Deutscher zeigt Militärgeheimdienst in Syrien an
Vor zwei Jahren ist Martin Lautwein in Syrien freigelassen worden. „Es geht darum, die Menschen mit allen Mitteln zu brechen", sagt er über seine Erfahrung im Gefängnis – und spricht von Folter.
Vor zwei Jahren ist Martin Lautwein in Syrien freigelassen worden. „Es geht darum, die Menschen mit allen Mitteln zu brechen", sagt er über seine Erfahrung im Gefängnis – und spricht von Folter.
Nach dem Terroranschlag von Wien schieben sich die Sicherheitsbehörden und die Justiz gegenseitig die Schuld zu. Eine Kommission soll nun klären, warum der Täter nicht früher aus dem Verkehr gezogen wurde.
Patenschaften erleichtern Flüchtlingen, sich zurechtzufinden. Vor den Toren Stuttgarts kümmert sich Sarah Naaseh darum, dass es auch menschlich passt.
Der islamistisch motivierte Attentäter von Wien hat Wurzeln in Nordmazedonien. Der auf dem Balkan praktizierte Islam gilt traditionell als liberal. Doch eine Minderheit meist junger Männer hat sich stark radikalisiert.
Moskau will nach der Präsidentenwahl in Amerika über die Rückkehr von Millionen geflüchteter Menschen nach Syrien reden. Mit einer solchen Flüchtlingskonferenz verfolgt der Kreml bloß seine Machtinteressen.
Der „Islamische Staat“ wurde niemals vollständig besiegt. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann seine Kämpfer aus dem Nahen Osten wieder in Europa zuschlagen.
Anschläge wie in Dresden zeigen: Die Terrorgefahr ist in Deutschland weiter akut. Die Szene sei fragmentiert und in ihren Rekrutierungsmöglichkeiten beschränkt, heißt es bei den Sicherheitsbehörden.
Wie der russische Angriff auf Idlib in Syrien mit dem Krieg in Nagornyj Karabach zusammenhängt – und was das über das schwierige Verhältnis zwischen Moskau und Ankara aussagt.
Es ist der bisher wohl schwerste Bruch der vereinbarten Waffenruhe in Idlib: Bei russischen Luftangriffen auf ein Ausbildungslager sollen Dutzende mit der Türkei verbündete Rebellen getötet worden sein.
Der Vorsitzende der CSU-Bundestagsgruppe, Dobrindt, hat Außenminister Maas aufgefordert, Abschiebungen syrischer Gewalttäter schnell zu ermöglichen. Anlass war ein mutmaßlich islamistisches Attentat in Dresden.
Ein polizeibekannter islamistischer Gefährder konnte kurz nach seiner Haftentlassung mutmaßlich einen Menschen töten. Dass er das Land verlassen sollte, stand schon seit Monaten fest. Doch Abschiebungen nach Syrien sind derzeit ausgesetzt – auch für Straftäter.
Nach dem Angriff auf zwei Männer aus Nordrhein-Westfalen am 4. Oktober wurde Haftbefehl gegen einen 20 Jahre alten Mann aus Syrien erlassen. Der Generalbundesanwalt übernimmt die Ermittlungen.
Als Kind ist Ronya Othmann jedes Jahr in den Norden Syriens geflogen, um bei ihren jesidischen Großeltern den Sommer zu verbringen. In ihrem ersten Roman ist es ein Mädchen aus München, dem es so geht. Ein Interview.
Irak, Syrien, Libyen, Aserbaidschan, Mittelmeer: Die vielen Fronten der Türkei dienen dem Machterhalt des Präsidenten. Er stemmt sich damit gegen die Müdigkeit seiner Wähler.
In Koblenz läuft ein Prozess wegen Verbrechen in einem Gefängnis in Damaskus. Das ermöglicht das Weltrechtsprinzip. Für viele Exilanten ist es erst der Anfang.
Der syrischen Bevölkerung geht es immer schlechter: viele Corona-Tote, für viele Bürger gibt es zu wenig Essen. Der Westen will dauerhaft helfen. Profitiert davon der Machthaber des Landes?
Die Niederlande wollen das Regime Assad für Verstöße gegen die Anti-Folter-Konvention der UN verantwortlich machen. Es wäre das erste Mal, dass der syrische Staat sich für Verbrechen verantworten muss.
