Berlin liefert Schutzwesten
Vor dem G-8-Gipfel bemüht sich die Bundesregierung um ein Signal der Unterstützung für die syrischen Aufständischen. Paris will den Rebellen Waffen schicken.
Vor dem G-8-Gipfel bemüht sich die Bundesregierung um ein Signal der Unterstützung für die syrischen Aufständischen. Paris will den Rebellen Waffen schicken.
Mehrere hundert Schutzwesten und eine nicht benannte Zahl von medizinischen Notfallpaketen sollen in Kürze an syrische Aufständische geliefert werden. Deutschland wolle den Zusammenhalt der Opposition stärken, sagte Außenminister Westerwelle der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.
Ein Sprecher des Auswärtigen Amts hatte zuvor gesagt, die Regierung werde im engen Austausch mit ihren Partnern darüber beraten, „was getan werden kann, um die
rüb./M.L./job./sat. WASHINGTON/MOSKAU/LONDON/BERLIN, 14. Juni. Nach der Kehrtwende in der amerikanischen Syrien-Politik wird der amerikanische ...
Am Montag trifft sich die G8 im nordirischen Enniskillen. Mit Syrien ist ein Thema gefunden, aber die Relevanz des Gipfels bleibt umstritten. Die Proteste werden jedoch wohl schwächer ausfallen als zuletzt.
Washington will Kleinwaffen an Syriens Rebellen liefern. Die Entscheidung folgt der Entwicklung auf dem „Schlachtfeld“. Wie eine Strategie sieht sie nicht aus.
Die amerikanische Regierung hat keine Zweifel mehr, dass Assads Regime tödliche Kampfstoffe verwendet hat. Jetzt sollen die Rebellen aufgerüstet werden. Moskau ist „nicht überzeugt“, Berlin verfügt über keine Erkenntnisse.
rüb./hcr./mrb. WASHINGTON/JERUSALEM/kairo, 13. Juni. Die Zahl der Todesopfer im Syrien-Konflikt ist nach Schätzungen der UN auf mehr als 93000 Menschen ...
Wien zieht seine Soldaten vom Golan ab, Israel ist enttäuscht. Österreich befindet sich im Wahlkampf. Aber auch der EU-Beschluss zum Waffenembargo gegen Syrien hatte den Einsatz komplizierter gemacht.
Im syrischen Bürgerkrieg setzen beide Seiten Kindersoldaten ein. Das steht in einem UN-Bericht. Den Streitkräften wird vorgeworfen, auch 14-Jährige zu foltern, um Informationen zu erhalten.
Die frühere Hauptstadt ist ein Tummelplatz für Salafisten. Einige von ihnen ziehen in den Dschihad, andere planen Anschläge in Deutschland oder rufen zum Mord auf.
Qusair ist verwüstet. Als Assads Armee und die Hizbullah den Grenzort einnahmen, zerstörten Islamisten die Häuser. Von der Revolution wollen die wenigen Rückkehrer nichts mehr wissen.
Her./rüb./mrb. DAMASKUS/WASHINGTON/KAIRO, 11. Juni. Während Gegner des syrischen Präsidenten Baschar al Assad am Dienstag einen Doppelanschlag in der ...
Vor der Passbehörde in Damaskus haben die Rebellen einen Doppelanschlag verübt. Mindestens 14 Menschen wurden getötet. Washington berät derweil intensiv über seine Syrien-Politik.
Ein Fernsehteam des SWR ist bei Dreharbeiten vor der Tauhid-Moschee in Offenbach von einer Gruppe junger Muslime angegriffen worden. Drei SWR-Mitarbeiter wurden verletzt. Sie wollten überprüfen, ob sich Gemeindemitglieder auf einen Kampfeinsatz in Syrien vorbereiten.
Nach der Schlacht um die Kleinstadt Al-Kusair weitet die syrische Armee ihre Offensive offenbar auf Aleppo aus. Aus dem Umland der Metropole wurden heftige Kämpfe gemeldet.
Syriens Luftwaffe greift bei der Verfolgung von Oppositionellen abermals Ziele auf libanesischem Gebiet an. Raketen schlugen in der Grenzregion ein. Die Zukunft der UN-Mission auf dem Golan bleibt indessen unklar.
Es gibt eine in die Hunderte gehende Zahl junger Leute aus Europa, die für den Dschihad nach Syrien reisen - und kampferfahren zurückkehren. Der beste Schutz ist soziale Kontrolle.
