Welthungerhilfe warnt vor Katastrophe in Syrien
60 Prozent der Syrer haben zu wenig zu essen. Nun droht sich die Hungerkrise im bürgerkriegsgezeichneten Land durch eine monatelange Dürre weiter zuzuspitzen.
60 Prozent der Syrer haben zu wenig zu essen. Nun droht sich die Hungerkrise im bürgerkriegsgezeichneten Land durch eine monatelange Dürre weiter zuzuspitzen.
Das Oberlandesgericht Düsseldorf hat Sarah O. zu sechseinhalb Jahren Haft verurteilt. Sie hatte sich als Minderjährige der Terrorvereinigung „Islamischer Staat“ angeschlossen und in Syrien Jesidinnen als Sklavinnen gehalten.
War der Sieg des Islams im Nahen Osten ein Kulturbruch? Die ältere Geschichtswissenschaft behauptet es. Die jordanische Ruinenstadt Gerasa zeigt das Gegenteil. Eine Besichtigung als Auftakt zu einer Serie über Orte der Archäologie.
Nach einem Vier-Augen-Gespräch mit dem türkischen Präsidenten Erdogan am Rande des NATO-Gipfels hegt Frankreichs Präsident Emmanuel Macron Hoffnung auf eine verbesserte Zusammenarbeit.
Im Norden Syriens herrscht die Türkei über vier Gebiete mit einer Bevölkerung von vier Millionen Menschen. Neue Flüchtlingsströme, etwa aus Idlib, sollen vor allem dorthin gelenkt werden.
Erst kamen die Rückkehrer, dann die IS-Frauen. Rhein-Main ist laut den Staatsanwälten ein Hotspot für Gefährder. Wie die Frankfurter Generalstaatsanwaltschaft gegen mutmaßliche Islamisten ermittelt.
Sieben Flüchtlinge schafften es mit deutscher Unterstützung in die Mannschaft, darunter Schwimmerin Yusra Mardini. Bei der Eröffnungsfeier wird das Team an zweiter Stelle ins Olympiastadion einlaufen.
Familienbusiness im Stil der Mafia: In Syrien wurde wieder gewählt. Doch das, was Assad veranstaltete, glich einem Theaterstück, in dem jeder seine Rolle zu spielen hatte.
Sie ist Christin, er Muslim. Na und?, dachten sich Katharina Mergelt und Yvonne Akgül, als sie sich in ihre späteren Partner verliebten. Doch dann stellten sich ihre Familien quer.
Syrien ist noch lange nicht befriedet, denn das Regime lehnt eine Aussöhnung mit Andersdenkenden ab. Unter diesen Bedingungen kehrt jedoch niemand freiwillig ins Land zurück.
Der autoritäre Staatschef setzte sich gegen zwei Zählkandidaten durch. In dem Bürgerkriegsland konnte nur in einigen Regionen gewählt werden. Die Opposition spricht von einer „Farce“.
Machthaber Baschar al-Assad verlangt den Syrern eine Demonstration des Gehorsams ab. Westliche Diplomaten sprechen von einer „Theaterveranstaltung“. In der Bevölkerung macht sich Apathie breit.
Trotz heftiger Kritik aus aller Welt hält Belarus den Oppositionellen Protassewitsch weiter gefangen, Wladimir Putin nimmt eine Einladung Joe Bidens an und Deutschland bereitet sich auf Cyberangriffe vor. Der F.A.Z.-Newsletter.
Wie weit darf Toleranz gehen und wo endet sie? Ein Psychologe und sein Team geben ein Seminar zur Extremismus-Prävention in einer zehnten Klasse. Die Diskussion zeigt, wie schmal der Grat zwischen Empathie, Entrüstung und Aufklärung ist.
Antisemiten sind immer die anderen. Rechte, linke, bürgerliche, migrantische und deutsche Antisemiten werfen sich gegenseitig vor, die wahren Antisemiten zu sein.
Zwar liegt „ungeklärt“ mit 4535 Fällen auf Platz vier der Herkunftsländer bei Asylanträgen. Doch in den meisten Fällen betrifft das Kurden oder Palästinenser und stellt für die Behörden kein Problem dar.
