Pentagon sieht IS-Miliz in Syrien und Irak geschwächt
Ein Jahr nach Beginn der Luftangriffe auf Stellungen des „Islamischen Staates“ zieht Washington eine optimistische Bilanz. Die Terrormiliz sei in Syrien und im Irak in der Defensive.
Ein Jahr nach Beginn der Luftangriffe auf Stellungen des „Islamischen Staates“ zieht Washington eine optimistische Bilanz. Die Terrormiliz sei in Syrien und im Irak in der Defensive.
Menschen aus dem Nahen Osten kommen nicht nur als Flüchtlinge. Mit einem Studium in Deutschland wollen sie helfen, ihr Land wieder aufzubauen.
Erstmals sagt einer der Angeklagten im Celler Terrorprozess vor Gericht aus. Er schildert die Etappen seiner Radikalisierung. Von der Kampfausbildung beim IS will er nichts gewusst haben. Wie glaubwürdig ist das?
Die Vereinigten Staaten wollen die von ihnen ausgebildeten Milizionäre in Syrien auch gegen das Assad-Regime verteidigen. Russlands Außenminister hingegen fordert nach einem Treffen mit dem amerikanischen Außenminister ein Ende ausländischer Einmischung.
Verfassungsschützer beobachten besorgt die Internetpropaganda des „Islamischen Staates“. Die Terrorgruppe nutzt die ganze Bandbreite der modernen Kommunikationstechnologie, um Unterstützer anzuwerben.
An diesem Montag beginnt in Celle der Prozess gegen zwei Deutschtunesier, die sich dem „Islamischen Staat“ angeschlossen hatten. Der Prozess dürfte Einblicke in die Wolfsburger Islamistenszene geben.
Die Vereinigten Staaten wollen die vom amerikanischen Militär ausgebildeten Kämpfer in Syrien künftig gegen jeden Angreifer verteidigen. Das könnte in eine direkte Konfrontation mit der Armee von Präsident Assad führen.
Enthauptungen schrecken nicht mehr ab. Die brutale Variante des Islamismus hat laut Verfassungsschutz in Hessen besonders viele Anhänger. Die Rückkehrer aus Syrien würden als „Kriegshelden“ in der hessischen Szene gefeiert.
Drei Frauen aus Tschetschenien haben den „Islamischen Staat“ mit seinen eigenen Mitteln geschlagen: Sie ließen sich anwerben und rund 3000 Euro überweisen, ohne überhaupt nach Syrien reisen zu wollen.
Die Regierung der autonomen Kurdenregion im Irak appelliert an die PKK, den Norden des Landes zu verlassen. Die Kämpfer sollten „das Schlachtfeld fernhalten, damit keine Zivilisten Opfer dieses Krieges werden.“
Amerika kommt mit der Ausbildung gemäßigter syrischer Kämpfer gegen den IS kaum voran. Nun gibt es Berichte über einen weiteren Rückschlag.
Die türkische Staatsanwaltschaft soll Ermittlungen gegen den kurdischen Oppositionsführer Demirtas aufgenommen haben. Der Vorwurf des Aufrufs zu bewaffneten Protesten stammt schon aus dem Vorjahr.
Über die österreichische Grenze kommen täglich hunderte Flüchtlinge, die ihr Glück in Deutschland suchen. Sie lernen in Rosenheim eine Polizei kennen, die anders ist als in ihren Heimatländern Eritrea oder Syrien.
Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge schafft Fakten: Asylanträge aus Ländern wie Serbien, Kosovo oder Albanien sollen schneller bearbeitet werden. Aber auch Staaten wie Syrien fallen unter die neue Regelung.
Gegen den Islamischen Staat kämpft die Türkei nur zum Schein. Das wahre Ziel ihrer Angriffe ist die verhasste PKK. Doch das ist selbstzerstörerisch. Ein Kommentar.
Erst an der türkisch-syrischen Grenze haben Sicherheitskräfte einen Münchner Schüler gestoppt, der sich offenbar dem IS anschließen wollte. Mit einem falschen Pass passierte der 13-Jährige problemlos frühere Kontrollen.
Die Kurden in Syrien und der Türkei misstrauen Ankaras Plänen, eine entmilitarisierte Pufferzone im Norden Syriens zu errichten. Ihre Angst: Nicht der „Islamische Staat“, sondern die Kurden sind eigentliches Ziel der Militäroperation.
