Mehrere Tote im Gedränge am Flughafen Kabul
Die Lage an den Zugangstoren ist weiter angespannt. Die Taliban versuchen offenbar, Ordnung in das Gedränge zu bringen.
Die Lage an den Zugangstoren ist weiter angespannt. Die Taliban versuchen offenbar, Ordnung in das Gedränge zu bringen.
Für uns bedeuten die Taliban Auspeitschungen, Waffen, Selbstmordattentate: Der Bericht einer Frau, die schon einmal die Herrschaft der Taliban erlebt hat.
Obwohl es Donald Trump war, der mit den Taliban verhandelte und den Truppenabzug versprach, sehen die Republikaner den neuen amerikanischen Präsidenten Joe Biden als Schuldigen an. Die Gelegenheit ist günstig.
Alle sind andauernd online. Da kommt einiges an Lebenszeit zusammen.
Im zweiten „Emirat“ scheint manches anders als im Jahr 1996. Doch so viel ist klar: Auf Rachemorde werden die Islamisten nicht verzichten.
Frauen, Influencer und Künstler fliehen aus Afghanistan. Sie fürchten die Unterdrückung durch die Taliban. Und viele Menschen versuchen, ihre digitalen Spuren freier Meinungsäußerung zu verwischen.
Möglicherweise wird die Evakuierungsmission am Kabuler Flughafen durch verdeckte Taliban-Kräfte hintertrieben. Selbst mit deutschen Papieren ist es offenbar extrem schwierig geworden, Einlass zu bekommen.
Die nächste Fußball-WM soll in Qatar stattfinden. Ausgerechnet dieses Land hilft nun einem der Taliban-Führer bei der Einreise nach Afghanistan. Diese Geschichte steht wieder für das Schmutzige am Spiel.
Die Taliban haben das Land im Sturm erobert, am Ende mussten sie nicht einmal schießen. Wie war das möglich? Wir haben westliche Offiziere gefragt – und einen Afghanen, der nicht kämpfen durfte.
Den Versprechen der Taliban kann man kaum trauen. Trotzdem bleibt vielen afghanischen Journalisten nur die Hoffnung, dass sie moderater sind als ihre Vorgänger.
Zum Wahlkampfauftakt der Union kritisiert Armin Laschet die amerikanische Afghanistan-Politik im Gespräch mit der F.A.S. scharf. Ein Hauptmann der Bundeswehr erhebt Vorwürfe gegen die Bundesregierung.
Eine Geschichte aus dem Leben Gerd Müllers steht besonders für das Schöne am Spiel: Es gab kein Tor, auf das er verzichten wollte. Es gab kein Tor, für das er sich geschämt hat.
Gott ist in Afghanistan lebendiger als alle Lebenden. Wer sich dort humanistischen Werten verschrieb, dem geht es an den Kragen. Denn autoritäre Regime müssen die Schrauben immer weiter anziehen. Ein Gastbeitrag.
Als die Taliban Afghanistan unter ihre Kontrolle brachten, war der britische Außenminister Dominic Raab im Strandurlaub. Laut Medienberichten bat er seine Untergebenen, ihn auf keinen Fall zu stören.
Der Bundestagspräsident gesteht Fehler in der westlichen Afghanistan-Politik ein. Das Debakel am Hindukusch zeige aber auch die Abhängigkeit Deutschlands von Amerika. Für die Zukunft hofft Schäuble auf eine Kooperation mit den Taliban.
Während die Situation am Flughafen von Kabul weiter chaotisch und gefährlich ist, versichert Präsident Joe Biden, dass die Evakuierung mit größter Präzision ausgeführt werde. An seiner Darstellung erhebt eine Korrespondentin in Kabul jedoch Zweifel.
Die neuen Machthaber in Kabul beteuern, niemand habe irgendetwas von ihnen zu befürchten. Zugleich aber häufen sich Berichte, die entlarven, was die Versprechungen vermutlich von Beginn an waren: Lug und Trug.
In keinem anderen Land hat die Bundesrepublik so viel Entwicklungshilfe geleistet wie in Afghanistan. Seit der Machtübernahme der Taliban liegt die Zusammenarbeit auf Eis. Wie es weitergehen soll, ist unklar.
