Fortschritt bei Syrien-Gesprächen
Monatelang war der politische Prozess im Bürgerkriegsland Syrien blockiert, jetzt kommt eine Einigung zustande: Zu Beginn des neuen Jahres soll zum ersten Mal der Verfassungsausschuss tagen.
Monatelang war der politische Prozess im Bürgerkriegsland Syrien blockiert, jetzt kommt eine Einigung zustande: Zu Beginn des neuen Jahres soll zum ersten Mal der Verfassungsausschuss tagen.
Gewalt und Repressionen gegen Journalisten haben zugenommen. Einem Bericht der Organisation „Reporter ohne Grenzen“ zufolge wurden in diesem Jahr 80 Journalisten getötet – 346 sitzen in Haft.
Die Polizei durchsucht die As-Sahaba-Moschee im Berliner Stadtteil Wedding. Der Imam wird verdächtigt, einen Dschihad-Kämpfer in Syrien finanziell unterstützt zu haben.
Früher war Ahmed Talha Rebellenkämpfer im Bürgerkrieg in Syrien. Doch dann verlor er bei den Kämpfen sein Augenlicht. Heute ist er nicht nur stolzer Familienvater, sondern auch Gründer einer Blinden-Organisation.
Neonazis, Schusswaffen, Crystal Meth: Ein Syrer wird in Torgau angeschossen und stirbt fast. Schuld daran wird er wohl selber sein.
Die Religionsfreiheit scheint Menschen immer unwichtiger zu sein, dabei nehmen schwerwiegende Verletzungen stark zu, wie eine Studie zeigt. Was wird zum Schutz der Gläubigen unternommen?
Sie machen mobil gegen kurdische Truppen. Die Vereinigten Staaten nennen den Plan „inakzeptabel“. Denn auch sie haben Soldaten in der Region.
Der muslimische Integrationsberater Neven Klepo betreut Asylbewerber in München. Im Interview spricht er über die schwierige Sexualaufklärung der Männer – und macht deutlich: Kultur ist kein Grund für unzivilisiertes Verhalten.
Die syrische Armee behauptet, ihre Stellungen seien beschossen worden. Die Raketen hätten aber nur Material getroffen. Die internationale Koalition weist den Vorwurf zurück. Ein ranghoher IS-Kommandeur sei Ziel der Aktion gewesen.
Die kurdischen Behörden im Norden des Bürgerkriegslandes Syrien haben 2016 einen eigenen Schulabschluss eingeführt. Doch der ist außerhalb des von ihnen kontrollierten Gebiets nicht offiziell anerkannt. Die Kinder müssen einen langen und beschwerlichen Schulweg auf sich nehmen.
Das Auswärtige Amt hat in seinem jüngsten Lagebericht ein düsteres Bild von der Situation in Syrien gezeichnet. Auch die Innenminister sprechen sich nun gegen Abschiebungen dorthin aus.
Diplomatie ist langwierig, Erfolge stellen sich nur allmählich ein - wenn überhaupt. Warum sie trotzdem vor anderen Methoden vorzuziehen ist, liest man hier.
Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte berichtet von erbitterten Kämpfen zwischen der Dschihadistenmiliz IS und den Syrischen Demokratischen Kräften. Unter den Toten sollen auch Zivilisten und Kinder sein.
Der CSU-Landesgruppenchef widerspricht dem Bundesinnenminister und will straffällige Syrer trotz der schlechten Sicherheitslage in ihrer Heimat zurückführen lassen. Insgesamt ist die Zahl der Abschiebungen rückläufig.
Sollen kriminelle Syrer in ihr Heimatland ausgeflogen werden? Vor der Entscheidung der Innenminister gehen die Meinungen dazu auseinander.
Horst Seehofer hat die Rückkehr syrischer Flüchtlinge in ihre Heimat „kategorisch“ ausgeschlossen. Dass sie schwierig bleiben wird, hat mit dem menschenverachtenden Regime vor Ort zu tun – und mit der deutschen Bürokratie.
Der Bundesinnenminister hält einen Bericht des Auswärtigen Amtes zur Lage in Syrien für „plausibel“, nach dem momentan keine Region des Landes sicher sei. Auch straffällige Asylbewerber würden daher nicht dorthin abgeschoben.
