Wie Irans Oberster Führer Assads Sturz erklärt
Der Sturz des Regimes in Syrien hat Iran militärisch weiter geschwächt. Der Oberste Führer des Landes versucht das zu vertuschen – und bereitet Gesprächskanäle zu den neuen Machthabern in Damaskus vor.
Der Sturz des Regimes in Syrien hat Iran militärisch weiter geschwächt. Der Oberste Führer des Landes versucht das zu vertuschen – und bereitet Gesprächskanäle zu den neuen Machthabern in Damaskus vor.
Assads Sturz trifft auch die Führung in Teheran hart. Iranische Oppositionelle schöpfen aus dem Geschehen im Nachbarland neue Hoffnung.
Syrien steht nach dem Sturz von Machthaber Baschar al-Assad vor einer ungewissen Zukunft. Allein in Deutschland leben fast eine Million Syrier. In fast allen VW-Werken wird heute in Deutschland gestreikt. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
Damaskus ist an die Aufständischen gefallen. Präsident Baschar al-Assad soll geflohen sein. In den von den Aufständischen eroberten Orten gibt es Jubelfeiern.
Iran und die Hizbullah sind geschwächt, Assad steht unter Druck wie noch nie. Aber gebrochen ist die „Achse des Widerstands“ noch nicht.
In Syrien zeichnet sich ein neues Tauziehen zwischen der Türkei, Iran und Russland ab. Am Wochenende treffen die Außenminister in Doha zusammen. Seit der Blitzoffensive der Rebellen hat Ankara die besten Karten.
In Genf treffen sich Deutschland, Frankreich und Großbritannien mit Vertretern Irans. Es geht um das Atomprogramm Teherans.
Mehrere Staaten hatten Teheran aufgefordert, Schritte zur Einhaltung seiner Verpflichtungen in Bezug auf sein Atomprogramm zu unternehmen. Nun will das Land auch die Nuklearfrage gemeinsam besprechen.
Nach der Iran-kritischen IAEA-Resolution fürchtet Teheran neue Sanktionen – und reagiert mit einem Ausbau des Atomprogramms.
Israel attackiert seit einigen Wochen das Finanznetzwerk der Hizbullah in Libanon. Doch das ist weit verzweigt: Die Geldwege reichen von Drogenschmuggel über Kryptowährungen bis hin zu Geldkoffern aus Iran.
Am Donnerstagabend forderte der Gouverneursrat der IAEA eine Klärung offener Fragen zu Irans Atomprogramm. Schon zuvor hatte Teheran vor diesem Schritt gewarnt.
Hardliner haben in Teheran eine „Klinik zur Überwindung der Kopftuchlosigkeit“ eröffnet. Sie soll Aktivistinnen als krank diskreditieren. Kritik kommt von Psychologen.
Deutschland, Frankreich, Großbritannien und die USA werfen Iran vor, die Verpflichtungen zur Kontrolle seines Atomprogramms nicht zu erfüllen. Zuletzt hatte Teheran mehrere der erfahrensten Inspekteure abgelehnt.
Angesichts israelischer Drohungen und der Rückkehr von Donald Trump als US-Präsident fordert IAEA-Chef Rafael Grossi in Teheran „greifbare“ Ergebnisse.
Der saudische Kronprinz hat ein gutes Verhältnis zu Donald Trump. Trotzdem blickt das Königreich auch mit Unbehagen auf dessen kommende Amtszeit – etwa in der Palästinafrage und der Iran-Politik.
Aus Protest zieht sich eine junge Frau in Teheran bis auf die Unterwäsche aus. Die Sittenwächter bringen sie daraufhin in ein Zentrum für „Spezialbehandlungen.“
Er verkauft den Stoff, ohne den es nicht auszuhalten wäre: Ali Ahmadzadehs Film „Critical Zone“ reist mit einem Drogenkurier durch die Teheraner Nächte.
