„Jetzt müssen andere helfen“
Heute Vormittag begann der erste „Welthumanitätsgipfel“ in Istanbul. Gleichzeitig veröffentlichte der britische „Guardian“ einen Gastbeitrag des türkischen Präsidenten Erdogan zur Flüchtlingskrise und zur Lage in Syrien.
Heute Vormittag begann der erste „Welthumanitätsgipfel“ in Istanbul. Gleichzeitig veröffentlichte der britische „Guardian“ einen Gastbeitrag des türkischen Präsidenten Erdogan zur Flüchtlingskrise und zur Lage in Syrien.
Bei mehreren Explosionen in den vom Assad-Regime kontrollierten Küstengebiet Syriens sind Aktivisten zufolge mindestens 101 Menschen durch Autobomben getötet worden. Es soll sich um die verheerendsten Angriffe seit Beginn des Bürgerkriegs handeln.
In den Gefängnissen des syrischen Regimes sind Aktivisten zufolge seit 2011 mindestens 60.000 Menschen ums Leben gekommen – darunter auch Minderjährige. Das sollen interne Berichte des Assad Regimes beweisen.
Bei Tinder geht es nur um Äußerlichkeiten? Für Flüchtlinge kann genau das eine große Befreiung bedeuten. Der kalifornische Traum vom Internet, das allen die gleichen Chancen gibt, wurde für Said wahr.
Im Konflikt in Syrien will Russland nun gemeinsame Sache mit den Vereinigten Staaten machen – und die Al-Nusra-Front gemeinsam angreifen. Die Regierung in Washington weiß von nichts.
Al Qaida konzentriert sich immer stärker auf Syrien und hat dort erfahrene Veteranen zur Nusra-Front geschickt. Diese sollen das Fundament zur Schaffung eines Emirates legen.
Die Terrormiliz „Islamischer Staat“ verliert weiter an Boden. Angaben des Pentagon zufolge habe die Anti-IS-Koalition fast die Hälfe des IS-Gebiets im Irak zurückerobert. In Libyen will man mit Waffenlieferungen die Wende erreichen.
Mit ein paar Federstrichen zerstörten Briten und Franzosen vor hundert Jahren die Konfliktsicherungsmechanismen der Osmanen im Nahen Osten. Und legten damit den Grundstein für viele der Konflikte, die noch heute die Region und die Welt beschäftigen.
In anderen Landesteilen Syriens ist die Terrormiliz IS auf dem Rückzug. Doch in der ostsyrischen Stadt Deir Essor erzielt die Dschihadistenmiliz einen erschreckenden Erfolg.
Mustafa Badr al Din war eine Schlüsselfigur der libanesischen Hizbullah und leitete deren militärische Operationen in Syrien. Nun ist er dort von einer Bombe getötet worden. Wer steckt hinter dem Anschlag?
Amerika will nur wenige Flüchtlinge aus Syrien aufnehmen. Doch selbst das niedrige Ziel wird bislang nicht erreicht. Das Weiße Haus hat Erklärungen parat.
Einige Rückkehrer aus Irak und Syrien stellen eine potentielle Gefahr dar. Dagegen möchte Innenminister Beuth nun vorgehen. Salafisten aber die deutsche Staatsbürgerschaft abzuerkennen, ist nicht so einfach.
Bei einer Personenkontrolle soll ein Auto nicht stehen geblieben sein, berichtet eine slowakische Nachrichtenagentur. Das Fahrzeug wurde erst durch Schüsse der Polizei gestoppt – und dabei eine Frau getroffen.
Das Oberlandesgericht hat einen Islamisten aus Rüsselsheim zu fünf Jahren Haft verurteilt. Der Angeklagte gab an, die bei ihm gefundene Kalaschnikow und die Handgranaten seien „nur zur Verteidigung“ gedacht gewesen.
Laut einer Studie sind tausende aus Syrien und dem Irak geflohene Christen in deutschen Flüchtlingsheimen Gewalt und Drohungen ausgesetzt. Sicherheitspersonal und muslimische Flüchtlinge sollen für die Übergriffe verantwortlich sein.
Glückliches Ende: Drei vor fast einem Jahr verschwundene spanische Kriegsreporter kehren wohlbehalten zurück. Sie waren vermutlich einem Ableger von Al Qaida in die Hände gefallen.
In der nächsten Woche beginnt die Europäische Schriftstellerkonferenz. Ein Vorgespräch mit Frank-Walter Steinmeier und zwei Schriftstellerinnen über Europas Pflichten, Fallstricke der Sprache und Syriens Hoffnung.
