Sie sprechen auch über Teheran und Riad
Wegen der umstrittenen Justizreform zeigte Biden Netanjahu längere Zeit die kalte Schulter. Nun sprachen beide in New York miteinander.
Wegen der umstrittenen Justizreform zeigte Biden Netanjahu längere Zeit die kalte Schulter. Nun sprachen beide in New York miteinander.
Iran verstößt nicht nur gegen die Atomvereinbarung, die zuvor von den USA gekündigt wurde. Sondern es verletzt auch seine Verpflichtungen gegenüber der Internationalen Atomenergiebehörde. Jetzt ist der Streit eskaliert.
Reyhaneh Jabbari wurde in Iran hingerichtet, weil sie einen Mann tödlich verletzt hatte, der sie vergewaltigen wollte. Ihre Mutter Shole Pakravan spricht über die Tat, die Folgen und ihren Dokumentarfilm „Sieben Winter in Teheran“.
Seit Monaten wurde der Gefangenenaustausch verhandelt. Washington gab dafür iranisches Vermögen in Höhe von sechs Milliarden Dollar frei.
Teheran, Juli 2007: Reyhaneh Jabbari, 19, hat ein Geschäftstreffen mit einem neuen Kunden. Es kommt zu einem Übergriff und sie ersticht ihn in Notwehr. Noch am selben Tag wird sie wegen Mordes verhaftet und später vor Gericht zur Todesstrafe verurteilt. Sie wird zu einem Symbol für Widerstand und den Kampf für die Rechte der Frauen wird.
Wenn Teheran seinen Streit mit der IAEA eskaliert, ist das ein übles Vorzeichen. Das Regime ist auf dem Weg zur Atombombe weit vorangekommen – und wird nicht mehr umkehren.
In Iran hat am ersten Todestag von Jina Mahsa Amini ein Großaufgebot an Sicherheitskräften eine Wiederbelebung der Proteste verhindert. Den Westen bringt das Regime mit der Ablehnung von Atominspekteuren in Bedrängnis.
Ein Ort der Trauer und des Gedenkens ist am Frankfurter Mainufer geschaffen worden. Bei einer Demonstration am Todestag von Mahsa Jina Amini wird an die Opfer erinnert, die das Mullah-Regime in Teheran zu verantworten hat.
Am ersten Jahrestag der Proteste in Iran ersticken Sicherheitskräfte Demonstrationen im Keim. In mehreren Städten versammeln sich dennoch kleinere Gruppen zu Schweigemärschen.
Ein Jahr nach dem Tod von Mahsa Jina Amini: Warum das erfolgreichste Frauenfußballteam Irans Bam Chatun in einer Provinzstadt spielt und große Träume dabei unerfüllt bleiben.
Am 16. September 2022 starb Mahsa Amini in iranischem Polizeigewahrsam. Im ganzen Land begehrten Bürger unter Führung der Frauen gegen das Regime auf. Seither hat sich die Lage nur scheinbar beruhigt. Ein Gastbeitrag.
Jina Mahsa Aminis Tod vor einem Jahr wurde zum Fanal, ihr Grab zur Pilgerstätte. Vor dem Jahrestag verschärft das Regime die Sicherheitsvorkehrungen. Doch der Geist des zivilen Ungehorsams ist aus der Flasche.
Seit April 2022 ist ein schwedischer EU-Beamter in Teheran inhaftiert. Der Vorwurf: Spionage. Aber alles spricht für eine Geiselnahme. Bekannt wurde der Fall erst vor einer Woche. Nun bricht die Familie ihr Schweigen.
Seit einem Jahr bietet der Geistliche Abdolhamid dem iranischen Regime die Stirn. Er kritisiert Folter und Hinrichtungen und wirbt für Frauenrechte. Eine Einladung nach Teheran bringt ihn in die Zwickmühle.
Der Direktor der Petersburger Eremitage, Michail Piotrowski, plant mit dem Direktor des Iranischen Nationalmuseums Wechselausstellungen im jeweils anderen Haus.
Die Proteste nach dem Tod von Mahsa Amini haben das iranische Regime geschwächt. Selbst frühere Unterstützer wenden sich ab. Viele Frauen wagen sich ohne Verschleierung auf die Straße.