Der deutsche Innenminister ist unzufrieden mit der europäischen Antwort auf den Dschihad-Tourismus nach Syrien. Wegen der Nähe zu Europa sei es für Deutsche attraktiver als Afghanistan und Pakistan.
Die Reise nach Syrien führt über den Libanon. Dort trifft man viele syrische Flüchtlinge. Zumindest die, die es sich leisten können - die anderen, die alles verloren haben, hausen in der Bekaa-Ebene.
Ausländische Dschihadisten trainieren im syrischen Bürgerkrieg. Unter ihnen sind mindestens 50 Männer aus Deutschland, sagte Bundesinnenminister Friedrich im Gespräch mit der F.A.Z.
Nach dem angekündigten Abzug österreichischer Blauhelmsoldaten vom Golan hat der russische Präsident Wladimir Putin den Einsatz russischer Truppen angeboten. UN-Generalsekretär Ban Ki-moon hatte Moskau unlängst zur Beteiligung an Blauhelmeinsätzen in der Krisenregion aufgefordert.
Kaum etwas erinnert im Londoner Stadtteil Wembley an Großbritannien. Jeden Freitag versammeln sich 2000 Muslime zum Gebet und diskutieren über den Sinn von Demokratie. Einheimische resignieren langsam.
In der Partei und im Kabinett von David Cameron mehren sich die Zweifel an der Haltung des Premierministers gegenüber Syrien. Mindestens fünf Minister sollen bereits ernste Bedenken am Kurs der Regierung geäußert haben.
löw./hcr./mrb./M.L. WIEN/JERUSALEM/KAIRO/MOSKAU, 6. Juni. Nach heftigen Gefechten auf den Golanhöhen zieht Österreich seine Soldaten von der UN-Blauhelmtruppe ...
PARIS, 6. Juni. Mit der Rolle des Juniorpartners, der amerikanische Initiativen abwartet, will sich Laurent Fabius nicht abfinden.
Die strategisch wichtige Kleinstadt Al-Kusair ist wieder in der Hand des Assad-Regimes. Geholfen hat dabei die schiitische Hizbullah aus dem Libanon. Der Bürgerkrieg in Syrien erreicht damit ein neues Stadium.
Vor dem Hintergrund der Gefechte an der Grenze zu Syrien zieht Österreich seine Soldaten der UN-Beobachtungsmission von den Golanhöhen ab. Der Führer von Al Qaida, Zawahiri, rief zum „Dschihad in der Levante“ auf.
F.A.Z. KAIRO/LONDON/PARIS/BRÜSSEL, 5. Juni. Amerika und Russland haben sich am Mittwoch in Genf nicht auf den Rahmen einer Konferenz zur Beilegung des ...
Auch wenn den Aufständischen, die Qusair vor mehr als einem Jahr eingenommen hatten, nun von dort der Rückzug in die libanesische Bekaa-Ebene verwehrt sei,
Die Nachricht, Susan Rice solle Obamas neue Sicherheitsberaterin werden, setzt die Spekulationsmaschine in Gang: Wird der Präsident auch im Syrien-Konflikt eine Kehrtwende machen?
In Polen hat Berthold Beitz auch dem jüdischen Jungen Jurek Rotenberg das Leben gerettet. 70 Jahre später haben die Männer sich in Haifa wieder getroffen.
Die syrische Armee hat die strategisch bedeutsame und seit einem Jahr umkämpfte Grenzstadt Qusair unter ihre Kontrolle gebracht. Offenbar trug die Intervention der Hizbullah-Miliz entscheidend zur Eroberung der Stadt bei.
Der Bürgerkrieg in Syrien fordert täglich Dutzende von Menschenleben. Er macht auch vor dem Kulturerbe des Landes und der Menschheit nicht Halt. Und was den Granaten entkommt, fällt Vandalismus zum Opfer.
M.L. MOSKAU, 4. Juni. Russlands Präsident Wladimir Putin hat bestritten, dass sein Land bereits Flugabwehrraketen des Typs S-300 an das syrische Regime von ...
Außenminister Fabius hat erklärt, dass Frankreich nun Gewissheit über den Einsatz von Sarin im Bürgerkrieg habe. Russlands Präsident Putin bestritt unterdessen die Lieferung von S-300-Raketen.