Egal, wer die Luftangriffe auf das syrische Flüchtlingslager flog: Der Angriff mit etwa 30 Toten könnte als Kriegsverbrechen gelten, heißt es aus den Vereinten Nationen. Es gibt erste Anschuldigungen.
Bei der Attacke an der Grenze zur Türkei sterben mindestens 28 Menschen. Dagegen hält bislang die Feuerpause in Aleppo. Trotzdem steht die Glaubwürdigkeit von Russland und Amerika auf dem Spiel.
Nach eigenen Worten hat der Angeklagte in Syrien nur helfen wollen. Doch wie gerät er dabei auf abscheuliche Bilder? Und braucht man als Helfer eine Kalaschnikow? Der Prozess in Frankfurt soll eine Reihe interessanter Fragen klären.
Das türkische Militär hat mit Artillerie und Kampfdrohnen 60 IS-Kämpfer getötet. Dies dürfte die Friedensverhandlungen noch weiter erschweren.
Regierungstruppen seien es gewesen, die trotz Waffenruhe Dutzende Zivilisten im syrischen Aleppo töteten, sagt Amerikas Außenminister. Moskau müsse endlich mehr Druck auf das Regime machen.
Bei einem Luftangriff auf ein syrisches Krankenhaus in der Nähe von Aleppo sind 30 Menschen getötet und 50 verletzt worden. Die Friedensgespräche wurden aus Protest abgebrochen.
Die Vereinten Nationen schlagen Alarm: Amerika und Russland müssen eingreifen, sonst ist bald wieder überall Krieg in Syrien.
Auch Frauen wirbt der „Islamische Staat“ gezielt an, sagt die Islamforscherin Susanne Schröter. Im Interview spricht sie über das Kopftuch, Salafisten - und Wege aus der Radikalisierungsfalle.
Rund 640 000 Flüchtlinge aus Syrien leben in Jordanien. Die meisten würden das Land sofort verlassen, wenn sie könnten. Denn bei ihnen kommt kaum Hilfe an – trotz der finanziellen Versprechen der internationalen Gemeinschaft.
In Hannover soll er es bekannt geben: Bis zu 250 weitere amerikanische Soldaten sind im Gespräch. Ein Kampfeinsatz sei das nicht – Bodentruppen in Syrien wären für Obama ein „Fehler“.
Bundeskanzlerin Merkel trifft zu Gesprächen über die Flüchtlingskrise den türkischen Ministerpräsidenten Davutoglu. An der syrischen Grenze besucht sie ein Flüchtlingscamp – und wird freudig empfangen.
Die Vereinten Nationen mahnen angesichts der fragilen Waffenruhe in Syrien intensivere internationale Bemühungen an. Amerikas Präsident Obama setzt sich dafür ein, mit kontroversen Verbündeten Assads zu verhandeln.
Die neue Gewalt in Syrien hat die Oppositionsvertreter nun veranlasst, die Friedensgespräche in Genf zu verlassen. Nur über technische Fragen solle weiter gesprochen werden.
Im Gegenzug für die Rücknahme illegaler Migranten aus Griechenland sollen syrische Flüchtlinge aus der Türkei in die EU kommen – doch wie? Bislang war das umstritten, jetzt aber stehen die Verhandlungen offenbar kurz vor einer Einigung.
Die syrische Opposition will nicht mehr an Friedensgesprächen in Genf teilnehmen. Für UN-Vermittler De Mistura verkompliziert sich dadurch die Lage.
Die Waffenruhe in Syrien steht vor dem Aus. Wegen angeblicher Verstöße gegen die Waffenruhe sollen die Kämpfe gegen das Regime wieder aufgenommen werden.
Solange Europa mit Libyen einen gescheiterten Staat vor der Haustür hat, wird es seine Probleme nicht lösen können. Der Preis für eine strategische Fehlleistung ist hoch.
Die Baath-Partei des syrischen Präsidenten Assad hat nach Angaben der Wahlkommission 200 von 250 Sitzen im Parlament geholt. Die UN wollen das erwartete Ergebnis nicht anerkennen.
In Nordsyrien sind nach Angaben von Menschenrechtsaktivisten mindestens 30.000 Menschen auf der Flucht vor Gefechten zwischen syrischen Rebellen und der IS-Terrormiliz. Doch die Türkei will ihre Grenzen nicht öffnen.