Immer mehr Länder liefern Waffen an Kurden
Die Bundesregierung will bis zum Wochenende über Waffenlieferungen an Iraks Kurden entscheiden. Andere Länder haben bereits reagiert.
Die Bundesregierung will bis zum Wochenende über Waffenlieferungen an Iraks Kurden entscheiden. Andere Länder haben bereits reagiert.
Die Terrorgruppe Islamischer Staat hat eine weitere amerikanische Geisel genommen und fordert nun Lösegeld. Derweil fürchtet Amerika einen Zulauf westlicher Kämpfer für die Dschihadisten.
Der Syrien-Krieg tritt in eine neue Phase: Amerika bereitet Luftangriffe auf den „Islamischen Staat“ vor. Syriens moderate Opposition fürchtet, schon wieder Opfer eines zaudernden Präsidenten Obama zu werden.
Die Vereinigten Staaten planen offenbar Aufklärungsflüge über Syrien. Dadurch sollen mögliche Luftangriffe auf den „Islamischen Staat“ vorbereitet werden. Die Mission könnte „in Kürze“ beginnen.
Barack Obama hat die Dschihadisten des „Islamischen Staats“ unterschätzt. Will er das Übel nun an der syrischen Wurzel packen, liefe das auf einen Pakt mit Diktator Baschar al Assad hinaus.
Seit Tagen wird in London die Identifizierung des mutmaßlichen Mörders des Journalisten Foley als unmittelbar bevorstehend angekündigt. Doch bisher gibt es nur Spekulationen. Nicht nur ein Londoner Rapper, auch zwei weitere Männer stehen unter Verdacht.
Nach tagelangen heftigen Kämpfen mit der syrischen Armee hat die Terrorgruppe „Islamischer Staat“ ihre Herrschaft im Osten Syriens ausgebaut. Die Extremisten ziehen immer mehr Kämpfer auch aus Europa an.
In Syrien ist eine Woche nach der Hinrichtung von Fotograf James Foley ein amerikanischer Reporter freigelassen worden. Das bestätigte das Weiße Haus. Auch ein verschleppter Deutscher ist wieder frei.
Der Beschuss Israels aus Syrien und dem Libanon zeigt eine Gefahr, die dem Land in Zukunft drohen könnte: Die Hamas im Gazastreifen könnte sich mit der Hizbullah im Libanon und Islamisten in Syrien verbünden.
Der Raketenbeschuss Israels aus den Nachbarländern nährt die Sorge um eine Ausweitung des Konflikts. Israels Armee flog zuvor massive Luftangriffe und zerbombte dabei ein Wohnhochhaus im Gazastreifen.
Im Kampf gegen die Terroristen des „Islamischen Staates“ entschließen sich Amerika und die Bundesregierung zu politischen Kehrtwenden: Sie wollen stärker eingreifen. Dabei kommt es auf das richtige Maß an.
Die amerikanischen Streitkräfte haben offenbar nur wenig Wissen über die Terrormiliz IS in Syrien. Einem Zeitungsbericht zufolge brauchen die Dienste noch Monate, um Ziele für mögliche Luftangriffe auszumachen.
Rund 100 Islamisten sind dem Innenminister zufolge aus Syrien nach Deutschland zurückgekehrt. Bei den Kämpfen hätten sie gelernt zu töten und zu hassen, sagte de Maizière in einem Interview.
Die Vereinten Nationen befürchten in der nordirakischen Stadt Amerli ein Massaker der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) an der Zivilbevölkerung. Im Osten Syriens haben die Extremisten in den vergangene Tagen schwere Verluste erlitten.
Die PKK wirft den Peschmerga vor, kampflos vor den Dschihadisten geflohen zu sein. Sie will Waffen aus dem Westen - und gibt sich als letztes Bollwerk vor dem „Islamischen Staat“.
Der amerikanische Präsident überlegt offenbar, sich vom Kongress ein Mandat für den Kampf gegen den IS einzuholen. Zuletzt hatte es solche Beschlüsse für Einsätze gegen Al Qaida und vor dem Einmarsch in den Irak gegeben.
Die Arbeiterpartei Kurdistans fordert, dass die Bundesregierung Waffen nicht nur an die kurdische Regionalregierung im Nordirak liefert, sondern auch an PKK-Kämpfer. Diese gingen bislang am effektivsten gegen die Terrorgruppe „Islamischer Staat“ vor.
