Immer noch Hegemon
Für den erzrealistischen Politikwissenschaftler Stephen Walt setzt Donald Trump nur die aggressive Außenpolitik seiner Vorgänger fort. Doch diese Strategie sei gescheitert. Walt vertritt ein Gegenkonzept.
Für den erzrealistischen Politikwissenschaftler Stephen Walt setzt Donald Trump nur die aggressive Außenpolitik seiner Vorgänger fort. Doch diese Strategie sei gescheitert. Walt vertritt ein Gegenkonzept.
In Frankreich ist ein Streit um 130 französische IS-Kämpfer entbrannt, die aus Syrien zurückkehren sollen. Besonders eine Gruppe unter ihnen gilt als großes Problem.
Die meisten der illegal Eingereisten kamen aus Afghanistan, Nigeria, dem Irak, Syrien und der Türkei. Die Kontrollen könnten sich wegen eines Gerichtsurteils künftig anders gestalten.
In Essen müssen sich mehrere Syrer vor Gericht verantworten, die versucht haben sollen, einen Landsmann zu skalpieren und zu töten. Das Opfer hatte ein Liebesverhältnis mit einer zu der Großfamilie gehörenden jungen Frau.
Es ist selten, dass Israels Armee offen eingesteht, im Nachbarland Syrien gezielt iranische Einheiten ins Visier zu nehmen. Auch in dieser Nacht trafen wieder Raketen Damaskus.
Der Abzug amerikanischer Truppen aus Syrien hat begonnen, doch der IS scheint dort nicht besiegt: Die Terrormiliz reklamiert einen Anschlag in Manbidsch für sich. Unter den Opfern sind Amerikaner.
In Sudan tauchen mutmaßlich russische Söldner auf. Die sind inzwischen in vielen afrikanischen Ländern unterwegs. Es geht um Macht – und um viel Geld.
Seit der Ankündigung des Abzugs der amerikanischen Truppen aus Syrien gibt es Sorge vor einem dadurch entstehenden Sicherheitsvakuum im Norden und im Osten Syriens. Amerika unterstützt in Nordsyrien die Kurdenmiliz YPG im Kampf gegen die Extremistenmiliz Islamischer Staat.
Der amerikanische Präsident richtet eine scharfe Warnung an die Türkei, sollte diese die syrischen Kurden angreifen. Ankara reagiert unbeeindruckt: Es gebe keinen Unterschied zwischen Kurdenmilizen und dem IS, sagt ein Präsidentensprecher.
Stefan Zweig sah im Ende des Ersten Weltkriegs „die größte moralische Möglichkeit der Geschichte“. Dass sie verspielt wurde, hat Folgen bis in die Gegenwart.
Die 37 Jahre alte Tulsi Gabbard hat ihre Kandidatur für die nächste Präsidentenwahl angekündigt. Sie könnte das jüngste Staatsoberhaupt Amerikas werden. Ihr Treffen mit Syriens Machthaber Assad machte sie 2017 bekannt – und brachte ihr viel Kritik ein.
Trumps Entscheidung zum Rückzug aus Syrien hat auch für westliche Verbündete Folgen. Denn nicht nur Washington kämpft in dem Land mit Soldaten und Spezialkräften gegen den IS.
Als Fußball-Nationaltrainer von Syrien hatte Bernd Stange eine besondere Mission. Doch beim Asien-Cup läuft es gar nicht rund. Noch vor dem Spiel gegen Australien wird der Deutsche entlassen.
Eine Islamistenallianz hat die syrische Provinz Idlib unter ihre Kontrolle gebracht. Für die Bewohner bedeutet das weniger Hilfe – und womöglich neue Luftangriffe Assads.
Amerika wird erst mal nicht aus Syrien abziehen. Über die Abfuhr, die sich Trumps Sicherheitsberater bei Erdogan geholt hat, freut sich vor allem Moskau.
Der mutmaßliche IS-Kämpfer soll 31 Jahre alt sein. Außerdem sollen unter den Gefangenen ein Amerikaner und viele Männer aus der ehemaligen Sowjetunion sein.
Den Wunsch des amerikanischen Sicherheitsberaters, die Türkei solle die syrischen Kurden respektieren, könne er nicht „schlucken oder akzeptieren“, sagte der türkische Präsident.
