Türkische Militäroffensive gegen Kurden hat begonnen
Die „Operation Olivenzweig“ hat begonnen: Die Türkei sieht die starke kurdische Präsenz in Nordsyrien schon lange als Gefahr. Doch der Angriff auf den amerikanischen Verbündeten ist risikoreich.
Die „Operation Olivenzweig“ hat begonnen: Die Türkei sieht die starke kurdische Präsenz in Nordsyrien schon lange als Gefahr. Doch der Angriff auf den amerikanischen Verbündeten ist risikoreich.
Seit Jahren kündigt Ankara ein Vorgehen gegen Afrin an. So eindeutig wie diesmal waren die Drohungen aber noch nie: Staatspräsident Erdogan will die Stationierung einer „Terrorarmee“ an der türkischen Grenze mit einem Gegenschlag verhindern.
Tagelang wurde sie angekündigt. Nun setzt Ankara Panzer in Bewegung. Kurs Richtung Süden.
In Berlin ist eine beunruhigende Entwicklung zu beobachten: Die Zahl der Salafisten hat sich in den vergangenen sechs Jahren beinahe verdreifacht. Zur großen Mehrheit gehören keine Flüchtlinge.
Eine mutige Initiative will der schweigenden Mehrheit des „grauen Syriens“ eine Stimme verleihen. Bisher obsiegt aber noch die Angst vor den Islamisten.
Vor Kurzem rief Moskau den Sieg in Syrien über die Terrormiliz „Islamischer Staat“ aus. Nun stellt sich die Frage, ob der Jubel etwas verfrüht war. Die Angriffe und Attacken auf Russlands Basen häufen sich.
Beim Besuch in Frankreich nennt der türkische Präsident Journalisten „Gärtner des Terrorismus“. Zugleich warnt Erdogan vor der „Falle der Islamophobie“. Macron erteilt seinem Gast derweil eine Absage.
Vor dem Start der Sondierungen verschärft die CSU noch einmal ihre Forderungen zur Flüchtlingspolitik. Die SPD zeigt sich befremdet – und hat klare Erwartungen an das Treffen zwischen Horst Seehofer und Viktor Orbán.
Die bedrohliche Feindschaft könnte eskalieren: Mit der Präsenz iranischer Militärberater in Syrien kann Iran dem Erzfeind Israel an dessen Grenzen gefährlich werden. Ein Gastbeitrag.
Damit Menschen, die etwa aus Syrien in Nachbarländer geflohen sind, auch dort ein Auskommen finden, zahlt die Bundesregierung Geld – fürs Müllsammeln oder Trümmerbeseitigen.
Offenbar geht der Anschlag in St. Petersburg am Mittwoch auf das Konto von Anhängern des „Islamischen Staates“. Putin hat derweil ein Gesetz für härtere Bestrafung von Terrorunterstützern unterzeichnet.
Eine Offensive gegen die von Washington unterstützten Kurden sei ein Fehler, sagt der amerikanische Verteidigungsminister Mattis. Der Ton zwischen Syrien und Amerika verschlechtert sich immer weiter.
Die Arbeit an den Außengrenzen der EU reicht den meisten Deutschen offenbar nicht aus. Einer Umfrage zufolge fühlen sich zwei Drittel von ihnen vor illegaler Einwanderung nicht sicher. Auch die Angst vor Terroranschlägen ist weiter immens.
Mehr als 20 schwere Anschläge mit Hunderten Toten gab es dieses Jahr schon in Kabul. Nun schmuggelt sich ein Selbstmordattentäter in eine akademische Veranstaltung. Es gibt Verbindungen zum Krieg in Syrien.
Fast 60 Prozent der Beschäftigten, die aus Asylstaaten stammen, arbeiten als qualifizierte Fachkraft. Ein Viertel davon kommt aus Syrien. Auffällig hoch ist auch der Anteil unter den Afghanen.
Russische U-Boote fahren wieder im Mittelmeer. Die Nato ist besorgt, sie kommt kaum noch hinterher. Wie konnte sich das Flottenverhältnis so entwickeln?
Mitarbeiter von Unternehmen und Banken im Rhein-Main-Gebiet fördern als Joblinge-Mentoren junge Geflüchtete. Das kommt auf beiden Seiten gut an.
Der britische Außenminister Boris Johnson bezeichnet sich in Moskau selbst als „russophil“. Zwar seien die Beziehungen des Kremls zum Westen nicht auf dem besten Niveau, aber man müsse einen Weg finden, voranzugehen.
