteste gehen trotz Gewalt der Sicherheitskräfte weiter – aus einem Gefängnis werden Feuer und Schüsse gemeldet.
Die Führung der Islamischen Republik hat nach wie vor keine andere Antwort auf die Proteste als Gewalt. Doch nun äußert sich eine erste Stimme aus den inneren Zirkeln kritisch über die Regierung.
Um Kommunikation zwischen Demonstranten zu unterbinden, hatte Iran zunächst WhatsApp und Instagram gesperrt. Nun will das Regime auch noch den Mutterkonzern Meta wegen „Hetzerei“ verklagen.
Nach dem harten Durchgreifen der Sicherheitskräfte hat der als Hardliner bekannte Chef der iranischen Justiz den Kritikern der Islamischen Republik einen Dialog angeboten. Sucht die Teheraner Führung nach einem neuen Kurs?
Die iranische Führung ist alarmiert: Hacker senden subversive Botschaften über das Staatsfernsehen. Und konservative Händler schließen sich protestierenden Studentinnen an.
Die Außenministerin will Einreise- und Vermögenssperren der EU wegen Teherans Gewalt gegen Protestierende. Das Regime stehe auf der falschen Seite der Geschichte.
Zahra Mojtahedzadeh ist gelungen, was kein Mann konnte: einen Bundesligastürmer nach Teheran zu vermitteln. Über ihr Geschäft und die Rolle des Fußballs beim Protest gegen das Regime.
Die Staats- und Regierungschefs der EU treffen sich zum informellen Gipfel in Prag, Putin empfängt zum Geburtstag in Sankt Petersburg und der Friedensnobelpreis wird vergeben. Der Newsletter für Deutschland.
Nach dem Tod einer jungen Frau in Iran reißen die Proteste nicht ab. In Frankfurt hat ein breites Bündnis zu einer Kundgebung aufgerufen, um Solidarität zu zeigen. Die Komikerin Enissa Amani sticht bei der Demonstration mit einer engagierten Rede heraus.
Während in Iran die Proteste gegen das Regime weitergehen, verhält sich der Westen erstaunlich zurückhaltend. Das nutzt Iran auch mit Blick auf die angestrebte atomare Bewaffnung.
In Berlin kommt die Ministerpräsidentenkonferenz mit Bundeskanzler Olaf Scholz zusammen, Brasilien hat gewählt – und eine Autorin schildert, was es heißt, wirklich arm zu sein. Der F.A.Z. Newsletter.
Erst nach Wochen äußert sich der iranische Revolutionsführer öffentlich zu den Protesten im Land. Dabei wurden bislang mindestens 133 Menschen getötet. Noch immer bekommen die Behörden die Lage nicht unter Kontrolle.
Seit Beginn der landesweiten Proteste in Iran demonstrieren Studierende an zahlreichen Universitäten gegen den repressiven Kurs der Regierung. Nun scheinen Sicherheitskräfte Studenten und Professoren einer der renommiertesten Hochschulen angegriffen zu haben.
In Iran weiten sich die Proteste aus, das Regime bekommt sie nicht unter Kontrolle. Weltweite Solidaritätsbekundungen unterstützen die regierungskritischen Demonstranten.
Nach dem Tod von Mahsa Amini solidarisieren sich weltweit Menschen mit den Protestierenden in Iran. Am Samstag versammeln sich fast 3000 Demonstranten in Frankfurt, viele haben Wurzeln in Iran.
Die Proteste in Iran nach dem gewaltsamen Tod von Mahsa Amini haben das Zeug, nicht nur das Regime in Teheran zu Fall zu bringen. Sie fordern den gesamten politischen Islam heraus. Ein Gastbeitrag.
Am 16. September starb die Kurdin Mahsa Amini in Folge ihrer Inhaftierung durch die Sittenpolizei. Auch in der dritten Woche wollen die Demonstranten der staatlichen Unterdrückung nicht nachgeben.
Aktivistinnen fordern Infantino auf, das iranische Team von der Fußball-WM auszuschließen. Das Regime in Teheran verhaftet einen ehemaligen Nationalspieler sowie Journalistinnen und Journalisten.
Um die Kommunikation unter den Demonstranten zu erschweren, hat die iranische Regierung den Zugang zum Internet stark eingeschränkt. Das hat gravierende Folgen für die Online-Industrie.
Der iranische Präsident Ebrahim Raisi zieht gegenüber den Protestierenden eine rote Linie: Niemand dürfe das Gesetz brechen und Chaos verursachen. Er stimmt aber auch versöhnlichere Töne an.
Frankfurts Bürgermeisterin Nargess Eskandari-Grünberg wurde in Iran geboren. Im Interview spricht sie über die landesweiten Proteste, die Rolle der Frauen und die Bedeutung internationaler Solidarität.
In Iran ist die Tochter des früheren Präsidenten Rafsandschani festgenommen worden. Faeseh Haschemi gehört schon seit langem zu den Kritikern des Regimes.
Der Tod von Mahsa Amini ist nur das jüngste Beispiel einer nicht abreißenden Kette staatlicher Unterdrückung und maßloser Polizeigewalt in Iran. Ein Gastbeitrag.
In Iran reißen die Proteste nicht ab. Dabei nimmt die Gewaltbereitschaft auf beiden Seiten zu. Die Zahl der Toten steigt.
Als Reaktion auf die massive Protestwelle blockiert die islamistische Regierung in Teheran das Internet. Die USA planen, den Iranern einen freien Zugang zum Netz zu ermöglichen. Der Tesla-Chef bietet auf Twitter seine Hilfe an.