Nur eine traurige Nebensache
Viele regimekritische Iraner glauben nicht, dass ihnen die Fußballnationalmannschaft bei der WM in Qatar helfen kann. Sie bezichtigen das Gastgeberland der Kollaboration mit dem Regime in Teheran.
Viele regimekritische Iraner glauben nicht, dass ihnen die Fußballnationalmannschaft bei der WM in Qatar helfen kann. Sie bezichtigen das Gastgeberland der Kollaboration mit dem Regime in Teheran.
Die Verkehrsminister von Bund und Ländern sollen Geld für das 49-Euro-Ticket zusichern. Die Inflationsdaten für November werden bekanntgegeben. Und die WM geht in die heiße Phase. Alles Wichtige im Newsletter für Deutschland.
In einem Youtube-Video kritisierte Farideh Moradchani, die Nichte von Ayatollah Ali Chamenei, die iranische Führung. Nun muss sie für ihre Aussagen ins Gefängnis – dort sitzt sie nicht zum ersten Mal.
Die iranische Führung ernennt einen General zum Gouverneur Teherans – und geht mit noch größerer Härte gegen Demonstranten vor. Das Ansehen der Regierung sinkt laut Umfragen immer weiter.
Als Reaktion auf eine Resolution des IAEA-Gouverneursrats erhöht Teheran die Urananreicherung auf nahezu kernwaffenfähige Höhe. An zwei Standorten sollen neue Zentrifugen in Betrieb genommen worden sein.
Die Frauenbewegung Open Stadiums hat versucht, der FIFA zu erklären, was iranischen Fußballfans in Qatar drohen könnte. Sie bekamen keine Antwort. Wieder einmal. Ein Gastbeitrag.
Das Regime der Islamischen Republik zieht die Schrauben weiter an. Doch es sendet auch widersprüchliche Signale. So darf der frühere Präsident Mohammad Khatami wieder öffentlich auftreten.
Nachdem die EU und die USA neue Sanktionen gegen Iran verhängt haben, liegen die Verhandlungen über das Atomprogramm auf Eis. Auch die IAEA rügt die Blockadehaltung Teherans.
Die amerikanische Regierung will künftig gegenüber Teheran vor allem auf Sanktionen und Druck setzen. Grund dafür sind das Vorgehen des Regimes gegen Demonstranten und Drohnenverkäufe an Russland.
Das Regime in Teheran ist entschlossen, die Proteste niederzuschlagen. Tausende Demonstranten könnten hingerichtet werden. Doch sie haben immer noch die Poesie.
Der nun Verurteilte soll während der Proteste gegen das Mullah-Regimne unter anderem Regierungsgebäude angezündet haben – und ein „Feind Gottes“ sein.
Die Äußerungen seien „provokativ, einmischend und undiplomatisch“, heißt es. Die Staatsanwaltschaft in Teheran fordert derweil mehr Todesurteile – und iranische Sportler schweigen aus Protest bei der Nationalhymne.
Seit Jahrzehnten Hinrichtungen, Folter, Unterdrückung: Anstatt die iranische Realität beim Namen zu nennen, beruhigte der Westen sich mit Geschichten von mutigen Frauen.
Beide Länder sind von westlichen Sanktionen betroffen, nun wollen Russland und Iran ihre Wirtschaftsbeziehungen ausbauen. Das teilte Moskau nach einem Telefonat der beiden Präsidenten mit.
Olaf Scholz verteidigt die neuen Sanktionen gegen Iran und kritisiert die dortige Führung scharf. „Wer so handelt, muss mit unserem Widerstand rechnen“, sagt der Bundeskanzler.
Die Demonstranten in Iran werden immer häufiger zu Opfern des Sicherheitsapparats und der Justiz. Die Proteste verlagern sich von der Straße weg. Der Hauptstadt droht Wasserknappheit.
Die ukrainische Führung versucht, den internationalen Druck auf Teheran wegen der Waffenlieferungen aus Iran an Moskau zu erhöhen. Die EU will der Ukraine mit neuen Milliarden helfen. Der Überblick.