Ankara habe die Allianz nicht um zusätzliche Militärpräsenz in der Türkei gebeten, verkündet Nato-Generalsekretär Stoltenberg nach einem Nato-Sondertreffen. Die Türkei verfüge ohnehin über „sehr fähige Streitkräfte“.
Die Vereinigten Staaten und die Türkei haben sich auf die Schaffung eines IS-freien Korridors im Norden Syriens geeinigt. Amerikanische Kampfflugzeuge, gemäßigte syrische Rebellen und das türkische Militär sollen eng kooperieren.
Außenminister Steinmeier hat die türkische Regierung aufgefordert, am Friedensprozess mit der Kurden-Partei PKK festzuhalten. Aktuell sei eine Auseinandersetzung Gift. Die Bundeswehr koordiniert sich derweil mit der türkischen Armee.
Mit ungewissen Aussichten bekämpft Ankara den „Islamischen Staat“ und die kurdische PKK. Sicher ist nur eins: Die Spannungen in der Türkei werden sich verschärfen. Eine Analyse.
Türkische Jets greifen weiter Stellungen der PKK an. Auf Antrag der Türkei werden daher am Dienstag die Botschafter der Nato-Mitgliedsstaaten zusammenkommen.
Bundeskanzlerin Merkel mahnt die Türkei zum Maßhalten in Umgang mit den Kurden: Das Militär hatte nicht nur IS-Stellungen in Syrien, sondern auch PKK-Einrichtungen im Nordirak bombardiert.
Die türkische Luftwaffe hat Stellungen der kurdischen PKK angegriffen. Auch gegen den Islamischen Staat flog die Türkei wieder Angriffe. Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen begrüßt den Einsatz Ankaras gegen die islamistische Terrororganisation.
Für Flüchtlinge aus Syrien hat Dresden eine Zeltstadt errichten lassen. Schnell sammelten sich rechtsextreme Demonstranten und Gegendemonstranten. Es kam zu Zusammenstößen.
Amerika und die Türkei nähern sich an im Kampf gegen die Terrormiliz „Islamischer Staat“. Die Nutzung türkischer Stützpunkte ist für Washington dabei von großer Bedeutung - vor allem für den Einsatz bewaffneter Drohnen.
Aus Sicht Ankaras sind der „Islamische Staat“ und die PKK gleichermaßen gefährlich. Eine Aussöhnung mit den Kurden im Land ist durch neue Gewalt in Gefahr.
Kampfflugzeuge über Syrien, Razzien im ganzen Land. Die türkische Regierung zeigt sich nach jahrelanger Untätigkeit entschlossen, gegen den „Islamischen Staat“ vorzugehen. Der finale Beweis steht aus.
Die Türkei hat den „Islamischen Staat“ lange geduldet. Doch nach den jüngsten Anschlägen geht Ankara in die Offensive. Kampfflugzeuge haben Stellungen der IS in Syrien beschossen. Im ganzen Land gibt es Razzien, mindestens 250 mutmaßliche Extremisten wurden festgenommen.
Das ehemalige Jugoslawien ist die Durchgangsroute aus Afrika. Und auch selbst ein Herkunftsort von armen desillusionierten Asylbewerbern. Was die Leute dort fort treibt.
Erst sah sie die Bilder aus dem Sindschar-Gebirge. Dann flog Gill Rosenberg eigens in den Nordirak, um gegen den IS zu kämpfen. In Israel wird die junge Frau nun als Heldin gefeiert.
Die Zahl der Übergriffe auf Asyl- und Flüchtlingsunterkünfte liegt nach sechs Monaten auf dem Niveau des Vorjahres. Das teilte das Bundesinnenministerium mit.
Nach dem Anschlag in der türkischen Grenzstadt Suruc hat Barack Obama mit dem türkischen Präsidenten, Recep Tayyip Erdogan, telefoniert. Bei dem Gespräch ging es offenbar um eine Vertiefung der Zusammenarbeit im Kampf gegen den IS.
Am Flughafen Bremen hat die Polizei einen mutmaßlichen Unterstützer des „Islamischen Staats“ festgenommen. Der junge Mann soll in Syrien für die Terrormiliz gekämpft haben.
Die Regierung in Madrid hat bestätigt, dass in Nordsyrien drei spanische Kriegsreporter vermisst werden. Die Journalisten verschwanden demnach bereits vor zehn Tagen in Aleppo.