Eine Woche nach dem Tod des Deutsch-Iraners Jamshid Sharmahd behauptet Teheran, er sei gar nicht hingerichtet worden. Wie reagiert das Auswärtige Amt?
Nach der Hinrichtung des Deutsch-Iraners Jamshid Sharmahd macht dessen Tochter der Bundesregierung schwere Vorwürfe. Sie fordert einen kompletten Abbruch der Beziehungen zum Regime in Teheran.
Der Konflikt zwischen Iran und Israel sowie den USA spitzt sich weiter zu. Khamenei sendet Drohungen an die Feinde aus, die USA verstärken ihre Militärpräsenz.
Eine iranische Studentin läuft in Unterwäsche über ihren Campus. Dann wird sie festgenommen. Viele Aktivisten sehen darin eine Form der Rebellion.
Nach der Hinrichtung des Deutsch-Iraners Jamshid Sharmahds steht die deutsche Iranpolitik auf dem Prüfstand. Sanktionen allein können nicht die Lösung sein.
Deutschland will drei iranische Konsulate schließen. Iran greift die Außenministerin an und droht mit „Konsequenzen“ – die sich gegen deutsche Gefangene in Iran richten könnten.
Seit zwei Jahren haben Demonstranten mit Mahnwachen für die Schließung der Vertretung des Mullah-Regimes in Frankfurts gekämpft. Nun versammeln sie sich wieder.
Obwohl Israels letzter Angriff laut Iran kaum Schäden anrichtete, wird Teheran ihn wohl nicht unbeantwortet lassen. Laut Medien rechnen Geheimdienste mit einem Gegenschlag noch vor der US-Wahl.
Nach der Hinrichtung des Deutsch-Iraners Jamshid Sharmahd folgt nun eine harte Reaktion aus Berlin – die Konsulate Irans müssen schließen. Teheran wiederum bestellte nun den Geschäftsträger der deutschen Botschaft ein.
Berlin hat die Schließung der drei iranischen Generalkonsulate in Deutschland als Reaktion auf die Hinrichtung des Deutsch-Iraners Jamshid Sharmahd beschlossen.
Irans Außenminister weist die deutsche Kritik an der Hinrichtung Jamshid Sharmahds zurück – und greift Baerbock an. Selbst ihre Landsleute spotteten „über Ihre arroganten Menschenrechtsansprüche“.
Iran wehrt sich gegen Kritik an der Hinrichtung des Deutsch-Iraners Sharmahd – und wirft Berlin vor, „Komplize beim anhaltenden israelischen Genozid“ in Gaza zu sein.
Der Oberste Führer Khamenei hat Israels Entschlossenheit unterschätzt. Jetzt hat er nur noch die Wahl zwischen schlechten Optionen. Auch eine atomare Bewaffnung wäre mit Risiken verbunden.
Trotz internationaler Kritik vollstreckt die Islamische Republik das Todesurteil gegen den Deutsch-Iraner Djamshid Sharmahd. Baerbock kündigt „schwerwiegende Folgen“ für Iran an.
Teheran spricht zunächst von „geringen und unwirksamen Schäden“. Israel berichtet von Treffern auf Luftabwehranlagen und Waffenproduktionsstätten.
Der israelische Angriff auf Iran beschränkte sich auf militärische Ziele. Das gibt Teheran eine gesichtswahrende Möglichkeit, auf Rache zu verzichten – vorerst.
Nach dem israelischen Angriff auf Iran droht die Gefahr einer weiteren Eskalation der Lage. Doch es gibt auch Hoffnung, dass Iran von einem Gegenschlag absieht.
Israel hat in der Nacht iranische Militäranlagen angegriffen. Teheran will nun Stärke demonstrieren, aber eine Eskalation mit dem militärisch überlegenen Gegner verhindern.
Die Sorge vor einer Ausweitung des Nahostkrieges bringt die Rivalen Iran und Saudi-Arabien näher zusammen. Nun gab es sogar ein gemeinsames Militärmanöver.