Taliban verkünden Waffenstillstand
Die pakistanischen Taliban haben am Wochenende einen einmonatigen Waffenstillstand verkündet. Das Militär Pakistans setzt seine Luftangriffe auf Stützpunkte der Taliban dennoch fort.
Die pakistanischen Taliban haben am Wochenende einen einmonatigen Waffenstillstand verkündet. Das Militär Pakistans setzt seine Luftangriffe auf Stützpunkte der Taliban dennoch fort.
In dem medial vielbeachteten Karfreitagsgefecht vor Isah Khel am 2. April 2010 behaupteten sich die deutschen Fallschirmjäger zwar. Aber es fielen drei Kameraden, sieben wurden verwundet.
Am Donnerstagmorgen hat die afghanische Regierung 65 extremistische Kämpfer freigelassen. Amerika hatte vergeblich versucht, die Entlassung aus dem Gefängnis in Bagram zu verhindern.
Ästhetischer Überschuss als Mangelware: Feo Aladags Wettbewerbsbeitrag „Zwischen Welten“ ist solide und blutarm - und zwei weitere prominente Produktionen aus Deutschland?
Amerikanische Drohnen-Angriffe auf pakistanisches Gebiet sind offenbar deutlich zurückgegangen. Einem Bericht zufolge kommt Washington damit Pakistan entgegen, das sich um Friedensgespräche mit den Taliban bemüht.
Mutmaßliche Verhandlungen des afghanischen Präsidenten Karzai mit den Taliban verschlechtern das Verhältnis zu den Vereinigten Staaten. Nach einem Bericht laufen die Gespräche über ein Friedensabkommen ohne Beteiligung des Westens bereits seit November.
Der afghanische Präsident Hamid Karzai verweigert sich einem Sicherheitsabkommen mit Amerika. Was treibt ihn zu seinen anti-westlichen Ausfällen? Ist es Taktik, Überzeugung oder seine Lebensversicherung?
Schon wieder ein schwerer Anschlag in Afghanistan: Die Taliban haben sich eines Selbstmordattentats auf einen Bus bezichtigt, bei dem am Sonntag vier Menschen starben und 22 verletzt wurden.
Bei Vergeltungsschlägen der pakistanischen Armee gegen islamistische Kämpfer in der Region Nord-Waziristan sind 40 Personen getötet worden. Unter ihnen sollen sich auch drei Extremisten aus Deutschland befinden.
Die Taliban setzen ihre Terror-Offensive in Pakistan fort: Ein Selbstmordattentäter hat in der Garnisonsstadt Rawalpindi zehn Menschen mit in den Tod gerissen.
Mindestens 24 Menschen haben die Taliban bei dem Anschlag auf ein Restaurant in Kabul getötet. Unter den Opfern sind mehrere Ausländer, nach Berliner Angaben aber keine Deutschen.
Explosionen und Feuergefechte in Kabul: Mindestens 21 Menschen sind umgekommen, die meisten von ihnen Ausländer - darunter sind auch vier UN-Mitarbeiter. Tote deutsche Diplomaten kann das Auswärtige Amt bislang nicht bestätigen.
30.000 Filmminuten aus afghanischen Wochenschauen warten in verrottenden Filmdosen auf ihre Digitalisierung: Erinnerungen an ein Land ohne Krieg und ohne Taliban.
Statistiken sind in Afghanistan seit langem Teil der Kriegsführung. Nun gab die Bundeswehr bekannt, dass die Zahl der sicherheitsrelevanten Zwischenfälle in ihrem Verantwortungsbereich 2013 um mehr als ein Drittel höher sei als 2012.
Im nordafghanischen Verantwortungsbereich der Bundeswehr ist die Zahl der Zwischenfälle im letzten Jahr drastisch gestiegen: Um ein Drittel auf 1660.
Die Sicherheitslage in Afghanistan ist beunruhigend. Nun will die Bundeswehr die Zahl der Angriffe nicht mehr veröffentlichen. Grund: Die Angaben der afghanischen Verbündeten seien unzuverlässig.
In Pakistan haben die Taliban alle Impfhelfer zu Verrätern erklärt - und viele schon ermordet. Wer das Wort Polio auch nur in den Mund nimmt, ist in Lebensgefahr. Das alles hat mit der Tötung Usama Bin Ladins zu tun.
Das Selbstmordattentat auf einen Bundeswehrkonvoi in Kabul kennzeichnet die Lage am Hindukusch: Es herrscht politisch und militärisch vor allem Unsicherheit.