Am Dienstag haben Houthi-Rebellen aus dem Jemen eine Rakete auf Riad abgefeuert. Der Außenminister Saudi-Arabiens macht Iran deshalb schwere Vorwürfe. Auch eine Entscheidung Donald Trumps bezeichnet Adel al Jubeir im F.A.Z.-Interview als unklug.
Russland, Türkei und Iran berufen Syriengespräche in Astana ein. Katalonien wählt neues Regionalparlament. Die Bieterfrist für Fluggesellschaft Niki endet heute.
Russland, Türkei und Iran berufen Syriengespräche in Astana ein. Katalonien wählt neues Regionalparlament. Die Bieterfrist für Fluggesellschaft Niki endet heute.
Ein Paar mit deutscher Staatsangehörigkeit ließ sich vor einem geistlichen Gericht in Syrien scheiden. Das Oberlandesgericht München erkannte die Scheidung an und berief sich auf eine EU-Verordnung. Doch die ist nicht entscheidend.
Die „Jahresbilanz der Pressefreiheit“ von „Reporter ohne Grenzen“ ist traurig: Mindestens 65 Journalisten und Medienmitarbeiter sind 2017 wegen ihrer Arbeit getötet worden, 326 Journalisten sind in Haft, 54 wurden entführt.
Rückkehrende Frauen aus dem IS-Gebiet müssen der Bundesanwaltschaft zufolge mit harten juristischen Bandagen rechnen. Dies soll auch für diejenigen gelten, die nicht in Syrien oder im Irak gekämpft haben.
Einwanderer aus muslimischen Ländern fallen in ganz Deutschland bei Protesten mit Antisemitismus auf. Doch wie weit sind solche Überzeugungen wirklich verbreitet?
Zum ersten Mal besucht Putin russische Soldaten in Syrien. Seine Botschaft ist klar: Wir haben den IS besiegt. Die Leistung des Westens verschweigt er.
Der Kremlchef hat zum ersten Mal seit Beginn des russischen Militäreinsatzes in Syrien die Luftwaffenbasis Hamaimim besucht – und sich dort mit dem syrischen Präsidenten Assad getroffen. Dabei machte Putin offenbar eine weitreichende Ankündigung.
Der IS hat 2014 in großen Teilen Syriens und des Iraks ein „Kalifat“ ausgerufen. Am Donnerstag erklärte Russland die Miliz in Syrien für besiegt. Nun meldet auch der irakische Ministerpräsident Erfolge im Kampf gegen die Dschihadisten.
Deutschland schiebt seit 2012 nicht mehr nach Syrien ab. Das soll vorerst so bleiben – bis die Bundesregierung die Sicherheitslage in dem Bürgerkriegsland neu bewertet hat.
Nach mehr als zwei Jahren hat Russland den Sieg über den „Islamischen Staat“ in Syrien erklärt. Das Land sei nun „vollständig befreit“, sagte ein Vertreter des Verteidigungsministeriums.
Bisher sprach die Regierung von Präsident Trump von 500 Soldaten im Syrien-Einsatz. Doch nun muss das Verteidigungsministerium die Angaben stark nach oben korrigieren.
Das israelische Militär hat eine Forschungseinrichtung und Warenhäuser bei Syriens Hauptstadt Damaskus bombardiert. Zeugen berichten von schweren Explosionen.
Noch seien nur wenige deutsche IS-Kämpfer zurückgekehrt, sagt Verfassungsschutzchef Maaßen. Es kämen jedoch Frauen und Kinder der Terroristen – und auch die könnten gefährlich sein.
Damit abgelehnte Asylbewerber das Land schneller verlassen, bietet die Bundesregierung ihnen eine Wohnkostenhilfe von bis zu 3000 Euro an. Der Plan von Unions-Innenministern zur Abschiebung von Syrern stößt auf Kritik in der eigenen Partei.
Wenn es in Syrien wieder sichere Regionen gibt, sollte man nicht anerkannte Flüchtlinge auch dorthin abschieben, fordern CDU und CSU. Aus Sachsen kommen noch mehr Forderungen.
Nach Angaben des Pentagons sind fast 26.000 Soldaten in Afghanistan, Syrien und im Irak im Einsatz. Das sind deutlich mehr, als die Regierung zuletzt bekannt gab. Grund ist wohl die Zählweise.