Die kurdischen Einheiten sollen sich auf ihren Kampf gegen die Islamistenmiliz „Islamischer Staat“ konzentrieren, sagt der amerikanische Verteidigungsminister. Ankara habe der Einrichtung der Posten zugestimmt.
Umgangsformen sind im Beruf wichtig, aber von Land zu Land unterschiedlich. In Seminaren lernen Flüchtlinge, was hier wichtig ist und dass nicht alles strenger ist
Das Auswärtige Amt zeichnet in einem mehreren Medien vorliegenden Lagebericht ein verheerendes Bild der Sicherheitslage in Syrien – und warnt eindringlich vor den Gefahren für Rückkehrer.
In Syrien tobt ein blutiger Bürgerkrieg. Doch angesichts der Lage in Deutschland, schließt Innenminister Seehofer Abschiebungen in das Land nicht mehr aus. Mit dieser Meinung ist er nicht allein.
Es gehe dem bayerischen Innenminister bei seiner Forderung nicht um integrierte Flüchtlinge, sondern um Menschen, die ein Sicherheitsrisiko für Deutschland seien. Wer Straftaten begehe, könne nicht mit Schutz rechnen, so Herrmann.
Die Bundeswehr verfügt mit dem Eurofighter über eines der modernsten Kampfflugzeuge der Welt. Eigentlich. Denn einen russischen Angriff auf das Baltikum könnte Deutschland mit den Flugzeugen nicht abwehren.
Alle reden über Integration. Zehn Frauen aus Syrien, Iran und Afghanistan reden lieber über Farben, Schnittmuster – und Freiheit.
Obwohl es keine Landverbindung in andere EU-Staaten gibt, landen immer mehr Migranten auf Zypern. Die Regierung in Nikosia schlägt in Brüssel Alarm, fordert von der EU aber vor allem finanzielle Unterstützung für zwei andere Staaten.
Das Bamf hat Konsequenzen aus der Flüchtlingskrise gezogen: Jüngst eingesetzte Technologien, etwa zur Erkennung arabischer Dialekte, bringen erste Erfolge – das sorgt auch im Ausland für Aufsehen.
Ein Mann aus Hessen soll in Syrien für die Terrormiliz Islamischer Staat gekämpft haben. Nun droht wird vor dem Oberlandesgericht der Prozess gemacht.
Nach Baden-Württembergs Innenminister Strobl plädiert auch der innenpolitische Sprecher der Unionsfraktion dafür, Schwerstkriminelle nach Syrien abschieben zu können. Der Abschiebestopp müsse nach der Gruppenvergewaltigung in Freiburg überprüft werden.
Zwischen Syrien und Jordanien leben Zehntausende Menschen unter katastrophalen Bedingungen. Die Bedingungen im Lager Rukban sind katastrophal.
Nicht nur in der syrischen Provinz Idlib ist die Lage fragil. Die Türkei greift erneut kurdische Truppen in Syrien an. Die treffen eine Entscheidung – und beunruhigen damit die Vereinigten Staaten.
Vor wenigen Wochen kündigte Staffan de Mistura seinen Rücktritt als UN-Sondergesandter im Syrienkonflikt an. Sein Nachfolger hat eine schwere Aufgabe übernommen.
Die Türkei will mit politischen und militärischen Mitteln in Nordsyrien ihren Einfluss ausbauen und greift Stellungen der syrischen Kurden an. Dabei testet sie die Entschlossenheit Amerikas.
Laut dem türkischen Präsidenten sind die Pläne für Offensive gegen Kurden „abgeschlossen“. Dabei wolle man auch östlich des Flusses Euphrat angreifen – dort sind amerikanische Truppen ein Bündnis mit der YPG eingegangen.
Laut dem syrischen Außenminister setzt die Türkei die Entwaffnung islamistischer Milizen nicht um. Die Türkei und Russland wiesen die Vorwürfe zurück. Dennoch verlaufe laut Russland nicht alles wie geplant.
Das Militär der Türkei hat offenbar Stellung der Kurdenmiliz YPG bombardiert. Die kurdischen Volksverteidigungseinheiten werden im Krieg in Syrien von den Vereinigten Staaten unterstützt.
Seit mehr als sieben Jahren herrscht in Syrien Bürgerkrieg. Die Türkei, Russland, Frankreich und Deutschland wollen den Friedensgesprächen wieder Leben einhauchen. Zum Ende halten die vier Staatschefs sogar Händchen.