Das EU-Türkei-Abkommen sollte das Geschäftsmodell der Schleuser zerschlagen und den Migranten eine Alternative bieten. Doch der Deal funktionierte nicht. Er war von Beginn an nur Theorie.
Alles sei bereit gewesen, Syriens Machthaber zu töten, brüstet sich Donald Trump. Doch der damalige Verteidigungsminister Mattis sei dagegen gewesen. Ursprünglich hatte Trump solche Pläne abgestritten.
Ronya Othmann, bekannt durch scharfsinnige politische Kolumnen, hat ihren ersten Roman geschrieben: „Die Sommer“ erzählt eindrucksvoll von einer Annäherung an die eigene jesidische Familiengeschichte.
Forscher prognostizieren, dass im Jahr 2050 der Lebensraum von mehr als einer Milliarde Menschen bedroht sein könnte. Klimawandel, Konflikte und Unruhen könnten etliche dieser Menschen zur Flucht drängen.
Mahfouz Istanbouli kam 2015 über die Balkan-Route aus Syrien. Mit Sarah Connor hat er Deutsch gelernt. Jetzt geht er bei der Bank in die Lehre.
Es gehe um „eine Justiz zur Wahrheitsfindung“, sagt die Verteidigerin eines der am schwersten belasteten Angeklagten. Eine Anwältin der Zivilkläger nennt den Antrag „unanständig“. Und Präsident Macron verteidigt den Nachdruck der Mohammed-Karikaturen.
Fünf Jahre ist es her, da machte der Syrer Anas Modamani ein Selfie mit Angela Merkel – und wurde schlagartig berühmt. Wie ist es ihm seither in Deutschland ergangen? Im Interview spricht er über Heimat, Politik und seine Leidenschaft für Fotos.
Der russische Dissident Aleksej Nawalnyj hat sich mit mächtigen Leuten angelegt. Einer sticht hervor: ein Buffet-Lieferant aus Sankt Petersburg. Im Westen hält man ihn für den Chef einer Söldnerarmee.
Ein ehemaliges Mitglied des sogenannten „Islamischen Staates“ ist zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden. Das Gericht sah als erwiesen an, dass die Frau den Terroristen abgeschworen habe. Die Generalstaatsanwaltschaft sieht das anders.
Früher galt die Unterkunft in Frankfurt-Bonames als vorbildlich. Seit einer Debatte um Kochplatten wird jedoch Kritik an den Lebensumständen der Geflüchteten laut. Ein Besuch.
Im Libanon kreuzen sich die Interessen von Staaten und Potentaten, die der EU nichts Gutes wollen. Europa muss dem Land darum nicht nur aus Mitgefühl, sondern auch aus Eigeninteresse helfen.
Wegen der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung im Ausland ist eine Frau in Frankfurt festgenommen worden. Sie hatte sich in Syrien offenbar dem Islamischen Staat angeschlossen und ihre Kinder gemäß der IS-Ideologie erzogen.
Das israelische Militär hat eigenen Angaben zufolge Militärstützpunkte der syrischen Armee angegriffen. Es sei nur Sachschaden angerichtet worden.
Laut Regierungsangaben wurden 2020 bislang Lieferungen im Wert von 22,8 Millionen Euro genehmigt. Die sind mittlerweile auch wegen des türkischen Engagements in Libyen umstritten.
An der Grenze zu Syrien hat das israelische Militär nach eigenen Angaben einen Sprengstoffanschlag vereitelt. Nach Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen griff die Armee zudem Ziele in dem Palästinensergebiet an.
China engagiert sich immer stärker in Iran und baut damit seinen Einfluss im Nahen Osten aus. Das setzt die Golfstaaten unter Druck, allen voran Saudi-Arabien.
Immer wieder eskaliert die Lage an der libanesisch-israelischen Grenze. Aber eigentlich haben weder Israel noch die Hizbullah Interesse an einem Krieg. Netanjahu warnt die Miliz: Sie spiele mit dem Feuer.
Laut der israelischen Armee wurden die Golanhöhen von syrischer Seite aus beschossen. Die Streitkräfte reagieren mit Angriffen auf einen Beobachtungsposten und Geheimdiensteinrichtungen.
Die Partei des syrischen Machthabers Baschar al Assad hat die Mehrheit im Parlament gewonnen. Die Opposition spricht von einem „Theaterspiel“.