Kurz vor dem Besuch des amerikanischen Sicherheitsberaters John Bolton drängt der türkische Präsident auf Einfluss bei der Befriedung Syriens. Nur die Türkei könne gleichzeitig mit Russland und Amerika kooperieren.
Der Abzug der Amerikaner aus Syrien könnte länger dauern als bislang angenommen. Sicherheitsberater John Bolton richtet eine Mahnung an Ankara.
Einigen sich das Regime und die Kurden, wäre das ein Schub für den politischen Prozess im Bürgerkriegsland. Viel hängt dabei vom Verhalten Russlands ab.
Ein Trainer, der zu Abenteuern bereit ist: Bernd Stange ist Betreuer des syrischen Teams. Trotz der Kriegswirren hat der frühere Bundesliga- und DDR-Nationalcoach bei der Asienmeisterschaft ein klares Ziel.
Um einen Rückzug zu rechtfertigen, schreibt Amerikas Präsident die Geschichte der sowjetischen Afghanistan-Invasion um. Und verkündet, dass sich Iran gern in Syrien austoben dürfe.
Die Provinz Idlib ist die letzte Rebellenhochburg in Syrien. Moderate und radikale Islamisten geraten dort immer wieder aneinander – nun erreicht die Gewalt einen neuen Höhepunkt.
Bald könnten mehr Menschen aus Venezuela geflohen sein als aus dem Bürgerkriegsland Syrien. Kritiker werfen dem sozialistischen Regime die systematische Zerstörung des Landes vor.
Im Syrien-Konflikt sind Machthaber Assad und Russland die Gewinner der letzten zwei Wochen. Der Verlierer ist die Türkei. Doch das kann sich schnell ändern, wie die vergangenen Jahre gezeigt haben.
Die amerikanischen Truppen sollen zwar nur noch langsam aus Syrien abgezogen werden. Doch die Kurden gehen trotzdem besorgt ins neue Jahr – auch, weil die Türkei nicht nur die Milizen angreift, sagt der Außenbeauftragte der Region Rojava im Gespräch.
Kriege in Syrien und Afghanistan, ein unberechenbarer Präsident in Amerika, Russlands Machtstreben und der islamistische Terror: Fünf Gefahren, die Deutschland 2019 betreffen werden.
Nach Trumps Abzugsankündigung hat sich das Kriegsgeschehen in Syrien schneller verändert, als Erdogan planen kann. Die Kurden haben mit einem Schwenk reagiert, der keine Überraschung ist.
Der Republikaner Lindsey Graham rechnet nach einem Gespräch mit Präsident Donald Trump mit einem verlangsamten Rückzug aus Syrien. Er gehe davon aus, dass Amerika erst ab einem bestimmten Zeitpunkt abziehe.
Nach dem geplanten Abzug der amerikanischen Truppen werden in Nordsyrien vor allem kurdische Milizen zurückbleiben – die der Türkei ein Dorn im Auge sind. Merkel will Erdogan von einer Offensive gegen die Milizen abhalten.
Amerikas Präsident hat die beiden bislang wichtigsten außenpolitischen Entscheidungen seiner Amtszeit getroffen. Er wird an den Folgen der Truppenabzüge aus Syrien und Afghanistan gemessen werden.
Die syrischen Kurden wappnen sich für einen weiteren türkischen Vorstoß – und rufen Assads Truppen zur Hilfe. Nun steht die Türkei plötzlich einem anderen mächtigen Gegner gegenüber: Russland.
Syrien, die Ukraine und ein drohendes Wettrüsten: Das Verhältnis zwischen Moskau und Washington ist denkbar schlecht. Das soll sich ändern – heißt es aus dem Kreml.
Amerikas Abzug verschiebt die Balance im Bürgerkriegsland Syrien. Deshalb wollen Russland und die Türkei ihre Zusammenarbeit verstärken – auch wenn sie in dem Konflikt auf unterschiedlichen Seiten stehen.
Türkische und Russische Regierungsvertreter haben am Sonntag in Moskau die Lage in Syrien besprochen. Die Vereinigten Staaten hatten Mitte Dezember den Abzug ihrer Soldaten aus der Region angekündigt.
Dem IS-Terrorstaat im Irak haben auch Frauen aus Deutschland gedient. Eine 27-Jährige soll am qualvollen Tod eines kleinen Mädchens beteiligt gewesen sein. Die Bundesanwaltschaft hat Mordanklage erhoben.