Saudi-Arabien und Iran nähern sich an. Beide Staaten nutzen den Fußball für ihre Interessen. Darum dürfen Ronaldo und Co. bei ihrem Besuch ein besonderes Privileg genießen, das der Bevölkerung vorenthalten bleibt.
Iran und Saudi-Arabien haben erstmals seit sieben Jahren Botschafter ausgetauscht. Aber die ersten Aussagen nach ihrer Ankunft sind zurückhaltend. Der Annäherungsprozess kommt nur noch langsam voran.
Das iranische Regime geht weiter drakonisch gegen jede Kritik vor. Jetzt wurden zwei Journalistinnen zu Haft auf Bewährung verurteilt.
Im iranischen Arak dürfen erstmals Frauen ein Fußballspiel der Männer sehen. Manche halten das für eine Inszenierung. Unsere Korrespondentin war dabei.
Ein neues Gesetz soll Iranerinnen dazu zwingen, ein Kopftuch zu tragen. Ob das gelingt, ist zweifelhaft. Denn viele Frauen lassen sich nicht mehr einschüchtern.
Iran hat fünf Amerikaner aus der Haft in den Hausarrest entlassen. Teheran stellt es so dar, als bekomme es dafür viel Geld überwiesen. In Washington klingt das anders.
Laut Teheran habe man sich im Grundsatz auf die Freilassung von fünf in Iran festgehaltenen Amerikanern geeinigt. Der amerikanische Außenminister Blinken spricht vom „Anfang vom Ende eines Albtraums“.
Fünf inhaftierte US-Bürger in Iran werden unter Hausarrest gestellt. Die USA sprechen von einem „ermutigenden Schritt“ – doch die Verhandlungen über einen Gefangenenaustausch seien noch nicht abgeschlossen.
Fünf in Iran inhaftierte US-Bürger sind aus dem Gefängnis in den Hausarrest entlassen worden. Im Gegenzug soll Iran Zugriff auf durch Sanktionen eingefrorenes Geld bekommen.
Fünf in Iran inhaftierte US-Bürger sind aus dem Gefängnis in Teheran freigelassen worden und sollen unter Hausarrest gestellt werden. Im Gegenzug sollen wohl auch iranische Staatsbürger aus der Haft entlassen werden.
Regelmäßig schießt die ukrainische Luftabwehr in Iran gebaute Drohnen ab. Auch andere Länder rüsten die russische Armee aus.
Hunderte iranische Demonstranten sind durch Schussverletzungen teilweise erblindet. Menschenrechtler und iranische Ärzte sprechen von systematischen Vorgehen der Sicherheitskräfte.
Regimekritiker vermuten Hossein Naeiri in einer Hannoveraner Privatklinik. Er soll für etliche Hinrichtungen von politischen Gefangenen verantwortlich sein. Die Klinik gehört einem Freund des früheren Kanzlers Gerhard Schröder.
In Iran nimmt die Sittenpolizei ihre Arbeit wieder auf. Die Tugendwächter sollen Frauen unters Kopftuch zwingen. Doch Azar und Goli weigern sich.
Eine abermalige Koran-Verbrennung in Stockholm hat zu heftigen Spannungen zwischen Schweden und mehreren muslimisch geprägten Ländern geführt. Das Land verlegt nun seine Botschaft im Irak nach Stockholm.
Die autoritären Herrscher im Nahen Osten versuchen, außenpolitische Konflikte zu vermeiden, um sich auf Herausforderungen im Inneren zu konzentrieren. Aber diese neue Politik der Kooperation hat Grenzen.
Amerika hat einen Tanker mit iranischem Öl beschlagnahmt. Teheran will verhindern, dass es verkauft wird und der Erlös Terroropfern zugute kommt.
Washington setzt ein Zeichen der Stärke gegenüber Moskau und Teheran: Zusätzliche Kampfflugzeuge und ein Zerstörer werden in den Mittleren Osten verlegt.
In Iran soll die Sittenpolizei ihre Arbeit wieder aufnehmen. Doch einige Frauen wollen sich nicht mehr vorschreiben lassen, was sie tragen sollen – und nehmen Strafen in Kauf.
Teheran schickt die Sittenpolizei zurück auf die Straße und offenbart damit die eigene Schwäche. Denn die Botschaft, die von den Frauen ohne Kopftuch ausging, ist kaum mehr einzufangen.