Machen wir Frieden mit den Drogen
Zehntausende Tote hat der Krieg gegen die Kartelle gekostet. Und trotzdem ist er gescheitert. Was, wenn man den Stoff einfach kaufen könnte?
Zehntausende Tote hat der Krieg gegen die Kartelle gekostet. Und trotzdem ist er gescheitert. Was, wenn man den Stoff einfach kaufen könnte?
Die Wirtschaft ist zentrales Thema des Wahlkampfs in Frankreich: Die jungen Franzosen finden keine Jobs, die Industrie produziert zu teuer, das Staatsdefizit läuft aus dem Ruder: Unter den Ländern der ersten Liga in Europa ist Frankreich das Sorgenkind.
Amerika und Afghanistan haben sich auf ein Abkommen geeinigt, das die Zusammenarbeit für die nächsten zehn Jahre regelt. Es gilt als sicher, dass Washington einige tausend Soldaten dauerhaft stationieren will.
Das Betreuungsgeld ist zum Test für die Regierung geworden. Dabei steht das Konzept noch gar nicht. Und die Kosten sind unklar.
Nach Australien erwägt nun offenbar auch Neuseeland einen früheren Abzug seiner Soldaten aus Afghanistan. Die Nato-Außenminister beraten in Brüssel über die Strategie. Die „LA Times“ veröffentlichte derweil Bilder von amerikanischen Soldaten, die mit toten Attentätern posieren.
Nach den Taliban-Angriffen vom Sonntag greift Afghanistans Präsident Karzai die internationale Schutztruppe Isaf an: „Besonders das Versagen der Nato“ hätte die Angriffe mit vielen Toten möglich gemacht. Das müsse untersucht werden.
Die mittlerweile niedergeschlagene Angriffsserie auf das Regierungs- und Diplomatenviertel in Kabul soll die Haqqani-Terrorgruppe gesteuert haben. Auch die deutsche Botschaft war dabei unter Beschuss genommen worden.
Die ganze Nacht über waren in Kabul Schüsse und Explosionen zu hören. Auch andere Städte Afghanistans wurden von der Angriffsserie erschüttert, die die Taliban als „Beginn einer Frühjahrsoffensive“ bezeichneten. Erst am Montagmorgen endeten die Kämpfe.
Bei einem massiven Angriff auf ein Gefängnis im Nordwesten Pakistans haben Kämpfer der Taliban mehr als 380 Häftlinge befreit. In der afghanischen Hauptstadt Kabul versuchten Taliban auch das Parlament anzugreifen.
Wenn Kinder in Computer-spielen versinken und endlos im Netz surfen, sind Eltern schnell alarmiert. Aber was weiß man eigentlich über Spielsucht im Internet? Zwei Bücher sondieren das Terrain.
Die Taliban wollen die Friedensgespräche mit den Vereinigten Staaten fortsetzen. Zuvor aber müsse Washington nach dem Amoklauf eines amerikanischen Soldaten „das Vertrauen“ wiederherstellen. In Helmand tötete ein Mann in afghanischer Armeeuniform zwei Nato-Soldaten.
Der mutmaßliche Attentäter von Toulouse plante einen Anschlag auf einen weiteren Soldaten. Außerdem habe er im Gespräch mit Polizisten bedauert, nicht noch mehr Opfer getötet zu haben, sagte der zuständige Staatsanwalt in Toulouse. Der Mann hält sich noch immer in einem Haus verschanzt.
Präsident Karzai hat schon oft unter Druck der Afghanen Amerika gemaßregelt. Jetzt warf er die Nato-Strategie über den Haufen. Der Westen ist nicht mehr willkommen.
Die afghanische Regierung will die Sicherheitsverantwortung im Land bereits 2013 und nicht wie bisher geplant 2014 von der Nato übernehmen. Präsident Karzai forderte zudem einen Rückzug aller ausländischen Soldaten in ihre Stützpunkte.
Die afghanische Regierung will die Sicherheitsverantwortung im Land bereits 2013 und nicht wie bisher geplant 2014 von der Nato übernehmen. Präsident Karzai forderte zudem einen Rückzug aller ausländischen Soldaten in ihre Stützpunkte. Die Taliban setzen derweil ihre Gespräche mit Amerika aus.
Zwei im Juli vergangenen Jahres in Pakistan von den Taliban entführte Schweizer sind wieder frei. Das Paar sei an einem Militärposten nahe der afghanischen Grenze aufgetaucht nach Peshawar gebracht worden.