Einem Bericht der „Washington Post“ zufolge erhofft sich die US-Regierung von Kiew ein Signal der Bereitschaft zu Verhandlungen mit Moskau. Der ukrainische Präsident bezichtigt Teheran der Lüge. Der Überblick.
Nun wird auch in einer Erhebung des Regimes deutlich: Die Kluft zwischen den Regierenden und der Gesellschaft in Iran wird breiter und tiefer.
Am Donnerstag ist es in Iran erneut zu schweren Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften gekommen. In der Stadt Zahedan wurde ein hoher islamischer Würdenträger getötet.
In Teheran beginnen vor den Revolutionsgerichten die Prozesse gegen rund 1000 Demonstranten. Derweil lehnte das Büro für Islamisches Verhalten eine Lockerung der Verschleierungspflicht ab.
Pegah Ferydoni floh als Kleinkind mit ihren Eltern aus Iran nach Deutschland, wurde hier zum Star. Ein Gespräch über Heimat, Identität – und die Mullahs.
Die Drohung der Revolutionswächter war unmissverständlich: Die Demonstranten sollten die „Geduld des Systems“ nicht überstrapazieren. Trotzdem gingen am Wochenende wieder Tausende auf die Straße.
In einer Lufthansa-Maschine am Frankfurter Flughafen haben Wartungsarbeiter einen Toten entdeckt. Das Flugzeug kam wohl aus Teheran.
In Mahsa Aminis Heimatstadt Sakes sind am Mittwoch Tausende zum Gedenken an die junge Frau zusammengekommen. Sicherheitskräfte sollen auf sie geschossen haben. Auch in anderen Teilen Irans gingen Menschen auf die Straße.
Die Proteste, die Mitte September nach dem Tod von Mahsa Amini begonnen haben, flauen allmählich ab. Nun ringt Teheran damit, welche Konsequenzen es aus den vergangenen Wochen zieht.
An der Scharif-Universität in Teheran setzten sich Frauen und Männer zusammen. Die Uni-Leitung kündigte daraufhin die Schließung der Mensa an und will die Beteiligten nun melden.
Teheran terrorisiert die Menschen nicht nur innerhalb, sondern auch außerhalb seiner Grenzen. Doch alles, wozu sich die europäischen Außenminister aufraffen können, sind ein paar halbherzige Sanktionen.
BBC Farsi und Iran International berichten seit Wochen auch kritisch über die Demonstrationen in Iran. Laut iranischer Justizbehörde würden sie Iraner anstiften, gewaltsam an den Protesten teilzunehmen.
In der iranischen Großstadt Sahedan haben wieder Hunderte Menschen gegen die Regierung in Teheran demonstriert. Nach dem Freitagsgebet marschierten die Menschen durch die Straße. Unterdessen berät Washington mit Starlink über eine Installation.
In Freiburg feiert das Schnitzler-Stück „Professor Bernhardi“ von Amir Reza Koohestani Premiere. Der Iraner sorgt sich um die Situation in seinem Heimatland. Ein Probenbesuch.
Wie die Sportkletterin Elnas Rekabi zum Symbol des Widerstands in Iran wurde – und es trotz propagandistischer Inszenierung bleibt.
Revolten von Kurden und Belutschen setzen das Regime in Teheran enorm unter Druck. Die iranische Führung steckt in einer Zwickmühle, denn ihr Handlungsspielraum ist begrenzt.
Teheran soll tausend Shahed-Drohnen geliefert haben, die Russland vor allem gegen Infrastruktur in der Ukraine einsetzt. Die EU reagiert darauf mit Sanktionen gegen den Hersteller und drei hohe Militärs.
Die Staats- und Regierungschefs der EU treffen sich zum Gipfel in Brüssel. Russland erwartet ukrainischen Angriff auf Cherson. Die Ministerpräsidenten beraten über schnelle Entlastungen in der Energiekrise. Der F.A.Z.-Newsletter.
Der Bundesvorsitzende der Grünen, der Frankfurter Bundestagsabgeordnete Omid Nouripour, spricht auf der Buchmesse mit Deniz Yücel über die Lage in Iran. Er fordert mehr Sanktionen.