Scheitert das Regime am Kopftuch?
Teheran schickt die Sittenpolizei zurück auf die Straße und offenbart damit die eigene Schwäche. Denn die Botschaft, die von den Frauen ohne Kopftuch ausging, ist kaum mehr einzufangen.
Teheran schickt die Sittenpolizei zurück auf die Straße und offenbart damit die eigene Schwäche. Denn die Botschaft, die von den Frauen ohne Kopftuch ausging, ist kaum mehr einzufangen.
Von diesem Sonntag an sollen Patrouillen wieder Verstöße gegen die Kopftuchpflicht ahnden. Nach dem Tod einer jungen Frau im Gewahrsam der Sittenwächter im Herbst 2022 waren sie vorerst von den Straßen verschwunden.
Die Berliner Justizsenatorin Felor Badenberg will härter gegen Clankriminalität vorgehen. Im Interview spricht sie über eigene Rassismuserfahrungen, ihre Zeit beim Verfassungsschutz und die Gefahr der AfD.
Im iranischen Sahedan haben offenbar mehrere Mitglieder einer militanten Gruppe einen Polizeiposten angegriffen. Seit Monaten protestieren Einwohner der Provinzhauptstadt gegen die islamische Staatsführung.
Verurteilt wegen „Kriegführung gegen Gott“: Der iranische Schwimmer Parham Parvari muss 15 Jahre ins Gefängnis. Bundestagsvizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt fordert die sofortige Freilassung.
Sie hatte auf der Berlinale einen Silbernen Bären gewonnen. Nun wollte die Schauspielerin in Iran einen Schönheitssalon eröffnen, doch die Behörden haben ihn direkt wieder geschlossen.
Als Gegenleistung für die Freilassungen in Iran liefert Belgien einen verurteilten iranischen Diplomaten aus. Menschenrechtsaktivisten sprechen von einem „schmutzigen Deal“.
Die Journalistinnen Nilufar Hamedi und Elaheh Mohammadi hatten von Anfang an über die Proteste in Iran berichtet. Nun stehen sie vor Gericht und müssen mit harten Strafen rechnen.
In Iran sind dieses Jahr beinahe 300 Menschen hingerichtet worden. Mohammad Ghobadlou lebt noch. Doch dem Kundgebungsteilnehmer droht der Tod wegen „Verdorbenheit auf Erden“.
Olivier Vandecasteele ist frei, er soll am Abend in Brüssel eintreffen. Die belgische Regierung ließ sich auf einen Deal mit Teheran ein – und überging dabei sogar das eigene Verfassungsgericht.
Die Verhaftungen in Iran nehmen laut Reporter ohne Grenzen wieder zu. Es herrsche Repression allerorten. Journalisten werden ins Gefängnis geworfen, eingeschüchtert und bedrängt.
Friederike Kretzen versucht sich an der Magie des wilden Denkens: „Bild vom Bild vom großen Mond“ heißt ihr als Roman einer Reise bezeichnetes Buch.
Mit Kameras und warnenden SMS will Teheran Frauen zwingen, den Hijab zu tragen. Dennoch leisten viele weiterhin Widerstand und riskieren dabei ihr Leben.
Der Nahe Osten ist von einem Umbruch erfasst. Der Westen darf diese Zeitenwende nicht verschlafen.
Teheran und Riad schreiten nach ihrer jüngsten Annäherung weiter voran. Nun soll der saudische König Salman in Iran empfangen werden.
Was steckt hinter dem Zentrum der Islamischen Kultur in Frankfurt? Kommt sehr darauf an, wen man fragt: die Demonstranten, den Verfassungsschutz, den Imam des Zentrums, die in Teheran geborene Bürgermeisterin und sogar den „CIA“.
Der Hidschab gehört zur DNA der Islamischen Republik, auch deshalb bekämpft das iranische Regime Frauen ohne Kopftuch im öffentlichen Raum mit allen Mitteln. Inzwischen kommen auch Kameras zum Einsatz.