Die Bluttat eines vermutlich verwirrten Soldaten hat in Amerika ein politisches Erdbeben ausgelöst. Doch Obama will die amerikanischen Truppen nicht schneller aus Afghanistan abziehen - trotz der zunehmenden Kriegsmüdigkeit.
An den Abzugsterminen aus Afghanistan dürfte sich nichts mehr ändern. Denn der Rückzug eines großen Truppenkontingents ist nicht nur militärisch höchst gefährlich, sondern auch ein logistisches Großprojekt. Das weiß auch die Kanzlerin.
Ein amerikanischer Soldat hat in der Provinz Kandahar mindestens 16 Zivilisten getötet, darunter neun Frauen und drei Kinder. Der afghanische Präsident Karzai nannte die Tat am Sonntag ein „unverzeihliches Verbrechen“.
Der Afghanistan-Beauftragte Michael Steiner wäre gerne Botschafter in Frankreich geworden. Doch Merkel legte ein Veto ein. Nun geht Steiner nach Delhi.
Bei einem Selbstmordanschlag an einem Flughafen in Jalalabad sind am Montag mindestens neun Menschen getötet worden. Zu dem Anschlag bekannten sich die Taliban. Es handele sich um Vergeltung für die Koranverbrennungen.
Pakistans Ministerpräsident Gilani hat die Taliban zu Verhandlungen mit der afghanischen Regierung aufgefordert. Die Stellungnahme war eine der ersten derartigen von Seiten der pakistanischen Regierung.
Angesichts der Unruhen in Afghanistan zieht die Bundeswehr ihre Soldaten aus dem Stützpunkt Taloqan früher ab. Pakistans Premierminister Gilani rief die Taliban auf, mit der Regierung in Kabul zu verhandeln.
„Volle Unterstützung“ sichern Iran und Pakistan einem afghanisch geführten Friedensprozess zu. Ob das viel mehr als Lippenbekenntnisse sind, ist fraglich. Der Gipfel in Islamabad brachte bislang keine konkreten Ergebnisse.
Die Präsidenten Afghanistans und Irans treffen sich mit dem pakistanischen Staatschef Zardari zu einem Dreier-Gipfel. Zuvor bestätigte Karzai Verhandlungen mit den Taliban.
Heute treffen sich die Präsidenten Afghanistans, Irans und Pakistans in Islamabad. Zuvor teilte der afghanische Präsident Karzai mit, Amerika und Afghanistan hätten Verhandlungen mit den Taliban begonnen.
Bis zu 120.000 afghanische Sicherheitskräfte könnten zu den Aufständischen überlaufen, sollte die Truppe wie vorgesehen reduziert werden, sagt Verteidigungsminister de Maizière im Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.
Asadullah war Taliban, nun ist er Hilfspolizist. Wem er künftig die Waffe hält, wer weiß das schon.
Der afghanische Präsident Karzai hat den internationalen Truppen in Afghanistan vorgeworfen, bei einem Luftangriff im Osten des Landes acht Kinder getötet zu haben. Er habe eine Untersuchung angeordnet.
Amerikanische Kampftruppen werden Afghanistan schneller als gedacht verlassen. Je länger diese in Afghanistan bleiben, desto schwieriger wird es für Obama, den Einsatz als Erfolg zu verkaufen.
Immer mehr ausländische Soldaten verlassen Afghanistan. Heimische Kräfte sollen die Lücke füllen. Die Isaf lobt deren Beitrag. Doch viele Afghanen fürchten die Kämpfer - etliche sind alte Bekannte.
Während die westlichen Staaten ihren Abzug aus Afghanistan vorbereiten, ist eines sicher: Die Taliban werden eine militärische Macht bleiben. Und sie werden auch wieder zu einer politischen Macht werden, mit der sich arrangieren muss, wer dort leben oder Geschäfte machen will.
Laut britischen Medien erhärtet ein interner Nato-Bericht den Verdacht, dass der pakistanische Geheimdienst die Taliban in Afghanistan weiterhin unterstützt. Der afghanischen Armee stellt die Studie, die auf der Befragung tausender Afghanen beruht, ein vernichtendes Zeugnis aus.
Barack Obama hat öffentlich bestätigt, dass in Pakistan Drohnen gegen Taliban und Al Qaida eingesetzt werden. Er wehrte sich gegen die Einschätzung, es gebe viele Opfer unter der Zivilbevölkerung.
Washington und Kabul suchen scheinbar auf getrennten Wegen den Dialog mit den Taliban. Die Rolle Pakistans in dem Gesprächsprozess bleibt undurchsichtig.