Die britische Islamistin Khadijah Dare lobt bei Twitter die Enthauptung des amerikanischen Journalisten James Foley – und kündigt an, selbst einmal einen Soldaten hinrichten zu wollen.
Entführungen von Ausländern haben sich für den „Islamischen Staat“ zu einem Millionengeschäft entwickelt. So wie die Schutzgelderpressung, der Handel mit Rohöl und Beutekunst. Das macht sie unabhängig – und gefährlicher als Al Qaida.
Der amerikanische Verteidigungsminister Hagel hat die Welt eindringlich vor der Terrorgruppe IS gewarnt. Die Organisation sei gefährlicher als Al Qaida. Die Vereinigten Staaten seien bereit, die Miliz auch in Syrien zu bombardieren.
Die Zahl der IS-Kämpfer im Irak und in Syrien soll sich seit Juni verdoppelt haben, berichtet die „New York Times“. Die Vereinigten Staaten hält Verteidigungsminister Hagel für akut bedroht. Daher will Washington die Luftangriffe nun ausweiten.
Amerika bestätigt erstmals einen Militäreinsatz in Syrien. Die geplante Geiselbefreiung, die auch dem Reporter James Foley galt, schlug aber fehl. Rund 20 Journalisten werden noch immer vermisst.
Eine frühere Geisel der Terrorgruppe „Islamischer Staat“ will den mutmaßlichen Mörder des amerikanischen Journalisten James Foley wiedererkannt haben. Gleichzeitig versucht der britische Geheimdienst den Islamisten, der sich selbst „John“ nennt, zu identifizieren.
Abu Yusaf wurde in Europa geboren, jetzt gehört er zum inneren Kreis des „Islamischen Staats“. Er zieht für die Herrschaft des radikalen Islams in den Krieg. Ein nächtliches Treffen im syrisch-türkischen Grenzgebiet.
Das amerikanische Militär ist erst kürzlich daran gescheitert, den inzwischen ermordeten Journalisten James Foley und andere Geiseln mit Hilfe von Spezialkräften in Syrien zu befreien. Offenbar gab es auch eine Lösegeldforderung.
Vor etwa einem Jahr musste der syrische Diktator Baschar al Assad noch amerikanische Luftangriffe fürchten. Nun bringt er sich im Kampf gegen das Dschihadisten-Kalifat des „Islamischen Staates“ selbst als Partner des Westens ins Spiel.
Er beschrieb die Vorläufer des „Islamischen Staats“: Über den großen deutschen Erzähler Sherko Fatah, in dessen Kopf und in dessen Romanen es zum permanenten Crash der Kulturen kommt.
Das Magazin „Vice“ berichtet über Greueltaten in Syrien wie über die Folgen einer Alkohol-Diät – immer in demselben Duktus. Daran nimmt sich die hiesige Bloggerszene ein Beispiel. Muss das sein?
Die Terrormiliz „Islamischer Staat“ hat ein Video veröffentlicht, das die Enthauptung des vermissten amerikanischen Journalisten James Foley zeigen soll. Das britische Außenministerium hält es für authentisch.
Die amerikanische Regierung meldet, rund 600 Tonnen Ausgangsstoffe für Giftgas aus Syrien neutralisiert zu haben. Der entstandene Müll wird nun unter anderem in Niedersachsen unschädlich gemacht.
Von Al Qaida redet niemand mehr. Die Terrorgruppe „Islamischer Staat“ stellt die arabischen Staaten in Frage und hebt die Grenzen auf. Konflikte werden zu Glaubenskriegen.
Die Kurden im Nordirak haben den Mossul-Staudamm zurückerobert. Aber sie beklagen, dass dem Vormarsch des Islamischen Staates zu lange zugesehen wurde.
Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) geht auch in Syrien mit äußerster Brutalität vor. Berichten zufolge haben die Extremisten innerhalb von zwei Wochen 700 Menschen eines Stammes ermordet.
Die Zahl der Asylbewerber in Deutschland ist auf den höchsten Stand seit 1993 gestiegen. Die Kriege in Syrien und Irak wirken sich damit auch auf Deutschland aus.
Die Linkspartei diskutiert wieder – diesmal über Gregor Gysis Plädoyer für deutsche Waffenlieferungen an Kurden im Nordirak. Kritiker nennen seine Position „total falsch“. Der Vorsitzende selbst fühlt sich missverstanden.