Hossein Amir-Abdollahian und Faisal bin Farhan sind in Peking zusammengetroffen. Es ist das erste Treffen dieser Art seit mehr als sieben Jahren. China hatte zwischen den Kontrahenten vermittelt.
Straßennamen zu ändern ist ein Hürdenlauf, der kaum zu gewinnen ist. Aktivisten, die sich gegen das iranische Regime engagieren, versuchen es dennoch.
Fast täglich fliegt Israel derzeit Angriffe auf iranische und irantreue Kräfte in Syrien. Das ist ein deutliches Signal, dass sich die Konfrontation zuspitzt.
Teheran und Riad wollen sich von der destruktiven Logik verabschieden. Das ist erst mal eine gute Nachricht. Für Israel aber ist es ein Grund zur Sorge.
Jimmy Carter verlor 1980 gegen Ronald Reagan. Jetzt behauptet ein Zeuge, der Herausforderer habe die Geiselnahme von Teheran für sich ausgenutzt.
Die beiden Länder haben ihre Zusammenarbeit zuletzt ausgebaut. In Moskau reden die Außenminister unter anderem über die Lage in Syrien und Afghanistan.
Nach den amerikanischen Vergeltungsschlägen in Syrien wirft Teheran Washington Terrorismus vor. Doch Joe Biden bekräftigt, er suche nicht den Konflikt mit Iran.
Iran weitet seinen Einfluss im Irak und in Syrien aus – und sieht sich dort mit amerikanischen Streitkräften konfrontiert. Nun kam es zu gegenseitigen Angriffen.
Nachdem ein Amerikaner getötet wurde, fliegt die US-Luftwaffe Angriffe. In dem Schattenkrieg stehen Teheran und irantreue Milizen im syrisch-irakischen Grenzgebiet auf der einen Seite, die USA und Israel auf der anderen.
Zwei Jahrzehnte nach der amerikanischen Invasion kämpft der Irak mit alten Wunden. Fragt man die Leute, ist Washington an allem schuld. Und Iran zieht seine Fäden.
In mehreren Regionen in Iran sind Demonstranten anlässlich des traditionellen Feuerfests auf die Straße gegangen. In Teheran bewarfen Protestierende Polizeifahrzeuge mit Sprengkörpern.
Mehrere junge Frauen hatten in Teheran mit offenem Haar getanzt und damit im Netz für Aufsehen gesorgt. Nun gibt es Berichte von Festnahmen und ein angebliches Entschuldigungsvideo.
Bei seinem Besuch in Teheran preist der Minsker Machthaber Alexandr Lukaschenko die Möglichkeiten, die Iran und Belarus aus einer Kooperation in vielen Bereichen entstünden.
Saudi-Arabien und Iran haben ihre Beziehungen normalisiert – nach Gesprächen unter Beteiligung Pekings. Die chinesische Führung trumpft nach der Annäherung als „verlässlicher Vermittler“ auf.
Erst meldet Iran einen Gefangenenaustausch mit dem Erzfeind. Dann bestreitet Washington einen Deal und spricht von einer „grausamen Lüge“.
Nach den rätselhaften Massenvergiftungen von Schülerinnen sind in Iran mehr als 100 Menschen festgenommen worden. Das Innenministerium stellt nun eine mögliche Verbindung zu einer Exil-Oppositionsgruppe in Albanien her.
Das Regime in Teheran stütze seine Herrschaft mit brutaler Gewalt, kritisiert Lars Klingbeil. Er fordert Sanktionen gegen Irans Elitestreitkräfte.
Aktivisten aus Deutschland und Kanada sind nach Frankfurt gekommen. Sie unterstützen Bürgermeisterin Nargess Eskandari-Grünberg in ihrem Kampf gegen das iranische Mullahregime in Teheran.
Der Konflikt zwischen der saudischen Monarchie und der Islamischen Republik Iran galt lange als großes Risiko für die Stabilität am Golf. Riad hat nun gute Gründe, Teheran die Hand zu reichen.