Zurück zur Normalität am Golf
Nach Jahren der Konfrontation wollen die beiden Führungsmächte am Golf ihre Beziehungen normalisieren und sich auf andere Probleme konzentrieren.
Nach Jahren der Konfrontation wollen die beiden Führungsmächte am Golf ihre Beziehungen normalisieren und sich auf andere Probleme konzentrieren.
Die regionalen Führungsmächte Iran und Saudi-Arabien wollen ihre Botschaften wiedereröffnen. Eine Verbesserung der Beziehungen könnte auf die ganze Region ausstrahlen.
Außenministerin Baerbock verspricht im Irak deutsches Engagement – und rennt damit offene Türen ein. Denn Ministerpräsident Sudani sucht nach Wegen, sein Land aus der Abhängigkeit von Iran zu befreien.
Eine Welle von Vergiftungsfällen an Mädchenschulen wühlt die Islamische Republik seit Wochen auf. Nun wurden erstmals Festnahmen gemeldet. Sorgen und Wut treiben Lehrkräfte und Angehörige auf die Straßen.
Iran hat die Überwachung seines Atomprogramms immer mehr eingeschränkt. Nach Druck durch eine Resolution der IAEA-Staaten lenkt Teheran wohl ein.
Eine Kundgebung in Teheran entwickelt sich zu einer Demonstration gegen die Regierung. Noch immer ist unklar, wer oder was hinter den Dutzenden Fällen von vergifteten Schülerinnen steckt, über die Medien berichten.
Iran hat die Überwachung seines Atomprogramms immer mehr eingeschränkt. Nach Druck durch eine Resolution der IAEA-Staaten lenkt Teheran ein. „Ja, es gibt eine Änderung“, sagt IAEA-Chef Grossi.
In Teheran haben sich zahlreiche Menschen versammelt und die sogenannte Sittenpolizei angeklagt. Im ganzen Land waren zuvor Mädchen mit Vergiftungssymptomen in Krankenhäuser eingeliefert worden. Das UN-Menschenrechtsbüro forderte eine transparente Untersuchung der Anschläge.
Die Richter ebnen den Weg für den Austausch des früheren NGO-Mitarbeiters gegen einen verurteilten Terroristen. Die Entscheidung kann aber in unterer Instanz angefochten und überprüft werden.
Bei der Klavierprüfung in Teheran weigerte sie sich, das Kopftuch zu tragen. Jetzt ist sie in Deutschland zur Dirigentin geworden. Yalda Zamani fragt nach der Rolle der Kunst in multiplen Krisen.
Es handele sich bei dem Fund lediglich um ein Partikel, erklärte der Chef der iranischen Atomenergiebehörde. Der Chef der Internationalen Atomenergieagentur reist am Samstag nach Teheran.
Teheran hat zwei deutsche Diplomaten des Landes verwiesen. Das teilte das iranische Außenministerium am Mittwoch mit. Zuvor hatte Berlin zwei iranische Botschaftsangehörige zu unerwünschten Personen erklärt.
Eltern und Politiker gehen davon aus, dass Unbekannte gezielt Schülerinnen ins Krankenhaus bringen. Womöglich wollen sie angesichts der Protestbewegung in Iran die Schließung von Mädchenschulen erzwingen.
Schon vergangene Woche berichteten Medien, dass IAEA-Inspekteure in Iran auf rund 84 Prozent angereichertes Uran gefunden haben. Nun bestätigt die Internationale Atomenergiebehörde die Berichte.
Die iranische Gemeinschaft in Frankfurt zeigt, wie verbunden sie sich der Protestbewegung fühlt. Im Zentrum des Solidaritätsabends im Gallus Theater steht eine beeindruckende Aufführung.
Am Samstagabend war ein Euro erstmals 600.000 Rial wert. Die iranische Währung wertete binnen 2 Wochen um 20 Prozent ab.
Ein Todesurteil gegen einen Deutsch-Iraner empört die Bundesregierung. Am Mittwoch zog sie erste Konsequenzen.
