Regen erschwert Rettungsarbeiten in Afghanistan
Ein Erdbeben hat in der Nacht zu Mittwoch in Afghanistan große Verwüstungen sowie tausende Verletzte und Tote hervorgebracht. Nun sind erste Hilfsflüge aus dem Ausland eingetroffen.
Ein Erdbeben hat in der Nacht zu Mittwoch in Afghanistan große Verwüstungen sowie tausende Verletzte und Tote hervorgebracht. Nun sind erste Hilfsflüge aus dem Ausland eingetroffen.
Beim EU-Gipfel kann die Ukraine mit einem klaren „Ja“ rechnen, die Ampelkoalition beschäftigt sich mit den hohen Verbraucherpreisen und Boris Johnson steht abermals unter Druck.
Nach dem verheerenden Erdbeben in der Grenzregion zu Pakistan bitten die Taliban die internationale Gemeinschaft um Hilfe.
Immer wieder wird die Region am Hindukusch von Erdbeben erschüttert – am Mittwoch waren die Umstände besonders ungünstig. Die Rettungsarbeiten sind eine Herausforderung. Das hängt auch mit der Taliban-Regierung zusammen.
Terroranschläge, Erdbeben und der Untersuchungsausschuss im Bundestag: Afghanistan steht wieder mal im Fokus. Wie lebt es sich dort ein knappes Jahr nach der Machtübernahme der Taliban?
Nach dem Starken Erdbeben im Osten Afghanistans steigt die Zahl der Opfer rapide. Ein Dorf soll zudem komplett zerstört worden sein. Die Rettungsarbeiten gestalten sich schwierig.
Örtliche Medien berichteten von mehreren Explosionen im Gebiet des Tempels. Laut dem von den Taliban geführten Innenministerium ist die Lage inzwischen unter Kontrolle. Es gab demnach mehrere Tote und Verletzte.
Seit neun Monaten wird Afghanistan wieder von den Taliban beherrscht, die internationalen Truppen sind abgezogen. Welche Lehren sollten Juristen aus der Rechtsentwicklung vor Ort ziehen?
Tausende Afghanen warten immer noch darauf, nach Deutschland ausgeflogen zu werden. Vor allem Ehrenamtliche sorgen dafür, dass die Versprechen der Bundesregierung eingelöst werden.
Weil er und seine Freunde in einem Comedy-Sketch Koranverse vorlasen, ist der afghanische Youtuber Ajmal Haqiqi von den Taliban festgenommen worden. Nun hoffen seine Fans auf den Einfluss der afghanischen Diaspora.
Nach dem westlichen Abzug wird der „Islamische Staat“ in Afghanistan immer stärker. Ein Verfahren in Düsseldorf zeigt, dass sein Arm bis nach Deutschland reicht.
Nach seiner Flucht aus Afghanistan wurde dem ehemaligen afghanischen Präsidenten Ashraf Ghani vorgeworfen, etliche Millionen Dollar der Regierung mitgenommen zu haben. Ein Bericht der Amerikaner entlastet ihn.
Leistet der Westen Hilfe in Afghanistan, stabilisiert er die Herrschaft der Taliban. Tut er es nicht, kollabieren Staat und Gesellschaft, was neue Flüchtlingsströme auslöst. Die auch Europa erreichen können.
Eine Art Abenteuerroman sieht Gabriele Riedle in ihrer grandiosen Reportagesatire „In Dschungeln. In Wüsten. Im Krieg.“
Laut Auswärtigem Amt konnten deutsche Visastellen seit der Machtübernahme der Taliban mehr als 18.000 Visa ausstellen. Aber noch immer befinden sich Ortskräfte der Bundeswehr im Land.
Seit die Taliban zurück an der Macht sind, dürfen Mädchen in Afghanistan Schulen nur noch bis zur Beendigung der Grundschule besuchen. Träume vieler Schülerinnen sind damit auf Eis gelegt. Die Fotografin Zohra Bensemra hat drei Mädchen aus Kabul besucht.
Afghanische Exiljournalistinnen und die Organisation Reporter ohne Grenzen fordern Bund und Länder auf, mehr für bedrohte und geflüchtete Pressemitarbeiter zu tun. Es geschehe zu wenig.