Die Opfer des Angriffs auf zwei von Taliban entführte Tanklaster im September 2009 haben keinen Anspruch auf Haftung durch die Bundesrepublik Deutschland. Das hat das Landgericht Bonn entschieden.
Bei dem Selbstmordanschlag auf einen Bundeswehrkonvoi nahe des Kabuler Flughafens wurden keine deutschen Soldaten verletzt. Verteidigungsminister De Maizière - zurzeit auf Truppenbesuch in Afghanistan - bezeichnet das Attentat trotzdem als „besorgniserregend“.
Im Kampfeinsatz hatte der Marine einen verwundeten Afghanen aus nächster Nähe erschossen. Das sei durch Stress auf dem Schlachtfeld nicht zu entschuldigen, urteilte das Gericht.
Bei einem Überfall auf Mitarbeiter der französischen Nichtregierungsorganisation Acted im Norden Afghanistans sind sechs Personen getötet worden.
anr. WASHINGTON, 26. November. Der Streit zwischen der amerikanischen Regierung und dem afghanischen Präsidenten Hamid Karzai über ein Sicherheitsabkommen ...
Mit dem Abzug der internationalen Truppen droht Afghanistan eine Wirtschaftskrise. Doch der Elite geht es prächtig. Ihre Hoffnung: Öl und Gas.
Außerhalb der halbautonomen Stammesgebiete im Nordwesten Pakistans sind bei einem amerikanischen Drohnenangriff sechs mutmaßliche Extremisten getötet worden, unter ihnen zwei Mitglieder des radikalen Hakkani-Netzes.
Eine Studie sagt, die Deutschen hätten durch ihr Verhalten bestehende Machtstrukturen in Afghanistan gefestigt und ihre Ziele verfehlt. Eine kohärente Strategie habe es nie gegeben.
Bei einem Anschlag in Islamabad ist der Bruder eines wichtigen Führers des Hakkani-Netzwerks getötet worden. Die Hakkani-Gruppe wird für Attentate in Afghanistan verantwortlich gemacht. Amerika stuft sie als Terrorgruppe ein.
Afghanistans Präsident Karzai hat den amerikanischen Drohnenangriff auf den pakistanischen Taliban-Führer Mehsud scharf kritisiert. Er sei „zum falschen Zeitpunkt“ erfolgt und behindere die Friedensgespräche.
Nach dem Tod eines Taliban-Anführers kritisiert die pakistanische Regierung Amerika scharf. In der Vergangenheit spielte Islamabad ein doppeltes Spiel, wenn es amerikanische Drohnenangriffe öffentlich verurteilte, die es insgeheim mittrug und zum Teil sogar aktiv unterstützte.
Hakimullah Mehsud war einer der meistgesuchten Männer Pakistans. Amerika soll ein Kopfgeld von fünf Millionen Dollar ausgesetzt haben. Bei einem Drohnenangriff kommt der Chef der pakistanischen Taliban nun um.
Auch das Rettungsprogramm für die Helfer der Bundeswehr in Afghanistan zeigt, womit die westlichen Staaten nach dem Abzug ihrer Truppen rechnen: der Rückkehr der Taliban.
Deutschland hat bislang 182 afghanischen Hilfskräften eine Aufnahmezusage erteilt. Wegen ihrer Zusammenarbeit mit der Bundeswehr seien sie bedroht. Das teilte das Bundesinnenministerium mit.
Die 16 Jahre alte Pakistanerin Malala Yousafzai erhält in diesem Jahr den Sacharow-Preis des EU-Parlaments. Im Westen hat sie den Status einer Ikone und gilt als Vorkämpferin für Schulbildung und Emanzipation. Nun hat sie schon eine Autobiographie vorgelegt.
Der Rückblick auf das vergangene Jahrzehnt und die ständige Verkleinerung der in Afghanistan zu erreichenden Ziele sollte auch zum Nachdenken über die Grenzen des eigenen Idealismus führen.
Nach zehn Jahren Einsatz im nordafghanischen Kundus zieht die Bundeswehr in diesen Tagen ab. Örtliche Unternehmer verlieren ihre Auftraggeber, aus Angst vor Instabilität schaffen sie ihr Geld ins Ausland. Derweil wächst der Einfluss der gefürchteten Mudschahedin-Milizen immer weiter.
KUNDUS, im September. Assad Rezwan hat die Unterlagen, die ihm den Weg nach Deutschland ebnen sollten, sorgfältig in Klarsichtfolien gehüllt.