Als Reaktion auf verschärfte Strafmaßnahmen der EU verhängt Teheran ebenso Sanktionen. Betroffen sind mehr als 30 Unternehmen und Personen, darunter auch deutsche Politiker.
Ein deutscher Staatsbürger wurde in Teheran zum Tode verurteilt – und mancherorts ist die Rede von einem „umstrittenen Prozess“. Doch über diesen Prozess gibt es nichts zu streiten.
Der 67 Jahre alte Mann wird unter anderem für einen Terroranschlag verantwortlich gemacht. Er war laut Berichten vom Geheimdienst nach Iran verschleppt worden, wo er seitdem in Haft sitzt.
Ein Dollar kostet nun erstmals mehr als 500.000 Rial. Ein Grund dafür sind die neuen Sanktionen, die die Europäische Union wegen schwerer Menschenrechtsverstöße gegen das Land verhängt hat.
IAEA führt Gespräche mit Teheran / EU-Außenminister billigen weitere Sanktionen
Zum Bau von Atombomben ist auf etwa 90 Prozent angereichertes Uran notwendig. Der jetzt entdeckte Wert liegt also knapp darunter. Die Internationale Atomenergiebehörde führt nun Gespräche mit Teheran.
Die Führung in Teheran wiegt sich in dem Glauben, dass die Proteste beendet seien. Doch es drohen neue Gefahren. Ökonomen warnen vor einem schweren Wirtschaftskollaps.
Diese Bilder sind schwer zu ertragen: Sie zeigen den seit 2018 inhaftierten iranischen Bürgerrechtler Farhad Meysami – mit rasiertem Kopf und völlig abgemagert. Seit Beginn der Proteste befindet sich der Aktivist im Hungerstreik.
Iran bedroht französische Künstler, Intellektuelle und Medien – angeblich mischten die sich in innere Angelegenheiten ein. Darunter sind auch ein jüdischer Radiosender und das Magazin „Charlie Hebdo“
Im Februar feiert Iran traditionell die islamische Revolution 1979. Dieses Jahr wird das mehrtätige Festival von den allermeisten Künstlern boykottiert. Und der inhaftierte Filmregisseur Jafar Panahi ist in den Hungerstreik getreten.
Iran treibt die Anreicherung von Uran hinter verschlossenen Türen weiter voran – damit wächst die Sorge vor einer Atombombe. Ein klarer Verstoß gegen das Atomabkommen.
Nach einem Drohnenangriff auf eine militärische Anlage in Iran hat Teheran den ukrainischen Gesandten einbestellt. Er solle eine mögliche Beteiligung der Ukraine an dem Angriff erläutern.
Die Agenten der Mullahs beobachten nicht nur Demonstranten im eigenen Land genau, sondern auch die Opposition im Westen. Manchmal entführen sie auch Kritiker.
Die iranische Regierung lässt den Angriff auf eine Militäranlage durch ein Expertenteam untersuchen. Derweil ist die US-Regierung zu allen Mitteln bereit, um Iran vom Atomwaffenbesitz abzuhalten.
Das Verteidigungsministerium meldete geringen Schaden bei der Attacke nahe Isfahan. In den Vergangenheit hat Teheran Israel die Schuld an mehreren mysteriösen Vorfällen auf iranischem Boden gegeben.
Aserbaidschan wirft Iran vor, für den Vorfall die Verantwortung zu tragen und spricht von Terrorismus. Aus Teheran heißt es, der Täter habe aus „persönlichen“ Gründen gehandelt.
Die Aufnahme der Revolutionsgarden auf die EU-Terrorliste wäre nur ein symbolischer Schritt – könnte aber das Ende der Atomverhandlungen mit Teheran bedeuten.
Das Atomabkommen mit Teheran ist tot. Das Land steht auf der Schwelle zur Nuklearmacht. Die diplomatischen Aussichten sind düster und Militärschläge werden wahrscheinlicher.
In der Islamischen Republik Iran werden bekannte Athleten verhaftet, gefoltert oder zum Tode verurteilt. Der Sport schweigt. Wann tun die großen Verbände der Welt endlich mehr für den Schutz der Iraner?