Taliban zwingen Frauen unter den Schleier, auch im TV
Nach der Anordnung der Taliban präsentierten sich Nachrichtensprecherinnen verschleiert im TV. Doch die Frauen äußern Kritik.
In Afghanistan müssen jetzt auch die Mitarbeiterinnen aller Fernsehsender vor der Kamera ihr Gesicht bedecken. Was kommt als nächstes?
Gemeinsame Restaurantbesuche von Frauen und Männern waren in Afghanistan bislang durchaus üblich, gerade im verhältnismäßig liberalen Herat. Nun sollen selbst Eheleute an getrennten Tischen essen.
Der EU-Außenbeauftragte Borrell will das von der EU eingefrorene Guthaben der russischen Zentralbank verwenden, um die Kriegsfolgen in der Ukraine zu beseitigen. Hat dieser Plan eine realistische Chance?
Der Fotograf Marcus Yam hat mit seiner Arbeit für die „Los Angeles Times“ über die Machtübernahme der Taliban im August 2021 in Afghanistan nun den Pulitzer Prize for Breaking News Photography gewonnen.
Russlands Zentralbank kann nicht auf 300 Milliarden Dollar zugreifen, die auf Konten im Westen liegen. Das eingefrorene Vermögen soll die EU für das vom Angriffskrieg zerstörte Land verwenden.
Die Taliban führen nach und nach die früheren Beschränkungen wieder ein. Ein Aufschrei müsste auch durch die islamische Welt gehen.
Die Taliban schreiben Frauen vor, in der Öffentlichkeit nur noch Burka zu tragen. Dies sei „traditionell und respektvoll“, hieß es in einem Erlass. Seit nach Machtübernahme der Taliban im August 2021 werden immer wieder Freiheiten von Frauen beschnitten.
Acht Monate nach ihrer Machtübernahme in Afghanistan führen die Taliban eine Burka-Pflicht für Frauen in der Öffentlichkeit ein. Es ist der bislang strikteste Schritt in einer Reihe an einschränkenden Maßnahmen für Frauen.
Die Zahl der Zugezogenen wird für den türkischen Präsidenten zum Problem. Vom Krieg in der Ukraine profitiert er: Der Westen braucht ihn. Das hat Folgen.
Autofahrende Frauen sind den Taliban ein Dorn im Auge. Obwohl die afghanischen Islamisten bislang kein offizielles Verbot erlassen haben, bekommen Frauen in dem Land keine Führerscheine mehr. Doch viele von ihnen geben sich unbeugsam.
In Kabul sind mindestens zehn Menschen bei einem Sprengstoffanschlag auf eine Moschee getötet worden. UN und Taliban verurteilten die Tat. Augenzeugen gehen von noch viel mehr Opfern aus.
Partner aus mehr als 40 Staaten sind in Ramstein zusammengekommen. Sie wollen der Ukraine helfen, den Krieg zu gewinnen. Die USA halten sich mit weiteren Ankündigungen zurück. Dafür schlägt die Bundesregierung einen neuen Kurs ein.
Mit Unterstützung von Melbourne Victory wird das afghanische Frauenfußball-Nationalteam in Australiens Fußball-Liga aufgenommen. Nun können die vor den Taliban Geflüchteten erstmals spielen.
Die Explosion soll sich nach Taliban-Angaben in der Maulawi-Sikandar-Moschee nördlich von Kundus ereignet haben. Die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) reklamiert die Tat für sich.
Laut dem Gerichtssprecher Abdul Basir Maschal war es das erste Urteil dieser Art seit der Machtübernahme der Taliban. Während ihrer ersten Herrschaft wurde eine ähnlich strenge Auslegung islamischen Rechts praktiziert.
Die Taliban hatten 1996 das Vertrauen der Bevölkerung gewonnen, weil sie Sicherheit und Ordnung herstellten. Das will der IS heute verhindern.
Die Taliban teilen mit, die Detonationen stammten von einer Handgranate. Mindestens sechs Menschen wurden getötet, die Zahl könnte aber auch höher liegen. Bisher hat sich niemand zu dem Anschlag bekannt.