Mit den Folgen des Bürgerkriegs hat Deutschland zu kämpfen. Zu dessen Beilegung wollte und will Berlin nichts tun.
Israelische Truppen töten bei Konfrontationen mindestens elf Menschen im Westjordanland. Aus dem Gazastreifen, aber auch aus Syrien und dem Libanon werden Raketen abgefeuert – insgesamt schon mehr als 2000.
Um doch noch die Qualifikation zur Fußball-WM in Qatar zu schaffen, hat Chinas Nationaltrainer drei eingebürgerte Brasilianer und zwei Engländer ins Aufgebot berufen. Die Chancen stehen dennoch nicht gut.
Eine Studie über eine Institution, von der zu viele zu viel erwarten.
Saudi-Arabien schickt eine Delegation nach Syrien. Die Wiederannäherung arabischer Länder an Baschar al-Assad bahnt sich seit längerem an – auch weil sie das Feld nicht anderen Akteuren überlassen wollen.
Die dänische Regierung stuft Teile Syriens als sicher genug ein, dass Flüchtlinge zurückkehren können. Die Fachleute, auf deren Aussagen sie ihre Entscheidung stützt, widersprechen vehement.
Aktivisten melden den Tod mehrerer Menschen im Mittelmeer, nahe der Hafenstadt Banijas. Vorausgegangen sein soll der Angriff eines unbemannten Luftfahrzeugs.
Ziel sei ein Stützpunkt von „Terroristen“ nordöstlich der Stadt Palmyra gewesen, teilte das russische Verteidigungsministerium mit. In dem zehn Jahre währenden Krieg in Syrien sind nach letzter Zählung 387.000 Menschen gestorben.
Vor dem Oberlandesgericht muss sich ein Syrer verantworten. Er soll im Oktober zwei Touristen angegriffen haben, die sich an den Händen hielten. Der Angeklagte macht keine Angaben – dafür berichtet der Gutachter.
Das Königreich Jordanien feiert hundert Jahre Bestehen – mitten in der Krise um den entmachteten Kronprinzen. Seine Geburt verdankt der für den Westen wichtige Wüstenstaat einem weltberühmten Briten.
Für das syrische Regime ist der Drogenschmuggel zu einer wichtigen Einnahmequelle geworden. Nachbarländer sind alarmiert, und auch in der Bevölkerung regt sich Unmut.
Peter Altmaier streitet mit Arbeitgebern weiter über eine Testpflicht für Mitarbeiter. Bei den Grünen herrscht Aufbruchstimmung. Und auch Geimpfte dürfen hoffen. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Auf Krieg, Flucht und Asylverfahren folgt für syrische Paare nicht selten die Scheidung. Denn das Leben im neuen Land verändert sie. Zwei Frauen aus Aleppo haben diese Erfahrung gemacht.
Houellebecq’sche Wendung inklusive: Die Autorin Malu Halasa macht in ihrem Roman „Mutter aller Schweine“ aus dem Syrien-Konflikt eine böse Groteske.
Der Westen muss den Syrern helfen, darf sich aber nicht an das Regime annähern. Sonst folgt auf Straflosigkeit eine schleichende Anerkennung.
Seit zehn Jahren herrscht Krieg in Syrien, und die Kämpfe ziehen nicht nur die Bevölkerung in Mitleidenschaft, sondern auch die zahlreichen antiken Kulturgüter. Allein in der antiken Stätte Palmyra wurden zehntausende Artefakte zerstört.
Deutschland hat bei der Geberkonferenz in Brüssel die größte Summe seit vier Jahren zugesagt. Gleichzeitig fand Heiko Maas klare Worte und forderte einen „echten politischen Prozess“.
Die Bundesregierung hat bei der internationalen Geberkonferenz für Syrien weitere knapp 1,74 Milliarden Euro für Bürgerkriegsflüchtlinge zugesagt. „Die syrische Tragödie darf nicht noch weitere zehn Jahre andauern“, sagte Außenminister Heiko Maas (SPD) in einer Videobotschaft.
In Frankreich wird die Corona-Situation immer dramatischer, die Dax-Manager haben ihre Einkommen offengelegt und Hape Kerkeling kehrt zurück ins Fernsehen. Der Newsletter für Deutschland.