Hubschrauber verstärken das deutsche Kontingent in Kabul. Die sollen Personen retten, die sonst nicht zum Flughafen gelangen. Unterdessen wurde ein Deutscher angeschossen.
Die afghanische Nationalmannschaft steht vor einer unsicheren Zukunft, sagt Vizekapitän Hassan Amin. Es könne passieren, dass sie nicht mehr spielen werden.
Taliban haben einen Angehörigen eines Redakteurs der Deutschen Welle erschossen. Kein Journalist ist in Afghanistan noch sicher, sagt Reporter ohne Grenzen.
Welche Rolle will die NATO bei Kriseneinsätzen und der Nationenbildung künftig spielen? Angesichts der Erfahrungen in Afghanistan will das Verteidungsbündnis seine bisherige Konzepte hinterfragen.
Von Kabul zur Flachmannwerbung mit nur einem Klick: Wie Influencer auf Instagram und anderen Netzwerken mit der Machtübernahme der Taliban in Afghanistan umgehen.
Nach der unerwartet schnellen Machtübernahme der radikalislamischen Taliban in Afghanistan hat Bundesaußenminister Heiko Maas die Arbeit des Bundesnachrichtendienstes (BND) kritisiert. Indes berichtet der "Spiegel", dass der BND die Bundesregierung seit vielen Jahren vor dem Zusammenbruch des afghanischen Staates gewarnt haben soll.
Wenige Tage nach der Machtübernahme durch die Taliban in Afghanistan hat es in Kabul kleinere Proteste gegen die Islamisten gegeben. Auch in der ostafghanischen Stadt Dschalalabad gingen Menschen auf die Straße.
Nachdem die Taliban bis zur afghanischen Hauptstadt vorgerückt sind, drängen Ortskräfte und Familien auf die Ausreise. Doch nicht jeder kann ausgeflogen werden. Bisweilen kommt es zu dramatischen Szenen.
Außenminister Maas fordert nach der falschen Lageeinschätzung des Bundesnachrichtendienstes zu Afghanistan Konsequenzen. Ex-BND-Chef Gerhard Schindler weist Kritik zurück: Die deutsche Justiz werfe dem Dienst Knüppel zwischen die Beine.
Nicht nur Ortskräfte hoffen auf eine Ausreise: 2,5 Millionen Afghanen sind derzeit auf der Flucht. Nun schließen die Nachbarstaaten Afghanistans ihre Grenzen. Ein Überblick.
Wenige Tage nach der Einnahme Kabuls sind Frauen aus dem Stadtbild verschwunden. Der Ankündigung, es werde keinen Burka-Zwang geben, traut niemand.
Am Jahrestag des Anschlags auf Alexej Nawalnyj reist Merkel zu Gesprächen mit Putin. Afghanistan ist Thema bei den Nato-Außenministern. Und Berlin ist bald um ein neues altes Museum reicher. Was heute sonst wichtig wird, steht im F.A.Z. Frühdenker.
So viele Menschen wie möglich in so kurzer Zeit wie möglich: Das ist die Devise der Flüge, mit denen Schutzsuchende aus Afghanistan herausgebracht werden sollen. Seit der Machtübernahme der Taliban wurden 18.000 Menschen ausgeflogen.
So viele Menschen wie möglich in so kurzer Zeit wie möglich: Das ist die Devise der Flüge, mit denen Schutzsuchende aus Afghanistan herausgebracht werden sollen. Seit der Machtübernahme der Taliban wurden 18.000 Menschen ausgeflogen.
Die Deutsche Welle berichtet, ein Familienangehöriger eines Journalisten des Senders sei von Taliban getötet worden. Die Taliban gingen von Haus zu Haus und suchten gezielt nach Reportern.
Zur Ernährung der wachsenden Stadtbevölkerung fehlt eine leistungsfähige Landwirtschaft. Das neue Regime in Kabul könnte so schnell Probleme haben, die Bevölkerung des Landes zu ernähren.
Afghanistans gestürzter Präsident Aschraf Ghani lamentiert im Exil in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Sein Vorgänger Hamid Karzai spricht unterdessen mit den Taliban über die politische Zukunft des Landes.
Mit der Machtübernahme der Taliban wächst auch die Sorge um Sportlerinnen in Afghanistan. IOC-Mitglied Samira Asghari hat nun einen Appell an die USA gerichtet.